Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 3 (16.1.1936)
- Date
- 1936-01-16
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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BcrUnsr jüdische Ulinterhilfe Abteilung Pfundspende sucht Sammlerinnen 6s fefjleti noch immer Sammlerinnen für ■ die Psundspeiidei vor allem in den östlichen und südlichen Bezirken. Helserinnen aus den westlichen Vezirkcn, die sich sur diese besonders wichtige soziale Arbeit tu den Beurteil. die unter dem Mangel an Delsclittne» leidem eliren.aiiitlich zur Verfügung zu stellen.bereit ftiid. werden ersucht, sich beim Bür» der Psundspendeu-At'teilnng. der silbischen' Winterhilfen Griincnzald, ^aqolvstr. 39. zu melden: " - 6s wird „"chmals daraus aufmerksam gemacht, daß die chslliidsr'eiiden-Sammluiist nur LebciisiMltel bch>. -eine eiitsnr-echcndc 'Geldablösiing cntgegen- .niniint, jednch feine Kleiduiiasitiieke oder andere Bedarfsgegenstünde. Tie «auimlennnen der Pfundspende weisen sich durch eine grüne Ausweiskarte aus und haben grüne Sam»ielli|ten. Kartoffeln für die Hilfsbedürftigen Im Laufe detz Januar gibt die Jüdische Winterliilie der Jüdischen «Gemeinde zu Perlin den van ihr betreuten Hilic-bedürstigen eine zusätzliche Leben sinittelratinn und zwar Ptniid -Üartasfel» - pro Kops. Tiese ziartnsielversvrgnng erfolgt- »eben.der sonstigen Winterhilfsznteilnng, da mit ' dem fortschreitenden Winter die Not der Hilfsbedürftigen immer größer ivird. Grosze Aufwendungen ersordern große Mittel. Es ist deshalb notwendig, . daß die Gebesreudigkeit der Geineindeniitalieder nnveriniiidert erhalten bleibt. Jeder mnft das große soziale Hilsswerl. der Jüdischen Winterhilie der Jüdischen Gemeinde in Berlin mit allen «raitc» untcrstühen. Tic Bersvrgiing aller Hilfsbedürftigen ist nur möglich, wenn über das übliche Maß hinaus'Lpicr von jedermann gebracht werden. Jeder sende so rasch als möglich eine Spende der ..Jüdischen Winterhilfe. Tie Postscheclnummcr - ist 93446. die.Geschäftsstelle befindet sich C 2. Rvsenstraßc 2—4. 8eelisc.be Winterhilfe „Freude im Winter" 9. Dera n st a t.t u ii g : , Synagoge Lcvetzow- - strafte 7—8 am 2',. Januar. 20 Uhr. Mitwirkeiidc: ' Wolfgaiig Bretschi7eider, <-6ellv>, - -Lil Thinont (Kla- ' wer ». Paula Guttnuinn l^esang ). L sknr Guttmann l-Nlaoier>. Hilde -Marr l-Iiez>1ativn», -lturt Lppcnheiiner .«Piolliier vans 'Talnuel «.Lrgeli. ' 6s spricht Rechtsanwalt Philipp - K o z owe r, stellvertretender Bvrsiheiidcr der Rcpräsentaiitenversainmlnng der Iildlschen Geiiieinde zu Berlin, .starten an Hrltsbcdürstige unciitgeltlich im IWÖ-Dczirk Turmstraße!>. IWH-Bezirk Pestalozzistraße 11—1.V. WA- Bezirk Lühowstraße 16, WA-Le;irk Eharlottcnburg, Bteibtrenstrabe 2. l 0. n n d 1 I. B e r a n st a l t ii n g : Lvgenhaiis, .stleiststraße 10. am 2. Februar, Üinderirachmi'ttag, 1ä.20 Uhr: Bunter Abend. 20 Uhr. .starten an Oilssbedürstige unentgeltlich im IW-b-Bezirt V, Steglitzer Straße 0, im FWH-Bezirl IV. Münchener Straße 37, ab 22. Januar. 12. und 1 2. B c r a n st a l t u n'g : Residcnz- Festsäle, Landsberger Strafte 21, am 5. Februar, -st indernaüiniittag, 1-'>.2o Uhr: Bunter' 2lbcnd, 20 Uhr. -starte» an Hilisbedüritige inientgeltlich im IWH-Bezirk'VII. Alcranderstraße 7>3. 