Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 10 (7.3.1935)
- Date
- 1935-03-07
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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, XlV.Jahrgaag f .. Borli% % März 1935 .Pr®!® 25 P?®nnig ' Df« vorliegende Nummer umfasst 20Leiten Sie enthalt u. a.r In der Serie „Jüdische Gestalten und ihre Zeit" von Ludwig Feuchtwanger von Dr. Gustav Feldmann (Stuttgart) von Dr. Hugo Lochmanski A. H. Tie den I schen Juden beschäftigen sich aufmerksam und nachdenklich mit den zahlreichen Reden und sonstigen Aeußerungen, in denen sie und ihr Schicksal in der Oeffentlichteit behandelt werden. Das ist begreiflich, ohne das; es den Borwurf eines kleinlichen Gruppenegoismus begründen könnte. Denn da wir uns nach Lage der Dinge zu allen fragen, die nicht uns selbst betreffen, nicht äußern sollen, konzentriert sich unsere Ucberlegung auf den engen Raum, der unser Schicksal darstcllt. Wenn wir nun hören und lesen, wie sehr wir auf der einen Seite im Mittelpunkt staatsinännischer und Publizistischer Erörterungen stehen, auf der anderen Seite selbst wissen und fühlen, wie stark wir. an die Peripherie der wirklich großen und bedeutsamen Ercignisie gerückt sind, ergibt sich verständlicherweise eine gewisse Unsicherheit in der Beurteilung dessen, was mit uns geschieht oder zu geschehen scheint. Es liegt im Wesen der menschlichen Natur, daß sie zu übersichtlicher Gestaltung ihrer Lebensumständo hinstrebt. Jede Aeusrerung, die von berufener Seite über die deutschen .Juden in die Oesfentstchkeit gelangt, wird deshalb daraufhin untersucht, ob in ihr nicht A.usKtzpunkte einer endgültigen Regelung der deutschen Judenfrag» zu erblicken feien. Hierbei scheiden.sich die Temperamente und. in ge-' wissen•> Sinne, auch die Weltanschauungen.. Die Pessim ist e n tragen alle Anschau-, imgen zusammen, aus denen die Absichten der Umwelt' hervorzugehen scheinen, das ■ deutsche Judentum zuni Erlöschen zu bringen.. Die Optimisten halten ihnen die autoritativen Sähe entgegen, die von Ministern und Siaatskommissaren bei offiziellen Gelegenheiten geäußert worden sind und in denen — in klarer Unterscheidung der kulturellen. und politischen von der wirtschaftlichen Sphäre . die Eristenz des deutschen Judentums auf der Basis wirtschaftlicher Gleichberechtigung Deutschland und der Welt gegenüber als gesichert bezeichnet wird. D i e Menschen, deren innere Beziehungen zu Deutschland durch die Ereignisse der lehten Zeit — vielleicht nur aus Ermüdungserscheinungen infolge der unerhörten Beanspruchung durch die Tagesereignisse — dünner geworben sind, werden Anzeichen einer völligen Ausschaltung - der. Inden aus der lebendigen Verknüpfung ' mit der Umwelt keineswegs mit Genugtuung. - ober lehten Endes als-Bestätigung ihrer ideologischen- Aspekte cmsehen. Wir und der Menschenkreis, der uns nahesteht, wir erneuern gerade in der Empfindung der Lasten, die wir zu tragen haben, die Kräfte, die uns mit diesem Boden und dieser Kultur der» knüpfen. Weder die Optimisten noch die Pessimisten,'' weder die Menschen der Lösung noch die Mn- In diesen Tagen wird der Briefträger die Quittung über die Post- , gebühr von 48 Pfennig ■ für die Lieferung der „C. V.