Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 3 (16.1.1936)
- Date
- 1936-01-16
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Uraufführung im Kulturbund Rhein - Ruhr: Reubeni, Fürst der Juden. Nach dem Roman von Max Brod, dramatisiert von . Gerhard Walter-Rosenbaum „Chronik in 11 Bildern" nennt Gerhard Waiter-Rosenbaum. was er aus dem Roman von Max Brod vühnensicher.gebaut hat. Wir lernen, wie schön in Nr. 2' der C.-V.-Zstg. vom 9. Januar angekündigt, eine neue Art von Chronik kennen,, nicht geheimnisvoll, nicht'verstaubt", sondern klar, berichtend, hell. Die Gestalt Reubenis. tritt aus,dem Zwielicht hervor, in dem auch Brod sie hält; sio glüht und schweigt, handelt und bekennt.. . In Prag im Elternhaus sieht der junge Dawid Lemel seinen srommeu Vater vor dem Bösen die Augen schließen. Cr zweifelt, daß dadurch das Böse bekämpft werden könne. „Du sollst Gott dienen mit dem guten und dem bösen Trieb" heißt es in der Schrift. Das Böse sich unterordnen, es zum Mittel machen, um das Gute zu erwirken, hält er für Pflicht. ' Der alte Turinwächter Gerson, der gescheiterte „Messias" Ascher Lämmlein. bestärkt den Jungen in diesem Glauben lind weckt in ihm die Idee seiner göttlichen Sendung. — Dawid Reubeni. Prinz des jüdischen Staates Chabor. iu Arabien (Lemel ans Prag), gewinnt in Italien den Beistand des Papstes. Cr kommt nach Portugal, soll, zur Befreiung Kvnstantinopels und Jerusalems. Kriegsschiffe erhalten und aus den Juden Europas ein Heer werben. Palästina soll dann mit ChabvFzusammen jüdische Heimat werden. In der An? Hängerschaft der Märannen an Reubeni sieht man eine solche Gefahr für Portugal, daß Reubeni das Land verlassen muß, nachdem seine treuesten Anhänger durch ihre Treue sich selbst und die Idee zugrunde gerichtet haben. Nach einem zweiten römischen Aufenthalt stirbt Reudern in den Kerkern der Inquisition. sein Schüler und freund Salomo Molch» aus dem Scheiterhaufen. Als Gerhard Walter-Rosenbaum es mit Einverständnis des Dichters unternommen hat,, den Roman in ein Bühnenstück ii.m,z>lsvrmeu, hat er sich mit Recht-nicht gescheut, auf einen Hauptreiz des epischen Werkes 311 verzichten: auf das: Tlnischreibende - und Mystische. Cr läßt die Tatsachen sich'vvllziehen, und ohne den Allfbau und die Szenen an, sich zu belasten, über läßt-er es einem Wort und der Intuition. des' Hauptdarstellers: vom positiv oder negativ Erreichten, aus Hintergründe auizureißen. Im Interesse einer etwas kürzeren Ansführungsdauer konnte dasP. Bild, im Rathaus dex jüdischen Gemeinde zu Venedig, eventuell gestrichen werden, alle anderen Bilder sind aus dem Stofs heraus und in ihrer Folge notwendig. Sie bringen, ohne reißerisch zu sein, stetige Steigerung. Besonders gelungen scheint mir die saubere Herausarbeitnng der Katastrophe. die im Zusammenprall der bewußt zweideutig - politischen Handlung (Reubeni) " mit dem gradlinig-reinen, unangreifbaren Prop!,etentum (Salomo Mvlchv) liegt. Die Aufführung leitete Dtto Bernstein, lind man darf wohl sagen, daß) was Ausdeutungund Nuancierung des Geschehens anlangt, von seiten der :)tegie letzte Wnn'che erfüllt worden sind. Tie Sehwierigkeitett der Spielsührung in, räumlich so begrenztem Rahmen waren ausgezeichnet gelöst. Bernstein verfügt über,die Energie und die Leichtigkei.t, die die künstlerische Bewältigung solcher Stoffe vom Regisseur fordern. Als Hauptdarsteller stand Karl B r u ck zur Verfügung, ein vielseitig begabter und lvohltuend disziplinierter Künstler'. In, allen