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Central-Verein-Zeitung · 1936-01-16 · 3 (16.1.1936) · page 1

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
3 (16.1.1936)
Date
1936-01-16
Page
– (sequence 1)
Language
German
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XV. Jahrgang / Nr. 3 Berlin, 16. Januar 1936 Preis 10 Pfennig entral- ALLGEMEINE ZEITUNG DES JUDENTUMS GesdilftetelJe A' erlag,.. Schriflleitune, Anzeigenannahme, Vertriebsabtei Jung): Berlin' W. 15.' Emser Strasse 42. Fernsprecher: ,7 2 Oliva 814 t—4.'./ Telegrammadresse: Centralglänben. Berlin. Postscheckkonto: Herl in 70341. Die „C.-V.-4eitane erscnelnt wochentlidi am Donnerstaft. Redaktionsschluss: Dienstag. Bestellungen nimmt jedes Postamt und die Geschäftsstelle entgegen. Zustellung erfolgt durch die Post. die. die Gebühren durch den Postboten erhebt. — Bezugsgebuhren: Abonnement vierteljährlich 99 Rpf. (Ausland 2.30 RM. ,ungerechnet in . die' Landeswährung! einschliesslich Zustellgebühren. Kinzolnununer 10 Rpf. ( Ausland 20 Rpf.)? Jj® *a”e -eI?r v«walt besteht kew.-Anspruch auf Nachlieferung - oder Rückvergütung der gezahlten Beträge. — Anzclgengebiihren: Preisliste .Vgiillig.' Die 12gvs,>-,I>.c»e Millimeter-Zeile 20 R,»f.. für Stellengesuche 10 Kpf., für rannhenanzt-igen 16 Kpf., weitere ermässigte Grundpreise siehe Preisliste. Einzelanzeigen nur gegen Vorauszahlung. — Anzeigenschluss: Dienstag.' Platz- und Datonvorschrifton ohne Verbindlichkeit. Der Bericht der Expertenkommission Am 20. Januar beginnt die Session des Völkerbundes, aus deren Tagesordnung der Bericht der Erperten-Kommist'ion über das Auswanderungsproblem geletzt in. Wit 'Haben an dieser Stelle seit Anfang Tezember die verschiedenen Verlautbarungen Hierzu veröffentlicht. Nunmehr verbreitet die ITA über den Bericht der Erperten-Kommiision ein längeres Expose, das wir im folgenden wieder^eben:. Tie Vorschläge der Erperten-Kommission des Völkerbundes für die Neuregelung der Auswanderertüriorge sind in dem Bericht der Kommission gn den Völkerbundsrat enthalten, der soeben in Form eines lf- Trückfeiken umfassenden Memorandums dem Rat und den Mitgliedsstaaten des Völkerbundes übersandt worden ist. In dem Bericht werden die Vorbereitungsarbeiten der Kommission und ihre Arbeitsmethoden dargelegt sowie ein Ueberblick über die bisherige Arbeit des Völkerbundes zugunsten der vom Nansenamt und vom Londoner Oberkom» minariat betreuten Ausgewanderten gegeben. Es folgt eine umfassende Darstellung des gesamten . Auswandererprodlems, denen politische, juridische, humanitäre. verwaltungsmäßige und finanzielle .Seiten in besonderen Abschnitten behandelt werden. Auf Grund der Tokumente der Völlerbundsversammlung. des Völkerbundsrates, des internationalen Namenänttes und des Londoner Lberkommisiariats für Äuswanderertragen sowie der von den Hilfsorganisationen erstatteten Berichte Hat die Kommission ihre Schlußfolgerungen in zwölf Punkten zufaminengefaßt und aus diesen die Vorschläge cm den Dölkerbundsrat aufgebaut. Oie Fürsorge für Auswanderer Tie Schlußfolgerungen der Kommission beziehen sich auf die Ausgaben der Fürsorge für Aus- Wanderer sämtlicher Kategorien. Es wird dar-, auf hingeunefen. daß das Problem einen nationalen und einen internationalen Aspekt hat und auch weiterhin in