-Zeitung" für das II. Quartal 1935 : vor-; legen. ’ ' Wir bitten unsere loser, diese Quittung einzulösen, da nur dann die Zustellung der „C. V.-Zeitung“ ab 1. April 1935 erfolgen kann. — Wer am 1. April 1935 umzieht, löst irweckmässig die Quittung des Briefträgers, in der alten Wohnung nicht ein, sondern teilt uns bis spätestens 20. März ‘die neue Anschrift mit. Wir beauftragen dann di« Post zur' Vor-; läge'der Quittung in der neuen Wohnung. Nach dem 24. jeden Monats erhebt die. Post eine Verspätungsgebühr.; -; ,; Verlos der „C. V.-Zeitung", W15, Emser Str. 42. •' ■ J2 OiiVo 8141-*81&- " ■' scheu der Bindung können mehr Um, als eine' Erklärung des für sie Wesentlichen suchen. Keiner vermag auszusagen, welche Absichten die letztentscheidende Stelle in Deutschland über unsere tatsächliche und rechtliche Regelung hat, und ob und;u welchem Zeitpunkt sie geplant ist. Da nun keiner von uns, gleichgültig, welcher jüdischen Gruppe oder welcher Tcmperamentsgruppe er angehört, auch nrir die geringste Einflußmöglichkcit auf diese Entscheidung hat, bedeutet eS eine „unerwünschte Einzelaktion", wenn von irgendeiner jüdischen Seite ein Minus gegenüber dem, was gegenwärtig noch für uns Juden in Deutschland rechtens ist, als neue Rechts- - grundlage augeboten wird. Wir wenden uns auch deswegen gegen solche Bemühungen, die von außen nnerbeten und nach innen außerhalb des beteiligten Kreises unlegitimiert sind, weil eine AuSeiitandersehilttg über die tieferen Gcgensählichfeitcn.in der Beurteilung dieses vdcr jenes Vorschlages vor der Oessent» lichfeit nicht möglich ist. Tie Pflicht der jüdischen Oeffcntlichkeit besteht lediglich darin, nüchtern auszusprcchen, was ift, und. mitunter zu unterstreichen, w a s n i ch t s e i tt, k a u n. ’ Denn auch das praktische' Tun ist / nur auf der Basis mwernebelter Erkenntnis in die Wirklichkeit unseres Daseins in Deutschland als Juden möglich. Ende Oktober v. I. führte der „West- * deutsche Beobachter" darüber Beschwerde, daß; in der Presse Ausführungen nanchaster natio- . nalsozialistischcr Führer über den ' national-- - sozialistischen Standpunkt und die Stellungnahme des Nationalsozialismus zur Juden»' frage glatt unterschlagen würden. Wir haben schon damals erklärt, daß wir diesen Vorwurf nicht aus uns bezögen, da wir jede einigermaßen bedeutungsvolle . Aeußerung gegen die deutschen Inden und das Judentum überhaupt, mag sie auch noch'so ungerecht und beschimpfend sein, unserem Leserkreis bekanntzugeben die Verpflichtung fühl- ' fett, mit seine Erkenntnis von der Wirklichkeit' zu erhöhen. Wir haben allerdiitgs aus der gleichen Verpflichtung heraus auch solche Anschauungen maßgebender Persönlichkeiten.zum Wdruck gebracht, die in Reden, Aufsätzen oder ’ Erlassen zu einer positiverem Stellungnahme gegenüber den' akuten Notwendigkeiten der Juden in Deutschland gelangt sind,. Es ist'', unvermeidlich, daßdas Bild/ das -sich für . unsere Leser hieraus ergibt, in seinen Lich« ' fern und in seinen Schatten sehr unvermit« . telte Uebergängc ausweist. Aber da wir-nur ' Tatsachen von dritterSeitc berichten, betracht 1 ten wir uns nicht als Maler, deren subjektives., Temperament Licht und Schatten schafft, fsn*; dern mehr als Spiegel, 'der das zurückwirst,', was in ihm fällt. - :t Wir haben beispielsweise vor einiger Zeit ' eine Rede des Gauleiters, . Reichsstätthalter Sprenger, veröffentlicht, der das Wort.