Bildern hielt er. jung- -erfolgreich, und alt - - gescheitert, das innere Glühen durch, den Glatiben an die Ausgabe, das Bretüien nach ihrer Vollendung. Ter jnngc Heinz Friedeberg war der reine, ekstatische Gegenspieler «alomo Mvlcho. Diesen Schauspieler sich entfalten zu sehen, ist eine Freude. Cr lernt seine Fähigkeiten beherrschen, wird gezügelter und innerlicher, vermittelt Visionen nicht durch Ausspielen, sondern durch eine Verhaltenheit, die iticht Hemnumg ist. sondern souveränes Können. B e n S p a n i er gibt dem Turnnväctiter Gerson Kraft und Dämonie, die den Einfluß ans den Knaben Dawid mehr, als, begründen. Cr bleibt in dieser Rolle im Gedächtnis, sie ist eilte schauspielerische Leistung höchster Qualität., Auch alle anderen Mitwirkcmden. die sich bei der Zahl der Kräfte "und "der Rollen mit einem - Gesamt!ob begnügen mögen, boten einwand-/ freie Kunst. Cs' sind bewährte Leute: die. Damen 'jjt 11 it j.r r titto « r e t u 0 c r g . oie Herren B e r l i n e r (Ballhvss). Koni ü s k i, ' I i n k. S vH ti st er, , L i d) t e n st e i n , F r ä n k e l ist-roon). F e l d l) e im. L ö - w e n st e i n (Lohnend Fitr die Bühnenbilder hat Egon Bl,a r - k u s gute Losungen gesunden. Ter Entwurf, nttd, die Anfertigung der Kostüme stellten bei dem LJeeln'et der Schauplätze und der Seisicksale besondere- Ansvrderungen an den damit Betrauten. - Malta H a in b ii v g e r "ist ihrer Ausgabe in, überlegener'.^Leise gereicht geworden. - Ter Beifall, des Publikums war groß und' überzeugt nnd' laßt den Schluß zu. daß die .Kiiltur-bimd - Buhnen mit „Reubeni" eilt. Stuck getvontteit haben. Junge Künstler werden vorgestellt Henry Happ und Peter Fingesten Karl Bruck aus Reubeni — Ben Spanier als Turmwachter Gerson — Gerhard Walter-Rosenbaum, der Bearbeiter des Brodschen Romans Fol»: Ehrlich-HMn (:i) T-aS Berliner Jüdische Museum macht es sich zur Aufgabe, junge Begabniige.» zu fördern. In - einer kleinen Sclxxn Wird das Malwerk Henry. Happs vorgetültri, dessen „Garlcnrcstaurmst" nebst anderen Arbeiten schoit einmal in der Oranienburger Straße gezeigt tonrde. Henry Happs Lalidsck>aflen vornehmlich toirken beruhigend ans die Angen des Beschiners, nicht nur in der wohlabgeivvgenen Harntonic der Farben, die, ohne ins Eintönige zu verfallen, von-einer disziplinierten Arbeitsiveisc Zeugnis oblegen: es-geh! - bei einem Bild ivie dem „Darf in der Eifel" auch um einen interessanten Farbauftrag, sehr reizvoll auch, wie ans der .Dorsällee"-die Bannte 10io mit dem Schwamm gestaltet sind, lind hellste, ebenso gedämpfte Farbigkeit atmet die..Jiminerecke" .und die Gartenlandscl>.xst int Dresdener Hanse Arnhold. I» dieser gastlichen Ställe-schuf der Künstler biete Oelskizzen, Pastelle und Gemälde, die ihm den Weg in die Lesseyllichleit bahnen. . Während Henry Ha pp die gegenstandslose, reine Pialerei ertvählte, geht cs dem jungen Bildhauer P e t e r F i» g e si e n tun große Themen. Wie in einer Vorahmimtz ivie im Vorgefühl der Notwendigkeiten, die in der Gegenwart an die handwerklichc Ansbildnng gestellt werden, l,at er von Fugend an manuell gearbeitet. Ter Fümzrhnjährige erlernte in Partentirelten bei Hitzl>erger die Holz- und Steiiibildhmierei. Wenn er l>eute im Alter von '■_*<) Falnen den Werkstoff mit dem Meißel bearbeitet, wen» er eine Gruppe wie die der „Schwestern" im Lause von zwei Stunden in Zement an trägt, weit der Werkstoff, der so leicht trocknet, es erfordert, dann hat er eine gute Schulung hinter sich. Er beherrscht sein