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Central-Verein-Zeitung · 1935-02-21 · 8 (21.2.1935) · page 1

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
8 (21.2.1935)
Date
1935-02-21
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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Berlin, 21, Februar 1^35' Prels25 Pfennig jerein- JUDENTUM In dieser Nummer beginnt die Aufsatzreihe Jüdifdie Geftalten und ihre Zeit Don berufener und unberufener Seite sind in letzter Zeit Veröffentlichungen erfolgt, die vom „Umbruch der Medizin" sprechen. Natu r m e d i z i n gegen H e i l m c d i z i n stellen und dabei die Auseinandersetzung durch krampfhafte Verflechtung mit der Jndensrage aus der Ebene nüchtern-wissenschaftlicher Erörterung eutferuen. Der Aufsatz von Professor Richard Koch (Frankfurt am Main), über den Ursprung der Schulmedizin, den wir auf der folgenden Seite veröffentlichen, dürfte gerade im Zusammenhang mit den zunächst hier folgenden Zitaten besonderes Interesse finden. Die Zeischrift „Deutsche Volksgesundheit aus Blut und Boden", mit der sich, wie wir in der „C.-V.-Zcitung" vom 14. Februar berichteten, die offiziellen und offiziösen ärztlichen Spitzenstellen in Reich und Partei ausciuandergesetzt haben, verössentlicht in ihrer letzten Nummer einen Aussatz von Karl Holz, dein Stellvertreter des Gauleiters und Schriftleiter des „Stürmer", über die „Verschwörung wider das Blut". Es heißt in dem Artikel: „Wer den Juden kennt, der weiß, daß sein ganzes Sinnen und Trachten nicht nur auf "Reichtum gerichtet ist. wie viele noch meinen, sondern darüber hinaus auf Beherrschung, Schädigung und Vernichtung aller Nichtjuden. Die jüdischen Gesetze, der Talmud und der Schulchan Aruch, gebieten dem Juden nicht.nur den Nichtjuden zu betrügen und zu berauben, sondern ihn zu töten, wo und wie er nur kann. So erfüllt der Jude nur sein Gesetz, und erwirbt sich das Wohlgefallen seines Gottes, wenn er einen Ritualmord begeht. In gleicher Richtung ist der Jude ununterbrochen tätig, indem er versucht, die nichtjüdischen Völker in Kriege gegeneinander zu hetzen, damit sie sich selbst gegenseitig ausrotten. Das sind jüdische Verbrechen, die in Deutschland bald jeder kennt und besonders in dieser Zeit deutlich verfolgen kann. Dagegen können wir uns mit entsprechenden Mitteln zur Wehr setzen. Gefährlich aber wird die Sache dann, wenn der Jude zur Erfüllung der Gesetze des Talmud, geheime, undurchsichtige Wege geht und vor allem, wenn er Nichtjuden zur Durchführung seiner geheimen Verbrechen heranzieht. Dadurch gelingt cs ihm. die Masse des Volkes zu täuschen. Es ist schlimm genug, wenn jüdische „Juristen", jüdische „Journalisten", jüdische „Politiker" jahrzehntelang ihr Gift in das deutsche Volk spritzen konnten, ehe sie unschädlich gemacht wurden. Tausendmal schlimmer aber muß das Unheil werden, wenn Juden und Judcnknechtc die „Methoden" schaffen, nach denen das deutsche Volk sein höchstes Gut. die Gesundheit, erhalten soll. Nicht durch Kriege, nicht durch wirtschaftliche Knechtung konnte man die Deutschen besiegen. Aber hier, in vcrHeufünft, da ist eine der verwundbarsten Stellen des deutschen Siegfried. Hier kann man an das Ein und Alles von Gesundheit und Kraft, an den Brunnen des körperlichen und seelischen Lebens herankommen und ihn vergiften: das Blut!" . . Der Aufsatz kommt sodann daraus zu sprechen, daß der Jiide sich restlos der medizinischen Wissenschaft der Gegenwart nnterworfen habe. Alle gegenwärtigen „Autoritäten" müßten auf die Lehren eunger weniger „Ganz-Großen" der