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Central-Verein-Zeitung · 1936-02-06 · 6 (6.2.1936) · page 16

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
6 (6.2.1936)
Date
1936-02-06
Page
– (sequence 16)
Language
German
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C.-V.-Zeitung Nr. 6 h 6.Februar 1936 Zur Steuererklärung 1935 Steuertermine im Februar Wir werden in Zukunft zu Beginn eines jeden Monats an dieser Stelle eine kurze Uebersicht über die in ihm fälligen wichtigsten Steuern geben. Es ist selbstverständlich, daß dies lediglich stichwortartig geschehen kann und/.nur als,Ge- dächtnisstntze dienen soll, damit die Steuerpflichtigen noch einmal andie für sie in Frage kommenden Termine erinnert werden. Einzelheiten, wie und für welchen Zeitraum die Steuern zu bezahlen bzw. abznführen sind, können aus Platzgrnnden. nicht angegeben werden. Tas muß der Prüfung des einzelnen überlassen bleiben. 5. Februar: Abführung der cinbehaltencn Lohn-, steiler (zweite Hälfte bzw. ganzer Januars: . 5. Februar: Abführung der einbehaltenen Bürgerstener für Arbeitnehmer (zweite Hälfte bzw. ganzer Januar); 1V. Februar: Bürgersteucr gemäß Steuerbescheid; 1V. Februar: Umsatzsteuer (Voranmeldung und Vorauszahlung für Jünnar der Mvnatszahler); .... 15. Februar:'Vermögenssteuer — Vicrtcljahrsrate; 15. Februar: Gruiidvermögeiissteuer; 15. Februar: HanszinSsteuer; 15. Februar: Lvhnsummenstcuer für. Januar; 15. Februar: Gewerbesteuern (Januar bis März); 1'5. Februar: Börsenumsatzstcuer sür Januar; 20. Februar: Abführung der cinbehaltenen Lohnsteuer für erste Februar-Hälstes: 20. Februar: Abführung der cinbchaltciicn Bürgersteucr für erste Februar-Hälfte; 29. Februar: Letzter Tag der Einkommen-, Umsatz- und Körperschaftsstener-Erklärungen sür 1935. V—I. Lteuerermäss!xun§ kür Hausgehilfinnen Die Steuerermäßigung für Hausgehilfinnen. 5(1 AM pro Monat, RlO AM für das Jahr, stellt lediglich eine soziale Maßnahme dar. Ter Zweck des Gesetzes ist die Entlastung des Arbeitsmarktes um weibliche Arbeitskräfte und auf die Weile Verminderung der weiblichen Arbeitslosigkeit sowie die Uebcrfnhrung der weiblichen Arbeitskräfte in immer größerer Zahl in die Hauswirtschaft. Besteht eine gemischte Tätigkeit. ,z..B. wenn 'eine Hausgehilfin gleichzeitig im Betrieb ihres Arbeitgebers, tätig ist. sei es als gewerbliche Arbeiterin oder als kaufmännische Angestellte, so ist für die Frage, ob d.ie Steuerermäßigung zu gewähren -ist, die ü b e r tr i egende T ä t i g k e i t maßgebend. - - . In sie überwiegend als Hausgekiiliin tätig. >o können unter Sonderausgaben 5t» AM monatlich abge'etzr werden. Ist dis Arbeitnehmerin Dagegen uberivtegeild irn Betrieb und' nicht rm Haushalt tätig, so stnd die dem Arbeitgeber cntitelicnden Aufwendungen, d. fr. Barlohn', freie. Station, anteilige Sozialversicherungsbeiträge u'iv.. Bekriebsaiisgaben. Bei Der Steuererklärung können deshalb niemals beide -Mögljchfcitbn''ällgewänDr wer-. . deii. imi.dern nur eine dieier.beiden... Ter,in der Steuererklärung dorhesthene. / Satz ''.ist deinen:- sprechend anszutullen. ' ' ' •/ ■ - In" einem gerniistn Znsammenbang Mit der Al'zugsllihigkeit .der Ausgabeutür die Haüsgehili'.ii steht die Frage, ob Mehrausgaben iur den Hausbalt infolge Mitarbeit-der Ehe'rau im Betriebe des Mannes abzugsiähig stud. Tieie Mehrausgaben sind