diesem doppelten Aspekt amtreten wird, solange die Gründe seiner Entstehung vorhanden sind. Doch werde der internationale Aspekt des Problemum io deutlicher werden, je akuter das Problem selbst sei. Tie Solidarität zwischen den Mitgliedern der internationalen Gemeinschaft erfordere: a) daß den am. meisten belasteten Staaten beigesranden werde: b) daß die allmähliche Reabsorption der Ausgewanderten gesichert werde: et daß man verhindere, daß das Problem schärfere Formen annimmt. In. bezug auf die Auswanderer aus Teutschland wird gefügt, daß ihre Zahl augenblicklich weit kleiner ist als die der Ausgewanderten anderer Kategorien. und daß viele von ihnen auch einer bestercn -Fürsorge tcilhastig sind. Testen ungeachtet hätten . diese Auswanderer Anspruch , aus besondere. Fürsorge seitens des Völkerbundes, einerseits weil ihre Zahl in Zutuns: möglicherweise steigen werde und anderer'eits weil 'ihre Einwanderung in einzelnen Landern ans frühere Einwanderungswellen gefolgt ist, die bereits große öffentliche' und private Anstrengungen erforderten. Tie Lianidierun.a des Londoner '£berkommtüariats sei für dsn Völkerbund mir einer Verantwortung verbunden, derer er pch nicht entziehen könne. Für. Diese Auntmet umfasst 24 Seiten Sie erhält u. a.. 1. Beiblatt: Die letzten Nächte des Heinrich Heine, von Walther Victor. — Schach-Ecke. 2. Beiblatt: Raschi, von Ismar Elbogen. 3. Beiblatt: Jüdische Bilder aus Prag, von Dt. Werner Cahnmann^ __ 4. Beiblatt: Sportblatt. — Neufassung der Transfer-Bestimmungen für Auswanderer, von Rudolf Cräupnei. — Juristische Wochenschau. 5. Beiblatt: Aegypten, von Dt. £. R—2. — Wirtschaft der Woche. die so geschaffene Lage müsse sofortige Abhilfe geschaffen .werden, schon im Hinblick darauf, daß die jüdischen Organisationen großzügigerweise bereit seien, zu den gegenwärtigen und künftigen Bemühungen des Völkerbundes zugunsten der Auswanderer dieser Kategorie reichlich bcizutragen. Tie aus Teutfchland kommenden Auswanderer hätten bisher noch keinen internationalen Rechts- -statu«. Auch dieser Zustand erfordere sofortige Abhilfe. Tie Kommission hält cs weder für möglich. noch für wünschenswert, ein System internationalen Rechtsschutzes zu. schassen, das sieh von dem in einzelnen Ländern anderen Answaiidcrertategorien bereits gewährten unterscheidet. Tie Venvaltungsarbeit der einzelnen Länder dune durch weitgehende Verschiedenheiten nicht kviupl:- ziert werden, und die Fortschritte der Vereinheitlichung sollten auch den Auswanderern ans Teutschland zugute kommen. Es sei zu hoffen, daß letzten. Endes eine einheitliche Rechtsordnung auf alle Ausgewanderten angewandt werden wird. Schaffung von Einwanderungsmöglichkeiten Tie Auswanderung hänge zu einem sehr großen Teil von der Wirtsck-aftslage der EinwanderungsläiMr ab. Das Nansenamt sollte vor seiner Liquidierung alle Anstrengungen machen, um die Niederlassung der Ausgewan? : derten in solchen Einwänderungsländern zn sickern. Was die aus Teutschland kommenden Auswanderer und. insbesondere die jüdischen ' Auswanderer betrisst, hake die Kommission festgestellt. daß' gewisse Kolonnationsmögliehkeiten in Palästina, Südamerika und anderen Ländern weite Aussichten eröffnen. Ziel aller offiziellen internationalen Arbeit aut diesem Gebiete sollte. es sein, die höchst ermutigenden