Medizin schworen und auf ihnen ailfbauen. .'Diese wenigen „Ganz-Großen" sind: Rudolf Brrchviv. Robert Koch. Paul Ehrlich. Emil von Behang, Reißer und Wassermann — fast ausnahmslos Juden (nur Virchow war Nichtiude, dafür aber Judenknecht). Robert Koch wid Emil von Behring hatten Jüdinnen zur ^rau und sind daher der jüdischen Rasse zuzu- ^Das sind die Schöpfer und Beherrscher der modernen medizinischen Wissenschaft! Sie waren alle vom gleichen Geiste beseelt. narnliÄ - vom jüdischen. Sie haben offenbar alle nach einem einheitlichen Plan zur Erfüllung ihres Talmud gearbeitet: denn alle ihre Lehren gipfeln darin, dem deutschen Blut irgendeinen - GÄU Die Pressestelle der Reichsvertrotung der deutschen Jiiden teilt mit: Am Sonntag,, den 17. Februar, trat der Organisationsausschuß der Reichövertretung der deutschen Juden erneut zu Beratungen zusammen. Es gelang, die Vorarbeiten für die'Eingliederung des gesamten sozialen und wirtschaftlichen Hilfswerkes in die Reichsvertretung zu erfolgreichem Abschluß zu bringen. Mit dem 1. April 1935 wird nunmehr das Hilfs- und Aufbauwerk des Zentralausschusses einen festen Bestandteil des Organismus der Reichsvcrtretung bilden. Im Einzelnen wurde folgendes beschlossen: Mit Wirkung vom i. April 1035 ab werden die Tätigkeitsgebiete der Hauptstelle für jüdische Wanderfürsorge, der jüdischen Arbeitshilse e. V. (Landwerk Neuendorf), > . der Vereinigten Zentrale für jüdische Arbeitsnachweise, der Zentralstelle für jüdische Wirtschaftshilfe, der Zcntralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden e. V. in die Reichsvertretuug cingegliedert. , Es werden damit die großen Arbeitsgebiete der Wohlfahrtspflege, der Wirtschaftshilfe, der Bcrussmuschichtung. der Kredithilfe, des Arbcitsnachweiswesens und der übrigen Wirtschaftshilfe sowie der Rückwanderung in ' die Reichsvertretuug eingcsügt werden. Die noch außenstehenden Gebiete des Hilfs- und Aufbauwerkes werden ebenfalls organisch mit der Arbeit der Rcichsvertretnug verbunden werden. Die Geschäftsführer der eingeliederten Organisationen werden Sachbearbeiter bei der Rcichsvertretung. Um die wertvolle Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter der eingegliederten Stellen auch der neuen Organisationsform zu erhalten und darüber hinaus eine Möglichkeit für Heranziehung wichtiger Einzclpcrsönlichkeiten zu schassen, werden den Sachbearbeitern beigegebene Ausschüsse gebildet werden, denen je ein Mitglied des Präsidialausschusses als Vorsitzender angehört. Die letzte Entscheidung liegt wie bei allen anderen Arbeitsgebieten der Reichsvertretuug bei dem Prüsidialausschuß. Die Fachausschüsse der neuen Arbeitsgebiete der Reichsvertretuug treten gemeinsam mit einem besonderen Aufbringungsausschuß nach Bedarf als „Zentralausschuß für Hilfe und Aufbau" zur Beratung gemeinschaftlicher Aufgaben zusammen. Auch darüber hinaus ist für die Beibehaltung und weitere Ausgestaltung des Zusammenhanges der Arbeitsgebiete des Hilfs. und Aufbauwerkes organisatorisch Sorge getragen. Die Finanzverwaltung wird in Zukunft einheitlich für das gesamte alte und neue Arbeitsgebiet der Rcichsvertretung geführt werden. Den vom Organisationsausschuß gefaßten Beschlüssen kommt eine außerordentliche Tragweite zu. Entsprechend den in der jüdischen Oeffentlichkeit oft geäußerten Wünschen der Notwendigkeit straffer Zusammenfassung ist nunmehr ein geschlossener Gesamtausbau geschaffen worden, der bei sparsamstem Kräfteauswand die größtmögliche Leistung im Dienste des deutschen Judentums verbürgt. Alle an der Eingliederung beteiligten