Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 15 (11.4.1935)
- Date
- 1935-04-11
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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buttfl. Fünfzehn Jahre lanrv hat er den Beruf . eines ktetallarbeitcrs anSgeübt — davon fast sechs Jahre in Ucbersec —, woraus er sich dem Studium der Soziologie und Wirtschaftswissenschaften widmiite. Gestützt auf wirkliche Erfahrung bc-. handelt er feinen Gegenstand mit Unbefangenheit, Freimut und Sachkenntnis. Er verzichtet kluger- . weise aus eine soziologische Einordnung des Arbeiters und skizziert statt dessen die Wirtschaftlickicn Wandlungen, denen die Arbeiterschaft ihre Entstehung verdankt. Prägnant werden ' die wesentlichen Gruppen der Industriearbcitcrschast umrisseu. Gelernte, Ungelernte, die Arbeiterinnen, die Arbeitslosen. Manche noch immer verbreitete Ansicht wird beseitigt, etwa die, das; der „Handwcrksarbeiter" meist besser gestellt sei, als der ..angelernte"; das; weit weniger der Drang nach Doppclvcrdienst als die Not die Frau zur Arbeit treibt. Besonders lehrreich ist der Teil des Buches, in dem vom Leben des Arbeiters und seinem Verhältnis zur Arbeit gesprochen wird. Gerade darüber ist sa unendlich viel geschrieben worden und sehr viel Schiefes. Der Intellektuelle gerät hier, wie Gvthe mit Necht betont, leicht in die Gefahr zu übertreiben oder Zu verharmlosen. Auch gegen die Romantisierung der Arbeit wendet sich Gvthe und setzt ihr Plastische Schilderungen aus dem Arbciterleben entgegen. DaS Buch gibt viele Anregungen und bildet einen guten Beitrag, um uns das notwendige Wissen über einen vielen von uns wenig bekannten Teil unserer Umwelt Zn vermitteln; als pädagogisches Hilfsmittel bei der Erwachsenenbildung könnte es von besonderem Nutzen sein. I\ B. ¥ Ein dankenswertes Beginnen stellen die von Tr. jur. Heinrich Troeger bearbeiteten und im Societäts-Verlag. Frankfurt a. -M.,-erschienenen Bändchen dar. die die A n o r d n u n g e n der verschied e n e n U e b e r w a ch u n g ü st e l l e n nebst den einschlägigen Gesetzen und Verordnungen über die Bewirtschaftung der industriellen Rohstoffe und ihre Preisbildung enthalten. Bisher sind drei Bändchen erschienen. Sie enthalten die Anordnungen der Ueberwachungsstellen für Lederwirtschast, Kautschuk und Asbest, Rust, Tabak und industrielle Fcttversorgung. Bor allem für den Praktiker bedeutet jede dieser drei Broschüren ein wichtiges Hilfsmittel, durch das er auf jede.mit der Rohstossbewirtschaftung zusammenhängende Frage schnell und erschöpfend Antwort bekommen kann. Eine übersichtliche Anordnung der auch drucktechnisch vorzüglich ausgestatteten -Veste und das jeweils vorhandene Sachregister erleichtern die Orientierung außerordentlich. Bearbeiter und Verlag haben mit ihrer Arbeit eine sich bereits unangenehm bemerkbar machende Lücke iu vorbildlicher Weise ausgefültt. — In die gleiche Aeihe kann mau die ebenfalls im Societäts - Verlag erschienene Broschüre einordncu, die das Reichsgesetz über das Kreditwesen