Bemühungen der privaten Organisationen zu unterstützen und die ' crfvrbcrlicheii- Möglichkeiten des Kapitaltransfers zu schaffen. Notwendigkeit der Einordnung Ein Gegenstück zu dem Auswandererproblem seien die Probleme der A n p a s s u n g und.R a - t u r a l i s i c r u n g in den Zuflucht«- und Einwanderungsländern. Ties fei eine sehr komplizierte Frage, weil hier die« Souveränität des Ltaates in Frage kommt, der bereit fein kann oder nicht, dielen Ausgewanderten das Bürgerrecht ‘ zu verleihen, und andererseits die Aufrichtigleit des Entschlusses der Einwanderer, loyale Bürger eines anderen Landes ' zn werden. ' Allgemeine Empfehlungen-an die Staaten zu dstiein Punkt kämen daher nicht in Frage. Jeder Ltaat müsse , jeden einzelnen Fall selbst entscheiden. Tie Köminission erachte es als im Jute resse der Aus- Wanderer gelegen, in ihren Kindern den Gedanken " zu fördern, daß sie Bürger des Landes werden sollen, in dem sie sich nwdergelassen haben. Taburch würden der nächsten Generation die Härten des Exils erspart bleiben. . . Niemals würden alle Hebel durch eine offiz i e l l c A k t i o n beseitigt werden: aber es könne kein Zwcistl darüberbestehen, daß private L r ga n i s a t i v n e.n . darunter auch die von den Ansgcwandcrten selbstgegründeten, bereits gute Ergebnisie erzielt haben. Andererseits tonne nicht genug aui die Notwendigkeit hingewiesen werden, daß alle dic'e Vereinigungen ihre Bemühungen in Einklang miteinander bringen und Toppelarbcit vermeiden: dadurch werde der. Rahmen einer Tätigkeit erweitert werden, die tun i'o wirksamer Fein werde, wenn sie mich weiterhin nach rein philanthropischen Richtlinien geführt wird. Oas Intellektuellen-Problem Tie Kommission stellt fest, daß. die Lage der zur Auswanderung - genötigten Ziitcllekruellcn, nicht nur der Angehörigen von—wtc»—Bernnrn.- unter ihnen einer Anzahl weltberühmter Gelehrter. Schriftsteller und Künstler, sondern auch von Studenten, deren Werdegang jäh abgebrochen wurde, sie besonders tief beeindruckt .hat.. Ties sei ein besonderes Problem, welches, wenn es auch für die verschiedenen Klanen der Ausgeivandccten nicht in gleickzer Weite akut sei, sie doch alle insgesamt betreffe; feine Vernachlässigung könnte eine Gefahr für die wesentlichen Interessen der Zivilisation bedeuten. Nobel-Preise für das Auswanderer-Hilfswerk? Eine lobenswerte Anregung tvird in dem letzten Punkt der Schlußfolgerungen der Koininissioit gegeben. Tic Kommission ist einstiinmig der Anfüllt gewesen, daß die Mittel für die Aliswanderersiirsvrge, jedenfalls zeitweilig, erhöht werden müssen. - Man habe es für nngezeigl gehalten, daß . man dem R o b e l p r e i s k v in i t e o Vorschläge, dem Auswmidererhilfswerk, das einen Beitrag zum Frieden und zur internationalen Solidarität darstellt, einen oder mehrere Nobelpreise znziierkennen. Ein solcher Vorschlag würde von denn Komitee zwcifclkos wohlwollend erwogen werden. Rechtliche Fragen Als Anhang zu diesem Bericht wird eine von dem norwegischen Mitglied des Haager Schiedsgcrichtshofes. Michael Hanf fön , ailsgearlüntete Untersuchung über die grundsützlicheri juridischen Seiten dey Auswandererfrage *iiv. g^eK:ch.'.