Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1935-05-03 · 18 (3.5.1935) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
18 (3.5.1935)
Date
1935-05-03
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
80% known words query
IRI
…/2277379-2278097-2278115--09445-2290556
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

j Alie Kinder warten auf „[„irjtHUS VfüfiöSfOSrtail! }! T Pas rnt;'. r.m-h f. <!. iml. Kind. 01-1.2,62 >!. all.' IKn’lihdl. od. { VEHLAG ERV/iK l.ü'.VE, BERLIN W 50, SCh’APER STR. 8 rcnbcn ehiiicivofen ist. Tic?Uninl)inc ivährend dieser Zeit mivb ans etmet rin Drittel, (Ivt Zn hl der SlndicrenOlw im Sonnnersemesier I902) ho» zisfert. Die GJa«ifiif gibt intevefjanto XUuifcljlüne über die spzilil!' Sdpcyliuig bzw. die soziale 1,!Njd'iiduund der im Sounner 19Tt tut ersten 2c-> ' ntn'icu Oindierendcu. Die Zahl der Söhne von unteren Vearnlcn, ileinen Landwirten und t?l'rbci°, tern ist verbältni-miäßig stark gestiegen. während der plnicil der Sblpie höherer Beamten crTirbliri) ixriimfcn ist. Der prozentuale Anteil von au-:- dein Nlilleljiand stammenden Studenten blieb ziemlich iiiwerändert. Wir haben bereit-? in Ar. 34 der „k.-B.-Zei- Inn.]" vom -I. April 190.7 daraus hingewiesen, das: unter 97 nun mänulieheii Studierenden im Wintersemester I9:m’;:4 nur nod) 700 südische Dtudeuten und unter 35 090 studierenden Frauen 22:; Jüdinnen tun am. m u\ höheren §:lurlsrr Tic Zcilsdpisl ..Deutsche Lstipenschast, Er* zpclning und Vo!l--bildnug", da? Amtsblatt de? tlleic!-,.-- und ‘Preußischen Ministerium? fiir pstissenschasl. Erziclinng und Volksbildung und der linlerrid>lsvcrwa!tiingen der anderen Länder, bringt in Heit 0 vom 20. Avril 1907 eine ..Statistik über die hübereu Lehranstalten in chrcnßen" nach dem Stand vom t. Nlai 1904. Zn einem besonderen Tabcllenabschnitt wird dar* gcsieilt. wie sid> die Zahlen der Schüler und Schülerinnen uaeli dem AeligionsbekenntniS und der Rapezngchörigkcil gliedern. Die Gesamtzahl der Schüler an den ö s f e u t I i ch e u höheren Schulen iit treuste'.: betragt 007 002. d. h. 240 492 Schüler und 11 I s?o SdnUerinnen. Die ent* spreclteudeu ZaI,len iür die privaten Lehr* anstalten lauten 4O021, -7007 und 0.7704. Zn den öfsentlietien und Privaten höheren Lehranstalten , 71! in nt men wurden . demnach 0 9 r. i s 0 S d) ii I e r U n d S ch it I c r i lt n c n Die Nichtarie r werden anfgeteilt in ..Aicl,tarier mit arischem Einsdilag (Halbarier)", ...minder von Zrontlamviern" und „sonstige Aicht* a r i o r. F ü v fi e f rgibt lieh für die beiden geiiinmien S d)itiav(en folgende-: l Bild: valbaricr K »nbcn Mädchr w Zus. Brio.!! > ' 200 ~222 I 20-1 2 654 Fronikärnpserlinder Oeis. . 2 009 4 490 Vriv. . 14.7 440 591 Zm. . 2 <i02 2 457 .7 087 Sonstige Nichtarier Leff. . .1 .700 1 125 2 000 Briv. . 