Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 5 (30.1.1936)
- Date
- 1936-01-30
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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- Adolf Kober 1× ep/1002969
- Bruno Frank 1× ep/1003844
- Budapest 1× ep/1002374
- Charlie Chaplin 1× ep/1024881
- Ephraim Moses Lilien 1× ep/1004392
- Franz Landsberger 1× ep/1023623
- Hans Adler 1× ep/1024458
- Hermann Struck 1× ep/1004902
- Ismar Freund 1× ep/1014002
- Joseph Budko 1× ep/1038932
- Lasar Segall 1× ep/1026349
- Leo Perutz 1× ep/1009309
- Lesser Ury 1× ep/1025712
- Ludwig Meidner 1× ep/1026235
- Marc Chagall 1× ep/1000027
- Max Liebermann 1× ep/1025314
- Moritz Daniel Oppenheim 1× ep/1028430
- Otto Zarek 1× ep/1023878
- Riga 1× ep/1000826
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4. ■ Bilde freie Künstler 89. Ernst Cchn-Wiener: Die jüdische Kunst, ihre Geschichte von den A nfängen bis zur Gegenwart. Berlin, Wasser vogel, 1929. . 90. Karl Schwarz: Die Juden in der Kunst. Berlin, Welt-Verlag, 1928. 91. Rahcl V/icchnitzer: Gestalten und Symbole der jüdischen Kunst. Berlin, Schalem,. 1935. 92. Franz Landsberger: Einführung in die jüdische Kunst. Berlin, - Philo-Verlag, 1935. 93. Rudolf Hallo: Jüdische Volkskunst in Hessen. Kassel, Sinai- Loge, 1928. 94. Adolf Kober und Elisabeth Moses: Jüdische Kult- und Kunstdenkmäler. S. unter 111,41. 95. Tassilo Hoffmann: 55 Jahre Berliner Medaillenkunst (1755 bis 1810). Jacob Abraham und Abraham Abramsohn. Frankfurt a. M., Kauft mann, ' Das W'cik ist kostbar ausgestattet und in der RcicLdruckcrei. Berlin, gedruckt. 95a. Moritz Oppenheim: Erinnerungen aus dem Leben eines Glücklichen. Mit 26 Bildtafeln nach den Werken des Malers. Frankfurt a. M., Frankfurter Verlagsanstalt, 1925. ■. Dieser Spross aus dem Hanauer Ghetto ist der er>tc neuzeitliche Jude unter den deutschen M ilern. 96. Jüdische Künstler. Her cats gegeben von MartinBuber. Berlin, Jüdischer Line Sammelschrift mit Aufsätzen über Josef •Israels. L-:.-cr Ury. L. M. Lilien. Max Liebermann. Salomo» J. Salomon und Jchudo Lp- 97. Max Liebermann: Josef Israels. 8. Auflage. Berlin, Cassirer, 1922. 98. Erich Haneke: Max Liebermann. Sein Leben und seine Werke. Berlin, Cassirer, 1523. 99. Hans Ostwald: Das Liebermann- Buch. Mit 270 Abbildungen. Berlin, Franke, 1930. 100. Lothar Brieger: E. M. Lilien. Berlin, Harz, 1922. 101. Jehudo Epstein: Mein Weg von Ost nach West. Erinnerungen. Stuttgart, Engelhorn, 1929. Die Autobiographie, eines jüdischen Künstlers. 102. Karl With: Marc Chagall („Junge Kunst“ Nr. 35). Leipzig, Klinkhar dt & Biermann, 1923. 103. Lothar Brieger: Ludwig Meidner ~ („Junge Kunst“ Nr. 4). Leipzig, Klinkhardt & Biermann. 104. Adolph Donath: Lesser Ury. Seine Stellung in der modernen deutschen Malerei. Berlin, Perl, 1921. 105. Karl Schwarz: Lesser Ury („Jüdische Bücherei“ Nr. 17). Berlin, Verlag für jüdische Kunst und Kultur Fritz Gurlitt. 106. Adolph Donath: Hermann Struck * („Jüdische Bücherei“ Nr. 18). Berlin, Verlag für jüdische Kunst und Kultur Fritz Gurlilt. 107. Hans Friedeberger: Joseph Budko („Jüdische Bücherei“ Nr. 19). Berlin, Verlag für jüdische Kunst und Kultur Fritz• Gurlitt. 