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Central-Verein-Zeitung · 1936-01-23 · 4 (23.1.1936) · page 12

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
4 (23.1.1936)
Date
1936-01-23
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Sachgemäße mul ' sclileimige Imrclifiiliruni AUSWANDERUNG 0 cschiä f t h verk .1»f c. —' \ ei-m<>g«-»>Ii-i»i<I.-»i Amtsfer.-It.nt a. >» Or. Asrluior Ob(‘rr<‘K-.-Itat n.I». K. Kempiu-r Berlin W-15, Memekestr. 9 Telefon' J 1 Bismarck 2856 digt, mit einer g c s u nbe n V e r st an d it i s lofi fl f c i t gegenüber. Sie wollen in ben' Crnaniiatinnen warmherzige, helfende kJ:Uenfri)en am.Werke ]el)cn, eine sachkundige, tveitblickende Leitung! Persönlichkeiten oPne Scheuklappen und Pärteibrillen; sie wollen, daß gute Arbeit geleistet wird — sonst nichts. Tiefer Schicht also,, s Ü p d i e w i r all c v hu c II n t e r s ch i e d -d a s i n ix "mit iljvec lvckersitzendeu, aber verständliclieu -Hritif nn gew issen u nliebsarn en Erscheinungen jübifdjer Bürokratie und mit ihrer grenzenlosen Tankbarkeit für den „menschlichen Menschen" muß das Programm der ZBfT bestenfalls als Po l i t i k f p i e l e r e i erscheinen. . Und auch der mit der Eigeugesetzlichkeit deS „Grünen Tisches" genauer Vertraute, der in dem engen Raum unserer jüdischen Hilsstätigkeit daS Vvrhandenseiic gewisser politisch-taktischer Rvtivendigkeiteu selbst seufzend zugestellt. bleibt mit seinem Urteil nullt weit entfernt, von dem „Manu ans der Solange die Praktische Bewegungsfreiheit bei der Auswahlber Hilfsmaßnahmeu für Juden in Deutschland noch groß genug.war, um die ideelle Richtung nninittelbar in die ihr gemäße Tat umzusetzeu, d. h. solange der Zionist und nur der Zionist nach Palästina 'ging,, der Deutsch-Jude, und nur er das Hierbleiben zu ermöglichen versuchte. solange die Wanderung nacls Ländern außerhalb Palä-. stinas im ^-wesentlichen entwurzelten oder unternehmungs- und abenteuerlustigen Elementen überlassen 'blieb — solange wären die Bemühungen .um Durchdringung der Instanzen mit Vertretern einer bestimmten, weltanschaulichen Richtung auzuerken-nen. Aber heute vermögen die Progranunpunkte der ZBsD über die von allen Parteien vereinbarten sllichtliiuen der Reichsvertretung hinaus, die dvcl, gewiß Verständnis, auch für die ideelle Seite der Palästina- Wanderung zeigen , kaum etwas sachlich bleues zu bieten, llnd zwar liegt der Grund hierfür weniger in dem von Zionisten gern behaupteten Umstand, daß die Zionisten mit' allen ihren Forderungen „recht behalten" haben, als darin, daß die Wucht der ,u bewältigenden Aufgaben einerseits und die Begrenztheit der.zur Bersüguug stellenden Hilfsmittel andererseits den einzuschlagenden Weg so gut.wie eindeutig festlegt. Zwischen diesen beiden ehernen Planern bleibt kein Raum für den Lurus .weltanschaulicher Erperimente; es bleibt nur eine stetig sich verengernde Balm, ans der schließlich alle Parteiprogramme praktisch zur Deckung kommen. Ganz besonders im Leben der Bleu scheu . in Palästina selbst spielen Ideologische Betrachtungen int bisherigen Sinne keine Roller Die Arbeit allein steht im Vordergrund. Ihnen allen, mögen sie als Zionisten oder Nichtzivnisteu ins Land gekommen sein, ist Crez Israel das heilige Land, dem fie mit allen Kräften dienen. "Roch vermag keiner zu sagen, welche geistig-kulturellen ■ttriitte das begeisterte Leben in Palästina .schließlich empvrtragen wird, und ob mit ihnen dieser oder jener „Ideologie" recht