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Central-Verein-Zeitung · 1936-01-03 · 1 (3.1.1936) · page 7

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
1 (3.1.1936)
Date
1936-01-03
Page
– (sequence 7)
Language
German
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75 Jahre Frankfurter Hauptsynagoge Am rvveitrtfl. hem 23. SiärV 1860, ei war der 1. Künnt, iinivhc in der Frankfurter Iudengaise in festlicher Weife die Hauptihnagoge eingeweilil.. Fünf Satire lang wurde an der Steile Stein auf Stein errichtet, an der durch die bewegten Zeiten der ^cfduditc. der Frankfurter Indengasse die Snnagoge der Geineiiide stand. Es war nicht das tirgpriinglielte Gotteshaus. das derHsantztsynagoge tveichen munic, Ser Bau des l87^IaHrHunberts. der an der Stattc der Hanptsynagoge stand, hattebereit-? manche Vorgänger. ^Frankfurt kann stolz sein auf diesen großartigen Bau, der selbst in seiner jetzigen beengenden Umgebung einen bedeutenden Eindruck zu machen nicht s verfehlt, aber wahrhaft imponierend erst dann ' Heraustreien wird, ivenn einmal — was ja hoffentlich nicht mehr allzu lauge währen wird — ein Teil dieser Umgebung fällt und Luft und Licht frei herzuströmen läßt." (Didaskalia vom 25. März 1660.) Kurze Zeit darauf ist die Indengasse gefallen, die Hauptsynagoge aber blieb bis in unsere Tage ein Sammelpunkt jüdischen Lebens in Frankfurt am Indem Festgottesdienst, den der Verein „Hauptshnagoge' am Sabbat Chanukka veranstaltete und zu dem sich die Vertreter der gemeindlichen Körperschaften und der Gemeindevereine in der mit jungem Grün geschmückten Hauptsynagoge eingefunden hatten, schilderte Rabbiner Dr, Georg Salzberger die Bedeutung dieses Gotteshauses für die Gemeinde Frankfurt und für den religiösen jüdischen Liberalismus in Deutschland. Der Kampf der Dtakkabäer gegen Assimilation und Erstarrung war ihm der geschichtliche Hrntergrund für die ersten Epochen des religiösen Liberalismus: Bewahrung vor dem Abfall. Verlebendigung des Erstarrten setzten sich die zur Aufgabe, die mit der Einrichtung -'eine? liberalen Gvitesbienttes in Frankfurt eine neue. Bewegung un deutschen Judentum äuslöüen. 'Wie sehr 'ich durch die Jahrzehnte auch die Beziehung des Inden zur Umwelt gewandelt bat. die Aufgabe des Liberälismus. fo legte Dr. Salzberger dar. in lebendig wie von, Anfang an. Er nannte die Aarnen derer, die an der Hauptmnagoge wirkten.-voran-Rabbiner Dr. Leopold S t e i n . und zeigte, in -welchem Maße, bedeutende- Männer zu Trägern indischer Aufgaben an dieser Stätte geivorden waren. Rabbiner Dr. Salzberger schloß -ieine Predigt nül ernein au'ricbti'gen Betenntnis zur tudischeu Zn knnft. Dr. 2g a uiUu iüi n. nberbracute die Eckuck wiiu'che des Gemeiiidevor'landes Nur die Sil nagogengemeinde rind für alle iin Dieinte des'Gottes Hanfes Tätigen. Gesänge -des Sbnagogenchors unter Artur Holdes Leilfing umrahmten die Feier, die in ihrem schlichten Eruß den »eierliriietl Freitage abend.GottesdieiiN beschloß. -« r. Schachausgabe Kr. 50 non I. D. .Uatzcnellenbogen 'Inen Sd)adw, Listok. (1927) •r' r . Xi <■ : ■ : W ' Pi •' ' I^F ■ . I st <2\r;< O. X: IP;.: Vfo: iM" T FsJF?!?: ‘fei Mart ui zwei Zügen Weis*:' Klit, Dli5, T.