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Seite der Jugend · 1934-08-16 · 14 (16.8.1934) · page 2

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Journal
Seite der Jugend
Volume
1934
Issue
14 (16.8.1934)
Date
1934-08-16
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Unser erstes Führerlager in ¥/SnkeS Vom 31. Juli bis zum 5. August fand in .Winkel das erste Führerscliulungslager der hündischen Jugend des Bundes statt. Die verschiedene Herkunft der einzelnen Menschen aus den 15 Landesverbänden erforderte ein vollkommenes Neunnfargen mit der Klärung sämtlicher Fragen unserer Erziehung und unserer Haltung. So gliederte sich die Arbeit in zwei Jlauptgehiete: die ideologische Klärung und die Besprechung der praktischen Fragen der Arbeit. Eröffnung Am 31. abends wurde am Lagerfeuer das Treffen eröffnet. Die Stimmung der Menschen war getragen von dem Bewußtsein, seit Lehnitz zum erstenmal wieder zusammen zu sein. Aufgaben und Schwierigkeiten unserer Arbeit tauchten auf, «aber alle wußten, dass der Wille zum Bund und damit der Wille zur Zukunft des deutschen Judentums jedes Hindernis beseitigen würden. Am nächsten Morgen setzte man sich zur ersten Arbeitsgemeinschaft. Die geschichtliche Aufgabe des deutschen Judentums Zionismus und deutschjüdiscber Aufbau, so führte Ignaz May bäum aus, sind Aufgaben, die beide ebenso geschichtlich wie jüdisch sind. Palästina und mit ihm das Wort der jüdischen Den Sportlern amr r» m Kvt ns 71 D F* f* Die beiden nächsten Sonntage werden den „Bund" in Berlin vor grosse sportliche Aufgaben stellen. Am lf>. August wird die hündisch organisierte jüdische Jugend der Reichshauptstadt auf dem Grunewakl-Sportplufz zu einem Sportfest antreten, das der Reichsausschuss der jüdischen Jugendverbände veranstaltet. Eine .Woche später, am 2b. August, wird der „Bund'4 seine Berliner Mitglieder noch einmal auf den Grunewald-Sportplatz zu einem internen Sportfest zusammenrufen. An beiden Tagen geht es um den Einsatz und den sportlichen Sieg nicht des Einzelnen, sondern des „Bundes". Aber es geht auch um mehr. Wir jungen Menschen, die wir in Deutschland unsere Zukunft suchen, wissen um 'die Notwendigkeit jüdischer Gesundung. Die Schäden, die Ghetto und Gressstadt am Körper der jüdischen Gemeinschaft angerichtet haben, müssen verschwinden. Nur starke Menschen werden ihr Schicksal meistern können. Darum Ist uns wie der Jugend der Umwelt der Sport ein Ausdruck unserer selbst geworden. Und wenn wir mit unseren Kameraden in dieser .Woche und in der nächsten das Oval der Aschenbahn betreten, so ist der Ring, den wir fragen, ein Zeichen des stolzen und freudigen Willens zu uns selbst. K. J. R. Renaissance sind in unser Schicksal eingebrochen. Renaissance ist eine heidnische Bewegung, die ihre Kräfte vom mittelalterlichen Erbe nimmt. Kann nun in Palästina eine jüdische Renaissance einsetzen, da Europa am Ende dieser heidnischen Renaissance steht? Das deutsche Judentum hat mit dem Deutschtum seine Renaissance erlebt. In Palästina ballt sich diese ganze Entwicklung zusammen. Anfang und Ende der Renaissance fallen hier in die gleiche Zeit. Wie die Welt von Deutschland die Lösung ihrer Krise erwartet, so hat das deutsche Judentum die Führerstellung im Gesamt-Judentum inne. Das ist keine gewählte, sondern die vom Schicksal gegebene Aufgabe. Es geht darum, ein neues Bildungs-Ideal zu finden. Wenn unser Leben auch nicht mehr bürgerlich ist, so muss es doch geistig bleiben. Der geistige Platz des Judentums ist das Lehrhaus. Sein Geist schmückt nicht, er tröstet, er