Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 13 (1934)
- Issue
- 25 (21.6.1934)
- Date
- 1934-06-21
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Nsr« ZD!• BcSfeBaw V w v v $iP v v>' ^Vv'^ v^ v V -V SS3I §Ä8 @3C! NZ WKW '4 * ❖ Vom ßfnn unB StfDsnno iLWsrFamSd» «tarnen Als bei vierzehnjährige Acvses aus Dessau als schüchterner und verlegener Schüler zum Rabbi Frankel nach Berlin kommt, heißt er noch schlicht und einfach Moses den Atcndel. Bald aber nennt inan ihn — zur Unterscheidung von anderen Trägem des Namens Rlvsts — nach seiner Heimatstadt ZRoscs Dessau, später erst nimmt er dann einen „gmmliemiaittett" an, indem er „den Mendel" verdeutscht und sich nun Moses Mendelssohn nennt. liefe beiden Namen, nüt denen Moses den Biendel benannt wurde, kennzeichnen zwei typische Arten der Namengebuitg der deutschen Juden. Freilich sei gleich hier bemerkt, daß beide Arten vvn Fannliennamen — solche, die ans den Herkunftsort ziiri'ickgehcn und solche, bei denen dein Batersnamcn die Silbe „sohn" angehüngt wird — sich nicht etwa nur bei Inden finden. Als Beispiele sür uichtjiidischc Familiennamen, die vom Hcrkttnstsort abzuleiten sind, seien eüva Hans Lachs oder Hermann Hebe oder Wilhelm Furtwänglcr (nach der badischen Ltadt Furtivangen) genannt. Und auch die Benennung mit dem Vatersnamen findet sich an> drrsn'v. Lv tvird bei den Friesen der Lohn des .Nlans zu einem Blasen, der Lohn des Heinrich zu cmenc Hinrichsen. Dasselbe finden wir in Lchottlnnd: hier wird die Lilbe „Blae", die „Lohn" bedeutet. dem Batersnamen vvrgesetzt. Ein Macdonald hat also einst einen Donald zum Ahnherrn gehabt. Die jüdischen Familiennamen, die den Heimatsort bezeichnen, sind überaus zahlreich. Namentlich die Orte der früheren Provinzen Ostpreußen, West- Preußen und Posen spielen hier eine bedeutende Bolle. Alan kann eine große Anzahl dieser Ltädte nuireihen und findet den Namen der Ltadt — in seiner ursprünglichen Form oder meist mit eingehängter Litbe „er" — als jüdischen Familienimmcit wieder. Einige Beispiele sür diese ostdeutschen Orte seien hier genannt: Flatow, Friedland, Mnniiit, Lchlochan, Bntotvitz (als Familiennamen fast nur: Bukvfzer), Lchtvetz, Neustadt, Landsberg, Brannsberg, Wreschen, Obornik, Saintcr, Birnbannt, Lchivcrin, Ostrvivo, Grüß, Kempen, Grabow. Labischin. Erin, Nlargvnin, Wronke, Wikkowo (als Fimciliemiarnen: Witkotver, Witlowski), Bromberg. Wongrowitz, Franstadt, Nawitsch usrv. Gelegentlich finden wir in jüdischen Familiennamen auch noch die früheren polnischen Namen der nachmals deutschen Ltädte wieder; so etwa den N'amen Lzama« tulsli nach der Ltadt Lamter oder den Namen Ehvdziesencr nach der Ltadt Kolmar (Posen). Neben diesen ostdeutschen Ltädtenainen haben natürlich auch die Namen anderer Orte deS Neiches eine Rolle bei der Namengebung gespielt. So etwa: Kassel, Frankfurt, Speyer (auch als Spiro, Scha- Pirv'j. Hildcshcim, .Halberstadt, Falkcnstcin, Alsberg, Oppenheim, Feuchtwangen, Alainz, Hamburg. Auerbach (auch als Urbach, Orbach), Werthciin, Würzbnrg usw. An außerdcutschen Ltädtenainen. die Familiennamen wurden, seien erwähnt: Prag. London, Wien, Kalisch, Makow, Hvrvwitz u. a. nt.' Doch nicht nur die Herkunftsstadt, sondern auch das Herkunftsland wird als Fami. lienname gebraucht. So