-2. ThI. Lh;t. I,l>8, Sf;i, Sc-t, SVhvrntv,: ll.lI Ter..TN. I.fl, W'. 8.il '<6’ Vüjuna der Ausgabe Kr. 48: Ein si'genaniih s Brebnpiiirktpil'bleui. Brenn pniiklc' sind hier die beiden Felder «1-4 und -,-7. auf welchen der Springer 'Matt geben konnte, die aber von der schwarzen T aine beherrscht werden. , Wäre Schtvarz am Zuge, so müßte die Dame ziehen und somitdie Kontrolle über 'einen der Bieiinpiinkte mindestens ansgedeir. woraul 'Springermatt., solgeir würde 26eiß hat nur den Zug: l. Tlxi-chi. l'irl >7. die einzige 'Antwort: ans dem ne» gewonnene» Felde beherrscht die Dame wiedernin' beide Brenn punkte. Schwarz Irat uiclits anderes. Auf 2. Td6~l>6 wurde aber I ».i7 - <17 i solgen! T>-e> l-i>. nun ist hie Aniangsstellnug wieder erreicht, aber Schwarz iit am Zuge, daher l. ><-6 -dt ' Ani' 1 ">-n .-1 solch lH-M-al’. mit 1. K:i|!>t > SI - lul l t \Hui I.- Thr, l>j4t a7. hat 20c'iß Vdiunfl der Ausgabe Kr. 41»; 1. .bi .17, l,.l7 2. In. nird gewinnt. An» l. :>7> - >>«> jutgt it; mit riilgendcm Die Kamen derer, die ri,I>tige noinniien eiiifandteii. solgen i» der nächsten Schacherte. Der erste JürlisLhe Lehsehkongre»» Zum erfleiz Atale perauftaltete die ' Schachadtei billig des Bar Üoihba Leipzig, die unter Veiluug No» an'.' B I n in li? v g Nnd «nmiii Z a i l e feil laugeier Zeit die Belebung des jiioisiheir Schachlports Augriis genoiinireir hat, ein jüdisches Meisterlurnier. Id Spieler bau Format Iieteiliiiten sich. Der turnier-. ersahiene deutsche -Meister Z>! o t e n st e i n 'Berlin hielt -sich"-am bangste»-ungeschlagen. Erst'in der teßten Runde l'elieche ihn der stärkste -Spieler der jiingen Ehnrrratrmi. der leipziger F a , a r o w i c z. in einem 'orafallig durchdachlen (Endspiel. Damit kamen beide aut ",", Puntte. Zu i>>ne» gesellte sich der draulgämierische leipziger Bl u u d s z t n k . der iit hochrnlei enariteu Bartien die Ins dahi». aru. güuftigsleu liegenden H a a v; Frantiurt und S ch a i >r v w s k i - Hamburg zurüiswars. Bor die beiden lelflereu schobeu ,'ich.zinii Schluß noch die junge,,-Berliner B.eister .ü r e i s b e r g 'und llaphum vor. dre es auf l'ic Puukle brachteu. .Haar und ^chaiirowski hatten V Dr- S t e v n •- ^gürzburg. P r a g c r . Franksurt, F e u e r - Hamburg. S , h s z h r . Berlin und M - riß- Stellii, M1L. Bnntle crreiihl. Aus die nächsten Bläue kamen 'JO i n i l; t t . Berlin mit 3, h ich t.f ,i it. ein. Berlin. Hör o w ich . Eriurt und Iujti.zrat ri » i > e i n - .Bamberg mit 2S. Drn Beschluß hilde- >. n H e r n e in mm halset iind n > p s z i, r Leipzig. Die intereiianlesle Figur während