ist der Geist der Bibel. So hat Berufsumschichtung, die man nicht zum moralischen Programm erheben kann, hauptsächlich nur für die nach Palästina Gerichteten ihren Sinn. Die Heimat des Westjuden ist die Stadt. Das deutsche Judentum steht in einer Zeitwende, ein der europäischen Politik unbekannter Begriff. Der Mensch der Zeitwende sühnt die Vergangenheit und schafft das Neue im gelebten Leid. Dieses Referat hatte die Kernfrage des Bundes berührt. Unser Leben ist nicht inehr im alten Sinn bürgerliches Leben, es soll neugcstaltet werden. Wie kann es neugestaltet werden? Soll die Heimat des Westjuden die Stadt bleiben? Das sinnvolle Leben muss nicht in der Stadt gelebt werden. Der grösste Teil der Führer glaubte, dass die Umwandlung des deutschen Judentums sich nicht in der Umwandlung seines Bildungsideals erschöpft, sondern dass sie eine starke berufliche Umschichtung in sich birgt. Versuch einer jüdischen Einordnung Unter dieser Ueberschrift gab Alfred 11 irschberg den Grundriss zum Neubau des deutschen Judentums. Es ist, so führte er aus, das System einer reinen Ordnung denkbar. Wir wollen aber eine Wirklichkeitslehre des deutschen Judentums, vor allen Dingen für die kommende Generation. Ordnung steht im Zusammenhang mit Macht und Gesetz. Sie kann Unterordnung, also überwundener Widerstand und Zuordnung, also Harmonie sein. Das Verhältnis von Mensch, Gesetz und Macht bestimmt, ob ein Gesetz fragwürdig oder fraglos ist. Das Gesetz Gottes steht immer ausserhalb menschlicher Fragwürdigkeit. Das menschliche Gesetz wirft menschliche Fragen auf. Hieraus erwächst Problematik. Dem Versuch einer jüdischen Einordnung muss zugrunde liegen: das Verhältnis zur Umwelt, das. .Verhältnis innerhalb der Gemeinschaft und die Ordnung innerhalb der Persönlichkeit. In jedem einzelnen Gebiete ist der politische, der wirtschaftliche und der kulturell geistige, religiöse Faktor zu erörtern, und schliesslich ist der Zusammenhang unserer Gemeinschaft zur neugeordneten Umwelt und die Stellung der jüdischen Einzelpersönlichkeit innerhalb der werdenden neuen jüdischen Gemeinschaft zu bestimmen. Nach dieser Disposition untersuchte Alfred Hirschberg die gesamte jüdische Problematik der deutschen Gegenwart und die deutsche Problematik des jüdischen Menschen von heute, und zeigte eine immer wieder an der reinen Ordnung orientierte und zur reinen Ordnung hinstrebende, aber wirklichkeitsbewusste Haltung auf. An dem Punkte des Referats, an dem der dritte Hauptteil „Die Ordnung der Einzelpersönlichkeit“ vorgenommen werden sollte, traf die Trauernachricht von Hindenburge Ableben ein. Stehend hörten die Teilnehmer des Führerlagers die kurzen Gedenkworte, die sie zum Bewusstsein des geschichtlichen Vorgangs bringen sollten. Nach dem starken aufrührenden Eindruck dieser Minuten wurde das Referat nicht fortgesetzt, sondern sofort eine Aussprache begonnen, in der die Frage der jüdischen Lebensgestaltung erörtert wurde. Einordnung bedeutet Verzicht des Einzelnen, weil er unter das Gesetz der Gemeinschaft gestellt ist, und die Summe vieler einzelner Verzichte ergibt einen grossen Besitz für die Gemeinschaft. Deutschjüdische Arbeit, Recht und Pflicht In dem letzten ideologischen Referat gab Eva Reichmann -Jung in ann die Begründung der deutschjüdischen Entscheidung. Trotz der Erschütterung des letzten Jahres, die die Fragwürdigkeit des Emanzipationsgedankens und die Entwertung der Diaspora-Existenz mit sich brachte, gibt es die .Entscheidung für oder wider eine deutschjüdische Zukunft. Der Zionismus ist eine