108. Theodor Daubler: Lasar Segall - („Jüdische Bücherei“ Nr. 20): Berlin, Verlag für-jüdische Kunst und Kultur Fritz Gurlitt. F. Jüdisches Singen Es -gibt eine ganze Reihe jüdischer Liederbücher, die deutsches,, .jiddisches und. hebräisches Liedgut bringet!.. .Wir nennen nur folgende, die in Ictztcr.'Zcit neu erschienen, sind : ' . 109. Jos. Jacobsen und Erwin Jospe: Hawa Naschira (Auf, lasst uns singen!). Leipzig, Anton J. Benjamin, 1935. Das Buch bietet eine Fülle ernster und heiterer Lieder, die in Schule, Bund und Haus gesungen werden. 110. Jacob Schönberg: Schire Erez Jisrael (Lieder des jüdischen Palästina). Berlin, Jüdischer Verlag, 1935. Enthält nur hebräische Lieder. 111. Fritz Mordechai Kaufmann: Die schönsten Lieder der Ostjuden. 2. Auflage. Berlin, Jüdischer Verlag, 1935. Lin wunderschönes Buch. 0. Familienforschung Das in jüdischen Kreisen schon immer rege Interesse für Familienfcischung hat sich in den letzten Jahren sehr verstärkt. Ls gibt eine ganze Anzahl von gedruckten Famiiicnstarnmbäumcn und Familiengeschichten. die liier nicht aufgeführt werden können, über die aber das „Gesamtarchiv der deutschen Juden“ oder , die Redaktion der untengenannten Zeitschrift Auskunft erteilt. Die „Jüdische Familienforschung, Mitteilungen der Gesellschaft .für jüdische Familienforschung' , die jetzt im 11. Jahrgang steht und von des 39 Hefte erschienen sind, bringt ständig familicnkundliches Material. Neben dieser' Zeitschrift nennen wir yur eine Schrift, der das Interesse weiter Kreise gilt: 112. Dr. A. Czellitzer: Mein Stammbaum. Eine genealogische Anleitung für deutsche Juden. Berlin, Philo-Verlag, 1935. ' (ForJsdZLng folgt) Ter iimge jüdische Nechtsgef ehrte Profesior Giorgio T e. i o r b hat eine Berufung nn hie Unii’ertitiit Bari erhalten, nuv er den Cehrftnhf für nanzrecht übernehmen |ol(. Professor Tesorv hat einige grundlegende Ü'L'erfc auf dem Gebiet des Finanzrechts geschrieben. '3» dem ans Aula» des Geburtstages der Gros;herzugin vvu Üii r c m b n t g am 26. Januar tu der Simagoge veranstalteten Fcstgottesdienst hätte die GroßHerzogiu ihren Kammer hem, entsendet. Außerdem waren anwesend der Finanz- ■jniniffer, der .Uauunerbrafiöcnt, t>er Bürgermeister tum Lnremburg iuiuie andere Regierui>gsmi lgIioder. Rabbiner Tr. < crebrnif Hielt die Feslprcdigt. ' - z-- Jüdisches Leben Dr. Max Nussbaum: Sprache als kulturhegendes Element. A111 Rahmen der TvnNcrsiags-Vortragsrcihe des-Berliner jüdischen LeHrhauies sprach Rabbiner Tr.' 'Mar Ruf; bau in. Er schloß leine Ausiühnmgei! immittelbar an" die desvvrangegange,-. neu Boistrages an. in dem Rabbiner Tr. Mar Wiener die Theie vertreten halte, .das; die .Hultnr die Eristenz eines Balles'.tu,nutetet;?, Ebenin wie das Ball -die nicht wegdenlbare Boransfetzimg einer -.Hultur sei, sei die Sprache - die niel,t wegdenkhare Voraussetzung eines Volkes.' Mit der Frage, >vas Ration sei/ halte ..sich Wie ■ .Pau jeher in gründlicher und iveit voneinandcr abiveichender Fvriehung beschastigt.Aber sämtliche zur Definition heraiigczogeuen PErlmale,, wiegemeinsame Abstammung, "Raste, Blut, -giften'. Sprache,. Religion. Zilsammengehörigkeitsbekenntnis, Zukuiistswille usw. begründen nach Ansicht des Referenten noch nicht das Wesen der 'Ration. AfS einzigen Begriff, der so verschiedenartige Vertreter'einer nationalen Gemeinscf)ast wie den vertränmten Juden der Antike und etwa den modernen