finden wir die Namen wie Deutsch, Deutsch, land, Deutschländer, Ungar, Unger, Schwab, Frank, Fränkel, Hollnnder, Italiener, Türk, Schlef ^ingee (aus Schlesien), Preuß, l Prciß, Heß, Hesse usw. Wer aus! Frankreich komntt, heißt Franzos , (unt dem Ton auf der ersten j <2t£bc)). Wer aus südlicheren Läni dern eimvandcrt, bringt ebenfalls > jeinen Nattten mit: er ist aus; Welschland gekomtuen und wird j daher Weltsch genannt. Und tver > den Namen Wallach trägt, hat ' ntrfjtä mit dem männlichen Pferde sl- 3U tun, sondern will damit nur sein Herkunftsland (Wallachei) verraten. Tie andere Art der Nantengelnutg hängt mit deitt Aatersnanten zusatnntcn. Tie angehängte Silbe „sohn" finden mir in allen möglichen biblischen N'amen wieder. Darüber ist nicht viel zu sagen. In. teressanter sind schon jene Namen, die sich von rz-ratieitnanten herleiten. Tie früheren Bornamen der jüdischen Frau haben nämlich vielfach bei der Entstehung^ der Familiennamen hergehalteti. So sind die „LÜßkind" und „Sußmann" anf den Bornamcit „Süße" znrüct'znsühren. Bon „Liebe" stainmeit die „Lieömann", „Liebermann", „Lippmann" nsiv ab. Ans „Grone" tvird .Gronemann" und aus „Ehnje" „Ehajes". „Eutkind" ist ein Kind der „Gute", ebenso uatürlich „Gnttmann", „Gutmann", „Gntermann". Bon „Freude" rühren die vielen „Frendenberg" her. Auch der Name „Atlas" ge- ) hört indiese Reihe. Mit jenem Träger der Him-! tnelstngel habet! die heutigen „Atlanten" nichts zu tim; sie führen ihren Namen vielmehr ans den weiblichen Bornamen „Edel" zurück — über „Eide!" und „Eidles" ist daraus „Atlas" getvorden. Eilten weiten Raum bei der Entstehnug der Familiennantcu ttehiitcn ttatnrgemäß die ein, die aus biblischeu Rauten abgeleitet werden. Enttveder ivird der Namen in seiner ursprünglichen Form beibehallcn oder er tvird — wie das nie ist der Fall ist — mit allerlei Endungen versehen, anf mancherlei Weise verkürzt, ans vielerlei Art umgestaltet und weint möglich „verdeutscht". So wird ans Abraham Abrahnmowski, Abrantowicz, Abrantczik, Brahms, Brahtn nsiv. Isaak tvird zu Jtzig, Hitzig. Eisig, Sichel, Seckel usw. Atts Jacob wird Jakobi, Ialobvtvski, Koppel, Koppelntann usw. Bon Lalonwn sind folgende Nattten abznleiten: Salm, Solm, Lvltns, Svlmsen, Selig. Leligmann, Leligsohn, Saling, Lnlinger nsiv. Ans Lamuel werden Namen tvie Lchmnl, Lchmnlewitz. Lchimmcl, Simmel, Latnttlon nsiv. Aus Elieser wird Eloesscr, Lösser, Löser, Leiser, Laser u. a. nt. Sehr häufig hört ntan die Frage, warum gerade bei den Inden so oft Tiernamcn als Familiennamen zu finden sind. Das ist recht einfach zu erklären. Als Jakob vor seinem Tode alle seine Kinder versammelte, nennt er (1. Buch Mos. Kap. 49) 11. a. seinen Sohn Inda einen ftingen Löwen, Naphtali einen schnellen Hirsch, Bettjamin einen reißenden Wolf. Bei der Namcitgcbtmg i -r Abseits des Großstadtlärms, dennoch begnem erreichbar, wird am IM. Juni in der Nähe Berlins ein Heim eröffnet, das einznrichten eine Zeitnotlvendigkeit loar, und das sich sicherlich so bestätigen wird. Es liegt in Lehniß. einer Station der Vorortbahn vor Oranienburg, dicht am Ufer des Lehnißsees, erreichbar auch mit einer Dampferfahrt von Eharlvttenbnrg über Spandau. Das dreistöckige geräumige Landhaus bat früher bereits ähnlichen Zwecken gedient. Es ist