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Central-Verein-Zeitung · 1934-11-08 · 45 (8.11.1934) · page 19

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
13 (1934)
Issue
45 (8.11.1934)
Date
1934-11-08
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Sport, der Woche Handball Ter JTSC 65 (Berlin) hatte mit seiner ersten Mannschaft das fällige Verbandsspiel gegen den Bar Kochba zu absolvieren und verlor nach reichlich unglücklichem Kampf mit 7:8 Toren; bei Beendigung der ersten Halbzeit stand das Spiel 6:5 für die Schwarz-Weißen. (5s war ein vollkommen ausgeglichenes Spiel von sportlichem Niveau, das die etwa 560 erschienenen Zuschauer nicht aus der Spannung ließ, aber auch bewies, daß der JTSE 65 noch uicht in seiner Bcstsorm gespielt hat. Lei den zweiten Mannschaften, die vorher zusammentrasen, gab es einen glatten 3:1-Sieg des IDSC. der überhaupt bei den unteren Männermannschaften weitaus stärker erscheint als der Lar Kochba. /Tie LLG 33 (Berlin) konnte ihren Berbandsspiclstart gegen den ILE „Maccabi" zu einem sicheren Siege gestalten. Durch schöne Kombinationen des Sturmes und gute Abwehrarbeit der Hintermannschaft holten sich die Rj^-Leute glatt und unbestritten beide Punkte von den Maerabi- Lorern. die durch einige Ersatzeinstellungeu noch nicht ihre volle Lorjahrskampskraft erreicht haben. Lei den grauen gelang der ersten ITSELAannschast ein leichter Sieg über die Ganmannschaft des BSC Schwarz-Weiß. Tie ITSC-Vertreterinneii. die dureti eifriges Training wieder ansehnliche Spielstarke bekommen haben, gewannen mit nicht weniger als 7:1 Toren und hätten bei ehrgeizigerem Spiel sederzeit eine weit höhere Torquoto hcrausholen können. LSG 33 I — ZT SC 05 III 1 :0; Lar Kochba I — IDSE 05 IV 11:0. Fußball Am 14. Oktober spielten in München die Fußballmannschaften des Jüdischen Turn- und Sport- Vereins 'München gegen H^ikoah <Stnttgart), in deren Verband der Internationale Grünfeld spielte. Trotz regnerischen Wetters hatten sich über €00 Zuschauer eingesunden. Tank des überlegenen Spiels Grünselbs und der guten Leistlingen des Verteidigers Scher, des Mittelläufers Chmbalist und des Luilsaußen Trcyfuß siegte die 1. Stuttgarter Mannselbst mit 3:l, die 2. Vtannschaft mit 2:1. Die Münchener Mannschaft litt unter mangelndem Zusammen spiel. Eevr siel durch gute Schläge aus. Im Tamenhandball gervannen die Stuttgarter knapp mit 3 : 2. Ter erste Verbandsspielsonnta'g in Berlin brachte als wichtigste Begegnung'das Tressen zwischen BSG 331 und JSK „Berlin" I. 'Die LSG 33 siegte mit 8:2 (4:1) Toren, ohne dabei in der 1. Halbzeit zu überzeugen. Erst als sich der neue Mfttelstürmer Hirsch, energisch und. ideenreich, aber noch zu langsam, in die ihm neue Umgebung gewöhnt hatte, kam die BSG in Schwung. Tie Tore für JSK resultierten nur aus einem Glückstreffer und einem Elfer, an den Erfolgen der LSG war die gesamte Stürmerreihe beteiligt. — Wc itere Ergebnisse: BSGIV—ILSEI 7:3; der ITSE hat seine besten Spieler verloren und erlitt diese schwere Niederlage gegen die kombinierte BSG-Elf. Wenn auch ein Mangel an Zusammcngchörigkeitsgefühl einzelner ehemaliger