p ich r Betriebskosten und durstu .nach -- 12, l EStG, n i äi t abgezogen werden. Tic Blitarbeit der Frau im Geiverbebetrieb des Vlaunes ist durch -- 1056 BGB geregelt; ..Zu Arbeiten im Hauswesen tmd im Geschäfte des Mannes ist die Frau ocrpflichtet. foiveit eine solche Tätigkeit nach den Verhältnissen, in denen die Ehegatten leben, üblich ist." nij. Handwerkliche Nebenbetriebe /.Veitvielen Einzelhandelsgeschäfien ist auch ein haudwcrkliäier tllevenbetrieb verbunden. Herrenaiisslattnngsgeschäste übernehmen;. B. die Anfertigung von Maßvberhemden. Tamenkvnfektivusgeichäste unterhalten Blaß- . und Aciiderungsatciiers, Schnittivarengeschätte haben eine kleine "Arbeitsstiibe für die Anfertigung von Bettwäsche. Schürzen tlsw. Die „Tritte Verordiniiig über den vorläufigen Ausbau des Deutschen Hand- Werks" vvm lei. Januar 1035" hatte grundsätzlich auch' stür 'diese A'ebenbetriebc—nicht nur die Eintragung in die Handiverksrolle. sondern auch als Voraussetzung von dem Inhaber des Gingelhandelsdetriebs die, Ablegung der Dleisterprüslnig verlangt. ' Für bestehende' Geschäfte und deren Inhaber hatte die Verordnung llebergangsbestimmriugcu und Erleichterungen vorgesthen: 1, Natürliche Personen, die vvr dem 1. Januar 1032 in die Handwerksrolle eingetragen sind, bleiben eingetragen. - 2. Olatürliche Personen, die nach dem 31. Dezember 1931 in die Handwerksrolle eingetragen sind, bleiben eingetragen, auch »venu - sie die Meisterprüfung nicht bestanden babcn., sofern sie vvr dem 1. Januar 100u geboren sind oder bis zum 31. Dezember 1030 den Aachweis erbringen, daß sie die Meister- Prüfung inzwischen abgelegt haben. Durä, eine Anweisung'des tzreichswirtscha'tS' Ministers vom -l-U . Aevember 1035 ioar den Zlleichsgrubpcii .-Industrie. Handel - und Haiidnstrt allerdings eiuw vorläufige H rgani'a!'o,isrlil>e für gemischte Betriebe austrleg! ivecden. -e.-Trotzdem' war es-ichwie-ruz. aennichte Betriebe Zil verkaufen. da der neue Fnvaoer den handao'erllichen Aebenbelrieb- .u.ur' :Anier niisiibeii durfte/ wenn er in /dev.wbetstl-sstneeii''Ha-iidiocrk. oder einem verivandteu -Handwerk die. Vlei'sterpriitung. abgelegt batte. Eine Verordnung vom 22. Januar- IvM, dringt setzt .-eine'' n> e i e'u l l i äi e G r l'e i chl e r int g. t'lach ihr dürfen /nunmehr-ä'k ü r l i.cl, tz. P'c.'r ' s o n tu a l s I n 1) a b e r e i n e .- in , l ri n e m Hand iv e r f 1 i dr e n e b o i, b eiri e b v e r °' b u n d nt e n 11 titcr n t h m e n s und i uvi ’t i nLu' Ver'vueu (GnibH., Aktieiigc'cä'.a.'.ü, j,, dae Handwerksrolle eingetragen iverden. ivcnn init der Leitung des Acbenbetru'bs leuiaud beauftragt wird, der die Bteisterprii'lliig abgelegt hat. Ter Olebeubetrieb kann daher bei Verlaut des 'Betriebes imoerändert iortgeietzt »oerdeu. aucti u'euu der neue Inhaber, selbst üiäst '"initcr" iu. er niliß allerdings mit der 'Leitung einen ..Meister" betrauen. Ein neuer '.'lb'atz 2 des tz I der 2strvrdnüiig sagt, daß Der Ac-ich?N'ii.'l'ä>afisiinui'ler noch- Durchführuiigsbestiiiiiiiiiiigen erlanru aoiib. die' sich, insbesondere aus die > uüraguug Hand.. werklicber Olebeubetriebc in d:e >?a,:d:oerl.-rolle erstreclen werden. „,j. LinheitÜche Richtlinien kür aie ICankmanns§ehiIFenprii5ung 'AacHdem die .