Material, Holz oder Stein, so gut. daß ihn vornehmlich der Stein zu ernstester Arbeit zwingt.,- Mit den heiße» Eisen weiß er: umzngehen, wenn er an. die Tradition Mietzelaiigelvs und Liviiardvs anknüpsend, ein Material ivie das Wachs dearbeitet (Porträt Erich Steiiithals. Peter Fingesten schuf in der letzten Zeit auch den Zemeiitkopf der „Tebvrah", in deren Gestalt er die tausendjährige Vergangenheit, ihre Schicksalhastigkeit sieht: eine mehr nach innen, als nach außen sprechende Kunst, die auch aus dem , „Traum von Zion" in dieser Ausstellung redet. Tann aber jenes Steinrelies „Eriimerniig". das davon Kunde gibt, wie stark dieser Künstler durch die Bedrängnis der Zeit beeinflußt »ist. -Trauer und Sorge sprechen ans der sanft an den Stcinlunlergrnnd gelehnten Frau, man hat das Ge. (»!,!. daß sie geilüßt iverden muß. doinil sie nicht vor Schmerz iimtiiift. Kraftlos ruht die Rechte aus dem,, S teiu, die Laute im '.Uriir ist verlümgen. .Hut» lvicder eiu anderer Werkstols half die „Ewigkeit" errichten, ein inonnmentates Werk. Glunmerden Blick in die Stilepvche ztirück, die sich mit der Ersclicinnng Uriet Acostas tn einen gewissen.Zu» sammeithang bringen läßt. Diese attertümelnde Formgebung findet ihren Niederschlag in eincnt streng kvntrapmtktischen Vorspiel, dann in Giglie und Sarabande. Die Einheit wieder sprengend, schiebt sich zlvischcn die Säße ein tingarisierender ,.Füdisck»cr Tanz". Das mit kundiger Haild gebaute, aber nur , bedingt inspirierte Werk wtirde von Hans Wilhelm S t c i n b e r g eindringlich dargestellt. Als starkes Talent führte sich sehr vorteilhaft Rosa Etkin in Chopins mit virtüvsem Elan und großer Anschlagsknltur gespieltem Klavierkonzert B-motl ein. Eine beschivingte. btutvolle Wiedergabe-der „Schottisciten Sinfonie" von Mendelssohn rundete, das Programm ab. Wie günstig in Frankfurt a. M. dev Boden ,fnr Kammermtlsikveranstaltmigen ist, zeigte ivieder ein- , mal der Besuch des letzten Konzerts der jüdische» T o n k ü n st l e r. Tie große Hörcrschalt latischte mit voller Atlsmcrksamkeit dem gepflegten, besonders von der Pianistin ^beflügelten AlUsiziercit,- ztt dem sich Lilly schwarz- Nk a Y e r h 0 f e r , (Klavier), Theo R ä t n e r (Violine) und Rudolf D öb.l i u (Piolii'.cellv) verbnnden hatten. In stilgemäßer, anregender Fvrin tvnrdeit Trios von Haydn, Beethoven und Brahms .geboten. An einem eigenen Lieder- und Arienabcud ivar die Altistin Aithelise Bender beifallsivürdig für ihr ans eine innsangreichc und tragfähigc Stimme gestütztes gesangliches Können. In wvhlgefvri»- ter. wirkungsvoller Lyrik von Rosy Geiger-Knllmann tind Willy Salvmon setzte sic sich mit Geschmack für zeitgenvssisci)e Kunst ein. Sichere Bcobachtung-gabe. ein slihlendes Herz und Formtalent schließen sich in Alfred A n c r ° bach-s Arbeiten zu einem harmonischen Ganzen zusammeit.' Gern folgen ihm deshalb die Hörer in den Mikroko-utos seiner, schwäbischen Heimat. Ter dialektsichere Sprecher verdichtete die Atmosphäre der Schilderungen noch in reizvoller - -ÄWi-sec—Man—fand bei ihm eine Stuudv-sveunü— lichster Unterhaltcmg. Ten^ anerkennenden Beifall ihrer Hörerschaft : a. Nt. die Atezzosopranisrin ■ in Liedern und Arien erneut musikalischen Geschmack unter A- H-e. In einem Konzert in der Breslauer 'Neuen Synagoge lang Alcrander Kipnis Arien von Atozart, Mendelssohn und Haydn und Lieder von Brahms, Schnmann nnd Schubert. Des Künstlers vollendete Behandlmig der Stimme und seine erschopsende Gestaltung jedes Einpsindniigsatisdruckes