Rationalisten Hermann Erchen als Angehörige eines Volkes timfasse, bezeichnete er an ihrer Steife den der stammesmäßigcn, rassisch begründeten Verbrüderthcit. Die Sprache sei — nach Rußbanm— Ausdruck niid Shmbvf dieser Berbrüdertheit. Sie sei die Bvraussetznng der Bildung eines Volkes'sowohl, wie der Erhaltung eines Volkes. Wenn die Gemeinschaft. die-so einerseits aus ihrer rassischen Voraussetzung herciusgewachscn sei und anderseits in der Sprache ihren .symbolischen Ausdruck gefunden habe, von einer Atultur überwölbt werde, dann sei von einer echten Avlkskuftnr zu sprechen. -Uitlhtr bilde den Heberbau über die rassische und die sprachliche Bedingtheit. Tie Frage, ob Kultur nur in einer geschlossenen nationalen .Einheit wachsen könne, oder ob es auch übernationale Kulturen gäbe, sei von der Wissenschaft bisher nicht entschieden. Seit der Antike lassen sich, zwei ge.istesgeschichtfiche Richtungen scslstellen, die diesen 'Meinungsstreit miteinander anstrügen. Rnsibgum reklamierte , in diesem Zusammenhang die jüdischen Propheten als 'Vertreter eines nationaten Kufturideals. das ans die Erlösung durch den ..nationalen Messias" gerichtet gewesen sei. Zn einer Einzelbetrachtung stellte er Spengler, der bekanntlich große übernationale Kultnrkreise wie das Abendland als. einheitliche, kultnrtrageude Organismen dargeitelft hat, den Romanisten Vvßfer entgegen, der die Zusammengehörigkeit der stnltur mit der Sprache an der Geschichte Frankreichs einlenchtend dnrgefan hat. Von dieser allgemeinen Problematik her werde deutlich, daß das jüdische Problem ganz besonders gelagert sei. Das jüdische Volk, für dessen Erhaltung trotz sprachlicher Assimilation cs keine Parallele in der Geschichte gäbe. Habe sich in der hebräischen Sprache symbolischen Ausdruck seines ethnischen Seins geschaffen.' Die jiddische Sprache, die Häufig mit dem Anspruch auftrete, gleichfalls ein kultnrschvpserischeS Element zu sein, sei in Wirklichkeit nur Trägerin' einer psciido-ethnischcn Kultur: sie sei .ein künstlicher und nicht natürlich gewachsener Ghetto-Dialekt. Zu jede»! Ghetto halte man eine andere Abwandlung der jiddischen Sprache gesprochen. Zu der Jetztzeit sei das Jiddische, entgegen den Behauptnngen der Ziddischiften, die es als die allein legitime jüdische Sprache erweisen wollen, auf der ganzen tfinie itt Verfall begriffen. Das sei sowohl für den Osten wie auch für Amerika mit Leichtigkeit nachweisbar. Rußland aber, das vorgebe. eine neue jiddische Kultur zu enttviclelu, habe keinen tvie immer gearteten Zusammeuhaug mehr mit dem Zndcntn'm. Wir ständen also vor dem Tatbestand, daß im Prozeß der jüdisch-uätivnalon Nenaissatiee die — jüdischer Geist jwdii'che Sorache untergehe. Deswegen habe der •Zionismus' nicht au-das Ziddiiche anlnüpien lönnen. iondcru er fei.unlöslich verbtinden mit der hebräischen Sprache, die während'der'ganzen iü« di scheu. , Geschichte' Ans druck der Sehnsucht des Zlidentnms geiveien t'ei. Tie hebraisclfe Sprache - seiniemals im gewöhnlichen Wortümi eine, tote ' Sprache getve'en: sie'.sei zwar mct,t gesprochen toordett, aber gelernt. Dieses Lernen habe dein , Schüler einen iiintasieuden Wortschatz Pernuftolt, durch das nch das Hebräische nicht nur als Sprache - ' der Thora erhalten habe, sondern auch als Spradig - des