Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 11 (14.3.1935)
- Date
- 1935-03-14
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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-6.4,1335 XIV; Jahrgang / Nr. 11 Berlin, 14. März Preis 25 Pfennis lantralerem - BUTTER EUR DEUTSCHTUM U1!D JUDENTUM .li-Ji .fiLstfflük v M. .JIL.&A £ Ä Ä Ä £m V jgg ||r mm tm i Das deutsche Judentum, das sich mit großer und bewundernswerter Kraft durch Zwei bange Jahre yindurchgearbcitet, hindurchgelitten, hindurchgedacht und hindurchgeglaubt hat. ist enttäuscht Warden. In das deutsche Judentum, das gehofft hatte, es werde sich in dieser Zeit vor der Geschichte dadurch bewähren, daß es in jeder seiner Richtungen und Arbeitsgebiete die Teile einer großen Gesamtausgabe sieht, ist neue Zwietracht getragen worden. ' Was ist geschehen? Die Berliner Zionistische Vereinigung berief kurzfristig eine Kundgebung in den Saal der Singakademie ein und nannte das Thema des Abends -„Irrwege jüdischer Politik — Führung oder Verführung?" Kopfschüttelnd fragte man sich, was wohl gemeint sein könne. Die Sterben der deutschen Juden, die doch irr allen Lagern, bei Zionisten und Nichtzionistcn, gleichartig reagieren, hatten zwar soeben aus mehrere autoritative Aeußcrungen des Staates und der Partei hin verstärkte Erregung empfunden, aber „Irrwege-jüdischer Politik"? Dessen war man sich nicht bewußt. Man mußte also im jüdischen Geschehen der letzten Tage etwas Wichtiges übersehen haben. Denn etwas ganz Neues und Einschneidendes mußte es wohl sein, was die Zionisten unter so schwerem neuerlichen Druck von außen zu einer inneren Auseinandersetzung auf den Plan rief. Aber dann horte man die Reden der Herren Dr. Franz Meyer und Dr. Siegfried Kanowitz und stellte, das Merkwürdige fest:., es hatte sich gar nichts ereignet, nichts Neues und schon gar nichts Einschneidendes. Mit wachsendem Staunen und steigender Entrüstung erfuhr man. daß hier die Juden Berlins unter einer aufreizenden Parole nur deswegen zusammcngerufen worden waren, weil man vor ihnen Kritik üben wollte an einer Broschüre, die im November des vorigen Jahres erschienen ist! «Erfreulicherweise hak das Publikum einen glücklicheren Instinkt bewiesen als die Einberuser: der Saal war nicht einmal zur Hälfte gefüllt. Der sorgenvolle Ernst, in dem die Menschen ihre Tage verbringen. sichert die Besten unter ihnen gegen demagogische Irreführung. Die Verteilung des Themas unter die beiden Redner des Abends bewies eine kunstvolle Regie. Dr. Meyer, der für die zionistische Führung in Deutschland Verantwortliche sprach ruhig, und nicht eben unsachlicher als cs die Situation eines plötzlich und völlig überraschend vorgetragenen Angriffes erfor-, derte. Er gab einen lieberblick über die innere Entwicklung des deutschen Judentums in den letzten zwei Jahren, erkannte Einzelheiten an. kritisierte das' Gesamtbild scharf, predigte Galuth a r b c i t als Ansdruck leidenschaftlicher Galtuh v e r n e i n u n g. Arbeit also im Sinne der Liguidation. und verlangte die Anerkennung Palästinas als der alleinigen und totalen Losung der Judenfrage. Dieser Standpunkt wird von uns gekannt, geachtet und abgelehnt. Er wird der jüdischen Oesfentlichkeit in der zionistischen Presse in aller erforderlichen Vertiefung und ohne die Der-, gröberung rednerischer Polemik vorgetragen. Wollte man also wirklich, wie einleitend bemerkt wurde, nur in kritischer Stunde den Menschen znsprechen. wollte man wirklich aus dein staatspolizcilichen Erlaß, der, wie die vorige Nummer der E.