mit dem Schlußbericht des Untersuchungsausschusses für das Bankwesen und eine erläuternde Aufsatzreihe („Kontrollierte Kreditwirtschaft") enthält. Außer dem genauen Text des für die Zukünftige Gestaltung unseres Bankwesens außerordentlich wichtigen Gesetzes, findet sich in dem Hest noch eine shstematische Darstellung des Gesetzesiuhaltes, die die allgemeine Orientierung wesentlich erleichtert. Auch hier handelt es sich um ein für die Praxis sehr wichtiges Merkchen, das über den engeren Kreis der fachlich Interessierten hinaus jedem, der sich über die Neuordnung 'der. Kreditwirtschaft in Deutschland' orientieren will, ein wertvoller Helfer sein wird. -thal. ' Murlaudung Ben Ängcsiellien und Arbeitern für die . attesfe der Leibec-erziehung Zu dem Gesetz vom 15. Februar über Bcur- laubung von Angestellten und Arbeitern für die Zeit der Leibeserziehung, über das wir in der „E.-V.-Zeitung" Nr. 11 von 1935 berichtet haben, ist eine Durchführungsverordnung vom 19. März 1935 (RGBl. S. 382) verkündet worden. ( - Danach hat der Arbeiter oder Angestellte dem Unternehmer bei Beantragung des Urlaubs einen schriftlichen Ausweis über die Berechtigung zur Teilnahme an einem staatlich anerkannten Lehr' gang vorzulegen. Nach ordnungsgemäßer Siellnng des Urlaubsantrages hat der Unternehmer spätestens drei Wochen vor Beginn. des Lehrgangs beim Vorsitzenden des Arbeitsamts, der hierüber endgültig entscheidet, seine Einwendungen anzubringen, falls ein geeigneter Ersatz für den Antragsteller nicht beschafft - werden kann, und die Beurlaubung zu'einer Verhältnismäßig großen Schädigung des Betriebes führen würde. Gewährt der Unternehmer dem Arbeiter oder'. Angestellten während der Tauer des Lehrgangs das Arbeitsentgelt weiter, so darf er demselben den sonst ihm bestimmungsgemäß Anstehenden Urlaub in dem gleichen Urlaubsjahr, oder wenn ihm von diesem Urlaubsjahr Urlaub nicht mehr -mstelst. im nachfolgenden, Urlaubsjahr um ein Drittel, jedoch um nicht mehr als zehn Tage, kürzen. Tie Mitgliedschaft des. Arbeiters oder Angestellten bei den Krankenkassen besteht fort, jedoch ruht die Bcitragspflicht während der Zeit der Teilnahme, einschließlich der Beitragspjlicht sur die. Arbeitslosenversicherung. Ma. Go. MMen Die in Süddeutschlaud und vor allem am Frankfurter Platz sehr bekannte Damenkonf e k t i o n s s i r m a W. F u h r l ä n d e r R a ch s. konnte am 1. April ihr 75jähriges Jubiläum feiern. Gegründet wurde die Firma im Jahre 1860 durch den Kaufmann Wilhelm Fuhrländcr als kleines Woll- und Webwarcngeschüit. Sieben Jahre später erwarb der Kaufmann JMbolf Beckhardt aus Homburg iu der Pfalz das Geschäft, das iu den folgenden Jahren wesentlich erweitert wurde. Seit 1887 wurde die Firma von dem Neffen und Schwiegersohn de? Vorbcsitzers. Theo-' dor Bcckhardt. geführt und zu einer der größter; Spezialgeschäfte der Damenbekleidungsbranche in Deutschland entwickelt. Im Jahre 1912 entstand ein großes eigenes Geschäftshaus in der Hauptvcrkehrsstraße Frankfurts, aus der Zeil. iu dem ' sich noch