Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 1 (4.1.1935)
- Date
- 1935-01-04
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
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JRflflflt oft ihr fl'inb könnte birrrf] f»nfcn Blicke n»l)cik*firtU -erhoben nehmen. ',’litd] hieß die Herrin jetzt die Magd schwerere Arbeiten leisten als zuvor: Wasscreimer mutzte sie lstrauschleppcn zum Bude für die Herrin — des Morgens in der Grütze und abend» noch spät, ehe sie ihr Lager aussuchen durfte. Da entfloh Hagar in die Aüste und irrte verzweifelnd dort umher. Ein Lüaudrcr begegnete ihr -- sie fiel vor iljm nieder unb flehte zu ihm: „Du Engel Gottes, hilf mir vor meiner -Herrin!" — „Wie weißt du. datz ich nicht menschlichen Ursprungs bin?", fragte der Wandrer „und wenn du cs weitzt — warum fürchtest du nicht für dein Leben wie die andern Menschen, lvenn sie einen Boten Gottes erblicken?" — „Wer in Abrahams Hanse lebte, dem finb die Engel GotteS vertraute Gäste'" gab sie schüchtern zur Antlvort. — lind der Engel Gottes sprach zu ilir: ..-hehre zurück Zll deiner Herrin und deiuntige die!, vor ihr. Gott wird dich erhören: einen Lohn wirst dll zur Aelt bringen. ..Gott wird Ilvrcn!" soll sein Name sein." — Da nannte Ha gar den Brunnen, an dein sie fast: ..Du lebendiger, schaust in ich all!" - dein, fic wusste mm, das; Gott sie nicht übersehen hatte. Ais aber der kleine Ismacl geboren war nnd auch -Lara einen Lohn an der Brust herzte, da mutzte Hagar wieder in die Wüste hinaus: und diesmal war es der Hausherr selbst, der betrübten HerzenS ihr den Laib Brot in die Hand gab und den Lchlauch frischen Wassers auf die Lchulter legte. Wo war mm der Engel, dem sic einst begegnet war? lliid wo war seine Weissagung geblieben? Lo dachte sic. als sic durstig und net» zweifelnd in der Wüste Bcrseba umherirrte. „Ich null nicht sehen, wie daS Kind stirbt!", stietz sie hervor. Und sic legte das Kind unter einen Dornftranch: dann ging sie ein wenig abseits und weinte bitterlich. Da kainen hintereinander fünf Engel Gottes auf sie zi, — und sie jammerte „Helft mcincyt Kinde!" Der erste sprach zu ihr: „Was ist dir. Hagar? fürchte dich nicht!" Der zweite sprach: „Erhört hat Gott de? Knaben Ltinune. wo er auch weilt!" Der dritte sprach: „Ans! Nimm den Knaben und schlietzc ihn fest in die Arme!" Der vierte sprach: „Liehst du nicht den Quell frischen Wassers dort ganz nahe bei dir?" Der fünfte aber sprach: „Gott wird mit dem Knaben sein und ihn zu einem großen Volke machen!" * ■ Und es kam der Tag. da die schöne Lara sterben mutzte: vor ihrer Zeit. Denn der. böse Geist zeigtet ihr im Traum den einzigen Lohn, der gebunden lag auf dem Berge Moriah, und den Vater, der das Messer hielt — da schwand ihre Kraft. Aber mit ihrem letzten Atemzuge sprach sie im ermattenden Herzen: Vielleicht ist dies die Vergeltung. weil ich einst Hagar quälte, daß sie Todesangst litt um ihr Kind in der Wüste. . . lind?hr Lebenshauch entschwand, das; sie nickst? mehr wußte von Gottes gnädiger Fügung. Aber nach langen Zähren nahm der greise Abraham wieder ein Weib; Ketnrah hieß sie — aber die Alten sagen: Hagar war es. die ägyptische Magd. Ten Herrn der Heerscharen