4. Oys, 2. Ansgang. im FWO-Bezirk - II, Kottbusser User 48—50, ab 22. Januar. l 4. Deran st a l t u n g : FriedenStempel. 8. Februar. Karten an Hilisbedüritige unentgeltlich im JWH-Bezirk IV, Münchener Straße 27, FWH-Bczirk VI, Ehqrlvttenburg. Pestalozzistraße 14; WA- Bezirk, Blcibtreustraße 2. Karten'unentgeltlich ab 22. Januar. Einlaß findet nur mit Eintrittskarte statt. Einlaß zum Bunten Abend nicht vor 19.30 Uhr. _ Zu der.Roti- „Menschen hinter Ziffern" in Nr. 2 der E.-V.-Zeitung bemerkt. die Jüdische. Iststnterhilfe in Mannheim. daß die Zahl der von ihr betreuten Äienschen im Dezember 1923 760 Personen betrug. Diese Zahl ist in ständigem Ansteigen begriffenso daß'bis Ende des Winters mindestens 800 bis 900'Personen zu betreuen sein werden. - - Selbstfinanzierung beim Bau van Wohnheimen der Berliner Gemeinde. -Der Vorstand der Jüdischen Gemeinde Berlin beabsichtigt, im Lause dieses Zahres für ältere Elielcute" und alleinstehende Personen ein Wohnheim zu errichten, sofern Bau und Betrieb von-den Interessenten ^finanziert werden können. Je nach Wunsch und Bereitstellung von Mitteln sollen' ein bis zwei Zimmer zur Verfügung gestellt werden. Eigenes Wirtschaften in eigener-Küche ist möglich; außerdem ist eine Zentralküche vorgesehen, die den Bewohnern den Bezug von Verpflegung ermöglicht, die selbst nicht wirtschaften wollen. Ebenso wird für Heizung. Reinigung und anderen Bedienungsbedarf allgemein gesorgt werden. Interessenten müssen über einen ihrem Zimmerbedarf entsprechenden Kapitalbedarf für die Herstellung des Wohnheimsfür das geeigneter Grundbesitz der Gemeinde vorhanden ist. verfügen. Tie anteiligen Kosten für Verwaltung und Jnstandhaltimg können auch durch Kapitalszahlung abgegölten werden. «III>IIIIIIIIIIIIIIII>IIIIIII!IIIIII>IIIII!!!!IlIIIII>IIIIlIiI,Il,II,Il,i>,lIII,IiIIIiIIIII,I,,I,II,Ii,,I,IIIII,IIIIII,I,,IIIIII,IIIIIIIINIIIIIIIIII!IIIIIIIIII!IIIII!ttIIIIIIII>IIIl«IttIIIIIl»»I»IIIII»III»IIIIIIlII»I»IIII»»I»»IIIIIII»lIIIIlIs»»!IIII»IIII«»»!IlM .d a x i'7'-7! '.w bnm rcd iz’ix nxi niTO n:7 ns: ns' v-.inx1? roys z'L" px cn-cx zin1? ns ns* pintr by D'tnn n';im Tsn c'yci; nsm nzny nsnVsz -rut -nnrx iTiz" znsn^sz c'sSvz’.rxi nzici BT5'sv;s nenn mzfns nzxSs srsnSsi rtrzi vzrn ts ncy msTCI DSS'DZ d"iz;i o'T.u 'S'ji myzp Schachaufgabe »t. 51 von 8. Rothstein 1. Preis ,.0„o<I comim^nion" 1919. Del. Lb?>. -SgS. Bb-1, d7,- e5 (9) Schwarz, Kdh/DcÖ, litt, -Sa«, Sh5, 13b7, d3 Lösilnq der Ausgabe Nr. 50: 1. Sf3—eä, (drohend Db;V—r( ir-tf) .... Tc7XcV): 2. Dbö—(17 matt . .... LflXob; 2. Sjr4—e3 matt wc<b«(']>(‘itige Verstellung des schwarzen T und B (.Nuwotny). Nichtige Lösungen der Llufgaben 48. 