-V.-Zeitung berichtete, eine Bevorzugung der zionistischen vor den deutsch - jüdischen Jugendbünden anordnet, nicht für sich Nutzen ziehen — wo ist dann der aktuelle Anlaß für diese schädliche, in geradezu zerstörerische Veranstaltung zu suchen? Nach Dr. Meher sprach Dr. Kanowitz. der' frühere Vorsitzende der BZV, jetzt Tel-Awiw. Er ist erst seit wenigen Wochen wieder in Deutschland, auf der Durchreise, und scheint cs sich zur Aufgabe gemacht zu haben, vor seiner Rückkehr nach Palästina die „fruchtbare Unruhe", die er hier festgestellt hat, noch durch einige Redekanonaden zu übersteigern. Man ist ja als Palästinenser in einer so beneidenswerten Lage: man gehört noch genug hierher, um diesem „verführten^ deutschen Judentum einmal ordentliche. Führung vorzuspielen: und man steht doch wiederum genügend außerhalb, um ohne'die Bürde eigener Verantwortung frisch, frei und, fröhlich vom' Heldengedcnken ist Sinngebung des' großen Sterbens im Weltkriege für die Nachwelt, die Lebenden, die Kommenden. Für die Toten lag im Sterben schon der Sinn ihres Daseins als Bürger ihres Staates, als Söhne ihres Vaterlandes, als Soldaten einer ruhmreichen Armee. ..Wie das Gesetz es befahl" — so starben sie überall in der Welt, wo Wasfengang für Heimat und Ehre geschah. Das Gesetz erst verleiht ihrem Sterben das Heldische. Denn auch der Mann soll sein Leben nicht fortwerfen, dessen Wesensart Kampf und Krieg vielleicht gerade entsprechen. Er muß begreifen, daß er durch das Gesetz seinem Arbeiten, Leben, Sterben Inhalt und Nachklang über sein persönliches Dasein hinaus ' verleiht. Das Gesetz erst gibt ihm Freiheit. Wir gedenken in stolzer Trauer auch der 12 000 gefallenen und für Deutschland gestorbenen Söhne des deutschen Judentums.. Sie kämpften und sielen, wie das Gesetz cs befahl, das sie als Kämpfer in die Armee einrcihte, die deutsche Erde von feindlicher Besetzung sreihalten konnte. Sie liegen in den Einzclgräbern und in den Massengräbern in Reih und Glied, wie das Gesetz es befahl, das sie mit Stolz auch als ihr Gesetz empfanden, und durch das sich ihre Liebe und Hingabe, ihre Opferbcreitschaft und ihr Todesmut zu allgemein - bedeutsamem, zu staatlichem Tun erhoben. Unsere Heldengedenkseier braucht nicht Sinngebung ihres Sterbens zu sein. Es hat seinen Sinn, weil cs unter dem Gesetz geschah. Unsere Heldengedenkfeier ist Sinngebung für uns, die Ueberlebenden und für unsere Kommenden im deutschen Lande. Leder zu ziehen! Man sagt das, was die Gesinnungsgenossen, die all das Mühen und Ringen hier zu sehr aus der Nähe kennen, nicht zu sagen wagen dürfen, und was doch so schön an die früheren Zeiten des Kampfes- und der Opposition innerhalb des bcutfcl)eu, Judentums erinnert! Nur munter attackieren! Das schafft wieder Leben in den eigenen Reihen und hilft gegen Zertifikatsjagd und Mitgliederschwuud — und wenn man üch dazu auch just einen echten Palästinenser m-r»' schreiben muß, um cs nachher nicht so ganz selbst gewesen zu sein. Dr. Kanowitz ging davon aus. daß. die ungeheure Erregung der