geschehen'wird. DäS darf gewiß nicht zu einer Unterschätzung der grundsätzlichen 'und zu einer Ueberschätznug reiner Siedlungs-Gesichtspunkte bei der Palästina-Wanderung führen. Aber es soll dazu führen, daß man sich im Angesicht einer brodelnden, mit allen Btöglichieiten geladenen, starken Wirklichkeit über kleinlicl,e Gesichtspunkte erliebt und den nicht geringer schätzt. der nicht aus die zionistische Parteiparvle schwört. " Der zionistische Fiihrungsanspruch vollzieht diesen Aufschwung nicht. Er mindert sich dadurch selbst herab zu einer Personenfrage. .Eier geht -es allem Anschein nach nicht mehr darum. Leistungen zu erzielensondern Posten zu besehen. ■ Daß ein' llches Begehren an den Zentralen nutzlos unwürdig, in den kleinen Gemeinden län geradezu zerstörerisch wirkt, dürfte hin- ,n,pMr bekannt fein. Dort, wo eS von i'iitLi 'V -u schwerer wird, für die um sindei " -l^bc-iten geeignete Kräite zu L " HZ der Parieigenchispunkt.' noch nit „Totalitätsanspruch" aus- Die „Majestic** gelandet 15 Millionen Dollars für die Auswanderung "?ln Bord der „Majestic" sind Sir Herb e r t Samuel, L o r d B e a r st c d und Sim o n M a r k s in New-Aozk eingetrossen. Sie wurden von einer außerordentlich großen . Zahl von. Pressevertretern empfangen, die sie über den Zweck ihrer Reise und ihre Vorschläge, insbesondere im Hinblick aus finanzielle Transaktioneu, befragten.. . Sir Herbert Samuel erklärte, die Abordnung habe keine „speziellen Vorschläge" mit-, gebracht, sondern wolle verschiedene Pläne erörtern, durch die denjenigen Inden geholten werden konnte, die genötigt sind, aus Eristeuzgrundeu Deutschland zu verlassen. Tie drei Herren, die zum Zeichen der .: Trauer tun den verstorbenen englischen König schwarze Halsbinden trugen, wurden im Hafen von dem Ehrenpräsidenten deS .Joint Distribution Committee, Felix M. W ar - bürg, und von dem Präsidenten der Zionistischen Organisation Amerikas, Morris , Rothenberg, begrüßt. Am Januar fand in St. Louis, Missouri, eine Tagung des Rates der jüdischen Verbände und Wvhlfahrtssvnds statt. Hierbei wurde bekanntgegeben, daß über die Pläne für die Auswanderung von Juden aus Deutschland volle Uobereinstimmung zwischen der ans Sir Herbert Samuel, Lord Bearsted und Simon Marks bestehenden Abordnung und den Führern der amerikanischen Judenheit erzielt worden sei. Diese Mitteilung wurde von Felix Pt. Marburg und dem Führer der englisch-jüdischen Delegation, c-ir H e r b e r t S a nt u e l, gemeinsam nach dem Abschluß der ersten Beratungen zwischen den jüdischen Führern gemacht. Tie Abordnung wird ihre-Verhandlungen mit den Führern der amerikanischen Judenheit in New-2)ork fortsetzen. In seiner Ansprache an den Rat der jüdischen Verbände und Wvhlfahrtssonds erklärte Felix W a r b u r g , eS sei Ausgabe der ^englischen und amerikanischen Juden, den größten Teil der Verantwortung für die Verpflanzung von Hnnderttausend Juden aus Deutschland zu übernehmen. Von den Ausivanderern soll eine möglichst große Zahl in Palästina untergebracht werden. Marburg betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit, die Anstrengungen für daS Ameriean .Tewish Joint Distribution Committee unb für den United Palestine Appeal zu verstärken. Andererseits forderte Felir PH Marburg die Zionisten auf, mit . den "Arabern und Christen in-Palästina eine Zusammenarbeit anzustreben. 