Liedes, des Briefes und des Buches. Das Ara- - maischehabe utir deshalb das Hebräische teiliveise- - ' für geivifie- Zeitepoehen vertreten können, weil es dem Heoraischen sehr ähnlich sei. Ans. die Abbanabsichten der Aisimilatwit des 19. Iahrhmiderts - gegeniiber dem Hebräischen habe der Zionismus nicht anders antworten können^als mit der Proklamation des Hebräischen als Sprache der zurückkehrenden jüdischen Ration., Ans Grund dieser von Rhißbaum in den Pfittelpunkt seiner Beweisführitng gestellten Erkeniitiiis stellte er die Forvrrting . au?:' daß alles jüdisch-kulturelle Gut. das in allen Zeiten'und Ländern geschaffen worden sei, in die hebräische Spräche übertragen werde. Jüdischkulturelles Gutsei in erster Linie das in hebräischer Sprache Geschaffene, aber auch das in jiddischer Spräche Geschaffene, das den hebräischen Pintterbvden jwch erkennen lasse, sowie das in aiideren Sprachen Geschriebene, das vom „heiligen Geist der 'Ration" durchweht sei. Mit engmaschigen Retzen lnüsse alles jüdische, Kulturgiit. das unter fremder Form.eigenen Inhalt erhalte, ausgefangen und ins -Hebräische gerettet werden. Dör Vortrag äiußbatims, der eine außerordentlich gediegene Ditrcharbeitung und eine iinposante Stoffbeherrschting erkennen ließ, war von radikalzionistischem Willen getragen. Er ging zum Teil von Voraussetzungen ans, die'durchaus bestritten sind, so daß seinen Schlüssen keine zwingende Kraft innewohnte. Gerade die Grundlagen seiner Ättssühruitgen, die Begriffe Ration, Sprache, Kultur sleheu freilich so stark im Mittelpunkt politischer Spannnngcn und Uillensbiidnnge», das; sie einer wortfreien wisieitschaftlichew Betrachtung kaum noch zugänglich sind. Gerade deshalb aber hätte der Vortrag '.ffußbanms innerhalb dos Tahvhauses nicht ohne die Gegenpvsitivn eines Korreserenlcn bleiben dürfen. E. K.-J. Dr. Ismar Freund: Auswirkungen der Emanzipation von 1812 in der Publizistik.;uu Anschluß an seine Anssührmigen über die .ersten, Kämpfe um die Emanzipation noch lfSl'J, über die wir in Rr. 49/19sö der „E.-B.-Zeittnig" berichteten, befaßte sich Dr. Ismar Freund an der Lehranstalt für die Wisienschaft des Indent»mS mit den wichtigsten judenfeindlichen und prvjüdischen Schristen, die in der Folgezeit er- -schieitett. Tie .Hochschulen bilden den Äusgaugspnnlt der aiitiji'idischen Bewegung. Ter Prosessor für Geschichte an der Berliner Universität, F r i e d r i ct> R ü h s , eröffnet mit seiner Schrift „Heber die Ansprüche der. Juden, auf das deutsche Bürgerrecht" den literarischen Feldzug gegen die '•Juden. In dieser Schrift, die eine vernichtende Kritiken den Inden darstellt, gibt Rühs zunächst zu> daß er weder die Fuden zursvitlich leimt, noch — aus Hnkeuntnis der hebräischen Sprache — die Ouellen des Judentums. Er ,wendet sich dann grundsätzlich gegen die Thesen des Vorkämpfers der Emanzipation, Ehristian Wilhelm Dohm. Fm Gegensatz zu Dohm vertritt er die Aiisfasinng. daß die Kraft eines Volkes nicht von der Größe der Bevölkerung, sondern lediglich von dem Geist abhängig sei, der ein Volk belebe, und von der druck ans taelH. Er roar der einzige mul) venoandl. suhlte und wir haben izciws; in sehr vielen-Punkten izegltctfetf. Iüi Hab e mich stets in der- Eusellons 1 helwiich aenihll wie bei einem;t, dem man böllig gleichsleht. Be •eare war das keineswegs der -Fall. nnde zu sehr, das; ich nieist invileicnev n ilnn stehe: er ist der atlind iccf bin nur ein Hosrat ntfd es di als könne er mich ' jeden Än.zenblick z'nlfe'kand versetzen!" Ftztehr ' Rawa ui. mehr Rainen, ries es dnrcheinander. hi genieren, fvir nehmen 1! di lte a mehr geliebt als ich ge- . liebt worc .