„Wer , vom Juden frißt, stirbt daran", als richtig hin-, stellte, um daran die entsprechenden Konsequenzen zw knüpfen. Wir wiesen demgegenüber damals ans'die bekannten Erlasse, des Reichsinnen- und des. ReichSwirtschaftsmini- '. sters hin, wonach der Wirtschaftssektor vom , Arierparagraphen freibleiben solle. Hiergegen ' wandte sich Gauleiter Sprenger kürzlich in. einer Rede als jüdische Hetze. . Oder: In der. vergangenen Woch: erfüllten wir unsere Chronistenpflicht, indem wir die Rede des Staatskommiffars Dr.Lippert eingehend zitierten, in der die Wirtschaftl ich e G l eck ch b e r e ch t.i g u n g der deutschen Juden als eine'Tatsache bezeichnet wurde. ' Den Juden sei in. Deutschland 'wirtschaftlich. . nichts geschehen. - - Wir meinen nun: Gleichberechtigung-ist nur dann Vorhänden, wenn, sie objektiv u rz d'subjek- '-tiv anerkanntest, das'heißt'also,' sowohl in der - OW M MRO- Bei einer Tagimg der Landcsstcllenleiter des Reichspropagandaministeriums am. 5. März, sprach Retchsministcr Tr. Goebbels. Er ging davon aus daß zwei Probleme im Vordergrund stünden, die beide voneinaitder abhängig seien: die Wirtschaft und die.Macht. Ohne Macht könne man feine Wirtschaft ausbauen. Eine leistungsfirhige Wirtschaft anderseits sei unerläßlich znr Wiedergewinnung der Macht. Hinter der Lösung dieser großen Probleme müßten die kleinen Tagessragen zurücktreten. GsMANmA ffe In einem „Reinliche Scheidung" übersct,riebeneu Artikel beschäftigt sich Professor Adolf Bartels. der bekannte nationalsozialistische Literar- Historiker, im „Bölkischen Beobachter" mit der Stellung der Juden in der Literatur. Er wendet sich dagegen, daß man Heinrich Heine als den größten deutsche.!! Lhrikcr nach oder gar mit Goethe (wie Nietzsche äußert.. D. Schristl.s und Franz Werfel als den größten deutschen Dichter ' unserer Zeit hingestellt hade. Bei der rassischen Berschiedenheit von Deutschen und Juden könne ein Jude unmöglich deutscher Dichter lein. Professor Bartels kommt sodann auf die Schwierigkeiten zu sprechen, die einer Unterscheidtmg der Juden von deutschen Dichtern im Wege stehen. . Am Schluß seines Aufsatzes schreibt Professor Apolf Bartels: „Ich bin. ehrlich gestanden, nicht dafür, daß man den Indem ihre Staatsbürgerrechtc wieder nrmmt und sie neu in Ghettos sperrt —; was auch wohl kaum durchführbar wäre —Haber. 1 für. hie- Herstellung der Iudenkätasler/ d. h. der ' besonderen Verzeichnisse der jüdischen und jüdisch verheirateten Einwohner, jeder Stadt bin ich freilich, da. ja die Juden doch nun einmal nicht Deut- -■ sche werden.können und ihre Mischung mit Deutschen erschwert, werden .mich," «Eis FllLrÄitZÄ Äö - Das „Nürnberger Acht-llhr-Dlatt" vom 4. März schreibt: ■ . . Die erste Märznummer der „Deutschen Volksgesnndheit aus Blut und Boden" (Herausgeber Julius Streicher) setzt sich in ihrem Leitartikel mit ' dem Medizinpapst Birchow