'fir Hubert Samuel titelt eine Ansprache. in* der er die Rolle hervorhob, die Palästina bei der Erlösung der dnrch.die Lage in Deutschland bedingten Probleme spielt. Endgültige Pläne für die Auswanderung von ininderttausend Inden aus Deutschland,, so erklärte er. würden demnächst bekanntgegeben werden. Zu ihrer Durchführung sei ein Fonds von lö Millionen Dollars erfor-., derlich. Bon diesem Fonds sollen 10 Millionen in Amerika und 5 Millionen in England ansgebracht werden. Voraussichtlich würden diese Pläne ans der am 2. Februar in Washington stattfindenden Palästina- Reichs-Konferenz vorgelegt werden. Die "Mittel würden den Auswanderern als Darlehen zur Verfügung gestellt werden und eventuell in einen allgemeinen Auswanderungssonds zurückfließen. Der Rat faßte eine Entschließung, in der die amerikanischen Juden verpflichtet werden, möglichst, große Alittel für die Finanzierung der Auswanderung von Inden aus Deutschland aufzubringen. Die Bedeutung der Genfer Beschlüsse Wenn auch die vom Völkerbund beschlossenen Maßnahmen, von denen wir nmseitig berichteten? nur provisorischen Charakter tragen und in ihrer Wirkung auf die Zeit bis zum Zusammentritt der nächsten Völkerbundsversammlung beschränkt sind, kommt ihnen doch eine grundsätzliche Bedeutung insbesondere dadurch zu, daß das Hilfswerk für die Auswanderer aus Deutsch- - land, das bisher nur in einem einigermaßen losen Zusammenhang mit dem Völkerbundsapparat stand, nunmehr unmittelbar der Völkerbundsaufsicht unterstellt und in den technischen Apparat des Völkerbundes eingeschaltet ist. Diese Umstellung kommt darin zum Ausdruck, daß dem neuen Oberkommissar, mit dessen Ernennung nach vorheriger Rückfrage bei den Ptitgliedern des Völkerbundsrates der Ratspräsident, betraut wurde. die technischen Abteilungen des Völkerbundes stehen werden, und daß die Kosten des Oberkommissariats bis zur endgültigen Neuregelung durch die Völkerbundsversammlung aus Mitteln des Völkerbundes bis zu einem Höchstbetrag von 50 000 Schweizer Franken bestritten werden sollen. Die Einberufung einer zwischenstaatlichen Konferenz zur Regelung des Rechtsstatuts der Ausgewanderten bringt die Lösung des gesamten Auswändererproblems gleichfalls um einen bedeutenden Schritt weiter. Mas die Privatorganisation für Auswandererhilse betrifft, so werden sie zwar dadurch entlastet, daß die bisher von ihnen getragenen Kosten des Oberkommissariates ans den Völkerbund abgewülzt wurden, sie werden aber ihre entscheidende Rolle in der vom Völkerbund mit Anerkennung zur Kenntnis genommenen praktischen Hilssarbeit beibehalten. Tie-Entwicklung des Problems Mß^ 'zwar daran denken, einen alten Satz so zu varrieren:. „Geneva locuta-causa inkinita!" Aber es liegt wohl ebenso sehr im Wesen des Problems wie in der Natur der Genfer Einrichtungen, daß sie Instanzenverfahren gegenüber unabänderlich letzten'Entscheidung bevorzugen. In jüdischen Kreisen wird man befriedigt sein,, wenn die nunmehr geschaffenen Möglichkeiten ausgeschöpft und für die Herbstversammlung des Völkerbundsplenums alle Voraussetzungen geschaffen werden, die die Situation der jüdischen Menschen in Mittel¬ und Osteuropa erfordert. tritt, oft eine ans Tragikomische grenzende Verwirrung an. Persönlichkeiten, die zur Zufriedenheit aller bisher ihre Aufgaben erfüllt haben, müssen plötzlich weichen, weil das „Ciktv-kiktv"-Prinzip es angeblich so will. Oder es tritt das unabdingbare Bedürfnis auf, Dezernate doppelt, nämlich mit Vertretern beider Richtungen, zu besetzen. Dieses Nebeneinander sorgt dann offenbar durch Schaffung der