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Central-Verein-Zeitung · 1934-08-09 · 32 (9.8.1934) · page 6

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
13 (1934)
Issue
32 (9.8.1934)
Date
1934-08-09
Page
– (sequence 6)
Language
German
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SfrBetf abzugeben und' durch Vergleichung die Richtlinien für weitere Arbeit zu finden. Daneben soll dieses Sportfest eine besondere Bedeutung dadurch erhalten, daß nicht ans besondere Höchstleistungen einzelner Wert gelegt wird. Es soll in erster Linie ein Sportest der bündischen Jugend sein, d. h., es soll gezeigt werden, in welchem Umfange heute in allen jüdischen Bünden neben der weltanschaulichen Erziehungsarbeit für den Gedanken der körperlichen Ertüchtigung geworben und gearbeitet wird. Es wurde daher bei den Ausschreibungen besonderer Wert darauf gelegt, den Gedanken der sportlichen Vrcitenarbeit weiter zu fördern. Tie besonders hervorragenden Sportler der einzelnen Bünde, die mit ihrem Nonnen den Durchschnitt erheblich überragen, sollen daher zurüütretcn gegenüber der großen Zahl guter Turchschnittssportler. Die Bedeutung dieses Ingendsportfestes ist auch dadurch zum Aufdruck gekommen, daß eine große Zahl von jüdischen Organisationen und Privaten Preise gestiftet hat: die Reichsvertrctung der deutschen Juden und die „E.-V.-Zcitimg" haben Wanderpreise zur Verfügung gestellt. Tie genauen Einzelheiten der Veranstaltung werden gesondert bekauntgegeben. Wir honen, "daß alle jüdischen Eltern, die an diesem wichtigen Arbeitsgebiet des Reichsansschusses ihrer Minder wegen reges Interesse nehmen, das Sportfest besuchen 'werden. bMt Ut Me Der Tennis- Verein „Schwarz-Weiß" Hannover hatte die Tennisgcmcinschaft Elberfeld für den 29. Juli zu einem .lllubwettkampf itach Hannover ciugeladen. Elberfeld brnrljtc die Spitzen- Ipieler und besten Spielerinnen der AjF-Spvrtgruppcn aus Jlölii und Krefeld mit und stellte damit eine Mannschaft, d'er sicherlich nur 'ganz wenige reine RjF-Klubmannschaften gewachsen sein dürften. Für Hannover jedenfalls war der Gegner viel zu stark, und so mußte eine 2:13 - Niederlage hingenommen werden. Die reise und vielseitige Spi'clweise eines Strauß (Elberfeld), das prachtvolle Flugballspiel eines Sander (Köln) fanden viel Bewmiderung und rissen im Herren-Doppel gegen die Hannoveraner Dlunr/Cohn die Zuschauer in drei langen Sätzen zu begeistertem Beifall hin. — Am letzten Jnlisonntag versammelten sich in K o b l e n z Bezirksvorstand, technische Obleute und Vereins- Vertreter des Bezirks Mittelrhein im Sportbnnd des RjF zur ersten Bezirkstagnng. Ter Bedeutung der Tagung und des Bezirks, der 16 Sportgrnppen mit über 1500 Mitgliedern umfaßt, entsprach es, daß fast alle Vereine Vertreter entsandt hatten. Tie freudige Zustimmung zu den vorgangenen und künfttgen Maßnahmen der Bezirksleitung sicherte der Tagung eilten glatten und vornehmen Verlauf, obschon in verschiedener Hinsicht eine sachliche Kritik geübt und anerkannt