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Central-Verein-Zeitung · 1934-11-22 · 47 (22.11.1934) · page 3

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
13 (1934)
Issue
47 (22.11.1934)
Date
1934-11-22
Page
– (sequence 3)
Language
German
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I i Ms Mi . Vor einem Gremium von diplomatischen Der- Irctern, führenden Persönlichkeiten der Parte:, je* Staates und der in- und ausländischen Presse sprach Reichsministcr N n st über die Grundlagen per nationalsozialistischen Erziehung: der politische Aampf der Bewegung habe keine Auslese der Inrutaieit 3Jlad)t. noch der reinen Intelligenz, svntoten vor allem eine charakterliche Auslese bedeutet. eine außerordentliche Eharakterprüfung. Ter Sctneinschaftsgcdanke sei entscheidend, in der Ecmcinschast müsse durch körperlichen Einsatz bis zum Acußersten der neue VoUmcrn'ch gebildet, eine jzührerschicht geschossen werden. Für die Lehrerrrzicliung sei das Landjahr nötig zur Erkenntnis des Leben», wo es noch unzerfkört sei. Nicht aber Mc'Immaitijtiicijc Schule, sondern der Philologisch überlastete 'blaue Schülertpp solle verschwinden, -nun: wolle vollwertige Menschen erziehen, aber nicht z-un Krieg, sondern zum Frieden in Ehren. * [\n einer Beranitaltung des Nationalsozialistitmcn Deutschen Studentenbundes sprach Reichs- Iritrr Alircd R o f c n b e r g über die »Freiheit der Winemchaft. ES gebe in der Wissensäsaft leine Absolutheit. „Tie Wissenschaft, die wir meinen, ist in Europa entstanden und sonst nirgends in der Welt. Tiefe Wissenschaft in diktiert von einem Antrieb zur inneren Wahrhaftigkeit. Tic magische Art. die Natur zu erfassen, ist eine orientalische Einstellung." Tie größte Ehrfurcht des europäischen Menschen vor der Natur bestehe darin, die Gesetzmäßigkeit im Universum wirklich 5:: erfassen. Ter sinn der Weltgeschichte gehe nicht von Asien, sondern von einem eurvväischen Zentrum strahlenförmig über die ganze Welt. Ter ijriüigc Nationalsozialismus gebe von bestimmten Umrissen, Rassen und Völkern aus. Tie Gesamtheit von Ranenfecle, Volk und Persönlichkeit üi'iaüe einen Kulturkreis. ..Tie Entdeckung der Rassenseele stellt eine Revolution dar wie die Entdeckung des Kopernikus." Rcichsleiter Rosenberg schloß mit der Feststellung, man müsse entweder den Weg des 19. Jahrhunderts weitergehen und beim Kommunismus enden, oder den Trennungsftrich ziehen: „Mit der nationalsozialistischen Bervegung ist nicht nur das liberalistische Zeitalter zu Ende, sondern auch das Mittelalter." v Tr. Dietrich, der Reichspressechef der NSDAP, hielt in der Kölner Universität einen Vortrag über „Tie philosophischen Grundlagen des Nationalsozialismus", nicht als Philosoph, wie er betonte, svlidcrn als Nationalsozialist, dem das philosophische Gebiet nicht fremd ist. Von der Religions-Philosophie abgesehen, finde man in der bisherigen Philosophie meistens das individualistische Denken, das von der Voraussetzung ausgehe, der Mensch sei ein Einzelwesen. Diese Voraussetzung sei falsch, sie kennzeichne die Hrifc der Philosophie unserer Zeit, die sich auf dem letzteil Philosophenkongreß sichtbar enthüllte „Das Ergebnis findet seinen besten Ausdruck in dem schreiben, das der deutsche Philosoph Edmund Husscrl an den Kongreß richtete, uild m den: er darlegte, daß heute die Philosophie der drohenden Gefahr des Absterbens ausgesetzt ser . . . Einig seien sich die wenigen noch echten Philosophen nur in der Gesinnung. Tie Frage nach dem seienden müsse radikal neu gestallet werden. Erst dann werde sich die Philosophie wieder zu