heute die Geschäftsräume der' Firma befinden. Seit 1917 wird das Geschäft von den Söhnen Ludwig und Adolf Bcckhardt geleitet und ist damit heute iu der dritten Generation im gleichen Familienbesitz. . * Gustav Aron. Holz.Kommission. Berlin NO 55, Iimnaniielkirchstrnße :;2. beging ntu 1. April sein -25jähriges Gcschäftsfubiläum. Die Firma M. Weinfeld. Herren- und Knaben- Bekleidung, Halberstadt, Fischmarkt 12, befindet sich am 15. April 25 Jahre in Händen der Familie Wcinfeld. .rilßJj-KKtXiJlAJiKfiLL iJJGüäJ (£mix&MkKO i I Texüsiiezi i ^ill!l!llll!ll!illininili!lllll!ll!llllll!!llll!:ilini!ll[!!!ni!!ll!i:iilll!iill!ll!lllllil!llll!n!llilli[llil!ini!!lllilli!!ll!lll!:illil!il[!i!!li!lii!nimi[lllll!l!ll!llllin=r Vereinigte Betriebe FRIEDMANN L DANNENBAUM LAMFROMM & BIEDERMANN Augsburg finrr^n i u!i I; )! \ i(.:i [i; E\ || LJULjUpU u UÜViyUUy/ tj fei *r*?! rryn WH p *-«; W<—'t r-\ r Im |.j (J bia k ü U 'O' LiJ mU Iömm Li U (»U Li Li ^.DjECuGSuGCS «= Stern & Loewenstein B o c h o 11 i. W. Popeline Flanelle TJlmchmcc Slic&ecdweckstäiteft *?r? ii £ixdwazm$tc.?6 flapissecießa&äk, yHüzicfiett D. FRIEDE BOCHOLT GEGR. 1371 JOSEF SAUER KASSEL TuchgrosshandSung und H©rr©n- Konfoktion. jgj5S#»i j B. KAUFMANN KASSEL TUCHE KASSEL *-'3a&’£lß5QSü5ß©£ffGi Garicnschime j 1. NeufeEd L Sehne,Mannaver [ Zeit« und Planenfabrik — Gogr. 1881! E. KRONHE1MER & CO. MÜNCHEN WEISSu. WOLLWAREN 1 WÄSCHEu. STRUMPFWAREN EN GROS 'my pW., Texüalien I ^l!IIIIIIIil!IUtll!illfllllIIIIiIlliIlin[{I!ll!III(II[[[!niIiIIIIiil!II(illI[!n[!!II[[[[IIIIII(I[[(![I!l(IIIiI[I[II[[I!IIIIIIIIilII!I![(!I!lII!II[IIII[!!i!IIIIIII[(i[[EI[I[i!![I(l^ H. u. M. HORNTHALI KASSEL Gegründet 1856 SCHNEIDSRA&TiKEL . FUTTERSTOFFE / STOFFE weEmaren*G ross Biande fl ‘S»r?d*cfilOpf«p, Radeamüg*. Sfrandantügo, Jumpar, Sportbekeidung. H*r*f«ll«ra Max Fronde, Chemnitr, Herb»rt»traße 4/10 B.WOLFF MÖNCHEN Kobel I strasse 13. rzi Kauf und Verkauf aller Sorten Tcxtilabfälle, Stoff-, Hanf- und Flachsabfäile ß fInm Z Karlsruhe TftFSHlrfsf1 — Berliner Lager: Paul Enge, Noücndorfsir.31/32 'h* C-J.S5:aliader Planen 1. Toartl. 6 Ty k 'u'innnnnf'ir '■G&irdincmg I fl U ll II il li y l! U ü Li I»;; I Spot.» Inia» hedrnckto VolZna C. Cos» Kaslif. ß. Klebart' W.- ELBERFELD gegründet 1863 . SlQsesiträprmi Oürtel-Fabrik SV. Edelstein Qrosshandlung Jur Sierrenstoffe ^Berlin C2 fpiuiiimiHiiu ß 62 iimiiiiiiiining I Urnrnh u. Offlwoliiille, FofzivalSa 1 E3llllII!illllllIl!IIIIIIUIII!l S&uC:r*arS-UnficrSQr^CsQSra üüiilu MUnchen.Gocth«strcssQ 23 TeKt!SL7aren en gros Spor.: Fabrikrest« I Getier V/eioijerger % Nürnberg ereprr. ,8«2 Mcchan. Ldncnwebnrel. Miltelwa(de, Schlesien. Mannheim üäschefabrik Blusen Kleider , , Ansbach I Üc I -Mittelf r. Fabrikation von Fiaschenkapseln jeder Art Grösstes SpozlalgcscliBtt Sü^cutschlsnäs 'üLlr_ Engesssrstr. 1 Tel. 2725 Beste Bezugsquelle lür 'WiedervertS.ufer in ßelcn, Kcrdcn, Gasherden, fecraä. Herden, Badewannen, Bndcülen, R^uchcrsspsratcn, HausbacliBIsn, EiscnsussRarcn. 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