vor etwa 40 -Jahren von dem Ehepaar Louis und Rosa S n ch s errichtet toorden und ist damit eines der rühmlichsten Zeugnisse hnmanitären Wirkens, das diese N'amen sür alle Feit in das Buch des gottgefälligen Wohltnns eingezeichnet hat. Es ist dann in den Besitz der Berliner Iüdisclien Gemeinde übergegangen, und diese hat es jetzt dem I ü d i s ch e n F r a n c 11 b tt 11 b , Verband Berlin, tibergeben, damit es nach völliger Wiederherstellung und frei von Ertverbsztveclen ans gemeinnütziger Grundlage erholungsbedürftigen Menschen, Ertvachsenen und Kindern, dienen möge. Siebzig Betten stehen zur Bcrfügnng. Tie Aerpslegnng wird rituell sein. Tie Räume des Hauses, der Speisesaal, das große Gesellschaftszimmer, die Gastzimmer, je nach Wunsch sür einzelne oder mehrere Personen, sei es für längeren Bertha Falhcnberg, die Vorsitzende des Jüdischen Frauenbund er, Berlin —« Das Erholungsheim in Wald und Park —— Zimmer im Erholungsheim /‘huf. I!rrhn / S„n neu feht. l'u rh 1; oder kürzeren Aufenthalt, sind völlig modernisiert und gebet! mit der anmuligen Farbigleit ihrer Ausstattung, mit dem Blict in die schöne Landschaft bis zum See ltinans den Grandlott sür dm gute Stimmung, die von Erholnngverlangendcn gesucht und hier gesntiden tverden tvird. Eitt großer Garten, ztvei nur den Gasten pi-> gängtiche Waldstücke umgeben das Hans. Wei Gehn'. dehnt sich tneiteutveit der öisenttiche, leicill ansteigende, atts Lattöbatunen ttttd ltoihrageudem. Nadelholz gemischte, von Harzdnit erfüllte Forst. Dieser märkisch--norddetttsclte Wald mit seinen vieljältigen Spaziertoegen ist der helldnnkle R'a.t» tiu'it für den Lelinitzsee. In seiner -Herblieit ist er jmnter iiocl) ltebliclt, eilt Idpll für stille Nalnrfretntde, aber auch ein Glied des großen Berleh''-:-. weil er als Teil des Hohettzollernlauals die Schiffahrtsstraße nach Stettin und damit bis m die Ostsee darstellt. * Die Iimmer des I ü d i s ch c tt E r h 0 l u >t g sh e i m e s L e!t tt i tz tverden mit Berpflegtmg 9,00 bis 4 RBL pro Tag losten. Aniragen sind an den Iüdisclien Franenbtntd, Verband Berlin, Grnnetvald. Königsallee litt, zu ri'lsien. Bis Ende Juli sind bereits alle Iimtner vergeben. Pv4>iyItzW'y4 Pw tz^^ ❖ GMhWW in SiL Mtte VS» MM EchM KÄ AM WÄ Wenn wir die Partitur zu Schalils Ver-- immng des FreitagabendgvttesdiensLes ^dilrchblättern, so fallen uns eine Reihe Fußnoten nnf: da steht etwa: „sefardisch-orientalischL Weise". Die Themen, die Schalit hier bringt, stellen altes jüdisches Actlsikgilt orientalischen Gepräges dar, wie es noch heute bei den jemenilischen Juden, die in killtureller Abgeschlossenheit lebten, lebendig ist. Diese Atelvdien sind stcn entdeckt und notiert worden, und Schalit m wohl der erste, der diese wissenschaftlichen Forschungen — die Erkenntnisse sind mit chem Namen Ä. F. Idelsohns tlickösbar verlnüpst — ber Reform unserer jüdischen Kultnmsik nntzbav lunchte, der erste, dem ein lststorisch mit ziemlicher Sicherheit als jüdisch anzusprechendcr alter Melodienschah zur Grundlage eines neuen ^cginnentz lvnrde. ^ahrtausendalte jüdische Vcusik: kann sie ln ihrer ursprünglichen Form einfach übernommen werden, oder muß man sie dem modernen Ohr anpassen, soll der Weg einer historisch korrekten llebertragung beschritten werden, oder