jüdischen Massen in Deutschland desto weniger spürbarsei, je' mehr man sich der Spitze der organisatorischen Pyramide nähere. Von dorther versuche man vielmehr, die Unruhe frühzeitig znm Erstarren zn bringen. Die führenden 'Menschen erweisen damit ihre Unfähigkeit zur Führung, sie haben noch nicht für das gestaltende Prinzip dieser Epoche optiert. Die deutsch-jüdische Idee nämlich, so belehrte-uns Dr. Kanowrtz weiter, habe als gestaltendes Prinzip abzutretcn, sie habe denr Bekenntnis ziun Zionismus zu weichen. Der Einwand einer tausendjährigen Geschichte aus deutschein Poden. sei nickst, stichhaltig. weil die deutschen. Jul^n. während, dieser 1000 Jahre die deutsche Geschichte nichterlebt und gestaltet, sondern erlitten hätten. Biel wichtiger als das vorcmanzipatorischc Jahrtausend seien in diesem Zusammenhänge die 130 Jahre der Emanzipation. Die hätten allerdings, zumal in ihrem Beginn, einige gute Ergebnisse deutsch-jüdischer Mischkultur gezeitigt, aber im ganzen habe die Epoche unter dem' Motto gestanden: „Ans dem Nichts in das Nichts." Es sei ein Urlaub von der Geschichte gewesen, freilich kein schöner und erholsamer,' und jetzt haben wir heimzukehren zn Volk und » Land. Aber diese Heimkehr versuche man den deutschen Juden allenthalben zn verekeln (!). Man schalte in den Prozeß des Gesinnungswandels und in der praktischen Arbeit, vor' allem in der Berufsumschichtnng „retardie-, rende Momente" ein. Als Beweise hierfür wurden vor allem Stellen aus der Sammelschrift „Wille und Weg des deutschen Judentums" herangezogcn. In der Kritik dieser willkürlich und zusammenhanglos dem Publi- 'kmn hingeworsencn Brocken feierte die Demagogie Triumphe. Schließlich antwortete die Versammlung auf jedes einzelne Zitat mit ironischem Jubel und Beifallsgeheul. Diese Stimmung überstieg schließlich sogar die weitgesteckten Grenzen, die der Redner selbst verantworten zu können glaubte. Er pfiff sich. selbst hörbar zurück und endete mit einer schönen und begeisterten Apotheose auf Palästina. . Beifall und Schluß — man ging nach Hause. Wer man ging anders als man gekommen war. Man war traurig und be-' schämt, nicht als E.-Ver. nicht als Mensch der deutsch-jüdischen Richtung. sondern beschämt als Jude über das, was hier geschehen war. Da hört man seit Jahr und Tag aus dem zionistischen Lager, da liest man in seiner Presse von dem großen Verbindenden, von den gesamtjüdischen Ausgaben, in deren Dienst wir alle stehen. Ta bewundert man aus tiefer ehrlicher Begeisterung das Werk Palästina, da empfindet man in allein Freimut Dank für die, die es schufen, auch süv uns schufen. Da glaubt man Liebe und Sorge' im gleichen Rhythmus zu spüren, für dort und auch für hier, auch für unser bedrängtes - deutsches Judentum. Denn wir spüren nun T (hunat in diesen schicksalsrcichen Jahren stärker als je, daß unser Einsatzpunkt hiev liegt, Daß hier unsere Kraftquellen fließen und daß wir sorgen müssen, sie uns zu erhalten. So sorgen, arbeiten und bereiten wir in zäher, unermüdlicher Arbeit deutschjüdischen Lebensraum. Wir freuen uns dessen, daß andere Menschen an anderer Stelle sorgen, .arbeiten und bereiten und sind tief überzeugt davon, daß wir alle, dort und hier, ja doch einem dienen: unscrm Judentum. Aber da kommt man, redet unverantwortliche Worte, und