2*4 410 Ziis. . l (>9.7 1 409 0104 Z a >1 t 11 i ch taris ch r 0 Göhcrrv S dpi len in P reiche n beträgt also >0 04-7. Ihr gegenüber stellen : ’s 2 14.7 reicysdentsche a r i schc -stnaben und Nlädehen. DieGcsa tu t z a li C aller prennischeu Sdpiler beträgt, wenn man bic* 0190 A n? [ ti it b c r hin piredmet. 09t) 100. Tie Zahl der unter den ‘Ausländern befindlichen nichtarischen Schüler ist nicht angegeben. Die 30 04.7 ieslgestellten niehtarischen Schüler und Schülerinnen machen im Verhältnis zur Gesamrzahl aller Preußischen Sdp'iier und Schülerinnen 2.7:; v. H. ans. Die Zahlenverhältuissc in Berlin und in den preußischen Probinzen im einzelnen werden wir später eingehender zur Darstellung bringen. ' L. G. L. ' Eine siidische Bcsirksschulc wurde am 2. Mai in Worms erössnet. Die Scliulc umsaht zehn Wann und wo fsnden Sie Rat?' Liuksrhcin Köln Acrippiu.iliaus. T'roito Sirns.^o lij —118. III, Zimmer 76—78, Montne: Ms ITril.ip 10—15 Ulir, Aaolicn ■ flrmriiiflolifMis, 16—18Va Uhr um 1-J.; und 28. Mai. Koblcn?: in der AVohnun" von Paul lün-.'li, Kaism-NVilhclm-Rin« 37. J. —lbVi Ohr am 7. , und ‘21. Mai. Trier im Ilüro von Itorhlsanwalt ilr. Voremberg. Adolf-Hitlrr- Sirnssn!>. 31 u.—l:PA Uhr am 15. Mai (1. Mai füllt aus). Gi-mcindriiaus. Toimmlstrasse. l'J'/j Uhr am 6. und lichcr fyorm alle wesentlichen Gesichispimkic aus: Forderung und Gesinnung der Umschichtung, Vorlehre und Kurzlehrc, tuigelcruter und augelernter Arbeiter, Lehrvertrag und Pratt,lauten* vertrag. Berufsberatung, Berufswahl Erivachscuer (der weitaus überwiegende Teil der Schrift ist natürlicherweise den Sorgen der snugen Generation gewidmet), Ausbildung im, Ausland, Zraueiiberilsc. Am letzter Stelle und dazu verhältnismäßig kurz ist von den kaufmännischen Bernsen die Rede.. 2Las da geschrieben steht, ist vollkommen richtig. Warum aber der kaufmännische Berns, der immerhin noch Möglichkeiten bietet, mit 3.7 Zeilen abgetan wird, ist nicht recht begreiflich. E. G. L. , LMkliZMg in Allö Süsßcim Jahrgänge, und zwar vier Gruiidschuljahrgänge, vier Lberllassensahrgängc und zwei Ausbaujahr* gange, die nicht obligatorisch sind. Anher den Zächcrn der Botlsschnle wird tZranzösisch. Gug» lisdv Aeiihebräisch. Mathematik, -vandelsfächer, Sängliugspslege/ Werkunterricht und Landwirt- |cf;af*t gelehrt werden. SrMhKLÄt-ürs LUMlAmMKÄM für ij US8 fei Ml Zur Zördernng der handwerklichen Berus?-^ aiisbildiuig der indischen Zugend Deutschlands soll, wie der Zentralausichnh für Hilfe und Aufbau mitteilt, in aller .gürzc in Palästina eine handwerkliche Lehritätte gegründet werden. Diese Lehriverksrätte ivird es sich zur Auf*' gäbe machen, besonders gnalifizicrte^ erste Hand* werter heranznbilden. und zwar ist vorerst in* Aussicht genommen die Errichtung einer Lehr* werlstätte 'snr Schlosserei. Tischlerei und die Ae* benberuse des Baulmudiverts. Die Borbereilungen sind bereits sviveit getroffen. das; in .Uürze mit der Einrichtung des handwerklichen Lehrzentrinns in der Nähe von Haifa begonnen wird. Zur die Berwaltiing des handwerklichen Lehr- Zentrums hak sich ein .