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Central-Verein-Zeitung · 1934-12-06 · 49 (6.12.1934) · page 13

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
13 (1934)
Issue
49 (6.12.1934)
Date
1934-12-06
Page
– (sequence 13)
Language
German
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#^Hipnpq LjwuüLjtJüv Nr. 49 3. Beiblatt Äiiff Tie Arbeit der Winterhilfsstclle der Jüdischen Gemeinde ist bereits in vollem Gange. Wie im letzten ,V£)r, so ist sie auch diesmal gesichert durch ein reibungsloses und nur aus den guten Zweck bedachtes Zusammenwirken mit der NSB. der ausübenden --telle für die Winterhilfe des'deutschen Heikes. Nach dem schon im vorigen Jahr deutlich znm Ausdruck gebrachten Willen der obersten -taatsnihrung soll kein Vlensch in Deutschland!,ungern und frieren, und so werden, wie damals, auch beute Juden und Nichtjuden Hilfe erhalten, soweit sic ihrer bedürfen. Deshalb ist cs auch die jedes in Deutschland lebenden Menschen, ob Jude oder Nichtjude. nach all seinen .Kräften an dem Werk mitzuarbeiten, das allen Bedrängten über die Zeit der härtesten Not hinwegzuhclsen bemüht ist. Wieder teilte man Berlin in sieben Kreise und dieie in 155 Ortsgruppen ein; dazu kommen noch einige Stützpunkte. Dort arbeitet die NSV zuiannnen mit Obmännern und Helfern der jüdischen Gemeinde, die von ihr selbst eingesetzt ivurdcn und deren Aufgabe es ist. die eingehenden Anträge 'elbüändig zu überprüfen. Wieder kommen zu jüdischen ..verschämten Armen", deren es mehr gibt, als man oft annimmt, jüdische Fürsorgerinnen und Pfleger ins Haus, die jeden Bedürftigen der Hilfe zusühren wollen. Nein äußerlich sind in der Arbeit der Winterhilfe des letzten und dieses Winters keine wesentlichen Neuerungen zu beob. achten; aber die Art der Arbeit ist durch die Grsahrnngen des vorigen Jahres bereichert worden. Eine solche positive, im Einvernehmen mit der Etadt getroffene Neuerung ist es, daß man die ..Winterhilfe" der Jüdischen Gemeinde als einzig verantwortlichen, gutachtlich befugten Verbindungsmann für die S8 in Berlin bestehenden jüdischen Wohltätigkeitsvereine einsetzte. Es ist ein schönes Gefühl, daß so viele Stellen sich dem guten Werk zngcivandt haben — es ist aber sehr gnt, wenn alle diese Hilfskräfte an einem Punkt zusammengezogen und so gestärkt werden. Außerdem wird durch diese Arbeitsweise in manchen Fällen Doppelbetreuung vermieden, wo die nötige Hilfe schon wieder einem anderen zugute kommen kann. Anderscits ist natürlich die Gemeinde, wie immer, stets bereit. zusätzliche Hilfe zu leisten, wo sie unbedingt erforderlich ist, wie z. B. in Krankheitsfällen, bei sehr kinderreichen Familien usw. Die Zahl der jüdischen Bedürftigen ist seit dem i letzten Jahr um etwa 20 bis 25 Prozent gestiegen. 3o stehen die Klcidcrkammern, die Kohlen- und Lebensmittelversorgung, die Küchen und anderen Wohlsahrtsstcllen vor erhöhten Aufgaben; hier bleibt nur zu hoffen, daß cs ihnen gelingen möge, diesen gesteigerten Anforderungen durch eine gesteigerte Leistung aus allen hilfsbereiten Kreisen Herr zu werden. Auch diesmal wieder nimmt sich die jüdische Winterhilfe des Verkaufes der Wohlfahrtsbriesmarken des Deutschen Neiches an: aus dem erzielten lleberschriß der von ihr verkauften Marken fließen ihr 40 Prozent zu. Dem Geiste des Judentums entspricht es, nicht Kleinkunst V-- r. i Wr L Der Berliner Kulturbund wiederholte am Sonnabend seinen „Ostjüdischen Bilderbogen". Wieder fand Motiv und Darstellung ungeteilten Beifall des Publikums, und es ist schiver zu sagen, was und wer am besten gefiel. In der Erinnerung haften am stärksten die weiche, schmelzreiche Stimme Edgar Alexanders, der fast alle Bilder als Hauptsänger führt, und das Volksliedhafte (mit Ausnahme der Szene „Sag' mir, schönes Mädele", wo er und Lieselotte Jacob: zu opernhaft singen) ausgezeichnet trifft — und die Tänze von Else Jeanette D u b l o n. die man nicht oft genug sehen kann. Sie fügte zu ihrem Ncbbe und Schadchen noch zwei neue, von denen besonders das anmutige Kinderspiel von den „sieben Kindern" gefiel. Bei ihr vereinigen sich 1 im Berliner lckulturbunä V, * V- ' ■- W , t' ' «?.