gemeirlsamem schassen znsamnleusinden können." In der Fortführung dieser Kritik des deutschen Philosophen Edmund Husscrl (der übrigens Nichtarier ist) kommt Tr. Dietrich auf die tatsächlichen Gegebenheiten, die nicht einzelne Menschen, sondern Nassen, Völker, Nationen seien. Infolgedessen müsse an die Stelle des individualistischen das universalistische Denken, an die Stelle des mechan':- schen das organische Weltbild treten, an die Stelle des bindungslvsen Individualisten der für die Gemeiilschaft schöpferische Mensch. sA ss.siessseis- Ncsein 3'ich ie*sz Ter Präsident des Eomitö des Tölögatioa snives. Tr. N'ahum G 0 l d m a n u , ift von dem italienischen Plinistervräsidenten Benito Mussolini in Audienz empfangen worden. Tie Aussprache. zwischen. Mussolini und Tr. Goldmann dauerte eine halbe'Stunde.' Auf.einem Bankett :n Rew-Pork. an denn 12ün Sozialarbeiter und Vertreter indischer Wohl-- tahrtseinrichtungen tei'tnahmen, wurde ein Trive zur Schaffung eines Fonds von '2 071 000 Dollars m.r den Verband der jüdischen philanthropischen Vereinigungen Amerikas eröffnet. Ter Fonds ist dazu bestimmt, das zu erwartende Defizit von jüdischen Organisationen zu decken. * Das Pressegericht in Prag hat die tschechische Ausgabe der Broschüre „P rvtokolle der Weisen von Z i 0 n" beschlagnahmt und ihre Weiterverbreitung verboten. Anläßlich der lettländischen Unabhängigkeitsßuer erhielten von den jüdischen Freiheitssanrviern. außer dem Rechtsanwalt Salomon 2ereilten, dem der Trei-sterne.Srden^ verliehen wurde, auch die beiden Brüder Josef und Samuel H 0 p und Robert M a l e tz k i hohe Tapterkeitsanszeichnungen. -clieber eine Unterredung, die vor kurzem aut Umladung des Vizepräsidenten des Tanziger Teuats, Greiser, zwischen diesem und den Vertretern der Tanziger Jüdischen Gemeinde. Scnalsrat Bereut und Rechtsanwalt Rosenbäum, stattrand. tvird von offizieller jüdischer Seile mitgetcitt, daß Vizepräsident Greiser bei diewr Gelegenheit ähnliche Erklärungen über die Lage und Behandlung der Inden in Danzig abgegeben hat. wie sic bereits früher mehrfach von Regierungsseite veröfscntlicht wurden. Am 14. November fanden an der Krakauer Universität Äusschrcitnngeir gegen die jüdischen Studenten statt. Tic nationalistischen Jshideinen demonstrierten vor dem Univerptätsgcbaude und hinderten ihre jüdischen Kommili. tonen am Betreten und an der Ausnahme ihrer Arbeit in den verschiedenen Baulichkeiten der Universität. Vielfach wurden jüdische Studenten aus den vtöriälcii hinausgcworfen. Im chemischen Laboratorium kam cs zu ernsten Zusammenstößen. Auf Anordnung der Universitätsbehörden gingen die Laboratoriumsdieuer gegen die Demonstranten vor. Ter Rektor der llniversität erließ einen Aufruf, in dem er die Studenten vor der Fortietzung der Erzesse warnte. Bier Hochschüler, die miden mißhandelt hatten, wurden zu Arreststrafen Verurteilt. Wre wir erfahren, ist die Wiener Zeitschrift ..Tre Er sü l lu n g". über deren Erscheinen wir berichteten und die nach der Ankündigung ihres Herausgebers, des Iesuitenpaters B i ch l - mair, der jüdisch-christlichen Verständigung dienen sollte, als ein Missionsblatt zu werten. * Fünf jüdischen Teilnehmern der abenteuerlichen arktischen Erpedition des Eisbrechers „L 111 c" lumden hohe Anszeichnnngen und Diplome für mutiges Verhalten und wissenschaftliche Leistling verliehet:. Ter Erpedition ist es gelungen, die strecke Wladiwostok—Murmansk zmn erstenmal unter Durchqucrung. von zehn Polarmeeren ohne Zwischenlandung zu bewältigen. Unter den ausgezeichneten indischen Teilnehmern befinden ' sich