hatte sie erkannt; darum wurde all ihr Tun wohlgefällig und duftete wie Weihrauch (Ketpreth), also datz man ihren Namen „Ketnrah" nannte. Iparou. Der Riese und der Jude Kein Märchen Neulich siel mir wieder eins von den schonen alten Gedichten ein. die mir meine Mutter immer vorzulesen pflegte, an den langen Winterabenden. wenn draußen auf dem Hof sogar der Schneemann neben der Pumpe eingcschncit war und die Eisblumen am Fenster zu tauen anfingen. Das Teewasser sang leise im Kessel, die Petroleumlampe auf dem Tisch blakte, die Bratäpsel bruzzelten in der Ofenröhre, und meine Mutter ließ sich erbitten und las zum siebenten Male das Märchen vom Bäumlein, das andere Blätter hat gewollt. Ich aber, nnd ich war mindestens fünf Jahre alt, horchte gut hin. so gut. datz ich es bald auswendig mutzte, mrd-eigentlich müßte id) es heute noch austvendig können, wollen gleich einmal versuchen... ja, bloß bei der Ltrvphe: Aber wie es Abend ward, ging der Niese durch den Wald, mit großem Lack und großem Bart, der steht die goldenen Blätter bald; er steckt sie ein, geht eilends fort, und läßt das leere Bäumlein dort. Ja, bei der Strophe vom goldgierigcn Riesen, dem garstigsten Wesen aus dem ganzen Märchen, bleibe ich stecken und kann nicht mehr weiter und fange von vorn an und kann wieder nicht weiter und halte ein und versuche. mich zu erinnern, da entsinne ich mich — nein, nicht der nächsten Strophe, nur jenes Winterabends vor Zielen Jahren und meiner Mutter und wie ich Zu ihr aufsah (jetzt ist sie so klein) und wie sie nor dem Wort „Riese" eine Sekunde innehielt, sich abwendete und dann wieder weiter las. Warum hatte sie sich abgewendet? .Vielleicht hatte ich eine Träne nicht sehen sollen. Mir tat das Bämnlein, das andere Blätter hat gewollt. Ernst Lschner § Hor&heinier Frankfurt a. 51. Ltobfraucnberg?19. I. Stock — Ocgr. 1887 Engl, und deutsche Herrenstoffe Schaffende lebende Künstlerinnen Carry van Biema Mit sicherer Hand gezeichnete Bleistiftsiiidicn. tiefgründig erfasste und.zum Symbol erhobene Porträts'von Männern. Frauen lind Kindern. Oelöilder nnd Aquarelle in lleinern Format von besonderem Farbenreiz. Landschaften aus der Werragegend, aus Spanien — so hingen kürzlich bei einer Sonderausstellnng des Kulturkreises schassender Frauen in den schönen Räumen des Hanfes Rudolf Herzberg in Hannover die Werke der Malerin E nrrt) v a n B i e m a nebeneinander. Bon den Tischen her drang ans Blättern nnd Kartons, beglückend in ihrem harmonischen Insammenklaug, eine unerhörte Farbensymphonie aus uns ein. Und im schimmerndem.'Kolorit enthüllen sich uns Szenen aus der Buddha-Legende... Diese reichhaltige Echan offenbart die bei Eaxrh van Bicma wirtlich vom „Können" bestimmte Leistung. Tie Künstlerin ist nämlich auch Plastikerin— eine Wachsmaske in rötlichem Ton wies die verinnerlichte Kraft ihres Gestalten? auf — und Knnstschriststetterin. Ihr im Jahre 1930 bei Engen Ticderichs (Jena) erschienenes Buch „Farben und F o r m e n a l s l e b e n d i g e K r ä s t e " wird leider nicht mehr neu gedruckt. Dreiteilig und mit vielen erläuternden, Bildtafeln versehen. behandelt es die uralten Grundlagen der bis. dcndcu Kunst, bringt' cs eine