üuratorium gebildet, das in Deutschland vorerst ans Aabbiner Dr. Leo B a e ck. Friedrich B 0 r ch a r d t. Aliuistcrialrat i. A. Dr. Cito viriri], Dr. Mar .st r euh - berger, Dr. Siegfried Al v s c s und einem Bertretcr der Züdischen Zngeiidhilfe besteht: in Palästina aus einigen Persönlichkeiten, die der, Zentralstelle für die Anhedluiig deutscher Zuden nahestehen. Das handwerkliche Lehransbildiingszentrinn Nnrd gegründet in Erinnerung an Tr. Ludwig Tich'^dein ersten Generalsekretär des Zentralausschusses der deutschen Zndcn für Hilfe und Ausbau. . . fäll Zu der ersten Aprilwoche fand im ^rirdrich- Luisen.Hospiz in Bad Türrheim (Schwarzwald) eine fünftägige Lcrutagung stalt. die vom Sbcrrat der Zsracliteu Badcuch der Alittclstellc für Er-,, lvachscnenbildung sowie dem Badischen Landesausschuh der Zugcndverbäudc gemeinsam veranstaltet war. An der Tagung, die von Aabbiner Dr. Schiff (.starlsrnhc) geleitet nuirdc, nahmen etwa 40 Ziigendsührcr und Lehrer ans ganz Baden teil. Als Dozenten wirkten die Aabbiner Dr. 31 u n a und Lauer (Alanuheim). die Prosclsoren Bond h (Frankfurt), .st a u s tu a n it, Berna h (Frei bürg), sowie Bezirksrabbincr Bohrer (Gailitigeu). — Zm Altttelpuntt des Lehrgangs standen Aambam und seine Werke, daneben wurde sleihig Tenach gelernt. Eine pädagogische Arbeitsgemcinschask vervollständigte das Pensum. 8. H. Slls öen MKiilrn Lehrer David S ch e u e r m a n n (Groheichokzficiiii, Badcni. einet der verdientesten und treuesten Aiitarbetter des Landesverbandes Baden des E.-L.« beging seinen 7(1. Geburtstag. — Zulius Z v n a 3 (Bad Dürkheim) feierte am 20. Avril seinen 00. GcburlStag. — TZrau Solle Abel. geb. Dalberg (Alünchen-Gladbach) wurde am 26. April 80 Zohre alt. — svrau Amanda B l u m e n r e i ch. geb. Blumenreiw (^tettln). wird am .7. Alai 80 Zahre alt. — irtmt Zt'aak Kiefer (Aheiudürtheim) feiert am :7. Atai ihren 90. Geburtstag. — lirau 2vtte Pivrv. geb. Biermann (Berlin,, wird am 7. Atai wj Znhre nlt. - - Hermann A 0 seubcrg (o'.ältingeii) vvll-, e^iidet am 7. Alac sein 00. Lebensjahr. — Mvrih S a r i h und Frau pvannt), geb. Lewitan (Friedeberg a. Lucisl begehen am 3. Atai ihre goldene Hochu'it. — Alarcns G crlo eh und Zrau Emilie, geb. Peiler (Atteustein-, feiern am 4. Mai ihre goldene Hochzeit. Der langjährige Borsihende der Trtsgruvpc Baden-Baden des E.-B.. Lehrer und 33antvr Atar Grüuseld. konnte dieser Tage die Feier seines^ 2.7jährigen Tieustjubiläums begehen. Bei einem Festakt wurden die großen Verdienste des Jubilars cnt-. sprechend gewürdigt. Ter Landesverband Baden deS k^.