die Täuschung wird offenbar. Alle die. denen jüdische Solidarität sich nicht in Wahlkompromissen und Parteitaktiken manifestiert, sondern die daran glauben als an die einzige Macht, die uns die Kraft des Uebcrstchens verleiht, haben eine schwere Enttäuschung erlitten. Zum ersten Male seit 1933 hat eine der maßgebenden innerjüdischcn Richtungen das Verschwinden der anderen gefordert. Sie hat cs. gefordert mit angeblichen Gründen und Beweisen, gegen die, wie den Gegnern genau bekannt ist, uns eine rednerische Rechtfertigung auf gleicher Ebene aus politischen - Gründen übqraus erschwert ist. Der deutsche Zionismus wird sich vor der jüdischen Geschichte für diese brutale Ausnutzung einer Notlage zu verantworten haben. Dr. Kanowitz sprach u.,a. einmal von „dem deutschen Judentum' als dem un-; religiösestcn und zynischsten aller Juden-- tümer der Welt". Er lehnte jede Parallele zwischen Deutschland und Palästina schroff ab, da „in Deutschland jüdische Substanz zugrunde gehe, in Palästina dagegen sich aufbaue". Er gab zwar zu, daß von der^ gegenwärtigen Generation ein beträchtlicher. Teil hier bleiben müsse oder auch wolle (!),' daß alle diese Menschen aber wüßten, „die- Welt ihrer Kinder werde nicht hier sein". Es bildet ein beliebtes Wortspiel zionistischer - Führer, zu behaupten, daß die Bezeichnung „deutsch-jüdisch" als Charakteristikum einer jüdischen Richtung auszuschalten habe, da auch sie und sie vor allem sich als die legitimen Vertreter „deutsch-jüdischer" Interessen fühlen. Mit diesem Anspruch hat die Rede des Herrn Dr. Kanowitz radikal aufgeräumt. Wer in der gewaltigen Begegnung zwischen Deutschtum und Judentum, die im 19. Jahrhundert sämtliche klassischen jüdischen Antworten auf die durch das Fallen der Ghettomauern gestellten Fragen der Zeit ermöglichte, nichts anderes zu sehen vermag als ein „Nichts aus dem Nichts", der hat für immer das Recht verwirkt, sich als -Wortführer dieses geschmähten deutschen Juden- AL Die vorliegende Nummer umfasst 20 Seiten. Sie enthalt u. a.i Purim 5695 * Das neue Buch » Kinderbeilage tums zu suhlen. Keiner von denen, denen es ernst ist um die deutsch-jüdische Erneuerung, verharrt bei apologetisch-blinder Verherrlichung des Emanzipationsalters, das viel von der Kritik verdient hat, die ihm Berufene und Unberufene zuteil werden lassen. Aber eine noch folgenschwerere Mißdeutung der Wirklichkeit liegt darin, diejenige jüdische Gcisteswclt mrj dem blutigen Altar der Parteipvlitik zu opfern, die im Liberalismus ein Bollwerk gegen den Abfall errichtete, in der Neu-Orthodoxie das jüdische Gesetz für die moderne Zeit rettete, im deutsch-jüdischen C. V.-Gedankcn eine Synthese zwischen dem Willen zur Umwelt und jüdischer Würde fand und die schließlich den Zionismus selbst mit »formte, der ja doch ohne seine deutsche jüdischen Wurzeln gar nicht gedacht werden kann. Zu dieser fruchtbaren und kühnen Geisteswelt und allen ihren lcbensmäßigen Voraussetzungen bekennen wir uns und wollen wir uns weiter bekennen. Und wir wollen uns den Glauben an sie selbst dadurch nicht zerstören lassen, daß Menschen, die sich ihr verpflichtet fühlen müßten, die große Sache, der sie dienen wollen, durch die Art ihres Dienstes aus das verhängnisvollste kompromittieren.' Dr. Eva Reichmann-Juncmann AM Mhm aut