49 und 51k gingen ein von: Rechtsanivalt Ludwig Meyer, Sanitätsrat Tr. S. Tvinke' (Berlins, Oans Stein» bergcr (Bayreuths. Siegmund Ansterliß (Gießen), Dr. Meyerhoff (Notenielsi, Michael Levy (Krefeld), Tierarzt Mar. Kosch'miiiski (Landsbergs, Gerhard Lewisohn (Quedlinburg), Lothar Schvnthal (Nürn» ,Don Nr. 48 und 49 von: Friß Rieß, Willßl Michaelis. Georg K. A. Israel (Berlin). Bon Nr. 48 und b0 von: Hans Cohn, Arthur Eisenhardt (Berlin). Bon'Nr. 49 und 50 von: Gerda Loewkowitz (Kon- Bon Nr. 30 von: Cilve Kallmann (Düsseldorf), Jacob Baumann ststölin, Gottfried Gumbel (Stuttgart), A'dols Schück (Breslaus. Lslar Wolfs (Bad Godesberg). Frau Tilde 2ldler (Landsbcrg), Erich Rubensvhn (Hildesheim). n^nnz z'ri'.nin' cxi nScoz S'Wü) nzy hob .PizJo nri pnT oxi ■6 nb'j' L'sz'7! ns -yi ZS’ *.T CSS ^z^> *“£ 13Z sc ’.nn mon'roz mcnboi Kluunr .Männer Geist entsprossen, Gleieber Heere liuit'ges Streiten — Hhit ist nicht dabei jzeflossrn. Acht mal achtfach teilt das Kcld sieh, 'Wechselnd initiier hell.und dunkel Und in Doppelreihen-stellt sieh — Kot hier wie Knbineefnnkel. Dort sehwar/., wie initteniaelitio — mnnni nmm Z'V'F1 cms% D1LO D'rirr dh d*ohs 'D rw DH^T ■xrs l-lp2 CTI-V tnnnN ‘rs Leise geht’s zuiu Handgemenge. Tn der Vorderreihe sperren Kopf an Kopf des l’ussvolks Bauern; nizi.3” onz “oci i'u bz mpbna n;ia.u’ r.'h ’by o'Bii’T cjjzi-o D'-.'tonv ü'Bici’ c'ic’.j? mjncn etn :nrrs cv zz: ü'zSz cn’:c’;'z nm cn'jnS c’ücj enbr.1? zviz ’:-z . Hinten recken sieh die Herren, Sohaun hinaus wie über Mauern. Bauer — perade^aus erklimmt er, Farbeweehselnd, Feld um Feld; 'Nur im ersten Anlauf nimmt er Doppclsprung — wenn's ihm gefällt. Doch int schrägen Stossc sehlägt er Auf dein gleiehgefärbten Feld Seinen Feind, und endlich'trägt er, Bleibt er immer unbc/.wnngen,. Ist er bis zum Rand gedrungen — Neues Kleid und neue Ehre, Wird zum Führer er im Heere. Schachaufgabe Rr. 52 von Tr. M. Lewilt (Berlin). Weiß, am Zuge gewinnt Weiss: Ke.'., Lgü. BkV. V6 (4) Schwarz: Kf7, Shö (2) ¥■ S ch a ch b r i c f k a st c n. O. C. (Berlin-Oeiligcnsee). Ter Bh.', im Problem Nr..48 ist nicht überflüssig, der König könnte doch sonst sofort über g(S entlausen! — Nechtsamvalt L. ’DI. (Berlin).- Besteir Tank. Tuch zu e.iiisad) und naheliegend. —W. W. (Baden-Badens. Ans 1. V3—1,4 in 9lr. 48 antwortet Schwarz Dgl—dl matt! Weift ist stets am Zuge, wenn anderes nicht ausdrücklich . angegeben wird. .tbnnz 1X3' sHzini NZOV r.zrbab Zum Ersten Jüdischen Schachkongress, der jetzt in Leipzig stattfand Die ersten 32 Zeilen eines hebräischen Schachgedichts, das als älteste. Sehaehregel Europas gilt. Alt Verfasser ivird Ahraham Esra (gest. 1167) genannt Fut. Herbert Sonncnjcld Kämpfe sing ich, die vor Zeiten Jedes Heer, teils sehlieht, teils prächtig. Raum isl zwischen beiden Scharen, Die gesellt in gleicher Enge. Nicht init schmetternden Fanfaren, thilbc, die an meinem Kraiikenlager einen liarten Stand hatte, inir -mchr als je mil "lebe und Treue ergeben ist und vielleicht auch die einzige Ursache ist. warum ich dieses Iiundsföttische Leben noch mit Geduld ertragen habe. ..." Was aber dann? ■ .Hab dich mit meinem Brot geäßt — du schliesst still und sorgenlos ..." '"Was aber morgen? „Tiefes seelengute Geschöpf, in dessen Herzen kein Tropfen falsch ist, lind bas die Schlcchtigleit der Welt nicht einmal begreift, ist so verioölmt und unerfahren, daß ich' nicht genug für sie sorgen kann . . ." Und habe doch nur immer gesorgt! Sic soll weiter einkanfen können für fiel) und lieber noch für andere, meine Mathilde, „die süßeste Berbringerin. die je ans der Welt ihren 'Mann gegnält und