Stellen haben gern Opfer an organisatorischer Selbständigkeit gebracht, um der Forderung einheitlicher Gliederung zur Durchführung zu verhelfen. Vom 1. April ab ist nunmehr das große Hilfs- und Aufbauwerk der deutschen Juden fest in der Reichsvertretuug verankert. Wie wir ergänzend erfahren, bleiben die jüdische Arbeitshilfe E. D., Landwerk Neuendorf, Zentralstelle für jüdisck)e Landcskassen E. V. und die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden E. D. als juristische Personen bestehen. Für das Wanderungswesen, die --Wirtschaftshilfe, das Wohlfahrtswesen werden Arbeitsausschüsse mit besonderen Sachbearbeitern errichtet. Die gesamte Kassen-, Rcchnungs- und Buchführung sämtlicher Stellen wird vereinigt. Unabhängig von dieser Zusammenfassung bleiben der Haushaltsausschuß und der Organisationsausschuß der Reichsvertretung erhalten. A. H. Mit den Beschlüssen, die wir vorstehend veröffentlichen, ist eine wichtige Etappe ans dem Weg der Gesamtorganisation des deutschen Jndentums erreicht. Wenn inan das Ergebnis würdigt, ist man zunächst überrascht, daß fast anderthalb Jahre dahin gehen mußten, ehe die uns heute selbstverständlich amnutenden organisatorischen Zusammenfassungen durchgcführt werden konnten. Aber wer weiß, wie schwer es ist, selbständige Institutionen zum freiwilligen Verzicht auf ihr organisatorisches Eigenleben zu bringen, wird der klugen und energischen Arbeit des Organisationsausschusses die Anerkennung nicht versagen können. Hier hat das Zusanunenwirken von wirtschaftlichen Notwendigkeiten und moralischem Druck der jüdischen öffentlichen Meinung ein brauchbares Ergebnis gezeitigt. Die Mitarbeiter der jüdischen großen Organisationen, vor allem des Central-Vereins, wissen von ihren Reisen durch Stadt und Land, mit welcher Verständnislosigkeit die beteiligten jüdischen Kreise die unübersehbaren und in ihrer Namensgebung oft kollidierenden jüdischen Einrichtungen in Berlin betrachtet haben. Die mitunter notwendige, mitunter auch überflüssige Vernachlässigung manchmal begründeter, manchmal auch unbegründeter Forderungen der jüdischen Menschen im Lande an die Zentralstellen wurde draußen begreiflicherweise mit Kritik ausgenommen; durch die Fülle der Institutionen häufig notwendige „Unzuständigkeiten" der zuerst Angegangenen erbrachten Verzögerungen, wenn nicht gar Verschleppungen; die schließliche Ablehnung brachte oft das Echo, daß eben zu viele Köche den Brei verderben. Auch jetzt ist der Aufbau und der Arbeits- Zusammenhang noch nicht restlos klar und übersichtlich. Aber eine sichtbare Verantwortung ist durch die sichtbare Spitze geschassen. Was jetzt noch zu tun ist, ist mehr Frage der Energie der Spitze als des guten Willens selbständiger Institutionen. Wir haben das Vertrauen, daß die weiterhin notwendigen organisatorischen Maßnahmen rasch und energisch durchgesührt werden, um den wirklichen Nutzeffekt der jüdischen Zen- ' tralstellen möglichst groß zu urachen. Als weiteren Schritt der führenden Tätigkeit der Rcichsvertretung betrachten wir nunmehr die Ordnung in der sachlichen Zuständigkeit der jüdischen Organisationen. Es scheint uns dem Sinn der Zeit zu widersprechen, wenn, wie es trotz mancherlei Bemühungen von einsichtsvoller Seite auch heute noch der Fall ist, die gleichen Fragen an mehreren Stellen in verschiedener Art bearbeitet werden. Ohne Frage wird die moralische und sachliche Belastungsprobe der Reichsvertretung bei der Ordnung dieser Dinge erheblich größer sein als bei der Her- * beisührung der nunmehr vorliegenden Beschlüsse des