ZTSEer den JTSE 05 im Augenblick schwer trifft, so kann man doch mit Genugtuung seststellen, daß in der Mannschaft verschiedene-Talente vorhanden sind, die mit eifrigem Training bald die entstandene Lücke ausgefüllt haben werden, ferner: LSG alte Herren—Hagibor alte Herren 1 :3, LSG V—Hagibor V 0:2, LSG Zug. I)—hakoah I Zug. A 0 :13, Hakoah I Schüler—Hagibor 1 Srlpiler 14 :0. Hakoah IV—JSK III 3:2, Hakoah II Zug. A—-Hagibvr Zug. ft Z: 14. Hakoah alte Herren—Hagibor IV 2:1.' Das größte Interesse fand am 4. November das sensationelle Zusammentresfen der beiden b e ft c n nfrbal 1 m a n n s ch a f t e n Deutschlands in Berlin, des Berliner Bar Kochba-Hakoah I und der BSG 33 I. 1200 und mehr Zuschauer bekamen ein Spiel zu sehen, das den Charakter eines harten Kampfspiels trug, ohne die Grenzen des Erlaubten zu überschreiten. LSG litt au verständlicher Nervosität, und unter dem unverständlichen Fehler der Lereinssührung, die diesem wichtigsten Spiel der Saison den bisher verletzten, obwohl noch keineswegs ganz wiedcrhergestellten Simon erstmalig wieder mittun ließ. Demgegenüber zeigte Hakoah, welch großen Borteil für ein derartig bedeutendes Spiel ein einheitliches Mannschastsgefüge darstellt. Ständig wirkten die Spielzüge Hakoahs stistemvvller als die der BSG, zumal sich der gefürchtete Sturm der Schwarz-Noten nicht gerade in bester Zvrin befand. Dafür lieferte Reifs als Verteidiger ein großartiges Spiel; auch Schwarz im Tor bot eine gute Leistung. Bei Hakoah waren 'her Mittelläufer Kalb, der Verteidiger Sperber und der Läufer Neumann die weitaus 'Besten. 'Da beide Etnrmreihen nicht erfolgreich zu operieren vermochten, konnte Hakoah seinen Halbzeitvorsprung bis zum Schluß wahren und den Platz als. verdienter 2 :1-Sieger verlassen. Das Spiel war ein wirkliches Propagandaspiel für den jüdischen ^ußballsport und riß die Zuschauer oft zu lautem Beifall hin. zumal beide 'Mannschaften sich völlig ebenbürtig waren. Auch das Spiel der beiden ersten Zugendmannschaften konnte Hakoah nach aufregendem Verlauf knapp gewinnen. Obwohl bei BSG der beste Stürmer Bernstein fehlte, gelang es der Elf, den 3: l-Halbzeitvorsprnng Hakoahs auszuholen, wobei Goldschmidt im Sturm besonders gefallen konnte. Drei Minuten vor Schluß gelang beim Stande von 4 :4 dem besten Hakoahncr Gvldwasser der glückliche Siegestreffer, der der famosen Leistung beider Mannschaften insofern vielleicht-nicht ganz gerecht wird, als ein Unentschieden das beste Resultat gewesen wäre, da beide Mannschaften absolut gleichstark erschienen. Lei den unteren Mannschaften konnte Hakoah die meisten Erfolge buchen: Hakoah Jugend II—BSG 33 Jugend ft 3 :2: Hakoah II— LSG 33 IL 2 : 1; Hakoah III—BSG III 1 :5. Erstes jüdisches Hallcnschwimmfest am 28. Oktober in Berlin. Zufolge unzureichender Orientierung der Pressevertreter sind folgende?K ichtigste 1 lu n g c n vorzunehmen: 2cis 5R'Meter-Damen-6rawlschwimmcn wurde von Müo Baer (Schild. Frankfurt a. M.) in •11 Sek. gewonnen (nicht in 5t Sek.l, die Zweite. Loni Giitmann (München», frühere süddeutsche 'JJieifterin iw TSV. brauchte 11,1 Sek. Rin Schanspringen beteiligte