sollen die alten Tonreihen nur ssundament und mehr noch Anstoß zur Entfaltung der eigenen Inspiration chverden? Darüber müssen wir uns tlar sein: Wir können uralte indische Acusik teilweise rekonstruieren, und mir können heute neu aufatkgen, aber iswischen einer weit, meit zurückliegenden Vergangenheit und der Gegetuvart fehlt hier die Vrücke; der Faden der jüdischen Musik im ^inne einer Fortentwicklung ist vor mehreren tausend Jahren abgerissen. Wir besitzen uud das erscheint mir als die entscheidende Erkenntnis — jüdisch musikalische Denkmäler, oder keinen lebendigen Fülß jüdischer Ackürkeihtwicklnug. Unsere Ackisik kanil nicht ohne weiteres in ihrer originalen orientalischen Gestalt übernommen lverden, weil sie letzten Endes nur dem Fachmauu etwas sagen loürde. Diese Atusik ist durchweg einstimmig, die Atelodik erscheint eintönig, der Rhythmus dagegen kann in seiner verwirrenden Vielgestaltigkeit vom modernen Ohr nur schiver ausgenommen werden. Ten Weg der morgcnländischeti zur abendländischen Atusik, den Weg — um es mit einem Wort zu sagen — von der Einstiminigkeit zur Mehrstimnngkeit hat die jüdische Musik nicht mitgemacht. Tie Atusikentwicklung fiel den romanischen und germanischen Völkern zu. Das Resultat: Wir besitzen jüdische Melodien, über die Formen und Aiöglichkeitcn der Gestaltung finden wir nur in der llNnsik nichtjüdischer Kulturen. Muß demnach jeder Versuch, eine jüdische Musik zu schassen, ein Kom^ Promis; bleibend Diese Frage mit einem glatten Ja oder Rein zu beanttvorten, ist nnmöglich. In der Musik sind die Grenzen zwischen Ueberkommenem und Selbständigem, zwischen Tradition und Original, zloischen Beeinflußtem und Eigertem nirgends bis ins Letzte deutlich erkennbar. Wesentlicher erscheint die Frage: Hat der 5lomponist aus verschiedenartiger Üeberliefcrung ein neues Ganzes formen können? Heinrich Schalit besitzt die Eigenwilligkeit dazu. Er weiß, daß es nicht möglich ist altes jüdisches Melodiengut auszugrecscn und im übrigen da sortzufahren, wo die europäische Musik ausgehört hat. Seine Harmonien und Perioden zeigen überall archaisirende Tendenzen, und mit unseren Begriffen von Ihm und Moll, von einer stets erkennbaren Vezichnng zu einer Grnndtonart kommen wtr bet ihm nicht durch. In seinen Melodien wird man besonders beiden kantoralen Teilen Anklünge an die alten Kirchentöne heraushören; regelmäßig acbaute Taktgrnppen etwa nn Sinne deutscher tstedweisen treten zugunsten asymmetrtschcr freier Perioden zitrück. Die Ncktsik ist rhythmisch sehr nachdrücklich akzentuiert, aber nneder werden, nicht bestimmte Rhythmen sestgehalten, sondern auch hier tvechseln ständig die Formen. Ter Satz ist nicht übermäßig kompliziert, obwohl Scijalit zu strengeren Formen wie Llanon und Fuge ansetzt. Klar bis^zur Härte, scharf bis zmn Eckigen ist fein eai.;; dieses völlige Fernstehen von allein Billigen, Profanen, ja auch nur gefällig Einschmeichelnden gibt dem Werk den Ing einer asketischen Herbheit. So nur erkennen mir Schalits Gestaltungswillen: Ergibt nicht die Stimmungen des „Le'ho claudi", die anmutigen und heiteren Vorstellungen vom Sabbath als Braut, als „Prinzessiti Sabbath" sondern er baut einen Gottesdienst in erhabener Momunentalität ans, der die Gemeinde znm Beten zwingen soll. Schalit