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Central-Verein-Zeitung · 1935-04-11 · 15 (11.4.1935) · page 21

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
15 (11.4.1935)
Date
1935-04-11
Page
– (sequence 21)
Language
German
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e <M (Ö 1 1,.- Li 11. April 1935 I38IEM?M ß fr-'''. nM00?%fk m?r. rtw 5 Zeichnungen von Mareute r-ii“ it^.ijixiua.13 Wenn man an grauen tmuicnnmient vorbei in die große. düstere Halle des Schlesischen Bahn- Hofs einfährt . . . wenn Straßen auf Straßen, Häuser auf Häuser zwischen dem Bahnhof Aleran? derplatz und der Fricdrichstadt vor eunun auf. tauchen . . . dann begreift man immer aufs neue die steinerne Strenge, die unerbittliche Erausam.- teit dieser Riesenstadt. Das Bewußtsein überfällt einen, schlagartiger und erschütternder, als cs vielleicht der in Berlin lebende Mensch haben kann . .! daß man nirgends auf eine so vernichtende Art und Weise einsam sein kann wie hier ... * Aber dann wacht man am nächsten Tage in einein Hellen, hohen Zimmer der gepflegten Häuser in Wilmersdorf auf. Die Heizung tackt leise . . . niemand braucht, sich hier um einen Ofen zu bemühen. In dem großen, fauleren, mit seht noch lahlen Bäumen geschmückten Hof, den der Berliner so drollig-optimistisch „Garten" nennt, liegt voll, und schönes Wetter verheißend, die Sonne! — lind die Bogclstimme. die den Chor der Spaßen übertönt . . . wahrhaftig, sie gehört einem Star! (In Ostpreußen wird er erst später wieder heimisch werden.) Es macht gar nichts aus, daß bdb daraus eine schon etwas abgespielte Schallplatte von irgendwoher versichert: „Ich bin iwrlicbt" , * ’-Wlt V ,4$S9f 4;üx±M$ M 5!.lD€ ¥ T5TTF15 p n Hum vf^pjsnmii s Ü£-.. 'V 5 '{\ V*>—a| «8« M'ch tyr' ' J{ '* x ’’ Im Gegenteil . . das svißt ganz gut zu dem Starenpfiff. zur Sonne und zu der Lust, die weicher ist, als in der geliebten ostpreußisck)en Heimat. <■ # TaS erste, »vas mau an diesem ersten Dag sehen möchte, ist ... das alte, preußische Berlin. So fährt man mit .dem Omnibus. 19'. bis an3 Schloß. Man steht . . und staunt die Schönheit des alten Portals an. Man füttert die Möven, die hier von der Spree heranslattern. Blau sieht das Zcnghans. . das Denkmal des alten Kaisers . . man fühlt sein Herz angerührt von dem Atem, einer großen, vergangenen Zeit. Man geht die Straße „Unter den Linden" entlang. Etz schadet nichts, daß wieder mal gebuddelt wird. . das nimmt dieser Straße nichts von ihrer.alten Tradition. Man geht durchs Brandenburger Tor und sieht vorher eine Sekunde lang auf dem Pariser Plast nachdenklich da? Hautz an, daü M a x Lieder m a n n gehörte.... Alwr dann fährt man bis zum Wittenbcrgplast. .daun feiert man ein Wiedersehen mit dem K. d. 29. .und seiner Silderterrasse. von der nutz man einen so herrlichen Blick hat — auf das neue. das moderne Berlin. V .In den nächsten paar Tagen, die einem.hier vergönnt sind, wird die Freundschaft mit Berlin immer inniger und das Wetter immer schöner. Man fängt an. sich die Berliner anzusehen. Netter, freundlicher Menschentyp. Blau will allein und aus eigene Jaust nach Wannsee hinaus und nach Lichterseldc-West .. . also muß man fragen! — Die Schupos sind nett und höflich, die Schaffner schicken einen mit geradezu brüderlicher Fürsorge