positive Antwort auf die jüdische Frage, denn er gibt einzelnen Menschen eine praktische Zukunftshoffnung, aber er ist nicht die einzige Möglichkeit jüdischer Lebensführung, wie der Begriff Galuth und die Diffamierung der Emanzipation es glauben machen. Die deutschjüdische Antwort, die aus der gesamtjüdischen Verantwortung den Sinn der Diaspora erkannt hat, ist selbstverständlich eine jüdisch positive Entscheidung. Dabei hat die deutsche Diaspora einen besonderen Sinn. Als apolitische Zone trägt das deutsche Judentum die Verantwortung gegenüber dem Gcsamtjudenlum, wenn es durch seine Existenz Anklage gegen die Normalisierung des Judentums erhebt. Dieser jüdischen Entscheidung gesellt sich eine deutsche hinzu, die aus der Liebe und dem Willen zu Deutschland, aus der Bejahung fies deutschjüdischen Seins, erwächst. Diese Entscheidung ist zugleich eine Ehrenrettung des 19. Jahrhunderts. Wrege zur deutschjüdischen Zukunft sind die Existenzsieherung, die Berufsgliederung und die geistige Arbeit als Brücke zur Gemeinschaft. — * Diesen Vorträgen standen die Referate, die die Fragen der hündischen Arbeit behandelten, gegenüber. Heinz Warschauer leitete sie ein mit seinem Referat über Heimgastaltung Es gibt vier Arten des Heims. 1. Diskussion über ein bestimmtes Thema. 2. Heimabende, die das Gemeinschaftsgefühl stärken. 3. Heime, die einen besonderen Impuls geben. 4. Feiern. Die Wissenserwerbung, die nicht den Charakter des schulmässigen Lernens trägt, stellt besondere Anforderungen an den Führer, da er sich auf ein Thema gewissenhaft vorbereiten muss '(Besuch* von Bibliotheken, Aussprachen mit Fachleuten). Eben so viel Vorbereitung beansprucht ein Heimabend mit geschlossenerem Charakter. Ein Thema, wie z. B. Beteiligung der Juden am Weltkrieg, muss ausgestaltet werden durch besondere Ausschmückung des Heims, Spreehchörc und Lieder und dadurch einen künstlerisch geschlossenen Eindruck vermitteln. Auf dem Diskussionsheim gilt es in erster Linie, die Diskussion dorthin zu führen, wo sie fruchtbar wird. Das Singen, Basteln und Malen soll als Ergänzung der Grupperiarbeit hinzugezogen werden, die Vorbereitung von Theaterstücken, Linolschneiden runden die Arbeit der Gruppe ab. Aelferenarbeit im Bund Die hündische Lebensform, so führte Werner Rosenstock in seinem Referat aus, reicht für Menschen, die in stärkere Verbindung zum allgemeinen Leben getreten sind und sich ihr Eigenleben individueller gestaltet haben, nicht aus. Das führt oft zum Rückzug in die Privatheit, vielfach zur Desavouierung des bisher geführten Lebens. Es gilt, dieser Gefahr dadurch vorzubeugen, dass man die Jüngeren mit praktischen Aufgaben bekannt macht. Ein weiteres Mittel zur Abwendung dieser Gefahr ist die Schaffung einer Organisation für die Aeltcren der Jugendbewegung, ln der heutigen Jugendbewegung besteht die Gefahr, dass die Lösung <fpr Aelterenfrage auf Kosten der Radikalität der Hündischen geht, um so mehr, als in den Werkgruppon eine neue Form der Jugendarbeit geschaffen worden ist. Die Gefahren des Herauswachsens der Aelteren aus dem Bund werden behoben durch die rechtzeitige Verbindung vom hündischen und ausscrhündiseben Leben und die Schaffung eines Kreises von Aelteren. Die Diskussion drehte sich im Wesentlichen um die Frage, ob unser Bund jüdischpolitische Aufgaben hat. Durch die Missverständliehkeit des Begriffes der politischen Aufgabe entstand die Scheidung der jüngeren von den älteren Führern: während die einen jede jüdischpolitische Aufgabe ablehnten, wurde sie von den anderen bejaht. Ein Referat von