gatonfcoge In der Gauführerschule in Dessau fand ein rasscnpolitischer Schulungslursus statt. Bei Abschluß des Kurses hielt Ncichsstatthaltcr Gauleiter Looper eine Rel>e, in der er auf die Rasfenfrage zu sprechen kam. Im Kamps des Natimmlsozialisnms MN da§ Volk sei die.Rasfcnsrage. so führte er. nach dein Bericht des „Ni itteldeutschen — Neues Magdeburger Tageblatt" aus, van einer unerhört großen Bedeutung. Es sei nicht noäveudig. daß der einzeln Volksgenosse die Nassengesetzc in ihrer letzten wissenschaftlichen Feinheit verstehe, sondern es genüge schon, wenn dem Volk der gesunde Rasseinnstinkt znrückgegeben sei, jenes Instinktgcfühl der Abneigung, das den deutschen Menschen zwingt, sich vom Juden sernzuhalten. Die überwiegende Masse des deutschen Volkes lehne den Juden schon heute ab. Aus der Tagung der Neichsstelle zur Förderung des deutschen Schrifttums in Berlin sprach n. a. Tr. G r o ß ül>cr „Das Bekenntnis zur Nasse schützt ein Volk vor seinem geschichtlichen Untergang". Im Verlaus dieser Rede sagte Groß laut „Völkiscl-em Beobachter" vorn 12. März u. a.: „Tie Forderung der Nasse, die der Nationalsozialismus in den Mittelpunkt seines völkischen Wollens und Neuaufbaues gestellt hat, bedeutet einen Sprung über eine Denlschrankc der Vergangenheit. Ter Naturwissenschaftler alten Gepräges meint ihr mißtrauen zu müssen, weil sie über das exakte Erkennen natnrhafter Vorgänge in das Gebiet geisteswissenschaftlickTcr Beschäftigung vordringt. Und ebenso wendet der reine Geisteswissenschaftler sich enttäuscht von ihr ab, weil sie ans exakt naturwissensä-astliche Grundgesetze sich ausbant. Rasse ist für uns der wesentliche Schlüssel zunl Verständnis der geistigen Auseinandersetzungen unserer Tage. Es kann uns nur eine Bestätigung der Richtigleit unscrs Zieles sein, wenn die großen internationalen Mächte sich mit allen erdenklichen Mitteln dagegen stemmen, aber uns ist cs zn schmerzhast klar geworden, wie die jüdische Milieuthcoric und die beinahe zweitansendjährigen Versuche der Aechtnng und Verachtung des Leibes und seiner Lebensfunktionen benutzt wurden, um unser Volk zu knechten und in Unlerwürsigleit zu halten, als. daß wir uns hier noch irrcmachen ließen. Tärnn'. aber ist der Nassegedanke von so eindringlicher Bedeutung für die Lebensentwicklung unseres Volkes, und darum findet das rassische Schrifttum eine sorgfältige Betreuung durch den Staat, darum aber wendet sich cuuh der Nationalsozialismus mit unerbittlicher Schärfe gegen alle Versuche der Pfuscherei und tendcnzhafteu Verbreitung oberslächlicher, überflüssiger und daher doppelt gesährlichcn KonjunkturschristeU." Vor der Kreisbauernscliaft sprach in Fried« berg (Obcrhessen) Gauleiter Sprenger. In dem Bericht der Landespresiestellc heißt es („Franksurter Zeitung" vom 12. März): „Ter Gauleiter habe dann u. a. weiter Stellung genommen zur- Judensrage. lieber den Inhalt seiner Aus-, führungen verlautet in dem Bericht nichts, nurüber seine Wirkung. Tenn es heißt dann: „Tieständigen Beifallskundgebungen hätten bewiesen,, wie sehr er den Bauern aus dem Herzen gesprochen habe. Unter stürmischem Beifall habe der Gauleiter erklärt, daß der Jude sein Volkstum für sich habe und auch für sich allein zurechtkommcn möge. Wir aber handelten nach der Stinnne unseres Blutes." . . . -