au den richtigen Haltestellen aus dem Wagen. .Altz man einen Ehanffeur. der schon die Türe seines -Antos fohrtbereit und dienstfertig öffnet, fragt: „Wo geht cs hier nach der Einser Straße?", da macht erdie Türe mit dem ruhigsten (Besicht von der SMt wieder zu und antwortet treuherzig: ..Ta brauchense ooch nich zu fahren! . . »pid .dann beschreibt er einem ganz genau den kurze»: , Weg. — Und die jüdischen Menschen in Berlin? — .'Auch sie sieht nuin sich natürlich genau an. Ta .sieht man denn manches vor» Mter, Kummer und Krankheit schmal, gelb und traurig gewordene Antlitz. Aber danet>en braune und rosige, junge Gesichter. ' Blanke Augen. Aufrecht' getragene Köpfe. Blau sieht die U u b c f a u g c n h e i t des Alcnschen der Weltstadt! Blau spricht mit jüdischen Menschen, deren wache Geistigkeit frisch und hoffnungsvoll »virti. Mau ist glücklich, zu wissen, daß sie die eigene Sprache sprechen. die man lange nicht mehr gehört hat. Man erfährt, welche Unmenge an Arbeit die jüdisch» Organisationen, die jüdischen Journalisten und Künstler hier leisten. Man komrut sich wie in eine andere Welt mmmM verseht vor.?»n eine Welt, in der ctz neben der Sorge des Alltags doch noch die versöhnende Freude dcä festlichen Abends gibt. * Alü »nan o»u lcstten Tage (nach einer einzigen, kurzen. glück!illpu Woche!» über den Kurfürstendämm Wilmersdorf z»»»narschiert füber dei» reize,»den Ludwiglirchplast und durch die Pariser Straße und die schon' ganz frühlingtzmüßig a»i- »nutende Kaiscrallee!) . . .. da crnpfiudet »uan mit jede»,» Atemzug die Be s ch w i u g t h c »t dieser »vnnderbarcn «tadt. Berlin ist keine Stadt für Träumer . . aber für einen Menschen. der mit -Glcichgesinnic'n hier fleißig arbeiten rnöchtc . . . für diesen Mensclwn ist Berlin die s ch ö n st e Stadt der Welt! Fort ist das Gefühl der Angst und der Einsamkeit ... es ist hier doch -so. als ob tausend Hände sich einem helfend cntgegenstrecke»». Hirt) als man am Abend dieses Tages noch einmal' Berlin im Glanze seiner Lichtreklamen 'sielst. . da summt man die Melodie vor sich hi»», 'die mau am ersten Tage hier hörte: „Ich bin 'verliebt"., . Ja, wirklich . . nämlich in Berlin! Lcsvinneck (Königsberg, Pr.) V om Gross-Berliner C. V. In der Ortsgruppe Friedenau-Steglitz-Tahlcm sprach in einer überfüllten Versammlung am 9.April Rabbiner Dr. Manfred S w a r s e n s k h über „Indische Arbeit — Grenzen und Möglichkeiten".. Im ebenfalls überfüllten Saal des Cach Wittelsbach sprachen am 4 April in einer Versammlung der.Ortsgruppe Schöncberg Rabbiner Dr. Hermann M. Sänger über .jüdisches Bekenninrtz unserer Zeit" und Tr. Berthold Weinberg über „Rechts- und Wirtschaiisfragen des deutschen Judentums". — Am 9. April sprach im Logen- Haus, Kleiststratze!9. im Ralnncu der Delegiertenversamrnlung Rechtsamvalt Tr. Erich Eyck über „Tie bürgerliche Entwicklung des Judentums irr " Westeuropa" (England, Frankreich, Italien ustv.)