Nötigen "Iceibungsflächen dafür, daß auch . die Arbeit, die bisher e i n Sachbearbeiter sehr gut bewältigen konnte, sich entsprechend streckt — und das alles auf Kosten einer Gemeinschaft. die bis an den Rand ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit angespannt ist! Cs ist schwer zu verstehen, bis auf welche Abwege der alte zionistische Klal-Jisrael-Gedanke sich verirren kann, wo er doch nach seinen eigenen Worten die..gesamtjüdischen Notwendigkeiten -.unserer Tage-'am klarsten ertennt" . Der Zionisinus ist seit je eine große Idee, und er ist, seit Palästina auch mitten in unser Leben getreten ist, eine materielle Chance. Die Betrachtung darüber welches der beiden Momente ihm in Deutschland während der letzten drei Jahre seinen unzweifelhaften Ans-, trieb gegeben hat, muß späteren Zeiten Vorbehalten bleiben. Wir selbst sind noch zu unmittelbar gepackt von dem aufwühlenden Geschehen, das auch nach dieser Richtung einmal Rechenschaft von uns fordern wird. Die Träger des Zionismus selbst möchten gern die Wahrheit erhärten, daß nicht nur die materiellen Möglichkeiten der Palästinawanderung seinen „Erfolg" begründeten, daß es vielmehr der Geist des Zionismus gewesen sei, der den Vormarsch geführt habe. Diese Beurteilung der Sachlage ist dem Zionismus so wesensnotwendig, daß jede andere, ja auch nur eine Verschiebung der Erfolgszurechnung zugunsten der materiellen Faktoren — Transfer und Zertifikate — einer ideellen Konkurserklärung gleichkäme. Ter Zionismus, der sich nicht selbst aufgibt, muß an die Macht seiner Idee glauben und die Einwanderungs- - Möglichkeiten nach Palästina als eine glückhafte,^ den Durchstoß der Idee fördernde Begleiterscheinung auffassen. Eine solche Betrachtung liegt natürlich auch dem Führungsanspruch zugrunde. Tenn in einem Zeitpunkt„ in dem die Aufnahmebereitschast Palästinas durch eine Reihe politischer und wirtschaftlicher Tatsachen zum erstenmal seit 1933 in eine Krise tritt, die von allen Juden Deutschlands mit höchster Besorgnis betrachtet wird, würden die materiellen Chancen des Zionismus für einen Totalitätsanspruch einen allzu gebrechlichen Unterbau abgeben. Ja, in solcher Zeit, gewinnt sogar die einseitig palästinozentrische Erfassung und Erziehung der Menschen, wie sie vom Zionismus gefordert wird, eine weit über das Geistige hinausgehende sehr konkrete Bedeutung. Indem sie die "Menschen innerlich auf eine neue Heimat ausrichtet, die ihnen vielleicht wie die alte verloren gehen muß, bevor sie sich noch erschlossen hat, macht sie sie doppelt heimatlos. So vereinen sich Theorie und Praris in stetem Uebergange; . so gehen aber auch die Forderungen der Z.V. f.D. da, wo. sie das allen Richtungen gemeinsame -.jüdische" Bekenntnis.zu einem . „zionistischen" verengen, und so. nicht über die Richtlinien der. Reichsvertretung hinausführen, sondern hinter .ihnen zurückbleibem beim Znsammenprall mit der Wirklichkeit in gefahrvollem Nebel auf. Der Vorwurf, die Schwierigkeiten in Palästina mit „leiser Schadenfreude" zu betrachten, den die „Jüdische Rundschau" gegen uns erhebt, bleibt tief unter uns. Wir haben nicht ein-, mal nötig, auf ihu mit dem Hinweis?zu reagieren, daß uns die Weite unserer Sicht und unserer jüdischen Pflichtaussassung einer Antwort enthebt. Es genügt die Ueberlegung, daß jeder Jude an Deutschland, gleichgültig in welchem Lager er steht, Verwandte und Freunde in Palästina hat. um deren Leben und Vorwürtskommen er'bangt." So unerbittlich