-engniert ’i-aat es -Heine vor . sich hin. Ictvallig'ien Erseifc'mungc'n tzeoen die ehitz engherzige Eu'siimnngn' seden'alls ' find Luther. ü:i: Goethe". abielunY der Herr t an di : lnehts von mir hat wisten - wollen. Rftann tvie'Lefting niemals lc'!!!!;e. itt zu . begrcftsen. .Auch itieln Waltrheil geliebt 'und über- ' all ln'vuu l'.U'll liaiie,. so mußte er doch nngiüefiieif. i. er ivar ein Geiiie." etbe!.' „Ich leugne keinesr Goerhc'fchc'lt Rceisterwerle. r 3'uiterland wie.' schöne n sich darin verlieben, aber r. T:e Dielit'niigen Goethes wie dieienigen Schitlcrs. de'ft'N.' was bloß dnrih die ü.'.' Sie wisten ja — Goelhe. ■a.-er noch die Pflaumen im 'wen Jena inid Weimar io;n. Ausgerechnet das mutzte '.Gen. als er mich empfing. r nn.ii! 'Aber im Ernst: .'bendig den Geist feiner-Zeit.- er ward von ihm beztvniigen. 'o enfln'.fta.stifth first: nnd rvoftir u<: .h in .i'.iier bereu-sind, unser.bestes Blut zu vergießeu . .. . Er selber ist jener 'JRarguis Pofa. der aueh für das käuipft. tvas er prophezeit und'unter dem spanisccheu Mantel das schönste Herz trägt, das jemals in Deutschland geliebt und gelitten hat." .Heilte glaubl Hegel zu fefien, den Philosophen, find will aus ihn zugeheu, Liszt und Ehopin stehen davor und grüßen ihn. die ganze Ptnstkanfengilde seheint da zu sein: Pich er beer, aeh. und Beltini. der Nun. zur Bersöhifiufg die -Hand bietet. Es ivar ein Seljerz damals, wie konnte ich es.wissen, das; Sie so früh . . .und da sicht.Jener Lastalle, dem er mach den Tod voransgeiagt. da Balzac, da Bi'nfset und Bietor -Hugo, und I. B. Ronssean ans Frankfurt muarmt ihn. Die feliötie Fürstin Belgiojoso kommt herbei und tragt einen "goldenen Lorbeerkranz. Sie lächelt und ist jttng und schön' tvie daztt- Rein. sehreil Heine, nein, nicht das! Rein! Uiid EaMierute hält ihn und ist bleich vor Fnriht. die viele Arbeit gestern, das sind jetzt die Folgen, '.'teilt!'Rein! schreit er 'noch.immer.' bis er erwacht. ..Gott Lob. dttrch -meine . Scheiben bucht sranzöst.ich heileres Tageslicht, cs kommt mein LLeib, schön tvie der (Forlfctzur.g folgt') Theater, Musik, Film Das Indische' Kultnrtheater in Wien braciilc eine sahrische Komödie'des' polnischen Dichters Slvnimski ..Lopes Erbschaft", deutsch von Iaroit, u.nd Aiauricc Hirieinnann.. erstmalig heraus. Das Stuck saiw^rmgeteilten Beifall. Im Akademie-Theater in Wien, der Filiale des Burgtheaters, wird demnächst Viktor Löons bekänutes Bölksstück „Gebildete 3Rcnjchen" 'ans dem Spielplan erscheinen. Enrt Boi s 'st: unlängst zum erstenmal-aus einer,Buhne Amerikas öt'enllich au'getre'ten. Er spielte :m John, Golden Theater in Re,w-'hork die -Hauptrolle in'dein neuen Lustspiel „Tomvrrow's a Holidap" von Romney Brent. das einer deutschen, Vorlage von Leo Perutz und Hans Adler nachgebildet ist, und erzielte einen vollen Erfolg. Eine andere Hauptrolle an dem Stück wurde von Joseph S ch i l d k r a n t gespielt. Eine täi'mftlcrin ans Palästina, Sarah