des ganze» Din urers iu.ir der 7l,ch,rige Zustizial a o s l e r u , dessen Spielstälte und i!pikrast kaum iiachgelasie» h«k. Berliner jüdische Winterhilfe Spendeneing&ng Die große Anzahl der tu Berlin lebenden tudrtchen Htlfsbedurtttgon erfordern die Bereitstellung non großen Geldmitteln. Die Jüdische Winter. Hilfe tst deshalb auf den pünktlichen Eingang der regelmäßig wiederkehrenden monatlichen Leistnn. gen angewiesen. °Es wird deshalb gebeten, den fälligen Beitrag für Januar entprechend der Veranlagung unserer Steuerabteilnng möglichst noch zu Beginn des 'Monats ans ihr Pogschecklonto, 93-146 oder atlt eines der bekannten. Bankkonten einzuzahleti, damit die Versorgung der Hilfsbedürftigen mit Lebensmitteln und Kohlen für Iamrar sichergeftellt ist. Eintopf- und Haussammlungen Für den Monat Januar ir't . als Eintopf- Svnntag der l.'. Januar -1936 scslgelegt. An diesem Tage werden wieder sämtliche jüd'ischen Haus- Haltungen övn den ehrenamtlichen Sammlern besucht nnd in den jüdischen Gaststätten' die Erutopsspende erhoben. Die allgemeine Haiissammlrurg. findet am 26. Iaiutar l936 statt. . , , ' Lhrenrrmtlieke Gleiter Für die Dnrchtührung der Eintvpf. und Hausfaminlungen werden iutmer noch in allen Stadtgegenden ehrenamtliclie Helier benötigt. 'Wir bitten diejenigen, die nch ehrenamtlich zur 'Verfügung stellen wollen, stch bei der Jüdischen 'Winterhilfe der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Abteilung Hausfammlungerr. Berlilr l' 2. Roieirstraße 2—4 (D l Rordeir «>7l l. Harisap.parat 59). schristlrch oder sernmündlickt zu melden. Aii§ den Familien Simon Braune iMc-iwilZ begeht am 4. Iamrar seinen 75. Geburtstag. - Jacob M a h r r (Buchen). Vorsteher der Israelitischen Gemeinde unb seit vielen Jahren Vorützenber der Ortsgruppe des E--V.. feiert am 7>. Januar seinen 79. Geburtstag. —- Berta G o l d ft e i n (Kreleld v wirb am >5. Januar 99 Jahre alt. — Meier B o s s e u und - Frau Helene geb. Breslauer.(Kreuzburg. D. SB feiern am 5. Januar ihre goldene Hochzeit. — Paul Primo begeht am 1. Januar sein 25jährigeS Dienstsribildum an der Jüdischen Gemeinde Berlin. - - Theodor Eckstein (Carlsrnbe.- D.-L2 'eiert »nn'l. Januar bas goldene Jubiläum seiner von ihm gtzc^riirrdeten Druckerei, in der er heute noch mit seine,ii^Lohn zusammen tätig ist. .— 'Alsred B l u m e n seid zGüßrow. Mecklbg.s. langjähriger jiultusbearirter der Gemeinde.-starb am 29. Dezember im 65. Lebeirsjahre. Gemeinderabbiner Gustav Evhn und seine Frau El.se geborene Wittkower begingen am 26. Dezember in Leipzig ihre silberne Hochzeit. Rabbiner Cohn gründete seinerzeit -die Lrtsgruppe Krototchrn des E.