beglückt." „Sie klagt, sie sei nicht mehr so hübsch wie früher und müsse sich daher etwas mehr putzen." Wie oft habe ich ihr das Gegenteil beteuert, „hauptsächlich' der Putzkosten we-. gen. . ." Es hat alles nichts genützt, und cs war gut so. Sie hat nie etwas vom Geld verstanden und wird es nie lernen! Catherine will sich erheben. Es ist Zeit, wieder die Tropfen zu nehmen, die Stunde längst vergangen. Aber indem sie sich rührt und dabei sorgsam Heines Mienebetrachtet, sieht sie. das; er lächelt.-Und sie erspart ihm die Snal. Gestern hat iliui Zula da>> mit den Aktien erzählt, die Vialhilde venvahren sollte. Natürlich sind die längsrjveg. . . ..Zn kurzer Heit ist sie von angeblichen Freunden tatsächlich au-sgepl-rDwer 1 kamen, -rhr-Lrid "klag-- teil. Sie gab ihnen, dann besuchten sie sie nicht mehr und lii'ü'ii ihr ans-der Slraße ans dem Wege.".Und als Znla üe fragtewas.sie tun wolle, ivenn ihr Mann die- Papiere zu sehen verlangic. >iat sic achselzuckend gesagt, dann springe sie ins Wasser vEie wird nicht springen, denn ich iverde nicht dran rühren. „Ta->, von reifliche Herz . . Nch. sie hat mir viel verbracht! Aber mehr ge» getzen! Heine denkt an jene Zeit, da alles in ihm gegen die Krankheit wütete, die ihn gelähmt. Jeder ihrer Ausgänge-wav eine Folter. „Wie kann ich kranker'Mann jetzt noch mit einer halben Million Männer konkurrieren!?" Und an jenem Tage, da ihn der Arzt ohnmächtig auf der Schwelle findet, zu der er mit letzter Kraft gekrochen, weil Atathilde nebenan mit eineni Manne.,zu.sprechen schien. Und es war doch nur Eocotte. der Papagei! Tas ist lange her. . . . „Tas Hirtenspicl. cs hat ein Ende. . . 0 Gott, in deine Hände. . ..mein armes Lamm . . / Und Heine träumt zurück. Ter Schuh» laden der Tante Maürcl taucht ans vor sei-- nem Blick, in dem das Torfkind Ereszenzia Engenie ans Binot geholfen. Tie ersten Begegnungen, der erste Tanz! Fünsnnddreißig Zahre ivar er damals, kein Jung-' ling. mehr/als nach soviel Freud und Leid die 'tiefste Liebe kam. 2pie hat er gegen sie an- .gekämpft! Und wie selig ist er unterlegen! Tie ersten sechs Jahre ziehen vorüber, Mathilde heißt sie jetzt, aber sie weis; .nichts von ihm und wird niemals 'etwas wissen. „Bteine Frau," — wie reizend sagt sie das ihm nach geplapperte, einzige den ische 2ßort! Und ivie entzückend vergeblich suG alle Berjtiche zu höherer Bildung! s'^ber die' Papageie,, tvmmen. das Bergnügen an schönen Kleidcrn und am guten Essen u.id Trinken. Tas - „>üßc dicke Kind. . . ." Und nach sechs, sieben-Jahren, als er mit Straus; das.Tucll hat. die Heirat St. Snlpice, ihr zuliebe kirchliche Trauungdenn sie s^ikch-hveu Frieden haben! Was ivetn ne von ihm? Sie hat nicht einmal gewußt und iveiß ivolst jetzt nichts was das heißt: Jude fein. Heine lächelt schmerzlich. Tamals, als Weil! bei ihnt jüdisclie Melodien sang. -Eocotte so schrie und Mathilde erregt wissen, wollte, ivas das für Lieder seien, hat er sie bescliwindeit lind ne hat, cs — wie alles, geglaubt. >Lie, die keines feiner Gedichte kennt . . . „sie ist jedoch von edelstem und reinstem Herzen, gut wie ein Engel . . „Ten Strauß, den mir Mathilde band . . . Mit dem Kranz von Immortellen . . ." Tie