*'/ H Oben, von links nach rechts: Herbert Grünbaum, Elae Dublon, Ruth Anselm, Ernst Lenart, Nelly Hirth, Rolf Ray Linkes Bild: Rechtes Bild: Nikolaj Eljaschoff Eva Boehm Foto C/idtcau-Anse Szywanski tänzerisches Können, Musikalität und kluge, mimische Kunst zu einem beglückenden Zusammenwirken. Auch die Einfügung von Nuth A n s e l m s Tanz „Du sollst nit gehn" stellt eine Bereicherung dar. Diesem „Ocstlichen Bilderbogen" — gleichfalls von Nikolaj Eljaschoff eiustudiert und von Heinz Gondel! ausgcstattet — ging diesmal ein „Berliner Bilderbogen 1900" voraus, der mit seiner Karikatur verschollener Tage als Flucht aus der Zeit dankbar ausgenommen wurde. Die Darbietungen, angefaugen von dem Conferencier Ernst Lenart bis zu dem Schlußbild „Es war in Schöneberg" bliesen einer Zeit Leben ein, die weniger Sorgen hatte als wir heute. Damals fang man Lieder von Oskar Strauß und Nelson. denen Eva Boehm wieder eine ebenso geschmackvolle wie graziöse Interpretin war. Mau sang „Die kleine Fischerin", die Ruth Anselm derb karikierte. Mar: tanzte Cancan und Niggersongs (Stellv Hirth und Rolf R a y), beklatschte einen Damenimitator (Herbert Grün bäum) und freute sich über die Holzauktion und das Stullenpapier im Grunewald. Wenn wir doch auch nur diese Sorgen hätten! Das Publikum lachte und klatschte Beifall und tat es mit Recht; denn als künstlerische Leistling war der „Berliner Bilderbogen 1900" nur zu loben. Am Klavier parodierte Paul L i ch t e n st e r n ausgezeichnet den Klavierspieler kleiner Borstadtbühnen und begleitete Gerhard Pechner Rolf Ray zu den Niggcrsougs. vr. M. E. nur materieller, sondern auch seelischer Armut zu steuern. So erwuchs auch in diesen: zweiten Jahr die „Seelische Winterhilfe", die gebeugte Menscher: in ihrem trüben Alltag durch Schönes, Erhabenes und Freudiges aufrichten will, Unter dem Motto: „Freude im Winter" sind 25 Veranstaltungen angesetzt, zu denen die Gemeinde unentgeltlich ihre Räume und die Künstler ehrenamtlich ihre Leistungen zur Verfügung stellen: Syimgogenkvnzerte. symbolisch für den Gedanken der Verbundenheit des Menschlichen und Göttlichen einerseits und der Gemeinde und ihrer Mitglieder anderseits — Filmmatineen, zu deuen die Filme kostenlos gegeben lverden — Abende, deren Buntheit das Leben auch für die Aermsten ein wenig froh und heiter schillern läßt — Kinderuachm'ittage, au denen die bedürftigen kleinen bei Kasperletheater und im Bonbonregcn die Sorgen des ernsten Elternhauses vergessen, die hart und unbarmherzig viel zu oft an ihr junges Herz rühren. Zu all diesen Veranstaltungen haben ausschließlich Bedürftige Zutritt. Jeder, auch der Aermste. soll tcilhabeu au den Kulturgütern des Lebens, und oft ist seelische Aufrichtung ebenso wichtig wie ein Stück Brot: natürlich muß mau dem Armen das Stück Brot zuerst geben — und Spender für beides zu sein, ist das hohe Ziel, das sich die Winterhilfe auch in diesem Jahr gesetzt hat. Das; neben all dem durch die große Organisation der Winterhilfe auch wieder viele Menschen Beschäftigung erhalten, ist eine erfreuliche Nebenwirkung. die nicht unerwähnt bleibe:: soll. Hilde Marx. Sie SBinfttWfC'Sammlung am SabSal Wir lverden darauf aufmerksam gemacht, daß die Sammlung für das Winterhilsswerk am 8. Dezember bereits um 16 Uhr. also vor Sabbathausgaug. beginnt. Um diese Zeit tragen orthodoxe Juden noch kein Geld bei sich. Diese werben aber nach Sabbathende noch hinreichend Gelegenheit haben, sich an der Sammlung zu beteiligen. MH drm Mater... Tie Vorstellung im Kulturbund-Theater ist zu Ende. Die ihr folgende Schlacht an den Garderoben ist geschlagen. Nun setzt der übliche Ansturm ein die rlächstgelegenen Verkehrsmittel ein: lebyaitcs Gewiinmel. lautes Durcheinander. Im freien geht das