klar geschriebene Einsühnrng in Goethes Farbenlehre und in die Harmonielehre des erst kürzlich verstorbenen Stuttgarter Malers Adolf Holzel. Earrh van Bicma war, nach gründlichem Studium an der Haager Akademie, seine Schülerin. Das außerordentlich instriiltivö Buch trug seiner Verfasserin im Goethe-Jahr 1032 eine: Berufung nach Weimar ein, wo sie im Aufträge des ..Icntralinstilnts für Erziehung und Unterricht" in Berlin Arbeitsgemeinschaften über Goethes Farbenlehre leitete. Auch an der Quellinus-Schiile in Amsterdam hielt sie Kurse über diesen. Gegenstand. An der Knnstgcwerbeschnle in Hannover unterrichtete sie im Aktzeichnen, unb ans ihrer Privatschnle gingeit viele erfolgreiche- Schüler hervor. Diese künstlerisch-pädagogische Befähigung der Malerin ist vielleicht ein Erbteil von mütterlicher Seite her. Ein Großonkel der KünstlerinIvar der bekannte Mcno Burg, zurzeit der Freihcitskämpse der einzige aktive jüdische Qssizier im Preußischen Heere, zugleich Prinzenlehrer und Fcstungsbanmeistcr. Bon des Vaters Seite aber stammt Earrh van Bicma von in: Jahre 1-192 nach Holland ausgewanderten scphardischen Juden aus Spanien ab. So mögen Ströme altjüdischcr -Kultur zu befruchtenden Quellen für das Kunstschaffen der Malerin geworden sein. Blutvoll nnd lebendig ist der Malerin Kunst. In ihr ist jene Ursprünglichkeit, von der es in Earrh van Bicmas Buch heißt, daß in ihr die -straft liege. Otti Bernstein (Hannover). 25 Jahre Jüdischer Frauenbund Breslau Tie Breslauer Ortsgruppe des Jüdischen Frauenbundes beging die 25. Wiederkehr ihres Gründuugstages mit einem Festabend, der die Bedeutung des Frauenbundes für das soziale Leben Breslaus zeigte. Tic Festrede hielt die Gemeindeälteste Paula Ollcndorfs. Sie wies darauf hin, daß der Jüdische Frauenbund in einer Zeit begründet worden sei, in der das Interesse am Judentum weitgehend erlahmt war. Der Frauenbund habe es sich von Anfang an zur Ausgabe gemaust. die inneren Werte des jüdischen Gebens wic° der fruchtbar und lebendig zu machen. Tie soziale Tätigkeit des Breslauer Frauenbundes hat für alle Kreise der jüdischen Bevölkerung weitgehende Bedeutung erlangt. Das Klcinkindcrheim in Breslan-Krictern und das Kindcrlandheim in Bad Flinsverg .dienen der Kindcrfürsorgc, die durch Adoptionsvermittlung und Kindersticisungen ergänzt wird. Acltcrc Kinder werden im Montcssori- Kindergarten betreut. Die Erholungssürsorge betreut berufstätige Frauen und Mädchen. Einen breiten Raum nimmt dis Fürsorge für Altrentnerinnen ein. Die letzten Schöpfungen des Frauenbundes sind das Beate- Guttmann-Heim lAltcrsheim für den Mittelstand) und die Paula-Ollendorss-Haushaltungsschule. die junge Mädchen für das praktische Leben vorbereitet. Die Rede von Paula Ollendorf wurde durch Gesänge des Schäfcr-Pewnhschen Frauenchors wirksam umrahmt. Zum Abschluß wurde Emil Bernhards Drama „Ter Brief des Uria" aufgeführt. Lotte Rosenboum» Schwarz gab der Bathscba blutvollcs Leben. Alfred B a l t h o s f (Uria) und James E l s n e r (David) konnten die von ihnen verkörperten Gestalten glaubhaft machen. Hanni Goltz (Thamor) trat wenig in Erscheinung. Arthur Schwarz schuf mit geringen Mitteln ans kleinsten Raum eine