der stellvertretende Kommandant Boris B r 0 n st e i n , der erste Funker Tlek K n k s i n , der Hhdrobiologe Benjamin B j n g 0 d 0 w und der Bruder des stellvertretenden Kommandanten, Lew Brotist ein, der die Expedition gefilmt hat. * Unter dem Protektorat von Papst Pius XI. findet in Rom anläßlich der 1500.Iahr-Feier der endgültigen Redaktion des Codex Justinianus der erste Internationale Katholische Rechtskongreß statt, an dem die bedeutendsten Kirchenrechtsgelehrten der ganzen Welt teilnehmen werden. Eines der Hauptreferate auf dem Kongreß behandelt die Beziehungen zwischen kanonischem und jüdischem Recht und wird von einem jüdischen Gelehrten, dem Professor des Kirchenrechts an der Mailänder Universität. Mario F a l c o , gehalten werden. Ter Papst empfing den hervorragenden jüdischen Gelehrten Professor S t e r n b a ch. Ordinarius der Philologie an der Krakauer Universität, der die polnische Akademie der Wissenschaften auf der "»OO-Iahr- Feier der Universität in Eattania (Sizilien) vertreten hat. Ter Papst lies; sich von Professor S t e r n b a ch über die wissenschastliche Arbeit in Polen, namentlich aus dem Gebiete der lateinischen und romanischen Philologie, informieren. Bei den thessalischen Leichtathletik-Meisterschäften errang der jüdische Sportsmann Leon Papp den Eup von Thessalien. Ter leichtathletische Meisierschaitstitel wurde Passt) für die Tauer eines Jahres verliehen. * Ter jugoslawische Borverband hat den Sportverein Maklabi-Zagreb als Bormeister für das Gebiet des Save-Banats (Kroatien) bestätigt. In den Meisterschastskämpfen. die in Zagreb stattmüden, hatte der Malkabi einen eindrucksvollen Sieg über alle übrigen Boxklubs errungen. In Spörtkreisen hat der Erfolg des jüdischen Sport- Vereins großes Aufsehen erregt. ' . ' ' Nach Düsseldorf. Das „Branntwein-Monopol" Rr. 28 berichtete über die Verurteilung eines Siegmimd Wolfs aus Düsseldorf wegen Weinbrandfälschung. Die Zeitung fügt hinzu: „Der Fälscher gehört einer anderen Raste an und. diese wünscht nach ihren Eaunergesetzen dem deutschen Volk den Tod." Eine Anfrage beim Meldeamt des Polizeipräsidiums in Düsteldorf hat ergeben, daß ein Siegmund Wolfs dort nicht existiert. HA fM Immer wieder wird in den Zeitungen das^ Wort von Disraeli '„Die Rassensrage istder Schlüssel zur Weltgeschichte"' zitiert. Wir haben uns an namhafte Fachmänner gctvandt, um zu' ermitteln, wo dieses Wort steht. Niemand hat aber diesen Satz im Wortlaut in den Werken von Disraeli finden können. Nur an drei Stellen, im „Tancred" (erschienen 1847). ist von der Rasse die Rede. Er sagt im 2. Buch,-Kapitel 14: „Alles ist Rasse, cs gibt keine andere Wahrheit, denn auf sic lausen alle anderen hinaus." (AU is race: there is no otlier truth. Because it indudes all othens? said Lord Ilenrv. — You have «rill it", II, Kapitel 14.) 2. Eine andere Stelle lautet: „Der individuelle Eharakter ist die Verkörperung der Rasse, ihre Vollendung und ihr Ideal." (Wüst is individual diuracter but the Personifikation of rare, it<? pr-rfectioti and choice exemplair? 11, Kapitel 14.) 