-xtig^n Augenblick veröffentlicht. Haiissvn w/I? n. . auf die Notwendigkeit hin, das interiiationale Ab- . kommen durch ergänzende Erklärungen der einzelnen Staaten ans die Auswanderer aus Teutschland aiiszudehnen. Tic Hilfsorganifatlonen, i^ie ans dem Gebiet des Answandererschntzes. der Ansiedlitng' undder Auswandererhilfe bereits Erhebliches geleistet haben, sollten eng ztlsammengefaßt Und tvvmöglich miteinander berschinolzeii und t-int gegliedert tverden. lim die Arbeit der Privatvrganisationen zu erleiehterit und ihre Autorität zu vermehreu, lönute der Völkerbund diesen Verbänden eine Art iuteruatiouale Äuerkeuiiuug ihres geiueiuiiützige» Eltarakters verschaffen. Tie Nnterjuehung schließt »eit Vorschlägen betressend die Ansstellnng von Iden-' titätspapiercn »nt llnterstütznng des Herliinftslandes der Auswanderer, den Beitritt weiterer Staaten ztt dem internationalen Abkommen vom Jahre und feilte Ausdehnung auf bic Ans wanderer ans - Teutschland sowie die Ansnahine von Berhandlniigen-zwecks Ermöglichung der 2>ermögenslignidiernng und des BerinögenstransjerS der Ansivandercr. Oie Vorschläge Tie dem Völkerbündsrat vvrgelegten Vorschläge der Erperten-Kvinmission für die "'ii'iiregelung des Ansivanderungs Problems lauten svlgendermäßen: I. Provisorische Massnahme bis zur Völkerbundsversammltin" im September 1936 (einstimmig; empfohlen): Ter Völkerbundsrat möge eine Persönlichkeit . ernennen, die mit Hille der teehnilcheit Abteilungen des Völke-rbnndssekretariats in der Periode zivischen der Januar-Tagung des Völkerbnndsrates und der September-Tagimg der Völkerbnndsversammlung die folgenden Ausgaben zn verrichten hätte: a) Sicherung der K o n k i n n i t ä t des Werkes des Londoner Lberkvmmissariats iür die Auswanderer ans Tentsehlanb: y> Vorbereitung und Einberufung.einer zituschenstgatlichen Reg i e r u n g s k'v n irren z zwecks Verällgeineinernng des R e ch t s l ch.u tz e s für die A u s iv a n - derer aus T e n t f ch l a u b : e> Feststellung durch eine iltniidsrage bei den Regierungen, ivrlche A u f n a h m e- und- A r b e i t s m ö g l i ch k e i t c » iür die Ausgewanderten in den verschiedenen Ländern bestehen: ck) Ausarbeitung eines Programmes aut Gruntz des Ergebitisses dieser Rundfrage, dessen Turchtührung die 'Auswanderung der ans Teutschland kommenden Auswanderer in die ausnahmebereiten Länder l.Palästina, TWamerika usw.) sördern könnte, unter Berücksichtigung von Bestimmnngen eines als unbedingt notwendig erscheinenden Transrers 1. von allen' nötigen I d e n t i t ä t s p a v i e r e ii und—2. von einem- Oie - - Aia jes tiv " A. H. Am ir>. Iainiur sind Sir Herbert to it m u e l. Biscount B e u r ft fnb unb Simon j.U arts au Bord des Dampsers „Biajestir" inich Neiv-Pvrk ttbgereift. wo sie mit de» mnerikiinischelt jübischen Fü-hrern Besprechuttgen abhaltett werben. Es verlnutet, baß für eine großzügige, mit der Auswanberung von Zu bei, uns Deutsihlnnb Mlb ihrer Anstebluiig in Pulaftiim und anberen Lnnbern znsnmtnenhüngenbe Aktion u. n. drei MiUioiien-Pfuiid Sterling ivulireiib der iläetisteil vier Zal>remifgebrncht merben sollen. 