stilvolle Bühne. Sclov. ' ja auch leid genug, aber — ach. cs ist müßig, nach so vielen Jahren solche Fragen zu stellen, nickst wahr, und ick) will lieber einmal Nachsehen, wie das Märchen weitergeht. Ich freue mich, daß ich weiß, cs ist von Friedrich Nückcrt, bell ich auch sonst liebe, ick) finde bald die fünf „Märlein zum Einschläfern für mein Schwesterlcin". die der junge , Nückcrt zu Weihnachten 1818 schrieb und fürs Schwestcrlcin ans grobes Löschpapier drucken ließ, ick) lese noch einmal mein Märchen von Anfang an. aber die Strophe, bei der ick) nick,t mehr weiter nmsste. heisst hier: Aber lote es "Abend ward, ging der Jude durch den Wald, mit großem Sack und großem Bart, der steht die goldenen Blätter bald; er steckt sie ein. geht eilends fort, und läßt das leere Bätnnlcilt dort. Allmählich begreife ick), datz meine Mutter Rückerts Gedicht mit Absick)t gefälscht hat, um mir kleinem Kerl das große Iudenpäckcl ntdjt schon in meiner ersten Märchenwelt ans den Buckel laden zu müssen, nnd nun weiß ick) auch, warum sie das Wort „Niese" nicht aussprechcn konnte, ohne sich abzmvcndcn. Ja. meine Mutter. Sie tat, was sie konnte, sic machte einen Niesen ans dem Inden, tmd gewiß würde der Dichter cs ihr gedankt haben, wenn er es gewußt hätte, denke ick), oder —? Ja, meine Mutter, denke ich; aber die anderen Mütter? Die Lehrer in den Schulen, wo datz Märchen vom Bäumlein gelesen, gelernt wurde? Sie alle lasen und lchrtcit cS brav und treu, wie der Dichter es geschrieben hatte, gewiß, im Märchen hat alles angefangen ... Aber wie konnte das sein, war denn Nückcrt ein Judenhasser, war er es denn so sehr, daß er schon als junger, liebender Mensch, als Lehrer den kleinen Kindern, seinem eigenen kleinen Schwesterlcin Haß, Judenhaß beibringen wollte, indem er dem Bäumlein die schönsten, die goldnen Blätter vom Juden nehmen ließ? Das ist undenkbar, dafür findet sich nirgends sonst ein Zeichen. Ich lese die Biographie dieses Mannes nach, den ich immer geliebt habe, und finde ihn wieder, wie er in seinen Versen ist nnd wie ich ihn liebe: diesen großen, aufrechten, bescheidenen. fleißigen, innigen Menschen, der so viele Gedichte und selbst als Sprachwissenschaftler ganz wenig Prosa schrieb, diesen gutherzigen, treuen, mannltcfjen Menschen, dessen Toleranz immer wieder hervorgchvben wird — was Hatto er gegen uns? Ich versuche zu erfahren, nste er zum Judentum stand und stelle fest, daß von seinen fünf Dramen zwei jüdische Stoffe behandeln, eins Saul und David, eins HerodeS. Daß zu seiner Lieblingskektürc Lessings „Nathan" gehörte. Als -Orientalist an der Universität Erlangen hat er nur ein Kolleg mit großem Erfolg gehalten und mit Lust und Liebe wiederholt, ja. „mit solckiem Feuereifer, daß er nicht nur sofort die Hebersctzung in poetischer Form gab. sondern sogar oft zwei Stunden statt einer las" und später seine Arbeit drucken ließ, und das Thema waren unsere Propheten („Hebräische Propheten."' Hebersctzt und erläutert von Fr. Rückcrt, Leipzig 1831.) Nicht lange danach, es ist jetzt hundert Jahre her. starben knrz hintereinander zwei seiner Kinder. Au8 dieser Zeit stammen die Kindertotcnlicdcr. die der Jude Gustav Mahler vertont hat. Sie