noch, denn ein wenig verhallt es im allgemeinen Straßenlärm. Aber ganz schlimm wird es im endlich erstürn:ten Autobus. Da setzt dam: ein undisziplinierter Kampf um die Sitzplätze. ein unwürdiges Geschrei von Leuten ein. die sich — durch die Länge des Wagens getrennt — miteinander zu unterhalten versuchen. Gewiß, diese Menschen ftnb angeregt (sie kommen aus einem Theater), sie sind temperamentvoll, und im Süden oder im Westen Europas würden sie sich gar nicht voi: ihrer Umgebung abhebeu oder unterscheiden. Aber wir leben im Norden. Wir müssen uns ei »ordnen. Und um des prinzipiellen Hintergrimdes willen muß solch ein Verhalten festgehalten werden. Wer sich schlecht benimmt, tut es in erster Lime gegen sich selbst. So war es zu allen Zeiten, und io ist es auch jetzt. Aber — wer sich in diesen Zeiten als Jude schlecht benimmt, der tut es gegen alle Juden, tut es einfach gegen die jüdische Gesamtheit. Was einem einzelnen zur Last fallen mußte, wird der Gesamtheit vorgeworfen. Und darum: Jeder sorge in seinem Kreise für Ruhe und Würde . . . jeder sorge für den so bringend nötigen Takt! hotte Eanä. . Nachschrift: Die gleiche Mahnung gilt auch für §ahrt 3 um Theater. Gedenlseier Ifcc öeymann und 5ugo Sutfctmonn Verein für jüdische Geschichte : t e r a t u r veranstaltete :m Berlmer us. Kleiststraße, am 29. November -men bend für zwei unbekannte Soldaten des >ges. die beiden jüdischen D:chter Wal r n und Hugo Zuckermann. Erna Klem n: Flügel'unter den: schein von Chanukkaden Abend mit dem „Mvau-o zur e u. gleitete sie Wilhelm G u t t m a n n zu v:er Gesängen von W. Hcymann, komponiert von Justizrat Blau, von denen besonders das Lied' „Arche" eine starke Wirkung erzielte: darauf saug Guttmann das bekannte „Reiterlied" von Zuckermann in der Vertonung von Lehr: r. Der: Vortrag des Abends hielt Justizrat Dr. h. c. Julius Magn u s, der in herzlichem Verständnis und innigen Worten die beiden Dichtcrgcstaltei: wieder auflcben ließ. Knapp Umrissen standen sich zwei kurze Leben gegenüber: hier Hcymann. der nach einer glücklichen Jugend aus weitem Umweg z:r seinem' dichterische!: Berns findet, in dessen Leben das Judentum keine sehr große iliolfc spielte — dort Zuckermann, heißer Kämpfer um jüdisches Schicksal in und um sich seit frühester Jugend, unermüdlicher Weiser zum Jüdischen in seinem ganzen Leben, glühender Zionist und 'Anhänger Herzls, als Dichter der Sänger seines überwältigenden Fühlens. Hier der Ostprcuße — dort der Ocsterreicher; aber beide Juden, die aufgingei: in der Liebe zur engeren Heimat und zum Vaterland, beide Bekenner zu Leier und Schwert. Mit einigen Proben aus den Werken der Dichter belebte der Redner ihr Bild und ihm dankte eine zahlreiche, bewegte Zuhörerschaft. II. M. LMMer-AMellung in Mainz Das jüdische Lehrhaus hat eine bemerkenswerte, etwa 150 Stücke umfassende Ausstell u n g jüdischer L i ch t b i l d k u n st eröffnet. Dr. P. S. Meyer (Mannheim), dem das Zustandekommen der Ausstellung zu verdanken ist, hielt beim Eröffnungsakt einen einführenden Vortrag. Die Ausstellung gliedert sich in vier Abteilungcn: jüdische Motive, die deutsche Landschaft (von Juden gesehen), das jüdische Gesicht und Palästina Alle Bilder sind von "Amateuren geschaffen und selbst entwickelt. Gin Meister des Milieus, wie der bereits mehrfach ausgezeichnete Julius Guggenheimer (Memmingen) fehlt ebensowenig wie Emil Werth ei me r (Frankfurt a. M.) mit seinen lebensvollen „Mutterhänden". Ein Höhepunkt die von Dr. P. S. Meyer fast durchweg selbst geschaffene Palästina- Abteilung, neben der vor allem die „Deutsche Landschaft" interessiert: geradezu künstlerische Prägung tragen hier Bilder w:e der schneevcrwehte „Märchenwald" von Dr. F r a n k f >: r t e r. der „Novemberabeud" von Dr. W. Vogel (Mainz). daS „Frühlingsidpll" von Hugo Wohlfarth und die „Insel bei Stein am Rhein" von Dr. P. S. Meyer. Wie viel Liebe zur deutschen Landschaft, zu unserer Heimat spricht aus diesen