wurde. Man vergaß nie. daß der am 27. August 1033 ins Leben gerufene Bezirk Mittelrhein, der das ganze Rheinland mit Ausnahme eines Teiles des Niederrheingebietes umfaßt, erst ansgebaut werden mußte, dabei aber die „Kinderkrankheiten" sehr schnell überwand. Tie jüdische Arbeitermannschaft „Gwiazda" hat im spinale der Fußballmeisterschaft der Hauptstadt Polens gegen den dortigen führenden polnischen Klub 2 :0 gewonnen und damit die F u ß b a l l m e i st e r s ch a s t W a r s ch a u 3 errungen. 6000 Zuschauer folgten mit großen: Interesse dem Spiel und zollten der siegreichen jüdischen Mannschaft stürmischen Beifall. Die Berliner Rudergescllschast „Undine" e. D. veranstaltet a.n 30. September vor ihren: Bootshanse in Berlin-Grünau, Dahmestraße 15, eine interne Regatta nach den Wcttfahrbcstimmungen d'e'8' DRD. Me Ausschreibungen liegen llor. Melden und Nennungsschluß am 15. September. 18 Uhr. Meldungen an die BNG „Undine e. D. (Julrus Tonn, Berlin - Eharlottenburg 5. Neue Kantstraße 12). Der Jüdische Box-Club „Berlin" veranstaltet am 8 August 20 Uhr, in den Räumen deS Logcnhauses ' Ewser .Straße 12 einen Sport- und Tesellschaftsabend. Rabbiner Dr. M. S warfen skr spricht irh« ...jüdische fugend und Sport". » Lösung - ber Aufgabe Nr. Ikk 1. Vd6—f8 (drohend 2. Df8Xc5-h . * .. Lc5Xf8; .2. La7-Rl usw/ i * .. LcuX.iT; i. Df8—e7f u^v ' ~ . , .. Kc5—fl; y. DfSXcö uiw ‘ , •: d7-d(5: “• La7Xcö lJSW; Richtige Lösungen sandten ein: Dr. r mann Löb (Bochum), buislav Lange fBerl!„i' sried Gnmbel (Stuttgart), Kurt 'biav^r rl5 ' Ingelheim). M i-'ucder- Schücharrfgabe Nr. S5 von Paul Rosenblatt (Berlin) Matt in vier Zügen •Weiss: Ke8, Dal. Lh6, SdS, BdB (5) .Schwarz: KcS, Tdl, Lai, LeJ, Bcö, eö, p5 (7) Es führt auch: 1. 1 >L(»Xlif> z,,„i : . . Zügen. Diese Lösung sandten ein:" Dr. S. Domke, A. Barvnowitz lBerlinh > heimer (Münchens Lothar Schönthal . Tierarzt DJ!. Koschminski (Vaudsberg a. b" A. Loewenstein ((üreveilb.roichi. .p. LiudueX^u lunstadtch Michael Lev'., ,Kre'etd>. .Uarl "u'Ä'-''' OKürnberg), Arthur Iaeoi, (Siegburq) Hans Schlesinger (Mannheim). ' " ' Diese Nebenlösung läßt sich beicitiaen durch "in? stellung eines weißen Hiü anstatt 'bei irtn-vr’ ' Bauern. ' ' <u'tn Schachbrieskasten. A. I. «Ki.nigKwseig Der schwarze 8!,l in Ausgabe Br. i:{ novlunbevt hi« Nebenlösung 1. Tdl-dö-f-. - I. B. (.götnt Dank. - 'J)L L., I. R. (Krefeld). Besten lanl W, erhalten noch Beneid. Der Zentralausschuß der deutschen Juden fiir Hilfe und Ausbau teilt aus vielfache Anträgen mit daß die B ei t r a g s k a r t e n jeweils bei den ständigen jüdischen örtlichen Gemeinden zu degcheii sind. Wo solche nicht erhältlich sind, lönnen' ne direkt beim Zentralausschuß der deutschen ßudeu für Hilfe und 'Aufbau, Berlin-Eharlotlenburg ch Kantstraße 158, bezogen werden. kjdJ/U \mm. litte | Berlsn.SmEahnhoSZoo "fcVfsS: ^Tel.: Bism.8100-15. Zimmer v.M.6,-aitJ Pension SSeinSfoal Berl.-Charlottenb., Bismarckstresse 102 (U-Bahnhof). Toi. 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