sich nicht Lola Baer. sondern Fr. Bauchwitz (BSG 33». Der Tennis-Club Kaiscrallee e. B., Berlin-Wilmersdorf, Kaiscrallce 49/.',<». eröffnete seine Winterabteilnng. Es ist möglich, zn einem ermäßigten Satze nur Mitglied der Wintcrabteilung zu werden Bon Oktober bi-> Bcärz Iverden am 'Montag und Donnerstag jeder Woche regelmäßige Klubabende im Klubhaus abgehalten werden. Die Eisbahn vor den» .Klubhaus steht den 'Mitgliedern kostenlos zur Beifügung. Anskünfte durch Klnbdirektor F. W. Starke im Klnbhause «Tel. II 7 Wilmersdorf 8851) oder durch die Geschäftsstelle (Dr. vehmann». Berlin-Schöneberg, Znnsbrucker Straße 2!) (Tel. 0 7 Schöncberg 2648). Boxen. Für hie 'Maccavi-Meisterschaften im Boren und Ringen, die der Züdische Bor-Elnb 'Maceabi E. B., Berlin, am 14. und 15. 'Kovember im 'Mnsikervereinshaus Berlin. K'aiser-'Wilhelin-Straße 31, durchführt, liegen bereits soviel Bteldnugen aus dem Reiche - ' ' Lolo Baer, ' die Siegerin im 50-Meier-Damen-Crawlschwmmzn Phot. Ahraham, ßrrlht Var, daß mit den Kämpfen bereits an, 14. November begannen werden muß. Chemnitz, Gera. Leipzig, Köln, Breslau, Dresden, Düsseldorf u. a. m. entsenden ihre besten Vertreter. Kegeln. Der Keglergeuieinschast im Sportbund des RZF haben sich bisher 12 Vereine mit I5i» 'Mitgliedern angefchlvssen. Zum ersten Borsitzende» uuirdc Willi Reumann, Berlin W RI. 'Mnncheuer Str.l t (ft 6 Cornelius 2216» gewählt: Sportleiter iit Cinil 3! üben. Berlin C 25, Prenzlauer Straße 23 tft 2 Kiipfergraben 47311. Die Keglergemeinschait veranstaltet au, 18. 'November in der Keglerhalle. Berlin NW 6h. Rleraiidrinenstraße l"7, ihr erstes Schan- und Werbekegeln, offen für sämtliche jüdischen Sportkeglcr Berlins. Käth6 Ronkamm, Studienassessorln Friedrich Rothholz, Ingenieur Berlin -Choriottenburg Mommsenstr. 55 Friedbergstr.37 Empfang: Sonntag, den 11.Nov.,vorm. Mommsenstr. 55 r Statt Korten I HUDE LEHMANN PAUL HERZFELD VERLOBTE Düsseldorf Frankfurt a.M. CleverStr.73 D'dorf Gartenstr.123 Zu Hause: 1?. November 1934 Statt Karton Berfa Sferzefbach Or.ing. Kossy Slrauss, DipUng. Weiden (Opf.) Birmingham 17 229 Quinten Road Weiden (Opf.) <-> Gerda Block Hans Schaefer Verlobte 1. November 1934 Magdeburg Durban (Natal) Lüneburger Sfr. 4] P. Q. Box 2034 Friedei Adler Ernst Cohn VERLOBTE Mergentheim Münster?. W. Klosterstr. 11 Statt Karten. Hilde Schnock Alfred Simon Verlobt«. WUPPERTAL-ELBERFELD Schlieperstr. 15 B'eitestr. 12 November 1934. Liese! Kunreufher Paul Merzbacher Verlobte Fürth i. B. 1. November 1934. Erich Heymann Edith Heymann geb. Ring Vermählte Bad Polzln Berlin 11. November 1934 Kurfürstondamm 22 Julius Felsenstein Betti Felsenstein geb. Jacks Vermählte EhÄir», 7 I«« Kurt Seldis Anita Seldis geb. Brasch Vermählte Berlin Leipzig 4. November 1934 f Wir haben geheiratet.^ Kurt Rosenberg Eva Rosenberg geb. Hirschfeldt Berlin- Berlln-SchÖneberg Wittenberg Freiherr vom Steinstr. 8 Trauung: 11. November 1934, nachmittags 2l/j Uhr Logenhaus Kleiststrasse 9-10, J evtl, auch Halowaise von wohlhabender Familie mit Möglichkeit «piitorer Adoption gesucht.. 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