Bildern! Etwas spärlich ist leider der indische Sport in dieser Schau vertreten. Die Ausstellung wird auch in Mainz und Freiburg gezeigt. Berlin lieber Arthur Schnitzler sprach mit gewohnter Umsicht und tiefem Verständnis für das ausgebreitete Lebenswerk des deutsch-österreichischen Dichters Dr. Arthur E l o e s s e r in: Berliner Kulturbund. Sein klug abwägcndes, ans reiche Erfahrung und umfassendes Wissen gestütztes Urteil wußte sowohl dem Menscher: :vie dem Dramatikcr und Erzähler Schnitzler gerecht zu werden: der stillen, feinen, melancholisch umschatteten Musikantennatur, die niemals etwas Heroisches oder Revolutionäres hatte, und den: bürgerlichen. aus dem Judentum hervorgegangener: Dichter, der vor allem mit der ungewöhnlichen Grazie seines Dialogs rasch zu internationalem Ansehen. gelangte und bis in die sechziger Jahre seines an inneren und äußeren Erlebnissen reichen Daseins produktiv blieb. In einer eindringlichen, weit ausgreifenden Analyse, die gleichzeitig die literarischen Zusammenhänge mit der fast ausschließlich von Inden bestrittenen Renaissance der modernen, österreichischen Dichtung aufdeckte, ließ der Vortragende die Hauptwerke Schnitzlers Revue passieren, nicht ohne der bcdachtvoll gewählten Auslese manches interessante und auch amüsante Detail beizumisehen. Die Vortrag Künstlerin Erna Feld, von früher her nicht unbekannt, trat zum ersten Male vor die Mitglieder des Berliner Kulturbundes. Sie verfügt über ein weiches, biegsames hell gefärbtes Organ, dessen Tragfähigkeit an die- . sem Abend leider durch eine Indisposition beeinträchtigt wurde (und das offenbar a::ch mit den akustischen Verhältnissen des Raumes nicht ver- traut genug war). So gelang ihr am besten, was . ihren: schlichten und unkomplizierten Wesen die natürlichste Ausdrucksmöglichkeit bot: Franz Werfels versöhnlicher Brudergesang „An den Leser" (aus dem Zyklus ..Der Weltfrcuud"), oder seine Ballade vom „Tode der Kinderfrau"; so auchArmo Nabels naiv-sentimentale Vision „Der Toten erster Geburtstag" (wenn auch hier Pie Neigung der Künstlerin, zu dämpfer:, zu einem verhauchenden Pianissimo hiuführte). Dagegen liegt ihr die Wucht und Größe des dynamisch gestuften Ausdrucks ferner; vielleicht hätte die Vortragende also von Stefan Zivcig lieber das eine oder das andere seiner in Stimmung und Musik getauchten Natnrgedichte bringen sollen als seine grandiose Ballade „Der Flieger". Neu in dem Programm war ein episches, gereimtes Eulenspiegel-Gedicht von dem unlängst verstorbenen, außerordentlich begabten Dichter George A. Goldschlag: ein eigenartiger, freilich etwas skizzenhafter Versuch, die volkstümliche Gestalt des berühmten Narren und Gauklers ins Philosophisch-Melancholische umzubicgcn. Edith Hernstadt-Oettingen veranstaltete am Bußtag unter dem Kennwort „Biblisches Schicksal" einen Vortragsabend, bei dem sich ihre klare, starke, im Technischen wie :m Geistigen gleichermaßen disziplinerte künstlerische Persönlichkeit wieder auf die mannigfachste Art entfaltete. Das Programm bot in sorgsamer Aus-« wähl Lyrisches. Legendäres, Dramatisches, u. a. ein ivuiidervollcs, in seiner menschlich-religiösen Schlichtheit ergreifendes Chanulka-Gedicht von Hugo Zuckermann, sodann einen zu wuchtigen: Crescendo gesteigerten „Menschenspruch" von Manfred Sturmann. Zwei interessante Variationen des Esther-Themas von Artur Silberglcit und Marcelle Blank brachten, die eine in lyrischballadenhafter Form, die andere in dunkel gefärbter Prosa, die innere Verbundenheit Esthers mit den: Schicksal ihres Volkes zu gedrängtem, sinnfälligem Ausdruck. Den wesentlichsten Teil der Vortragsfolgc bildeten Ansschnitte aus dem vierter: und siebenter: Bilde vor: Richard Beer-Hos- Alle Ihre Bücher Buchhandhmg am Zoo Fritz Ring Charlottenburg, Joachfrnsihaler Sir. 43-44 Mitglied der jüdischen Gemeinde Telefon Bismarck 6506 Zusendung nach allen Stadtteilen

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