gefühlstötend aber arbeitet keine .Organisationsmaschinerie, daß der Gedanke einer Palästina-Krise heute in cittem jüdischen Menschen anderes auslöfen könnte als Furcht und Sorge und den Wunsch nach baldiger Behebung. Andererseits werden wir uns auch durch noch so wohlgezielte Anwürfe nicht das Recht nehmen lassen, in jedem Augenblick, die jüdische Gesamtsituation bei unseren Entscheidungen in Rechnung zu stellen. Es geht nicht an, notwendige Hilfsmaßnahmen an Wunschbildern zu orientieren. Muß unsere Jugend auswandern und reicht Palästina zur Aufnahme innerhalb einer tragbaren Frist nicht aus. so müssen andere Möglichkeiten vorurteilslos ins Auge gefaßt werden. Nie sollte der Zionismus, der in den besten Köpfen derer, die ihn dachten, ein Zweites, grenzenloses Judentum in fir; schloß, sich in Gefahr begebendurch angeb-. liche „Totalität" zum Klein-Judentum he.rabzusinken. Denn wir sahen: die gegenwärtigl u materiellen Chancen Palästinas tragen einen Totalitätsanfpruch des Zionismus iunerhalb der deutschen Judenheit nicht. Trägt ihn aljdie Jdee^ Das, was der zionistischen Idc . von jeher ihre Kraft gab, was sie in de . Stand setzte, sich auch gegen die Trägheit dc Materie schritUveise durchzusetzen, war ein strenge Klarheit, die ohne Befangenheit i. etwaiger apologetischer oder sonstiger raum - gebundener Rücksichtnahme die eigentliche Fragen des Judentums zu umsaisen strebte. Tie Weite solchen geistigen Absprnngs laffei die Erklärungen der Z.'B.f.D. völlig vermissen Sie verwechseln geistige Größe mit Vergrößc rung der Organisation und bewähren damit schlecht den Anspruch, mit dem der deutsche Zionismus seit je vor der Welt stand. Tie . historische Stunde, in der der zionistische Delegiertentag Zusammentritt, hätte ein anderes Bekenntnis von ihm gefordert: E i n Bekennt n i s; ueine r n e u e n PH a s e j ü d i s ch e r S o l i darit ä t. Das bedeutet nicht künstliche Niederlegüng echter weltanschaulicher Grenzen. Immer werden sich im Judentum zwei Auffassungen gegenüberstehen: der Wille zur nationalen Wiedergeburt in selbstgewählter räumlicher Beschränkung und der Wille zur ewigen Wiederkehr schöpferischer Begegnungen mit den Kultnren der Welt. Aber diese Auffassungen schließen sich nicht aus, sie dienen einander, ja sie sind vielleicht in ber gegenwärtigen Epoche der Entwicklung zur gegenseitigen Ergänzung und Befruchtung besonders eng auseinander angewiesen. Diesem Tatbestand werden freilich Totalitätsforde.rungen nicht.gerecht,. Wir hätten gewünscht, daß die harte Prüfung, die dem Judentum in Deutschland anferlegt ist. die Erkenntnis in den Köpfen der zionistischen Führer schon weiter vorwärtsgetrieben hätte. Immerhin besteht noch die . Hoffnung, daß die bevorstehende^ Tagung Ansichten klären und aus zionistischer Begrenztheit zu jüdischer Gesamtverantwortung emporsühreu wird. Dr. Eva Reichniaun-Jungmann Sichern 7|||m|^| durch Aus- Schulbildung bis zum Abiturium sie d c tuKun* ihrer Kinder diilimiiLi 27 Madche" Landschulheim Florenz Höhere Schute und Internat *l0"darbei,tHous' 6. Vorbereitung für Palästina 7. Aerztliche Ueberwachung, individuelle Förderung 8. Schönste Umgebung; gutes Klima, 9. Erstklassige Verpflegung 10. Zeitgemässe Preise — keine Trafjsferschwierigkeiten Neuaufnahmen zum 1. 3. Auskünfte und Prospekte durch die Leitung: Oberreg.-Rat «. d. Or. Werner Peiser Dr. H. Goldstein Florenz, Villa Pazzi, Pian dei Guilfari

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