sind so erschütternd und so schlicht wie sonst nichts in diesen Bänden seiner vielen Werke tmd doch so echt nnd recht und herzlich und gerade wie der ganze Mensch, der ganze Nückcrt. der gar nicht genug bekannt ist. ' Ich glaube ihn fast vor mir ztt sehen, diesen großen, starken, ungebeugten und doch tiefgetrössenen Mann, wie er von der Beerdigttng seiner Frau kommt und sagt: „Es ist recht leer —", nichts weiter . . . oder wie er dann selbst stirbt und — hat Goethe je „mehr Licht!" verlangt? — am hellerlichten Morgen dem Diener seine allerletzten Worte sagt: „Rudolf, stecken Sie das Licht an." An dem Kindertotenliodern spürt man, wie Nückcrt seine Kinder geliebt haben muß. Wie er nichts gehaßt haben kann, am wenigsten Kinder. Wie er alles gekonnt haben mag. aber gewiß nicht das Gift des Hasses in ein- Kinderherz einpflanzen. Und doch .hat er uns diese Zeilen ins Henz geschrieben: . . - Aber wie eS Abend ward, : .; ging der Jude durch den Wald ... . , . - , . beu Israel. ■ Das Kind auf dem Friedhof Fürchten Sie nicht. etwa? Trauriges zu hören: Das Kind auf dem neuen, schönen, jüdischen Friedhof einer großen östlichen Prvvmzstadt Deutschlands ist lebendig. Sehr lebendig sogar. Dieses Kind.- dessen bloßes Dasein für viele, die liebe Tote auf dem Friedhof besuchen, ein großer nnd inniger Trost ist. ist das quicklebendige, zweijährige Töchterchen des jungen (Härtnerpaares, das den „guten Ort" betreut. Es heißt Mirjam . . .. und es sielst auch so aus! Ein sanftes, süßes, bräunliches Gefichtchen mit schönen, großen, mandelförmig geschuittenen. sammetdunktcn Kinderangen unter langen, dichteit, aufwärts gebogenen Wimpern. Eine zierliche kleine Gestalt, braune, gerade, nackte Beinchen nnd Aermchen. Wenn man durch die große Eingangspforte kommt, vor der das kleine Han? von Mirjams Eltern steht, guckt Mirjam zum Fenster hinaus. 'Man läch>elt ihr z». «um winkt ihr, sie winkt mit einer winzigen kleinen Hand zurück, und ihr kleiner, roter M>ntd ruft „Dada". Das heißt: Mirjant nimmt an, man geht spazieren. Kann man, nachdem mnit sie gesehen und gehört hat, ganz verzweifelt an dem stummen Hügel stehen, der das Liebste birgt, das man auf der Erde hatte? —'Nein, man kann auf diesem Fried, hos nie mehr ganz untröstlich sein, weil das Kind.' dieses süße, jüdische Kind irgendwie Zulimftshoss-' innig, Trost. Verheißung ist. Wenn man vom geliebten Grab kommt, wird man zn Mirjam gehen und ihr den Ball oder das Zelluloidbaby schenken, das man schon im Arm hält. Man muß lächeln, ob man will oder nicht, wenn man denkt, daß man an einem Grabe mit einem kleinen, bunten Ball oder einer Puppe oder einem Teddhbärchen steht. . Aber dieses Lächeln, das man nickst unterdrücken kann, ist kein Sakrileg an Friedhof und Erinnerungsstätte. — Ter Tote würde es gut heißen.' dieses Lächeln, das sich vertieft, als man Mirjams Helle, kleine Stimme durch die klare, blaue Sommerluft mit ihrer Mutter sprechen hört. Nein. Gott selbst muß dieses Lächeln an der Stätte Heißester- Sehnsucht und Trauer billigen: Denn es ist, wie Mirjam selbst, ja nicht mehr und nicht weniger als der ewige, herrliche Sieg des Lebens über den Tod. lstvv Lew in neck (Köoigabers'Pr.)