-B. und leitete sie bis Krotvfchiu in polnische Hände überging. Dnnntolgte er dem Ruf der Gemeinde Leipzig als Rabbiner und trat auch hier 'sogleiei, wieder in. den Vorstand der Betreuung im Januar 1936 Wie in den Vornwitaten -werdeil die Hrlss-- bedürfttgen aueh,tm Januar wieder mit üohleu. LebenSmittelzuweisungsscheiueir - unb- Lebensrnittel Pfundpaketen versorgt. Die '.Ausgabe der Kohlen,, uitb der Lebensinittelziiweisuiigsscheine erfolgt ru der Woche voin 13. bis 17. Januar ]9;'>i\ die uäbereii Airsgabezeiten für die einzelnen Bezirke werderr noch tu der nächsten Ruurmer des Gemeinden, blaktes bekanntgegebeit werden. Ausgabetage für die PfuNdspendö sind der 9.F 16. und '23. Januar 1936 je nach der Autragsuurniner. Verlegung der Bezirksstelle Osten Die Antrags- und Geschäftsstelle für den Bezirk Lsten der ITldifchen 'Winterhilfe, wurde ab- 2. Januar 1936 von Blumenstraße 97 imrt) 'Alerauderslraße53. IV.Ausgang II. Stock lAleran-- derbvsj verlegt. Die Aiisgabesle'lleii Kaiserftraße 29 itud Lichlenkerg. Rrchlbösenslraße 2^-» bleiben bestehc'n. 5eel!seke Winterhilfe „Freude im Winter“ 6. Beranilaltnlig: Konzert in. der Synagoge Rbkestraße 3* am t. Iainiar 19m;, .2» Uhr. Mi! tvirlende: Dora B e r it ü e r n , Hildegard E a f p a r N . Hanna E n g e l . Senta tP>nette) G las. Lili G o e ß . 'BSalter R, a n e s und Adoli S ch w e r s e n z. Es spricht. Dr. Fritz L a m m . Vorsitzender des Jüdischen''Wohlsahr'ts- und Iilgendgmtes. Eintritlslarten für Hilfsbediirstige unentgeltlich erhältlich beim 'Winterhilfswerk RtitteF Auguststraße nrrd Rvrd'en. Schöirhauser^ Allee 6G. G.-V.-Srtsgrnppe ein. der er jederzeit mit seinenl Rat und mit seiner Eriahrung zrir Seite stand. Der,in weitesten Kreisen der Gemeinde und darüber hinaus geseliäßle Seelsorger erwarb.sich im wohl als Lehrer, wie als Iugeudfübrcr weile't gehende Sbmpall,ien. Er gründele auch detr 'Ailsschuß für jüdische Kinrüptlege. der durch den Kulturbund abgelöst wurde. - Aus sozialem Gebiet hat fick) Rabbiner Cohn außerordentliche Ber dienste erworben. Seiner 'Anrcgring ist die Schatntng des Sozialamtes der IsraeUtischen Religivirsgemeinde zu Leipzig zu verdanken. Frair Else Cohn, stellt dem jüdischen Frauenbttnd und anderen jüdischeir Franeirorganisalionen seit langer Zeit vor rind . waltet ihrer «eMmeeen Aemter mit Ilmsicht. Klugheit nnd Takt. Der E.-V. spricht dem hochverdienten Ehepaar seine herzlichsteil Glückwünsche ans. K. 5S. Siegfried Man«,sie. Ehrenvorsitzender und Begrüirder des 'W.ohttätigkettsnererns Reifender Kan«'- cheute Berlin E. Ve. ein altes treues Mitglied des E'V. starb vor wenigen Tagen. .'Bei der Beiietzun z sprach sein Raehiolger, der fetzige 'Bor'itzende des 'Vereins. Leo H i r s ei, b e r g? ehretide. luurm empfiiydende Worte des Gedenkens. Ms risse sie an tausend Ketten. Ans nach Paris, sofort ... denn dort nur wirst du deinen Vater retten." Sie begann sassnnMos zu weinen, das einsam ihrer Angst nachwandcrndc Kind. Eine nnaufhaltsame Schwindsucht verrichtete ihr Werk. Vergeblich suchte sie Heilung in Aegypten. nahm noch einmal Abschied von Paris. Sie kann nicht mehr schlafen. Das