Organisationsausschusses. Denn jetzt handelt cö' sich ja um die autonomen Organisationen, die die Reichs- Vertretung tragen. Wir meinen aber, daß deren Autorität schon heute stark genug ist und sich der Zustimmung der össeutlicheu Meinung versichert halten kcnm, wenn sie organisationsegoistischen Sonderwünschen die sachlichen Forderungen entgegenhält, die dahingehen: Jede Arbeit ist dort und nur dort zu leisten, wo sie nach der Tradition und der Erfahrung der Organisation wie nach der Leistung ihrer Mitarbeiter die beste und sachlichste Erledigung zu gewärtigen fyit Wir sind gewiß, daß man, wenn diese ergänzende Regelung der jüdischen Arbeit evfolgt ist, mit der gleichen lächelnden Ueberraschung fragen wird, warum man denn eigentlich nicht schon längst aus den teilweise unerfreulichen Erfahrungen des Nebeneinander und störenden Gegeneinander diese dann vorliegende natürliche Konsequenz gezogen hat. artfremden, giftigen Stofs durch Einspritzung usw. znzuführcn. Sie konnten ihre Verbrechen dadurch tarnen, daß sie die Methoden „exaktwissenschaftlicher Beweisführung" schufen, nämlich die Tier- .und Reagenzglas-Experi- . mente, welche in Beziehung auf den Menschen betrügerisch sind." Wenn man manchmal von Wissenschaftlern. höre, man könne ohne die Leistungen dieser „Ganz-Großen" nicht mehr auskommen, so sei. der Beweis für das Gegenteil längst erbracht. Denn viele Tausende deutscher Naturärzte und Heilpraktiker heilen seit Jahrzehnten ihre Kranken, ohne von jener Judenwissenschast etwas zu benutzen. „Aber wir haben noch andere Gründe, jene. unbedingt abzulehnen: der deutsche Gelehrtengeist ist dem jüdischen weit überlegen. Nur hat der Jude infolge seiner beherrschenden Stellung keinen ihm nicht. genehmen Deutschen zur Entfaltung kommen lassen. Wir sollten doch aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre so viel gelernt haben, daß wir unter gar keinen Umständen irgend etwas vom Juden übernehmen dürfen. Hinter jedem jüdischen Werk steckt talmudischer Vernichtungswille. .Wer vom Juden ißt, stirbt daran!' Und besonders auf dem Umweg über die Medizin und vor allein die Giftspritzen führt der Jude sein Talmudgesetz durch. . Wir haben hier in Nürnberg schon vor vielen Jahren den Großkampf gegen den Juden ausgenommen. . Wir hätten vergeblich gekämpft und geopfert, wenn wir dem Juden die Domäne seiner größten Raub- und Mordzüge gegen das deutsche Volk, wenn wir ihm die Medizin lassen würden. Sie muß ihm genommen und denen übergeben werden, die einzig dazu berufen sind: den deutschen Aerzten und Heilkundigen." In der „Deutschen Dolksheilkunde", der Beilage zur „Deutschen- Volksgesundheit aus Blut und Boden" findet sich weiterhin ein Aussatz über „Grundsteine der Deutschen Volksheilkunde". Es heißt darin: „Wenn das deutsche Volk eine Heilkunde anerkennen und ihr vertrauen soll, dann ist die erste Voraussetzung, daß sie aus deutschem Blut stammt, d. h. von deutschen Männern geschaffen wurde. Deutsch ist nur derjenige, der sich instinktiv vom Juden fernhält." Der Aufsatz wendet sich dann gegen die Schöpfer der Grundlage der Schulmedizin, gegen Rudolf Virchow, „der selbst wie ein Jude aussah", gegen den Entdecker des Tuberkelbazillus Robert Koch, der mit einer Jüdin verheiratet gewesen sei und einen jüdischen Assistenten gehabt habe, gegen den Juden Paul Ehrlich, der das Salvarsan erfand und die Chemotherapie begründete, „welche dem Judentum viele Milliarden deutschen Volksvermögens zuführte und Millionen deutscher Volksgenossen zu Siechtum

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