^ Oottes^isnste ln rlen Oemeinclv-Z^NLxoxen mm 12. und 13. April und Pessach Alter NituS: Alte Synagoge (A.2.1, Heidereutergasse 2—4; Synagoge «aiserstraßc 29/30 (Kais.); Synagoge Rykcstraße 53'(Riste); Synagoge Pcstalozsistraße 14-15 (Petza): Synagoge Kottbusser User 48/49 (Äotib.). Ahawas Reim: Synagoge Münchener Straße 37 (Mii.): Synagoge tZruncwald (Grün.), Franzensbader Straße 7. Rener Ritus: Reue Synagoge (R.S.). Oranienburger Straße 30; Synagoge Linbcmtraßc 48—3» (Li.); Synagoge Liitzowstraße l*i (Lii.): Synagoge Fasanenstratze 79 80 Synagoge Ledekowstraße 7-8 (Lev.); Synagoge Frie» dcnotempel (Fried.). Markgras.Albrecht«Straße U/trt; Synagoge Prinzregentenstraße 09 70 (Prinzreg.): Synagoge Sckimargendors. Lrrkaer Straße 52—35 (Altersheim) sSchmarg.j. Synagoge Köpenick (Köp.), Freiheit 8; Synagoge Oranienburg. Havelstraße 0. Freitag obend: Oi Stunden vor Nacht Lichtzünden und T9erkverbat) S»i«7a,»oge»r niik altem Ritus und Altersversorgungsan'talten sowie Synagogen Lindensiraßc und Friedenc-lemvel: 19 Uhr. Jeden Freitag abend: Neue Synagoge. Synagogen Lüßorvßraßc und Fasanenstraßc: 18 Uhr; Syn« wgvgen Leveüowstraße und Schmargendorf: U) Uhr; Synagoge Prinzregentensiraße: 19 Uhr 15 Nlin.: Synagogen Lühoivstraße, Fasanenstraßc und Frledentzteuiyel: Iugendkeiern im Ans6)luß an den Hanvtgntteedienst. (In den vorderen Reihen der Synagoge Lüymvsiraße ist ein Schivcrhörigenviel« Hörer ausgestellt.) Ansprachen: Lev.: Dr. Saenger: Prin;reg.: Dr. S»narsensky: Li.: Tr. Warschauer: Fas.: Tr. iSalliner; Lü.: Hamburger; Fried.: Tr. Leivkoioiß. Sonnabend vormittag: Synagogen mit altem Ritu« und Alteröversor» gungsanstalten: 9 Uhr: Frichgvttesdienst Synagogen Nylestraße und Kottbusser User: 7 Uhr. Synagogen mit neuem RituS: Hauptqvttcsdienst: '10 Uhr. Frühgottetzdienst: Synagogen Lrndenstraße. Levetzowstraße und Prinzregentenstraße: 7.50 Uhr. Predigt: R.Z.: Dr. Weyl. Schristrrtlärung: Kottb.: Tr. Iacobovits. Handels „Julius Caesar“ Händels Opern stehen an Zahl hinter den Oratorien nicht zurück. Mehr als die Hälfte des Lebens statt dem dramatischen Schassen, erst in den lestteu zwanzist Jahren wandte sich Händel dem , biblischen Oratorium zu. Seine Opern sind in italienischer Sprache geschrieben, sie »vnrden von Italienern gesungen, den berühmtesten Kastraten und Primadonnen, die damals in London »virkten und für Händels Kunst gegen die oft harte Konkurrenz ariderer Operntruppen eintraten. Etz gab ' Lerieuersolge, mit denen Händel, der die Sympathien des englischen Herrscherpaares besaß, das Londoner Kunstleben unumschränkt beherrschte, es gab auch Mißgeschick und Fehlschläge, mehrmals ' drohte wirtschaftlicher Ruin. Auch der von Ricola Ha y m gedichtete „Giulio Cesare", der im Februar 1724 in Szene ging, fand nur eine kühle Aufnahme. Der überragende Wert gerade dieser Oper wurde erst in der lestteu Zeit erkannt und bei der - Renaissance des Händelschen Opernwerkes, die 1922 mit den Händel-Festfpielen in Göttingen begann. bildete der Julius Eaesar den künstlerischen Höhepunkt. Die Neubearbeitung und Neubelebung ist dem Kunsthistoriker Oskar Hagen zu danken. Seine Ausgabe liegt auch der kommenden Aufführung der Künstlerhilfe zugrunde; bei ihr wirken zwei Künstler mit, dre schon bei jenen denkwürdigen Festspielen wesentlich l>eteiligt »varen: Wilhelm Guttmann als Titelheld und- V. E. Wolfs am Eo'mbalo (gemeinsam mit Gertrud Wertheim). Die eüvas verwickelte Handlung sei in ihren Grnndzügen kurz klargestellt: Caesar kommt nach, Aegypten; er hat den "Pvmpejus vernichtend geschlagen. der bei dem König von Aegypten. Ptolemäus, Schuß sucht. Dieser aber will den Irupcrator für sich geivinnen und'so tötet er Pompejus und schickt Caesar das Haupt des Feindes. Diese unrühmliche, schnöde Tat setzt Caesar in Zorn. So hat Ptolemäus. der als richtiger Theaterbösetvicht - gezeichnet ist. nur noch Feinde: Caesar, darin Clcopatra, seine Schivester.