-V. hat die Gelegenheit gern benüht, um seinem bewährten Atitarbeiter Dank und Glückwunsch zu entbieten. Zn der Schrislenreihe der Zcntraltvohlfahrts- ’ klitschen Zuden und der Zeulralstelle für jüdisehe Böirtjchastshilse in Berlin erseheint als Heft tX unter dem Titel „Was soll ans unS werden ■" ein Leitfaden z n r Be r u f s iv a h k nnd Berufstiinschichtung von Juden in Tentschland aus der Feder von Dr. Otto Neuburger. Tie tstenntnis des Zulialts eines jeden der drei Hauvtabsdinitte: Berufssehiehtung, Berufswahl und Berufsatlsbildung, Bernssumschichtnitg ist von Bedetttuttg für alle, die fieh mit diesen lelrenswichtigen Fragen beschäftigen und auscinaiidersepen. Die Beratung anderer und die Prüfling etiva des eigenen Falles sollte nur auf börund brauchbarer Angaben ans Praris und Theorie erfolgen, pteuburgers Darsteüung ist ans den vcnesten Stand gebracht, führt in besonders übersichtlicher Aiwrdniiiig und in allgemetn-verständ- Am Vorabend von Pcsiach waren es f>0 Fahre, bnfj der seit einigen ,fahren pensionierte Lehrer 'VI. .9 a ti_ in?Jcntcrehrtufeu, Kreis Rotenburg a. d. Fulda, die Stelle als Lehrer und Vorbcteo übernahm. Zn der damals bliihenden jüdischen Ec-' meinde hatte er über 40 Kinder zu unterrichten; heute, als Religivnslehrer, noch fünf. Am 1. Mai waren es .70 ^ohre, seitdem ZuliuS K 0 t t ke als Kind in den ^ynagvgenchor der Kölner Synagoge Gtvckengasse eingetrcten ist. Er gehört heute noch dem a>,vr an. Der langjährige Vertrauensmann des E.-V. in Laasphe) Lehrer Mansbach, ist nach schweren Leiden verstorben. Sein Andenken wird in Ehren gehalten werden. Reichoverband israelitischer Schwerhöriger e. V. s, Risch"), B r e s l a u. Nächste Monatsvera'ustaltung: 7. Mai. ES wirken mit: Ruth Hennig. Susanne Traugott. Inffcn. Aegypten fürchtet die illegole Ginivanderung. Erst nachdem ein orlsansässiger Deutscher für sie Garantie geleistet und deu Nachweis erbracht hat, das; sich die Minderjährige in Begleitung ihrer Großmutter befindet, bekommt sie den Ausrveis. Und nun geht es, eine lleineGesellschast deutscherZnden, die sich schnell gefunden haben, und einige Damen der englische,1 Wizo-Delegattou, im, Giltemho durch das Land. Die Bahn bringt nus in drei Stttuden nacli .stairo. Grsclchttrert stehen wir vor dem lsiotdrailsch Tnten* cliamons nnd genießen diese alte .Knlinr, die von keinem Bolk der Welt je wieder erreicht worden ist. Dann werfen nur einen kurzen Blick in die wirklich orientalischen Bafarstraßen, die uns zeigen, wie ..gereinigt vom Orient" Palästina schon ist, fahren hinaus, in die Wüste nnd stehen stanuend vor der Wnclit der Pyramiden und gebannt vor der civig lächelnden Sphinr. Wie oft hat man sic zu scheußlichster Aetlamc mißbraucht gesehen, aber wie anders ist ihr Zauber im -Original: wie überlegen rätselhaft der Mund, wie gewaltig der geschlossene Ansbau ihres.stopses. Man möchte sie fragen und sie sprechen hören von all dem, was sie gesehen hat: von den hnnderttansend Menschen, die ihr Leben lassen mußten für den Aufbau der Pyramiden zur Befriedigung gr ö ßen w a h n si nnigen Gcltnngs bed ür fu i sses einiger Pharaonen, von den Klagen Tausender jüdischer Sklaven, die diese Steine kilometerweit schleppen mußten, von den Tränen, die sie gesehen, lind von der Erlösung aus der Knechtschaft, deren Zeuge sie gewesen. Um ein gewaltiges