ließen, das Konzert zu einem seltenen Erlebnis werden, vbivohl ein großer Teil der subtilen Wirkung durch den akustisch tlitgünstigen Rannt verlorenging. Am Flügel begleiieie niinbcrtrosfe» Kurt H a v c l I n n d. an, der Qrgel Erich Schärfer. der sich aicch als Solist durch sei» außerordentlich klares und technisch eimvandfreies Spiel -anszeichnete. Der Chor des jüdischen Musik-Vereins Breslau zeigte im vierten Aboniienteutsloiizcrt be- ' merkenswerte künstlerische Leistungen. Welche Enttvicklung der Chor in Hinncht aus Präzision, dynamische Abstufung und ' -Klaugicyöuhcit getvottnen hat, ist am besten beim Neberblick über seine bisherige Tätigkeit zct beurteilen. Ein Beiveis für,die Sorgsamkeit des Dirigenten Werner S a n - d e r, der das zum -großen Teil ans Volksliedern bestcheude Prograium tvirkungsvoll zusammcugestellt hat. Zu ..Mirjams Siegcsgcsang" von Schubert sang das Sopranivlo Lotte K v, h n (Schleßkvws. deren Stiinine znm Vorteil des klanglichen Eindruckes eine Bereicherung erfahren hat, l'lls Soli» ivirkle Wilhelm Gnttmann, Berlin, ■ dessen oft gerühmter Bariton in Schubert-, Ko- , wäliki- und Mahler-Liederii'trotz mancher Schönheilen nicht immer den gestellten Erivartuilgen entsprach.'Tic acisgezeiciincte Begl'eitting des Solisteit gestaltete Erna K l e i n. die Chorbegleitung wtirde in der bekannten »nd bctvährtenBLeise von Lotte Scho e Ps ansgcsührt, G. I». Es xit selbstverständlich, daß der Liederabend ' eines Alercxnder Kipnis mit einem äußerst gesci,inackvoll , zn'ammengestellten Programm dem Jüdischen Kulturbund Rhein-Ruhr in Köln, Essen. Gelsenkirchen, Recklinghausen und Wuppertal überfüllte Häuser brachte. Was der Merstcrsünger in jedem "Knnstiverk ausztibrcitcn vermag, ist Seele und Leben,'in Klanatcttonltcit und Kult uv ^'glcichvicl ob er voller 'Weisheit titiS*miinnlidjCc Würde die Arie des Sarastrv aus der „Zauberflöte" vorträgt, ob er Lieder von Schumann und biblische Geiänge von Dvorak in Vergeistigung gestaltet, oder ob er die stimntliche Beherrschung einer reichen Tonikala vom hellgefärbten Bariton bis znm schtvörzeiien Baß in Volksliedern seiner rnsiischcu Heimat zu zeigen imilande iü. -Keilt Wunder, daß Kivnis den Dank des begeistertcit Publikums mit Zugaben quittieren niußte. Ella Cohn (Conrad) waltete mit gewohnter Sicl>erheit aber mit zuviel Diskretion ihres - Amtes, axu Flügel. - yo— ,Fnr ein großes Konzert zngtmsten der .lüdisclien Winterhilfe hatten sich,eilte große Anzahl Düsseldorfer Vokalnnd Jnstrnincntaltü'ttstler, totoic der- Frauennnd Gemischte Chor (Gesamtleitimg: Erwut Palm) in dankensiverter Weise, zur'Verfügung gestellt: die. Konzertmeister Jciliatt G n tu - pert und Ludwig 'Nagel (Violine). Dr. Joses E l k a n (Bariton), Hede C a h n lSopranä, süt-r. trud N e ti m a n n - B r ii n U nnd Alice L i f i tun it it (Klavier). Alle Tarbietuiigcn standen ans aiierkennenswertcr Höbe. Ten _ 'INiltvirkendcu wurde herzlicher Tanl zuteil. .1.C. Einen besvtidercn Kiiüstgennß bereitete dr.r Vorstand der Essener Gemeinde der Scynijngend,- durch Veranstaltung eines Konzerts des Lrcheücrs des Jüdischen Kulturbunds. :>>!>ein-ülai,i unter Leitung von Hans Wilhelm S t c i n b c r g. Das- Lrchester spielte Aleiidelssohn, Viozarl ,nnd Beethoven nnd fand das ansnahmebereite Lhr der atemlos lauschenden Jngendgcmeiiide. ^(-erlvoll ivaren die Eittführtmgstvorte. die der Dirigent jedem Musikstück voransschickte. Hilde Mar r las in Dortmund aus ihrem „Dreiklang"' eine Reihe von Gedichten,,und gal> dein Piibliktun rcicise "Aiiregtingen. 