^ die ihm als die Erst-, geborene den Thron streitig macht, schließlich Cor-^ ^nelia ckind Sextus, dre Gattin und den Sohn des. PompejuS, welche die Ermordung rächen wollen. Wer zunächst ist das Glück mit Ptolemäus: Er kann den Anschlag von Cornelia-und Septus abwehren und. sie gefangensetzen»..im Kampf mit Cleopatra bleibt er Sieger, und se'lbst Caesar entgeht nur mit knapper Not den von Ptoleinäus gedungenen Mördern. Schließlich besiegt Caesar den König, der in der Schlacht durch Sextus fältt. Eingefügt sind zwei Nebenhandlungen: Achillas, der Berlraute des Ptolemäus. erhält nichts den ausbednngenen Lohn — die Hand der Cornelia ~ und verrät seinen Herrn; und dann vor allein die Harrdlung zlvischen E.leo)>rtra und Caesar. Diesesucht den Römer durch ihre Schönheit zu blenden, um ihn ihren Plänen gefügig zu »nachen, al>er aus verführerischem Spiel wächst echte Liebe, und so verrnählt sich a»n Schluß Caesar mit Cleopatra, der er die Kvnigskrone Aegyptens aufs Haupt - drückt. Ter Eigenart der'Bärockkunst entsprechend, sind - die Personen wicht psychologisch vertieft, als Ind». viduen gestaltet und aufzufassen, sondern als Träger bestimmter Affekte. . Rache »ind Versöhnung, . Trauer und Jubel, das sind die Gefühle, die in ' einfachster Ausschließlichkeit den ^Grundton für bic Musikstücke angeben, eine Schwarziveißkunst,- priimtiv und scharfprofiliert, reich ebe» allein durch die Fülle des musikalischen Lebens. Noch gibt der Text — im Gegensatz zu später — nur , die Richtung, die Stimmung an. aus der heraus die Dtusik sich breit und selbständig entfalten kann, und Händel hat selten eilt doch letzten Endes nur schablonenhaftes Libretto mit einer so beseelten, inspirierten und prägnanten Musik erfüllt, wie im Julius Caesar". . . l-uävig AUmann. Vom Kulturbund „Candida" don G. B. Shaw ist die nächste Aufführung des KulturbrmdeS Deutscher Juden. ' Regie: sFritz Ießner. Bühnenbild: Heinz Cvndell. Erstausführung: 21. April. — In der Titelrolle spielt: Jenny Schaffer; in den übrigen Partien: Gerda Klein-Weisinann, Willy Buschoff, Walter Hertncr, Ernst Lenart, Fritz Lion. V . ' Am 13. Appil. 20V* Uhr. findet im K u l t u r - bundDeutscherJuden Berliner Theater ein, Kloinkunstabcnd statt, der im Zeichen de8 Wieder- , austretenZ von Max Ehrlich steht. In dem teilweise neuen Programm sind u. a. in erner- „Weiße Röß1"-Parodie beschästmt: Frchr Jokl. - Paul Feher. Julius Kuthan. Weitere Mrtwtr-! kende: Stella Hay, Ruth Anselm. Liselotte Jacobr. Nelly. Hirth. . > . Alexander Kipnis gibt vor seiner Abreise zur Londoner Season am 21. Aprtl. 