üaiiniiannsgelulicnpriinuigen bei allen Industrie- und Haiidelslauimern cingcinlnt sind, har die Arbcitsgemciii'/äiaN der Juduurim und Handelskammer laut Tagesorcoe Oliciilliuieu auige'-eilt. d:e eine riiiliritlirijc Veüerluüg der in der Priistnig ae;e.igtcu L'ei!li:»,gen läi'.ernelleu und dem P r ü i l i u-g u u d L e'l, r (-, e n u H i u u u u d Ziveck der V r u i u u g mm 2'cuuißlief bringen sollen Tie Vruiuug beneht aus. rinem ichri'tliäieu und einem uiiiud'licuni Teil.. In der säiristlicl'eii Prüsung üud inucrt'.Ub simi.Ltuiideu ein Äüüatz soivie Arbeiten -im lauiiiiänuiitche» Olechneii. in - der Viichhallniig .und iin kaunua»- niichen Säiriftnerkehr zu lieteru. Zu der uliludlachen Prüfling, die mögliäjü getrennt nach Verntsgriivven oder Geschäftszweigen ersol.sen soll, enliallen auf jeden Prüfling 2u bis 30 Biinuten. Prinlinge aus dem Eiu;elhaudcl sollen mach Möglichkeit' in Berkgnssräumen des betreffenden Geschästsziveiges geprüft werden. Im übrigen sollen theoretische Fragen aus den verschiedensten Gebieleu des kaufmäumicheu Aststeus mit prak-' lischcu Fragen vcrbiuiden inerdeu. lieber die Prü- 'uiig li'i.rd ein 'clirlttlumes Zeugnis ausgestellt., das die Festste.luiig.eulbälk. iu »'ellbeui Geschäfts-- goeig und iii uh'UIh'v V-iruäia'isstine die Prüfung als g-iiiOii.iiiiisgeliil'e b.eslaiide!, wurde. . - ' ' Frager» der Preisgestaltung V-Gt ltabeu uns kur Mich au d.ie'er. Stelle ausfiiln’i1.1) mit d!."e:u' Iiem i belli,.!'.igl. -Zeiliiiig , -,i. t'.i - und- Und da; er auc>> beioiader-?- auf.' das.Pbi.'l'I.illii der. 'Frei-üilUerilleluug au Hjrüch'c'ines: vor der 0 ,u lelliaudelsbertretiiiig der Jndüstrieuud vandelskanuuer/. gel,.illeiie>i O.eferatS eingegangen. Anuiuelir Ie>en »vir zu der Frage, wann Preisiuilerbietuugen erlaubt find, in der rage-;-bre"e von einer E»lsä,e,diiug des A'eiehSgeri.üis 11,1 33V. Tarin heitzl es: Preisiiiilerbieluugeii lind mit Olu.lü.lit alis den freien Lcl'iuiigsio.-llbeu'erb ein durä,aus erlaubtes Mittel, im Weubemerbslaiiips. 'Aur das Hliizutreleii besonderer Iliuilande 'vermag euie Vreisiiuferbieliittg als silteiuoidrig zu braiidiuarten und sie damit zi» Guer uuerlliubteu >23. a2,l VläVs'zl» machen. Tas ist z. V. dann der Fall, wenn die Preisuulerlueluug de,, Zibeek verwlgl. bei, goiikurreiileu auf jeden Fall. ..tone es was es wolle") zu vernichten, um daun uaä, erlangter Blvuopolslellung die. Preise diktieren zu -können/ In solel-ei» '2>erhallen iviiede ei» Murä, luigeeeähfertigle Preis-- druel.-r.-i gef.'l>.ii'feiier, gegen Du-guten Sitten berfloßeiider Beliiiiderüirgswettbewerb zu erbliäen teiu. dagegen muß eine 'tzreisiiuterbielliiig selbst daiiii iiiehi. üichr slt/leiui'idrig'eilt, wenii die Preise / veriiiuedeue vereiigigle g">'ui,de;>i enier svlci,en Preisherabsetzung geben, so z. B. den Willen, ein Iluterueluuilli über e,»e vorübergehetide ivirlschaftluhe Depreiuon hiiuvegzilbriiigen. . Aste die Fall,gruppe Aiiudfiiiik laut Tagespresse milteilt. U'urde il,r forretboudiereiider .llartell» verl'aiid. bisher!>ladio-lr,rliß!>äi!dlerberband e. V.» iu die 20 i r t s el> a f t s st eile Deutscher :>l u n d f u n k - G r v ß h ä m d l e r c. B. uinge. ioandelf. Tie r rennnng. der 'kartestmäßigen Tätig, keit von der bloßen sachlichen und beratenden im Sinne des Gesetzes zur ll»orbereit»ng des organischen 'Aufbaues der geioerblichen Wirtschaft habe zu dieser Maßnahme geführt. 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