Günter Friedländer cüber Fiihrertum und ein Heimnachmittag mit den Jüngeren ergänzte die Aussprache der praktischen Fragen. Als drittes Arbeitgebiet behandelten Werner Simon und G e r s o n die Fragen der Berufsumschichtung Werner Simon ging aus von der Frage nach dem sinnvollen Beruf. Sinnvoll ist der Beruf, der sich dem Plan der Gesamtheit einordnet. So muss die jüdische Jugend auch in die Berufe gehen, die dom einzelnen zwar nicht sinnhaft erscheinen, in denen er aber seine Familie ernähren und damit die Existenz des deutschen Judentums sichern kann. Die Flucht aus dem kaufmännischen Beruf, der noch Möglichkeiten genug bietet, kann sich zum Schaden der Gesamtheit auswirken. Eines der Opfer, das jeder zu bringen hat, ist das Opfer des für ihn sinnvollen Berufs. Der Jude ist heute wie stets Objekt der Geschichte. Diese Bestimmung erkennen, heisst auch heute den Weg zu einer deutschjüdischen Zukunft zu finden. Gerson ergänzte das Referat nach der praktischen Seite, indem er über die Bedeutung der Landwirtschaft für die jüdische Jugenderziehung sprach. Das Ergebnis der Aussprache brachte den Plan des Landjahrs und der Landwochen der Schulen, Pläne, über die hier noch häufiger gesprochen werden wird. Das Referat sprach neben der Bedeutung des Zurückfindens zum Boden über die Bedeutung des Naturkundeunterrichts. Ausklang Den äusseren Rahmen des Treffens bildete das Leben auf dem durch sein Domzelt weithin sichtbaren Lagerplatz. Der Morgenspor!, die Singerast, Fussball- und Handballspiele und das Lagerfeuer führten die Menschen auch ausserhalb der Arbeit zusammen. So hatte am Ende des Lagers jeder das Bewusstsein, dass neben den zahlreichen Anregungen, die er empfangen hatte, das wesentlichste das Konnenlernen von Menschen war, von denen man bisher nur wusste, dass sie an anderem Orte in der gleichen Pflicht sieben. Kein Wunder also, dass, nachdem im strömenden Regen mit clor Verlesung der Schlussformel das Lager abgeschlossen war, es doch nicht sein Ende gefunden hatte. Viele blieben noch Tage in Berlin zusammen und bestärkten in «liesmu Zusammensein den Eindruck, dass das Lager, auch wenn die Diskussionen im Negativen manchmal zu enden drohten, die menschliche Grundlage des Bundes gefestigt hat. Schlussformel s „Wir Landesverbände Oberschlesien, Niederßchlesien, Grenzmark. Berlin, Ostpreusnen, Pom* niern, Rheinland, Westfalen, Mitteldeutschland, Baden, Hessen, Württemberg und Bayern scherauf dem Führerlager des „Ring" in Winkel vom 31. Juli bis 5. August 1934 den Weg des Bundes durch folgende Leitsätze bestimmt: „Wir sind ausgegangen von der Voraussetzung, dass Inhalt und Form des Lehens, das in der vergangenen Epoche die deutschen Juden führten, überwunden werden müssen, weil die veränderte Lage der deutschen Juden auch eine veränderte innere Einstellung erfordert. „Wir können uns nicht darauf beschränken, in kleinen Elitegruppen Stosstrupps in die Gemeinschaft des deutschen Judentums zu entsenden, um sie von innen her umzubilden. Wir glauben, dass das entscheidende Erziehungswerk an der Gesamtheit der jungen Generation geleistet werden muss. Wir wissen daher, dass wir nicht darauf verzichten können, eine starke Führerschicht heranzubilden, die imstande ist, unsere Idee der Gesamtheit vorzuleben. „Wir wissen, dass die deutschjüdische Idee ihre Sinngebung heute vom Jüdischen her er-, . fährt. Wir sind der Ueberzeugung, dass der Weg unserer Generation den Durchbruch zum religiösen Judentum bedeutet. „Dem verfrühten Ruf zur totalen Berufsumschichtung und der überängstlichen