ist Organist, der erste, der ein großes gottesdienstliches Werk schreibt: aber über die Forderungen eines im üblichen Sinne orgelmäßigen Satzes — Durchsichtigkeit, weite Lage der Stimnten, Hervorhebung von Solostimmen — setzt sich Schalit hinweg, der Atusiker in ihm ist stärker als der Orgelspieler und Schalit tut den Schritt vom Schönklingenden' zmn Charakteristischen. Ob die Liturgie in ihrer Komprvmißlosigkeit schon heute überall zur Gemeinde sprechen wird, ist fraglich; daß sie Stil und Charakter hat, daß sie^in ihrer sakralen Weihe einen yochbedeutenden Versuch einer Ernetternng der Synagvgalmnsik darstellt, kann nicht zweifelhaft sein. . Zu Schalits kühnem und eigenartigem Werk bildet Ernest B l 0 ch s „Awvdaß hakodesch" den stärksten Gegensatz in Hinsicht aus die Anlage des Ganzen/anf alle äu'ßereu Formen, auf den tnusikalischen Stil. Aber^ in ihrem innersten Kern berühren sich auch diese Werke, sind zlvei Seiten eines gleichen Erlebnisses, der tiefen Versenkung in die Gottesschatt einer Religion. Wollte Schalit nach eigenem Ausspruch ein „synagogales Gebrauchswerk und religiöses Kunstwerk" schassen, so strebt Bloch über das Liturgische zmn Oratorischen, baut Schalit die Sätze scharf geschieden nacheinander aus, wie eS der gottesdienstliche Gebrauch erfordert —. so gibt Bloch durch große sinfonische Vor- und Zrvischenjpiele eine Verklammerung des einzelnett zmn Ganzen, glaubt Schalit an uralte Tradition meuelitdeckter Atelodien, so mißtraut Bloch der Forschmtg, schreibt Schalit eineu Gottesdienst in niederztoingender Kraft und in tnnsilalisch-stilistlscher Eitiseitigkeit, so ist es bei Block) die unübersehbare Vielfalt der Bilder, die sein Werk kennzeichtlen. Blochs gottesdienstliches Oratorium wurde 19-R> vollendet, im Januar l9N4 in Turin ur-> nnsgeführt, daun in Neapel, R'etv-Pvrk, Rtailand gebracht, überall mit tutgeheureut Erfolg, der zum Teil eine ztveiie Aufführung erztoaug. Das Werk ist für Baritou (Kantors großes Orchester tmd gemischten Ehor gesetzt, es enthält fünf Teile, die der Bibel und der Littirgic eutnomiueu siud; der erste Teil briygt das Rtah tauwu. das Borchu 1111b Zur Iinroel, der zweite die Keduschah, der dritte die 'Oesfnttng der -Heiligen Lade, der vierte das Einheben der Thora und der fünfte das Waanachlttt, das Adaun attloin und die Benediktivn. Jeder Teil hat sein eigenes thematisches Ataterial, aber einige Grundmelodiett kehren, in den manntgsachsteit Berschlingungett'und Utnbildungeit, immer tvieder, vor allem eitt sich feierlich erhebendes und senkendes Thema, das Celli und Bässe ganz ztt Beginn intonieren. Das ganze Werk ist eine einzige grandiose Jm-> provisativn über das Grundthema des Gottvertratiens, der Anbetung und der Zuversicht. Die Fülle und Vielfalt des musikalischen Ausdrucks ist erstatittlich; in seierlichem Hpintms tverden da Elzorsätze in nugehenrer Steige-- rung zutn Höhepunkt getrieben, tverden abgelöst vvn zartesten Lyrisuten (Wevhaivto). dann steigt das Bekenntnis Israels, das Schmal) ans der Tiefe, um nach starker Enksaltjing mit einem Aufschrei abzureißett, da springt die Ekstase der Gottesverherrlichnng int hingehämmerten Rhythmus lioch (Iiwlaucl, Adaunov). ltnb da tut int fünften Teil das verhaltene, bange Hinweisen aus das Acyske-