Erlebnis bereichert, fahren wir durch die herrlichen, eleganten Boulevards der Atillionenstadt zum Bahnhof lind nach Alexandrien zurück. Ta werfen wir am nächsten Tage noch einen Blick in die Synagoge, genießen die gepflegten Parks von Aoüzha mit. den herrlichen subtropischen Pflanzen, lesen in den. schönen Straßen der Stadt manches vertraut klingende Firmenschild — dann fährt uns die „Ausonia" in kimpp drei Tagen, viel zu schnell für unsere Freude an dem glatten Aleer, der frühlingswarmen Sonne, dem komfortablen Schiss liitö den anregenden Gesprächen mit einer weltkundigen Gesellschaft, nach Venedig. Drei Tage, in denen man Eindrücke sichtet, innerlich mit Problemen fertig zu werden versucht, sich irr unendlichem Bcnyebedürfnt's ans den; Liegestuhl dehnt, Licht nnd Glanz einsaugt und eine traumhafte Wirklichkeit genießt, die leise überschattet ivird von der überragenden Gestalt der Sphinr. die ewig lächelt, uns aber auch nicht die Wahrheit, geschweige denn die Zukunft sagen kann. KMftMMrsn Unter den Aiislandsverkänsen cm ninerirmiifdirn Knnstniarkt interessieren vornehmlich drei Käufe des Barons Heinrich Thyssen-Borne- , niisza ans dem Nachlaß von Otto H. Kahn. Das, berühmte und ungewöhnlich reizvolle Enstachinsbild von Earpacrio ist für Tetnschland von ganz besonderem Ztüeresse. DaS Gemälde, einst unket: dem Namen Dürer in die Sammlung in Wcutworth Easlle (England) gelangt, bildete eine Zierde dieser Kollektion. Zm Zahre 1939 wurde cs bei Ehristies versteigert und angeblich für den Preis von 2.70 000 Dollar an den Ncw-chorkcr Sammler abgegeben. Das Enstachintzbild stammt au3 Gap- ^ceios bester Zeit um 1490—1500. Ans demselben Nachlaß erwarb Baron Thysien das Bildnis des Giuliano de'Medici v. Botticelli, das Otto H. Kahn als bis dahin völlig nnbekanntcs Werk des Meisters 1914 vom Gonte Procolo Zsolani in Bologna gekauft hatte und daS dem Berliner BildniS desselben MedicecrS völlig elreubürtig ist. Eine nicht weniger wertvolle Bercichcrung der Thyssenschen S-ammlung bildet ein Gemälde von Fra Angelico, aus dein Besitz von Pierpont Morgan. Die Deutsche Gesellschaft Golds ch m i e d e k u n st bat ihre Mitglieder zu einem Tee in den Berliner Lyceum-Klub. Dort waren die Ergebnisse des Wettbewerbs „Frau und Schmuck" zu besichtigen, den die deutsche Gesellschaft für Goldschrniedekunst .zusammen mit Verbänden und Vertretern aus Handel und Industrie veranstaltete. Es stand allen Bildberichterstattern» Berufs- und Amateurpholographen offen, das' Bildnis einer Frau mit cdjimtd: cinzurcicheu, da- . zu eine Aufnahme^ die diesen Schmuck oder wesentliche Teile des Schmuckstückes in Originalgröße oder vergrößert zeigt. Preise stifteten u. a. die Bereinigten Zuweliere Akareus, Sy und Wagner. Sehr reizvoll der vierte Preis: die Targestellte trug ein Schmuckstück von Markgraf u. Eo. Bei dcr Verteilung des sechsten Preises interessierte die Targestellte, Fräulein Eva Niemcyer aus Hamburg. die Schmnek