O s n a t H - H a l c v n. debütierte in T o tv n H a l l l'Rctv Pork). Sic brachte mir Bolksnuiiik: Lieder und Tänze, hebräischen, persischen und arabische.n Hrsprnngs. Die Bearbeitungen stammen von dem bekannten Alexander Ta ns mann: Der langjährige frühere Ehesdramaturq des Deutschen Volksthcaters in Wien, Professor Heinrichs Glücksmann, hat gemeinsam mit seinem Sohn Joses, der zuletzt am Raimund-Theater in Wien als Regisseur tätig war. eine dramatnrglsche Beratungsstelle -ins Leben gerufen Das nette Unternehmen ist von der Wiener Behörde bereits genehmigt worden. .Schalom . A sch hielt ans Einladung des Bialik-Klubs im E rohen Kvnzerthausiaal in W' i c n einen Vortrag über die geistigen Bewegiuigeu.der Juden und des Judentums. Fritzi Massarh. die seit dem Tode ihres Gatten '.'Rar Patient erg nicht mehr ausgetreten ist. wird im '.'Rärz am Theater in der Ioscistadt in Wien ein Gastspiel in dem englischen Stuck „Kurzgeschichten", das Bruno Frank bearbeitet hat. absolvieren. Otto Zarek liest am 2. Februar.. 15 Hhr, im Radio W i e n aus.eigenen Werken. Ennerich ,K a l m a n s vielgespielte Operette „Die Bajadere" wurde an der Rakionaloper in Riga mit großem Erfolge aufgesührt. Tr. Siegfried Rubin sStockliolmst. dirigierte zugunsten hilfsbedürftiger Inden in Deutschland ennge Konzerte in Stock.Holm mit großem Fritzi I o k l, wurde zu Ko» zerteil nach W i e n l'Radiol und Budapest tPedouteiaals verpflichtet.' Tie 'JRetrvpolitain-Oper in Rew-Hork veranstaltet im Februar cind-'JRitte März -einen Richard-Wagner-Zhllns unter Leitung von Arthur Bodanzlh. - In 33 cr.it qalicn Simon Gvldbe r g und Lilüf Kraus einen Sonatenabcnd, der mit großem Erfolg, ausgenommen wurde. . Der Bcrein zur Fördernng -jüdischer Musik gab oin 26. Januar in Wien seinen ersten Kamluerintlsikabeitd mit 'Werken von 'A'chron. 'Altmann. Gnessin. Tawidowitsch, Engel, Saminski und .3Lcinberg. Gustav M a h l e r s „Lied von der Erde" ivird am f 7. Februar unter der Leitung Willem 'M e n - g e l b e r g s im Großen Konzcrth'aussaal Wiens zur Aufführung gelangen. " Das K v l i j ch - O u a r t e t t (Rudolf Kolisch, Felir Khnner, Engen Lehner, Benar -Heiietzl brachte unlängst an einem Ziaiitmerinusikabeiid in Rew-')jork das R-moll-Onartett von 'Arnold S ch ö n b e r g heraus, dessen Wiedergabe von der Presse als „grandios" bezeichnet würde. ,,'JRodern Times", der neueste Film von Charles -Chaplin, wird Ende d. 33t-. in -’t e tv - hork, lUitk Februar in London herauslommen. 'Alfred Kerbach hatte mit feiner Funkbearbeitung und Dichtung Peer Gynt (zur Grieg- '.Uiuuf), Verlag C. F. Peters, Leipzig, im Preßburgcz: Sender großen Erfolg. Der bekannte amerikanische Impresario Samuel Lionel R v t h a f e I, genannt R oxh . ist in Retv-'hork einem Herzschlag erlegen. Rorh, geboren am 9. Juli 188-2 in Stilwatcr im Staate Biinnesota, hat sieben Jahre im Marinekorps der Vereinigten Staaten gedient, bevor er sich dem Theatcrgeschäft zmvandte. , Ihm sind die ersten großen Lichtspielbühncn Rew-Horks zu verdankeil. Roxns Weltruhin gründet --sicfparüf die E r r i ch t n v g d e s g r v ß t e n K i n o t h e at e r s d e r E r d e, des über 6000 Sitzplätze um* fassenden Noxy-Theaters. Joseph-Schmidt- Platten Charlottenbg-, Wilmersdorfor Str, 43, C 1, 0880 I RADIOGERÄTE 1