Laudanum raubt ihrem Körper den Nest der Kraft. Sie geht auf die letzte Reise. In Marseille erwartet sie die 'Aacht des.Prinzen LoniS-Napoleon und führt sie nach Eannet. in die Villa Sardon. In einem kalten, romantischen Prunkvett aus weißem -Alabaster verbringt sie ihre letzten Tage wie in einem Sarkophag. Sie ordnet mit Vernunft und Umsicht ihre Angelegenheiten wie ein Familienvater. Zwei Lage vor ihrem Lode, am >. Januar 1858, schreibt sie den letzten Brief: „Mein lieber Vater. kann ich znm neuen Jahr mehr tun. als Tir die^Gewißheit geben, daß Deine Tochter Rachel noch lebt, die Dich umarmt mit aller Kraft, die sie nicht mehr hat. aber die bald riesengroß tverdcn wird." Am 3. Iannar stirbt Rachel. 38 Jahre alt. Ihr Arzt Dr. Tampier schreibt in dem Bericht über ihre letzten Stnnden: „Rachel sah das Leben ltur stets als ein Drama und den Tod als seine Lösung." ■> II ''v Rachel auf dem Totenbett, nach der Zeichnung von Frau O'Connell Kunstschau in Frankfurt am Main Inm zwölften Mule innd die von den Frank- 'nrler BneaVrilb-Logen gi'griindele. und durrb geführte Ebanrifkri'Kiinslichnu -statt.. Die Beleiln giing des Iüdiielzen Kulturbundes Bezirk ü.cliein- M'nin bedingte.'uvie 'im vorigen, niuh in hieiem Inlir eine Erweiterung des Ureites -der Ausueller unr einige, 'pertöittiihkeileu. die ihren Böobniil! int weiteren Bezirk F-rnnk'iirls Huben. Dndnrrb nt der Unr'ang der Ebuniifkn-itun'ilsZ,nü niettt tlenier -geworben, obwohl eine' üterhe der bestell- Blliler, rvie Jakob 3cußballin, Huns Feibusch, iienmei, Gottselig Und miindjc andere, nicht wehr a»s . Das Fehlen dieser sehöpserischeu Berninti.i,- t'eilen wacht sich bemerkbar. 2>öu ihüe» ging un!)! nur eine starte küirstlerliehe ^'.-irluug aui das '-tzublikum ans - - und das in einer Feit, in der bie Frairt'urter Iilden!w!)e küiiitleriielie 'Maß 'läbe an.ziiiegeu bereel>tigt mareil , ..unter den .-Malerti. deren 2liiwetenbei.t wir m-riinfien muneii. waren auchj solche, dre -durch ihr -29eIk. >ar -viele südliche Male'r'richtungu'ei'eust miirdeu.. -Aus doe üierhe derer, denen die Fraiikinrter 'Bca-lerer -dir letzten dreißig Jahre 'Anregung, und zrineinneiioe Bedeutung innerhalb der Malerei in DenliitNaiio verdankt, darf die Aii-'-'telliing 'Alfred L >> >> e n beim repräsentieren. Die zarten 'impremoiriili- 'chen Landicha'tsbilder des letzten Jahres, die. der . itiinftler zur Sctiau. steilh bedeiiten iiurc'itiail' der 'Ansslellmig eine vornehme, be-üiiirlrchc'. l".iond,r-.