von H. Z. Wilm trug. Während bei der Betrachtung des dritten und siebenten Preises die Kunst des Photographierens und ihre große Bedeutung für die Werbetechnik unserer Zeit ins Auge fiel: Fräulein M. Beer hatte die Trägerin alten bayrischen FamilienschmiickeS fc{)r lebendig ansgenommen. — Für die auf den fünf besten Bildern dargestellten irraueu wurden die von der Deutschen Gesellschaft für Goldschmiedeluust gestifteten Preise verteilt, so erhielten, a. eine Berlinerin jenen schönen Teller aus Silber, •; der in der Werkstatt von Arnold Meyer in Bremen gearbeitet ist. vr. 0.6. * M Iä Megrsf-Auktion Die Versteigerung dcr 1400 Kimsiwerke, die Paul Graupe im Kaisersaal des „Aheingold" an drei Tagen vornahm, batte zaylreichc Zitter-E essenten in die Ncichshauptsradt gelockt, Tic Muscurnskreise waren u. a. vertreten durch Dr. Wil- - liam Evhn, Gcheimrat M. I. Fricdländer, Professor Franz Landsberger, die Kunstsammler durch Emil Bacrwald (Berlin), Kommerzienrat Hanau (Düsseldorf), Dr. Tosguet rmd andere bekannte Persönlichkeiten. Ein großer Teil des Interesses konzentrierte fickt auf die Gemälde, die aus den Beständen deS Margraf-KonzernS unter den Hammer kamen. DaS von Friedländer dem „Meister der Magdalen-Legende" zugeschriebene Gemälde kam auf 2500 NM, der besonders reizvolle „Terborch", eine Musikszene. ehemals in der Pariser Sammlung Kann, ging für 9000 - RM in englischen Besiß. bei einer Taxe von 12 000 AM; unter den Italienern verwunderte der Preis von 5000 RM für eine Madonna des Tintoretto, der ein Gutachten A. L. Meyers im Katalog beigefügt war. Vieles stand laut Verfügung des Reichs- und preußischen Ministers des Innern in der Liste der national wertvollen Kunstwerke, deren Ausfuhr nach dem Ausland nur mit Genehmigung des J £ü it» »£2 »ia Schachaufgabe Sit. 34 von D. Przepiorka (Warschau) Tcplitzer Turnier 1922 1. Preis - Matt in drei Zügen Weise Kal. Dh-2. Lrf. 5ä3. Sr3, BrJ. c2 Q S'c-hwatv.: Kol. Tf7, 0k?. 0^7, Bs.7. <35, e6, c7 (öi Schachaufgabe Nr. 3.7 von Paul Rosenblatt (Berlin) Schachwart 3900 Matt in drei Zügen Wo.iss: Kal. TcG. Tc7. .Lbl. Lb2, Sg*2, IW-4, c2 (8) Schuarx: Kdl, 6b3. <32. <1G (4) Lösung der Olusgabe Nr. .7.7: 3. W—?7 (firoliem! 2. I)f7--h5 matt) ToUXfU. Th]—,!<?. '!'<■(]-<•<;, Toi)—Ixt, ToG—ei’, ■ To«Xo3.- Vri—"i. Lb7 oder Sdl—33, 2. DfTXfG .matt 2. 028Xe7 matt 2. e.J—oi matt 0> 2Xd l matt 2. I.fi;Xo7 matt Tht— fj.7 matt 2. Sci»Xo3 matt 2. iJfTXeG matt 2. Tb *—f l matt 2. Th4—ft matt 2. 1)37—h.7 matt Dieses Problein behandelte daS bekannte, sagenannte Valwen-Tbeina. und zwar eine Turm-Vatwc. Zeder Zug des schwarzen To 6 pariert die weiße Drohung 2. l»i.7 matt, da er dein König ein Flnchlscld verschasst. Ntit der Einnayinc jedes neuen TnrnistandseldeS erhält Weiß dann die Alöglichkcil. einen anderen Mattzng anszusühren. wichtige Lösungen. landten ein: Sanitätsrot Tr. S. Totnke. Willy.'Michaelis,Z5ustav Lewi. A. Atrenewttt. Georg Lange, K. A. Israel (Verkiiis. Siegmnnd Austcrlih (Gießen), Hans Lteinbertzct (Bayreuthi. H. Liudner (Biirgtunstadt«, Alichack Levy (Krefeld). Erich Nubensohn (Hildesheim'', (neüsried Gnnibel (Stuttgart). Dr. rned. Hermann Löb (Bvchmn). Ernst Finger (Vilshosen), Leopold Äiel,rländer (Kviistadti. A. Loewenstein (Grevenoroichi, Aler Lecker (Königsberg). Kantor D. Eohn (Koblenz), Tr. med. Erich Kaurmann (Elsen). Berta Malsch (Erfurt) .Tierarzt M. Koschininsti (Land--bcrg). Nadbiner Dr. Tänzer t(^öppingen>, Bhilipp FalkensteinZsiranlsnrt a. Main). Silve Kallinann (Bitbnrg). Siegbert Lernheiln (Bassau), Fritz Knyn, ipüntyer Nosenltock. Aechtsanwalt Ludwig 'Mayer (2Krlin>. Sanitätsrat Dr. Aitterband (Ssterock). Frau Tilde Adler (Lands derg). Frau Vouis Wertheiin (M.-Etadbach), Walter Fröhlich (Worms). Ministortums zulässig ist. Tics galt für Rembraudts Bildnis eines alten Mannes ^in orientalischer Tracht, in dem man des Meisters Vater vermutet (16 000 AM bei einer Taxe von 2.7 000 NM), für die beiden Anbens-Bilder. das BildniS der Prinzessin Spinola (60 000 AM bei einer Tare von 40 009 RNi, mit Gutachten von Balentiner, Glück und Bode): das Bildnis Zes großen Flamen, das er von der Margmle Zm-- perialt mit der Enkelin gemalt, eines der eindrucksvollsten genuesischen Frauen Porträts, direkt ans dem Besitz dcr Familie Zmperiali. Für dieses Anbensbild, das in Privatbesitz ging, ivurden 25 000 AM bezahlt. Zn guten Qualitäten kam auch Tafelsilber zur Versteigerung, darunter Teile des berühmten Geschirrs, das um 3750 rn^Wien für die Kaiserin Maria Theresia angescrtigt wurde. Besonders ein Paar p'mde Wärmglocken mit dazugehörigen Platten war heiß umstritten und brachte 3480 R5N. Unter den kostbaren sräuzösischen. englischen und deutschen Möbeln standen der Toilette- und Schreibtisch von David Noevtgen, des deutschen Schreiners, den sich Marie Antoinette eigens von Neuwied an den Versailler Hof berufen hatte, im Vcittekpunkt des Interesses. (>s gab 3 700 RM für dies bronzebcschlagcne Möbel des Rokoko und 3 600 RM für RocntgenS Standuhr, aufs zierlichste mit Wurzelfaserholz sournicrt. _ Dr. 0. B. Eine Mvks-Sialue in Mag Das tschechoslowakische Schulministcrium hat die berühmte Mvses-Statue von F. Bilek der Prager Stadtgemcinde zur Verfügung gestellt. Tie zwischen dem Schulministcrium und der Gemeinde Prag geführten Verhandlungen sind soeben zum 2lbscyluß gekommen.' Es wurde beschlossen, die Aufstellung gegenüber dcr Alt-Ncu-Schul in der Pariser Straße zu empfehlen. Auszcilbnung kür Pcvteiier Dr. Julius Slboi'tzicr Bundespräsident Miklas hat dem kürzlich in den Ruhestand getretenen Primararzt des Wiedener Krankenhauses. Außerordentlichen Universitäisprofessor Dr. Julius Schnitzler, gcbührenfrer das Komturkreuz des Qesterreichischen Verdienstordens verliehen. - Professor Schnitzler ist ein Bruder des Dichters Arthur Schnitzler, der bekanntlich ebenfalls Arzt war.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.