'Starker Beifall belohnte ihre Darbietungen. In Plauen i. B. gab PNarivn Kvegcl, begleitet von ^llerner S e c l i g - B a ß. einen Abend, Jl,re Tarbietnngen standen ans beachtlicher Hohe nnd sande.n ein ausiiahmctrcudiges Pnbliltun. In einer ,anderen" Veranstaltung gab Karl Elll i n g c r Proben ans dein reichen Schatz seines philosophisch-feinen Humors. W. G. Peter Fingesten: „Schwestern“ Fot. llnbrrt S»Hnrnf‘-hl Mni'clielsalk. der an siel, so scl,ioer zu beltanen ist, gibt dieser Arbeit Fingeslens das Besondere, Es ' geht tun ein Traningebilde. e« g'el,t dem Kiiiisller darum, t>ergai>geul>eil und, Gegenivarl zu verbinden. llmvillknrlieh denkt inan an eine kleine Skizze von Chagall, die -vor -Jahren in Berlin zu selten war: ,,-Die llltr". Das sehtoere Pendel zählt die, Jahrltnüdertminnten des Daseins, und die lleine Figur ans diesein Blalt von Clmgall lncltt ettoas in der'-angstvollen nächtlirheir,Leere. Bielleichl snelil»nd findet mich Peler 'Fingesten, der zn den besten Hoümingen berechtigt, jene Syntheie, - der er iil der Zeit iiir die Zeit iit seinen Steinarbeilcn itahetoimni: Die Laute aus dem Stein» relief seiner „Erinnernn'g" ist zwar, verklungen, aber,'die Ccinnernng lebt nnd rettet sicl, lnnnber in die Gedaiikemvell der ..Eivigleit". l)r. U. U. Ter Berliner Kulturbund bereitet eine An'- führung von Pccez Hirschbeins „Grüne Felder" vor. Diele Komödie ans vsljüd'ichem —Bn-rierntmm die nun der LLilnaer Truppe aut jiddisch, später von der- Habima am hebrmuy mit großem Eriolg, gespielt ivnrde, ivird zurzeit von Lev Hirsch, für den Jdiditchen Kulturbund'ins Tentiche übersetzt nnd bearbeitet. Ter Verband polnischer Juden, Berlin, hat eine Knltiirsektion mit einer dramatisch-musikalischc» A0lcilung ins Leben ge rufen.- Jntcresscntcn «Alllr Nlic-dcr, werden gebeten, sich bcinc ^.elrctociat des 'tiecbnnoe?, Berlin X .->(. Linienüraße W. x„r (iftit'cu Milarbect (christlich zu mclbcir. In der Aiiklion bei Graupe tvaren die Geinalde im Piilteltnmll des Interesse---, die zimx Teil ans bekannten Sammlniigen siamme» und vielsaih idiidtlid) lwgutacltiet lind, ^'»ornehmlich die Holländer verschiedener Schnlen' ivnrden gut veclanil. - Unter dem T,iseliilt>ec gai> e-> Ueberraielinngen beint Verkant großer iraiizösischer Silberleneltler. - --.Unter den modernen-Plastiken -'braä>ten die „Tranernden", von -Ernst Barlach.- die ans der Sonderatisslellmig bei Paul Eassicer bekalmt sind,-l) ,RVc. I>r. 0. B. Jüdischer Museumoverein E. V. Die alljälirliche '.ndialiedervecsaimnlnng inidet ,» diescui J,ali>e «in i iu!iH'v?tnii. dem U!, Jebriiar, abends llltr. in den -’fiauiiu it des .Indischen Ai'nsenii,-'- statt, -- Tageslndnung^ u > .Porstandsivalil. In Beschliißsixssiizig über die Jahic-iechnnng, i) Beschlußsassnnä über Aendctoyg der 2iiit»ng, «Ii Berichiedenes. ,Alle Aiitgliever sind herzluhst dazu eingcladen, 'Im 'Alter voii ö«> Jahre» ist in Amsterdam der belannie holländische Maler A. W v l s s. B e s f 1 ». gestorben. Ec >var einer der Gründer der ln-lläti» disehrii Kiiniilervereiiiignng „De Lnathaiikeliihc-n" (Die linabltiingigent nnd hat neben Porträts m.d Landschaiten auch Szenen ans dem jüdischen Leben gcinalt. Seine 'Ailsbitdimg hatte er an der '.'lmttcr» danier Akademie für Bildende Kunst genoss,a,. —5- Alle Ihre Bücher Buchhandlung am Zoo Fritz Ring Charlottenburg, Joachiimfhaler Sh*. 4Z-44 Mitglied der JüdUchen Gemeinde Telefon BUmarck 6506 Zuaendunc nach allen Stadtteilen