auseinander. Der Freimaurer Rudolf Lirchow schuf mit . seiner Zellularpathologie dic eigentliche Grundlage dergesamten heutigen Medizin. Er hat erklärt, daß'der Körper keine geschlossene Einheit sei. Tie Folgen dieser Lehre waren furchtbar:. Es wurden nur'noch kranke Organe aber nicht mehr kranke ' Menschen behairdelt. Dies hat zu einer Fülle von Fehlbehandlungen . geführt, deren Auswirkungen schließlich die schwere Krisis hervorrief, in der sich die Medizin heute bewirkschaMchen Betätigung des Wirtschaftenden selbst^ als auch' in der Beziehung Dritter' zu ihm. 'Wir. hätten unsere Pflicht versäumt, wenn wir diese Rede nicht veröffentlicht hätten, obwohl sieckm.Gegensatz zu manchem steht, was vorher oder nachher zur Frage der jüdischen Wirtschaft geäußert worden ist. So lesen wir - gerade in letzter Zeit u. a. in einer Mainzer Zeitung vom 18. Februar in der Rubrik „Blick auf Mainz": -. „Wenn jedes deutsche Geschäft das Schild .Deutsches, Geschäft ■ a,wringen, würde, dann wäre die Folge davon, daß die Umsätze der deutschen Geschäfte' gewaltig fteiaeiv die der jüdischen aber, endlich sinken würden. Darum: meidet die Juden in jeder Form! Helft Euren deutschen Geschäftsleuten und kauft, nur bei ihnen, besonders wenn sie der parteiamtlichen Zeitung ihre-Anzeigen - gebeiti" Oder: In der,Lurhefsischen Landeszeitung" vom 16. und 17. Februar finden wir in einer Reportage „Rund um die Kugelsburg" folgende Sätze: . „In Bolkmarsen wohnen nicht viele Juden, und trotzdem haben wir zerbrochene Fenster- ' 'scheiben entdeckt. .." ' „Auch in Vollmarsen eine Erregung - der Oeffentlichfcit: Bauern aus Bttima, Wettesinaen und Ehrtngen kommen mit ihren Gespannen m die Stadt, setzen sich irgendwo in einen Gasthof und.lassen sich währenddem vom Juden A. die Waren auf-die Wagen laden. - Man muß vor Ael.ausspucken." . ' .. 'Wenn wir daS.verösfclitlichen, .so tvollen wir unseren Lesern zunächst dsn Blick für die Wirkliäjkeit schärfen. Wenn wir jetzt aber Mhpn] die bewußte Diffamierung, die. in dem ‘ „bbt Ekel > ausspucken', die wiederholten Ganz im Gegensatz zu dem Judenknecht Birchow lehrten Hahnemann und Rockitansky. daß die Lebevslrajt in erster Linie im Blut sitze. , Das Blut ist der Urquell von Kraft und Gesundheit. Blntreinheit verbürgt Gesundheit, Bliitverderbiiuq führt zu Krankheit und . Siechtum! ■ Im Sinne dieser beiden deutschen Männer haben die Naturheilkundigen seit über hundert Jahren qeivirlt. Sie »vollen dent Staat gesunde, txastige Bürger schassen, stark an Leib und Seele. Sie leisten also dem Bolle und der Nation große und »nschätzbare Dienste. Damit - aber erkennen wir auch die aanzeu furchtbaren Ausivirlniigen, die von dem JudeN'- knecht Rudolf Birclioni und seiner falschen (midi heute von maßgeblichen Stellen als falsch erkannten!) Lehre nnsgehe». Auf der einen Seite bringt sie den Kraulen. Unheil über Unheil, auf der - anderen Seite liefert sie denen, welche die Wahrheitunterdrücken wollen, die sogenannten „geistig gen" und.sogenannten „wissenschaftlickien" Wassen. , R u d o l f B i r cl> o >v warder Nt amt, beu den G e i st des j ü b i ] d) e lt Ntaterialisnius in die dei! tsä) e Ntedizinactragen ha