Wolken des Dämmers ziehen sich zusammen. Tie Bilder wechseln. Jetzt sitzt Vtathildc an seinem Bett und liestihm aus Tumas vor. Jetzt kommen sie in Hamburg an. — ach hätte-er Mathilde nicht mitgenommen! Jetzt schlägt er einem Studenten eine Ohrfeige, der Mathilde zn unverschämt firiert. Jetzt . . , jetzt sieht er ein Hans, draußen, mitten im Grünen, da lebt seit Jahr und Tag Mathilde allein mit Panline, mit drei Hunden und sechzig Papageien. „Bve Henri Heine" schreibt sie unter' ihre Briefe und denkt nur an ihn ... Heine rührt sich, zuckt zusammen. Was war^ das? Was habe ich da geträumt? Und er zwingt das Bild noch einmal vor sein Auge, — glücklich!, Denn er weiß: wahr wird, was er im sLraume sah. Und heiter denkt er daran, was er dem jungen Fichte . erzählt: „Mir, träumte .einst, der Papagei meiner Frau habe lustig im Käfig Zucker geknappt und sei plötzlich tol zu Boden gestürzt. Meine Fran verfiel über diesen Ber- Inst in heftiges Weinen, Bald darauf trat sie jedoch mit lachender Psieue zu mir. den ivieder lebenden Papagei auf der Hand tragend. X'achmittags darauf saß ich mit demselben am Kamine, mit ihr den Anzug--für einen^Ball des nächsten Abendsverabredend; der Papagei knappte im Käfig Zucker und f'K plötzlich tot hin; meine Frau brach in b r'.' Weinen aus. Bald darauf schenkte ner Fran einen Neuen Vogel, den zinflasche. Ter Schreibstist entfällt des Eingeschlafenen Hand. Aufschreckt Catherine, selbst eben eingenickt. . . . (Fortsetzung folgt) Erlesenes .. Erst wenn der Raum des Schiffes voll Wasser ist. wird das Toben der Wasser draußen eine Gefahr. Das Wasser drinnen droht nicht so sichtbar, es erschreckt nicht durch augenfälliges Toben, es vernichtet durch sein totes Geivicht.'So . sind wir sehr verbucht, den Wogen draußen alle Schuld zuzuschreiben. Aber wenn nicht zur rech, teu Zeit die Einsicht dämmert, daß alle Hände an die Pumpen müssen, so gibt es keine Rettung vor dem Versinken. Wie hoffnungslos die Ausgabe, uns von den inneren Wassern zu befreien, bisweilen auch scheinen mag, sie ist sicher aussichtsreicher als der Versuch, das Wasser des Meeres draußen weg.zuschöpfen. Hemmnisse und Widerstände von außen wird es immer geben, aber sie werden erst gefährlich, wenn auch innen Hemmnisse und Widerstände da .Aus„Flüstern der Seele"-.von Rabmdranaih jj, Tagore (Ilypenon-F er lag, München), übersetzt von Helene Meyer-Frank, -mitgeteilt von Anni Misch. Eine Synagoge ap Bord der „Queen Mary“ „Citecii Mary", der - grüßte Ucbersecdampfer der Welt, dessen Zungscritfahrt im Mai stattßnden wird, ist das erste Schiff, das eine' Synagoge haben wird. Troß einer Größe von mir acht Lnadratmelern wird die Synagoge in icder Einzelheit vollkommen sein und 50 Pcr|vnen artin, mir fitvtin braÄn Mff» rn»"' -MtaMt fr» niittjdjifiä duj_ loii't'crlu'Iebte Tier!" So wie tiicft-r "' * , wirb auch der heutige-Wahrheit Sie soll es gut haben, sie tvird es n. . . . „Bei eurer eigenen Schonii d und Milde. Beschwör ich euch, ihr >chützt Mathilde. ..." liegt der Lichtschein über.der Medi- Oppenheim Das bekannte Spezialhaus für Kleiderstoffe Charlottenburg, Wilmersdorf «r Str. 115*116 Wollstoffe — Samt — Seidenstoffe