'Zweck ber Bespreehnng in Rew-'ihork soll die Sieherttng ber einheitlichen Tnrchfnhrnng ber Aktion in Gnglnnb nnb Llmerikn fein. Eine kimpste Aitbentnng über biese bedentsnme lsieise hatte uns nvcli bei Rebaktivnsschluß ber letzten Nnmmer erreicht. Seitbein ist Line Reihe ergänzenber Mitteilnngen in die Oefsenllichkeit gebrnngen, die. was oerstglidlich ist, zwar immer noch nicht völlig die Einzelheiten des Projektes erkennen lassen, aber seilten Umfang itnd seine Bedeutung stark unterstreichen. Es mag kein Zufall fein, daß ungefähr gleichzcit'f; mit der Ankunft der Dreimänner- Delegation in New-Aork die Session des Völkerbundes beginnen wird, die sich gleichfalls mit der koustrltktiven Lösung des Auswauderungsproblems tintcr. besonderer Berücksichtignitg der Lage der Znden in Leutschland befassen soll. T ie e ngli s ch e Presse beschäftigt sich sehr ausführlich init den Aufgaben. der drei Herren. Eine große englische Zeitung erklärt, es handele sich tun eiiian Anfangsschritt in einer bedeutsamen Bewegung. Eine antorilatioe Erklärung ans Kreisen der Delegation.- gel)t dahin, daß man versncheil werde, sich mit allen Kreisen der an der Frage in Amerika Znteressierten zn beraten, mit dem Ziel der Ansarbeitung eines'Planes zur Förderung der Answandernng von Juden ans Tentschland und der Hilfeleistung für Ansgewän-. derte bei der E-rüitbnng von Nnternel>nttingen und dein Finden von Beschäftigung in der neiieü Heimat..-Es. ist benl>sicl>tigt. einen endgültigeit Plan nach Beratung mit verschiedenen jübisetzeir Körperschafteil nicht nur in Amerika, sondern auch in Palästina und anderwärts anfztistelten. Selbstverständlich ' PIychlmPU in “fl ii K' cTpTFnti e.n; e) Ausarbeitung eines (ste s a m t b e r i ch t e s über das Problem der Auswanderer aus Deutschland fii.r die Völkerbundsoersammlung im September lü.'M. II. knckxüttirre Massnahmen ffcr eine spätere Organisation: a) Hauptvorschlag finit vier Stimmen gegen eine empfohlen): Ernennung einer prominenten entsprechend geeigneten Persönlichkeit zum Präsidenten des Nansen-Amtes unter Anschluß einer aiigegliederlen. aber besonderen Lrgailisntion für die Auswaii- . derer aus Teutschland an diele« Amt.. Tie Verwaltung dieser Lrgaiiisativn soll von einem Verwaltungsrat, bcstcheud aus iliegiernngsvertretcru mit beschließeiider Stimme und ans Vertretern verschiedener interessierter jüdink-er »nb niehtjüdischer Lrganisatiouen mit beratender Stimme, besorgtiverdein Es soll glcielizeitig vorgesehen sein, daß nach der Lignidiernng de« Nansen-Amtes (die Ende Illä-s. erfolge» soll i die besmidere Abteilung snr Auswanderer ans Teutschland in eine antonvine. den Auspizien des Völkerbundes unter, stellte L-rgniiisativn mit einem zu bestinunendeu Statut nmgewandelt iverden kann. Festsetzung der Verwältungskosten und des Budgets dieser Lrgaiüsativn. h) A l t e r na t i v - V vr s ch la g fempfohlen mit vier Stiiiimen gegen eine für den Fall der Ablehnung des Hauptvvrschlagtz): 1. Schaffung einer autonomen internationalen L> r g a n i s ck t i v n für den Schutz der Auswanderer aus Teutschland unter den Auspizien des Völkerbundes gemäß einem zu - beüIMMeiUX'U ilulufc—U—(v roen ,111 n q einer Persönlichkeit als Vorsitzenden des Verwaltungsrates dieser Organisation, eventuell mit dem Titel eines Lberkvinmissars. ü. Betrauung eines wie im Hauptvorschlag erwähnten und zusammengesetzten V e r w a l t u n g s r a t c s mit der Verwaltung dieser Organisation. . 4. Festsetzung des Einkommens und des Budgets dieses' Büros. 5. Festsetzung seines Sitzes.

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