t. H inw e g mi t seinem G e i st und fei» n e n W e r ke n! H i n w e g in i t a l l e n I u de u u n d ihren W e r k c n aus d e r M e d i z i.n! Wir erinnern gegenüber diesen Ausführungen an unseren Aussatz „Bcrjudete Atedizin"? Es wäre interessant, die Ansichien der zahllosen Menschen zu erfahren, die nach den von der „Volksgesundheit" verdammten Ntethoden geheilt worden find. . DL EMcnz : jWA>Zr LMMLSMYM st s Wie die. Nationalzeitung" aus Recklinghausen. -berichtet,-nahm auf einer Kundgebung-der Polizei» beamtenschast Mlizeipräsident SA-Brigadesühoiw Npgel das Wort: Er wies die Beamten^ und Ange-' ftelltenschaft ans die nationalsozialistische Einftel» lwiq zu. dem Kauf ini llgarcnhau.Z und in,Juden > geschähen hin- -Weil der Bcointe Liener des nationalsozialistischen'Staates ist, (Ht vor allem er. sich die Einstellung zu eigen zu machen, daß der' Kauf ' im Warenhaus und im Jiidengeschaft' gegen die - (besetze der Bewegung verstößt.' Diese Forderungen. würden sich and) auf die Frau des Beamten urit* Angestellten erstrecken. « ■ . ' WmhUgrr Zumsr ' - Wie die ^Fränkische Tageszeitung". berichtet, enthielt der Nürnberger Faschingszug auch einen Wagen und Gruppen, die deutsche Juden darstellten. Tie „Fränkische Tageszeitung" bemerkt dabei: . . . „am heitersten . . . wurde die aus-' zieheude Judensippschast, die in naturgetreuen Nachbildungen zn sehen tvar, ansgeiwmmen.' - Eine wirklich heitere Angelegenheit! Bürger eine Staates, die seit Generationen.in ihm wurzeln, verlassen bestimnct nickst ans' Vergnügen ihr Vaterland... Aeußerungen maßgebender Regierungsstellen . setzen, in denen jede Difsamierungsabsichl den Juden gegenüber vcrnient wird, so erscheint uns das nur als Erfüllung unserer Verpflichtung zur Berichterstattung.' Oder: Das „Augermüuder Kreisblatt" vom 8. Febrimr veröffentlicht im Amtlichen Teil einen Erlaß..in dem zum Ausdruck kommt, daß gerade den zionistischen Verbänden im Hinblick auf ihre aus die Abtvanderung nach Palästina gexichtete Tätigkeit nicht mit derjenigen Strenge gewisse polizeiliche Richtlinien anztr» wenden, seien, wie das „gegenüber den söge» ' nannten deutsch-jüdischen Organisationen (Assi, milanten) notwendig ist." Die behördliche Absicht muß die jüdische Oeffentlichkeit wissen. Aber es liegt selbstverständlich, nahe, in diesern Zusanunenhang auf. ein Urteil des Reichsfinanzhofs vom 20. Dezember 1933 zu Vertveisen, in dem, gestützt auf ein Gutachten des Reichsfiuanzministers ausgeführt ist: „Nach den Ausführungen des Reichsjustiz-' kommissars Dr. Frank auf dem Reichsparteitag der NSDAP 1933 — .Juristischo Wochenschrift. Heft 36/39, S. 2091 — ist es der Wunsch der Reichsinstonz, sestzustellen, daß im Rahmen der deutschen Gesetze der in Deutschlaicd lebende Jude ungehindert seinem Gewerbe nachaehen kann. Cr genießt den Schutz der Gesetze wre die anderen Deutschen, sofern er sich dieses Schuhes' würdig erweist. Maßnahmen der' Raichsregierung. durch die Nichtarier gezwungen werden, auszuwandern, beskchen nicht. Wenn aber ein Mchtarier den Wunsch hat, seinen Wohnsitz in das Ausland zu verlegen: soll-er nicht daran n-, hindart werden. Ein deutsche« Jntexesse a» ver .