3. Ein anderer Satz zur Rassensrage im „Tancred" (II. Kapitel 14) lautet: „Jede Rasse vergeht, wenn sie nicht in Wüsten wohnt und ihr Blut nie mischt." (Tke deeay of a rae-c i? an ineviiable necessitv uuless it lives in doserts and never mixes its blood.) Wer von unseren Lesern weiß, wo das oben wiedergegebene Zitat steht ( Strafe für eiste» DAM Wie die „Frankfurter Zeittrng" ans Limburg an der Lahn meldet, wurde der frühere Kassengehilfe Peter R ö s s e l aus Montabaur, der am 19. Inn: den Viehhändler «itmnt_ I s s e l b ä ch e r ans Isselbach mit einem Ectvehrschast derart ans den Kopf geschlagen hatte, daß er nach mehreren Tagen den erlittenen Verletzungen erlag, vom Schwurgericht wegen Alkoholmißbrauchs zu einem Jahr drei Monaten Gefängnis verurteilt. Für die Anklage wegen Totschlags wurde dem Angeklagten Schuldausschließung nach § öl des Strafgesetzbuchs (Bewußtlosigkeit oder krankhafte Störung der Geistestätigkett des Täters) ztigebilligt. Rössel hatte nach Verlassen einer Wirtschaft unverständliche Acnßerungen getan, hatte dann von ztl Hanse eine Kleinkaliberbüchse geholt und dett ~ ihm unbekannten Viehhändler auf der Straße mit dem Getvchrschaft mißhandelt. Erst wollte er aus den Viehhändler schießen, aber das Getvehr tvar nicht geladen. In der Urteilsbegründung heißt es. es sei bei der Tat nicht darauf angekommen, daß es sich um einen Juden handelte. Rössel habe in seinem Zustand den erstbesten Menschen, der ihm eutgegengekonnnen sei. znsammengeschlagen. Ter Staatsanwalt hatte nach dem verschärften Gesetz wegen Mißbrauch des Alkohols zwei Jahre GeiänglriS beantragt. Das Statistische Jahrbuch für das Deutsche Reich für das Jahr 1934 ist soeben im Verlag Reiinar Hvbbing GmbH. Berlin, erschienen. Dieses Lexikon der Zahlen, die in erster Reihe ein Spiegel der Bevölkerungsbewegung, des wirtschaftlichen Geschehens, des sozialen und teilweise auch des kulturellen Lebens sind, enthält zahlreiche Angaben und Materialien, die speziell vom jüdischen Stand- Punkt aus bemerkenswert sind. Tic „Uebersicht über die Bevölkerung des Deutschen Reicl)cs nach der Religionszugehörigkeit" stellt die Ergebnisse der Zählungen der Jahre 1933 und 192s, die in der „C-B.-Zeitung" (Nr. 43 vom 25. Oktober und Nr. 44 vorn 1. November) bereits in aller Ausführlichkeit zur Darstellung kamen, gegenüber. In einer Tabelle über die „Religionszugehörigkeit der Eheschließungen" sind Zahlen nur für das Jahr 1932 zusamnrengestellt: aufschlußreich wäre vor allem ein Vergleich mit den Mischehezisfern des Jahres 1933. Im Kapitel ..Unterrichtswesen", in dem die Hauptergebnisse der schulstatistischen Erhebungen im Schuljahr 1931/1932 verarbeitet sind, findet'man Zistern auch über die öffentlichen jüdischen Volksschulen und die jüdischen Volk«, schüler in den einzelnen deutschen Ländern und de»: preußischen Provinzen. Ziffern, die. nachdem das jüdische Schulwerk einen gewissen Ausbau erfahren hat, allerdings nur vom Standpunkt vergleichender Betrachtung aus Interesse haben. Die Religionszugehörigkeit der Bevölkerung im Deutschen Reich, in den Ländern sowie in den Verwaltungsbezirken und Gemeinden mit 10 000 und mehr 'Einwohnern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1933 wird in einer Sonderbeilage zur Zeitschrift „Wirtschaft und Statistik" (Nr. 21) eingehend behandelt, die Mitte November vom Statistischen Reichsamt herausgcgeben wurde. Diese Zusammenstellung ist. soweit' sie Angaben über die jüdische Einwohnerzahl enthält, eine Ergänzung zu dcit oben erwähnten Aussätzen der „G.-V.-Zeitung". SDtit Silte dieser neuesten Verösfentlichung kann man die Zahl der Juden in den einzelnen Regierungsbezirken. Kreisen, Bezirksämtern, Krcishanptmannschaften. Aemtern nsw. ermitteln. Die Zahlen basieren sämtlich ans der Bevölkerungszählung vom 16. Inn: 1933. Die Stadtgemeinde Zwiesel im bayerischen Wald, der Heimat einer großen Glas- und Holzindnstrie. hat an allen Stadt-Ein- und Ansgängen große Plakattafeln mit der Aufschrift: „Juden sind hier-nicht gewünscht" angebracht. . c-v.