20'/« Uhr. im Beethoven-Saal einen. Lieder- und Arienabend. Originallarten (keine Verlosung!) für Mitglieder. Abonnenten und Abwechsler in den bekannten Verkaufsstellen. Kabarett... Achtung! Probe! Los! Jüdisches Kabarett im Cafö Äon am Kurfürstendauim. Ist es wirklich - jüdisches Kabarett? Chansons — meistens im ur- 'berlinerischen Dialekt, oder Hamburger Lieder ■ einer verlassenen Matrosenbraut und wieder ge- . sungene Freuden und gesungenes Leid aus Neuköllu und von der Hasenheide. Erna Feld trägt sehr gut Wedekind und Wilhelm Dusch vor, Monika Herrnfeld singt und tanzt und rezitiert, der Conferencier Hans Meier macht entschieden viel zuviel Witze — sie verlieren sich in der Menge und wirken nicht mehr witzig — Hani Rosen, Edgar L i ß n e r, Alfrede Pelz und Willi Aron' nehmen sich alle Mühe, die Stimmung der Kabarettprobe zu heben. Es gelingt ihnen auch, das' Publikum ist sehr vergnügt, . obwohl man manchmal nicht ganz versteht, wes-' halb und wieso. ' G. H. Kitsch ES gibt Juden, die alles Jüdische als Schatz in ihrer Seele bewahren, es gibt „Neu-Juden", denen - das Jüdische nur Staffage ist. Ihre Zahl' mag klein sein. Man bemerkt sie aber, wenn sie ihre neugewonnene „innere Beziehung"-zum Judentum in die Oeffentlichkeit tragen, -Das sieht dann so ans: in einem Kaffee des Berliner Westens — Inhaber und die meisten Besucher Juden — spielt die Kapelle auf Wiinsch eines jüdischen Gastes ein Potpourri Neben Operettenschlagern ertönt in ih»n das ,^ol-N»dre".' EinlTeil der Gäste klatscht Beifall, der' größere verhält sich ruhig. Einer findet den Mut. bei dem Inhaber gegen diese Geschmacks- Verwirrung zu protestieren. Der versucht, sich mit . dem „Dienst, am Kunden", dem „König Gast" zu entschuldigen. Muß eS im Jahre 1935 noch immer gesagt werden, daß das Kol-Nidre nicht zur Unter- ' Haltung dient? Wenn man das Spielen der Me- . ' Iobie im Kaffeehaus nicht als. geschmacklos bezeich-; nen will, so muß man.es mindestens Kitsch nennen,. Berliner ll4!txl!e6er! Oer MitglieckbeitraK für da* II. Quartal 1931» ist fällig. Wer den Beitrag ohne Aufforderung überweist, erspart uns Spesen und Arbeit. Central-Vercin deutsebor Staatsbürger jüdischen Glaubens e. Landesverband Gross-Berlin, Postscheckkonto: Berlin 115 501. jüdischen Kitsch, den wir heute genau so wenig . sehen und hören »vollen wie früher. Mai (Holdstem. Das Berliner Jüdische Museum unter neuer Leitung Nahe! Wi sch nißer-Bern stein und Pro« fessor Franz Landsberger übernahmen die Leitung des Jüdischen Museums in Berlin. Ihre Vorgängerin Erna Stein übersiedelte nach Palästina. Rahel Wischnitzer. von der wir erst kürzlich irr unserer Maimonides-Festbeilage einen Aufsatz über „eine hebräische Bilderhandschrist aus dem 13. Jahrhundert" veröffentlichten, ist eine ebenso bekannte Architektin wie Kunfthistorilerin. Sie publizierte verschiedene Einzelarbeiten über jüdische Kunst, vor allem Archrtektur und Baukunst. Don 1922 bis 1924 redigierte sie die jüdische Kunstzeitschrift „Rimmon". Professor Franz Landsberger ist unseren Lesern durck) seine Aufsatzreihe über ,^>en Einfluß der Bibel auf die bildende Kunst", die Ende vorigen Jahres in der „C.-V.-Zeitung" erschien, u»rt> andere Beiträge bekannt. Landsberger, der 1883 in Kattmvitz geboren ist. war Professor für Kunstgeschichte au der Universität Breslau. Unter seinen runsthistorischeir Veröffentlichungen ist sein Buch ^Impressionismus und E^presstontsmuS" (1919) weit über die Fachkreise hinaus bekannt geworden. Sein Werk über Heinrich Wölfflin, das 1924 ' erschien. ist zweifellos das gültigste,, was über den berühmten Schweizer.Kunstgelehrten publiziert wurde,. .Bn,

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