- tin. .Farbigen erlösende Slii'e ,'iliter Füla-itiuii!. Reben der abgeschlvsienen nnd ivvhl zu bleibeiideu Formen gereiilen Kuia'l Lppeirheim.s l>eu>eiieit erntge jinigerc Maler '.ernsthaftes Suchen nach neuen 'Wegen-und neuen 'Ausdrncksnröglii'liseiten: Die interetsänteste unter drereii VericK^chDSnm in Fritz Schä m e s . denen „Sonniae Straß,- " eine souveräne Beherrschung koloristischer 'Avsichleii zeigt, während ern Mosaik-Entivur' „Betende" von den Problemen berichtet, denen der sinrge Maler, abseits nielbegangener -2Lege. nachgeht. Reize der 'ormalen Gestaltung bMgeir die Arbeiten von Hcrmänn L i s m n n u und Leo M aper, der begabte Erit'k D r e v ' u ß sesielt durch die Schwere 'von Fcrrbe und Form, 'Arthur G'alliner. eine, der bervahrleii ^Stützen der Lluc-steslnng. bietet dcur .9reis der Freuitdc feiner nielseitigeir Kunst neue «vemalde lind grapl,iscl,i' Blätter. Erna A n e r -■ l'iiel) iit mrt einem geschmackvoll komponierten' Stillebeu nerlrelen,. Ilse H a ,, t'■ 29 e r nholt. Liiirliiirg-Lahn, belebt die Aii^-stelliing durch die 'arlüge >>!>!,„heit il)vev Pari cats. Aus der Reibe der andere» Maleä: iienneu nur noch Ha uns L. K u tz - di-'ie» Beriuch einer-Lackiiralerei .cirteiefte erweekt. und Amalie S e ck b a >h . deren graphische 'Blätter eineir iiarkeir k>i»stleri-tche» 'Böillen er- ' Unter den 'Bildhauern' verdient ' die Mann-, lieimerin twiitel I e s e l >'.» hn an. ergter Stelle genannt zu-werde». Die 'Büste des Vaters ist ein »orzuglnbes Beispiel il>res pl»!lis>Iie>i KöniieiiS. Beiiiio E! < a n macht mit entern Ehanutka tzeuehter besannt, bei dem die Gewalt der iiynlwliselten 'Figuren das Fwecklzarle des Gegenstandes'911,zu . ii'l,r verleugnet. F.wei jirnge Bildhauerniiieu. Lotte 7 t r.a ii ß»nv Rutti 2g o l i, re sie In den ausmect- . 'amen Betrackiler. Die „Porträt'',,ü.e des 'Ißalers H. L. ,)l." von Riil'h 7g o l t leii'kt mit Recht ,'Auinrerksamkeit .und '.'lnersenninig ani sich. Die Sck>w'ier!gseite>i, geeignete Au-iietlniigs niiiglicl>sei!ei, zu 'iiwen. habe» die gb'r-uistaller der Ehaiiukka Knun,mni| io diesem Jahre in-ranlaßt. K n n it g e »> e r b e zu zeigen, t^ierade hier-.wird. mm.. innudii .nur iwöe .'g-enigleit oev A i bi'itei,.' ai -' dies gilt Ww deii ..bö-rsen . der Ggib- und S iMerictniiii'de -. .e>ne - iutenßne ' Be- 'chaitigiing mit. judiu!,,-» 'Wolwen. und'.Ausgaben., dentlieh. '?ge"in, nie Bestreluiiigeu dreier Art in den Kreisen des taiinalzigen Publiküins Auklang 'ii-deu. i>i eine nFcn-än-"'i:nng nie dir Belebung der Formen des iiidiichen. Kultge,.,!'- ge'chaisen. '.g'-ns dn Aus stell »ug an . -Hal'da.'a-'Buchi'eii. an K ii'duiiii Bechern. .Verezeichen. Ti wr uh-E 'ckwiirien -zeigt, käinr mit Freude als ernuhattes - Bemühen inn zudint,' An'galisii oernurlt ,i>,-rden. - Dr.!l<Tm;iii» (i,infler-liriinor. —Lüil.ninte Msiuzem'ammler De 5 n t i n S ' E a h ii , Franksürt a. Pt.i. Mitglied diwU-'V.. ilarb vor ivenigen Tagen im Alter von 67 Jahren. Durch leine ßisrige '.ülitarbeit im Verein irir '.'lltertinnswineiischait hatte sich Dr. Eahu weit über-Frankfurts Grenzen bekanntgeiiiachl. Er vcr« 'ügte über ansgebreitete hiftorisclte- .Kenntniiie und genaß besonders mir ,‘einem Fachgebiet, der Münzenkunde. großes Ansehen.' 885«

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