-leser trinken nur den Kaffee, Tee. Kakao der Camajo Kaffee GreStäsferei Bremen Vertreter werden noch eingestellt Im „Deutschen Acrztcblatt" gibt Tr. T 0 r iui « eine Ausstellung über die Zahl der jüdischen Studenten an den medizinischen Fakultäten der deutschen Universitäten. Ec teilt mit. daß im sonunerseinester 1932 1893 Studenten der medizinischen Fakultäten der jüdischen Konfession angehörtcn. Im Ovmmersemester 1933. nach der Viachtübernahme durch die lOSTAP. waren es mir nod) 913. Im Wintersemester 1933/34 war Me Zahl der Medizinstudenten jüdischer Konfession bereits auf 236 gesunken. lag also um' vier Fünftel niedriger als im Sommersemester 1932. Bei diesem Zaltlemnaterial handle es sieh allerdings nur um die Religionszugehörigkeit. mm ßchKU 75 WM ß! Minna' Schwarz wird am 25. November 75 Jahre alt. Ihr Leben gilt einem Judentum der Tat. Ihre Tat ist die Schaffung von Stätten, die der Erhaltung des Lebens dienen. Durch ihre Anregung entstand vor 46 Jahren der Frauenverein der Logen II. O. B. B.. denen Hauptaufgabe die Fürsorge für die werdende Mutter i>t. Zm Mütter- und Säuglingsheim nn Norden Berlins wurden Jahrzehnte hindurch Nluttcr und Kind in treueste Obhut genommen. Alle, die mit Minna Schtvarz an diesem jüdischen Werk gebaut haben, wissen von der nnermndlicl)en Frau zu be> richten, die strahlenden Auges m jeder Sitzung begann: „Wir brauchten bis znin heutigen Tage keine werdende Mutter abzinveisenl" Und heutet Dasselbe Haus, in dem einst die Kleinsten ihr Leben begannen, ist als Piin'na-schwarz.Heim ein' Hermn für die nicht mehr Jungen. Tenn wer wollte von einem Altersheim sprechen wo so viel frohes Leven herrscht. Minna schwarz lebt selber auch in ihrem Heim, verehrt und geliebt von allen Heimbewohnern. Fast sllteint es. als ob ihre „ewige Jugend" ans alle die übergehl, mit denen ne znsamute'nvolmt. Ter-75. Geburtstag von Minna Schtvarz wird im Heim 31:111 Freudenfest. Er wird auch ein Frendentag für alle die Hunderte im Reich, die Minna Sclpvarz kennen, und er wird ein Frendentag für uns. den E.-V.. in dem Minna Schwarz pim Segen der deuticben Indenheit im Hauptvorttand geivirlt hat und weiter willen soll. Wir gratulieren! .llargaxcie Fried. Ernst Wallach. Stellvertreter des Vorsitzenden des Eentral-Vercins. begibt sich, wie alljährlich. in diesen Tagen in geschäftlicher Angelegenheit nach den Vereinigten Staaten. Er ist bereit, sich für junge deutsche Juden, Mitglieder oder Fainilienaugehörige von Rtitgliedern, die sich für Bernssaussichten in Amerika interessieren. zu verwenden. Nndirichten erbeten an Ernst Will ach. S-woy Plaza, New-s)ork. ------ Hauprsrliriftlpit-'r: Dr. A I f r c >1 H i r s c Ii h c r Stell verir.: Dr. .Margarete 15 d e! h c. i m. »«-jijin Berlin.FiirR (U-.kst'iKliin^ nnverIanf.'ie,-M:<»>i>I<ritist FroiumschlR" heiznfü^i-n. Leiter der Aitv.-*is:*'U- Abteilung und verantwortlicb für den Inhalt d-’r Anzeigen: Friedrich Nuhau. Berlin DA III.Vj. 50000.VerlngtCentralverci-i deutscher Staa;> hiirger jüdischen Glaubens c.V., Berlin \V1.\ Einser ' Strasse -12. Tel.-Adr.; ..'Tent.rnlgiuuben Berlin.“ Feruspr. J.2Oliva 8141—45. Postscheck: Berlin :I0-I72. Druck der Buch- und Tiefdruck Gesellschaft mbH.. Berlin SW 19. Zur Zelt ist Preisliste Nr. 2 gültig. V-_ J i i iLjLlLJ EIN JÜDISCHER ROMAN r >Vv r- Es ist ein Roman, wenn Du willst Es ist Geschichte, wenn Du sie herausschälst Es ist ein Aufruf, wenn Du ihn erhörst Soeben erschienen! Umfang 478 Seiten y Preis Kart. RM 5,50. Leinen RM 6,80 D ü fch die Buchhandlungen zu beziehen ERICH REISS VERLAG T BERLIN W 15 I

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