Warnung vor einer Umschichtung setzen wir die Ueberzeugung entgegen, dass die Berufsumschichtung in einem gewissen Umfange notwendig ist. Dabei gehen wir davon aus, dass nicht die Normalisierung des Judentums der Massstab der Umschichtung sein kann, sondern dass aus der Verknüpfung mit neuen Berufen dem deutschen Judentum neue Kraft erwächst. „Hieraus wie aus dem oben Gesagten erkennen wir die Notwendigkeit einer Wandlung des Bildungsideals des deutschen Judentums. Die hündische Erziehung soll die Voraussetzung hierfür schaffen. Sie ist deshalb inhaltlich unterschieden von jeder anderen Erziehungsform der jüdischen Jugend. Die Formen dieser Erziehung haben sich aus ihrem Inhalt ergehen. Diese hündische Erziehung hat es zum Ziel. Menschen ritterlicher Haltung zu erziehen, di1? anstatt zusammengelesenen Wissens in tiefem Verantwortungsbewusstsein für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland ein Lebensbild vor sich sehen, nach dem sie ihr Lehen sinnvoll gestalten.44 Günter Friedliiuder In der nächsten Nummer der „Seite der Jugend" erscheint eine schöne Geschichte: „Ein Vierzehnjähriger findet zum ,Bund“\ Unsere Suche nach Mitarbeitern, die wir in der vorigen Nummer der „Seite der Jugend44 begonnen haben, ist nicht erfolglos geblieben. Die vorliegende Nummer legt Zeugnis davon ab, und wir danken unseren neuen Mitarbeitern, den gedruckten und ungedruckten — mit ihnen allen werden wir brieflich in Verbindung treten — auch hier für ihre Bemühung. Wir erwarten, dass jetzt, da Sommer und Fahrten zu Ende gehen, noch sehr viele andere junge Menschen, zumal des „Bundes44, mithelfen werden, um der „Seite der Jugend“ das Gesicht ihrer Generation zu geben. Keule stellen wir dem unbekannten Mitarbeiter zwei neue Themen: 1. «Die Aelferenarbeit — Probleme und Aufgaben". Wer richtig zu lesen versteht, hat die Schwierigkeit dieser Frage gerade auch aus der Auseinandersetzung um den „Lebensstil des jungen jüdischen Menschen" hcrausgespürt, Es ist eine »ehr wesentliche Verpflichtung des „Bundes“ und derer, die in ihm arbeiten. Jüngere und Aclterc in den ihnen gemassen Formen zu einer grossen Lebensgemeinschaft zusammenzufassen. Jeder, der daran mitarbeiten will, soll uns von seinen Erfahrungen und Anregungen berichten. 2. „Das neue Fahrtenlied". Auf den Sommerfahrtcn haben wir Lieder gesungen, die zumeist von unserer Umwelt übernommen waren. Oft genug passten sie nach Stimmung und Inhalt nicht zu uns und unseren Gedanken. Wer versucht, hier etwas Neues zu schaffen? Aber eure Texte müssen nach einer im Sankt-Georg-Licdorhuch enthaltenen Melodie gesungen werden können, und ihr müsst uns schreiben, nach welcher. Alle Manuskripte, die ihr einschickt, müssen: a) einseitig und deutlich beschrieben und mit giciu-u iinopscnrieoenen nanu b) die Adresse der Schriftieitung der „C.-\.-Ze tung“ (tseito der Jugend\ Berlin W. 15, Strasse 12, tragen, <-') sich spätestens am 7. September 1P34 i Händen der Schriftleitung befinden, d) die Angabe enthalten, oh der Einsender fle „Bunde Deutsch-Jüdischer Jugend" angebert, un in welchem Lebensalter er steht. c) nicht länger als achtzig Zeilen sein. Wie diesmal, wird die Schriftleitung auch 1 Zukunft den Einsendern besonders schöner * beiten neben der Honorierung durch Hebers düng eines Buches eine Freude zu j‘UK', suchen. Sie erwartet auch bis zu dem oben j. nannten Datum, dass ihr von euren und den übrigen Veranstaltungen des ..Bum hübsche Berichte schickt. Schriftieitung uml Jiigcnilsekrctaru'

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