Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1934-04-26 · 17 (26.4.1934) · page 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
13 (1934)
Issue
17 (26.4.1934)
Date
1934-04-26
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2277379-2278044-2278061--08532-2289550
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

1 rsraMKWSM -LSNhBSMWSSMMM W» ZS. WM . ,. §M» LVjAHsklMz ©o^efie»" bev Ma«MWSM -LSNhBSMWSSWMM sm 2S. WM i Vor 75 Jahren hörte Markus Reich, der Haus.;° lchrcr an jüdischen Bauernhöfen war, einen Taub, i ' stummen in einer Synagoge die Brache sprechen. \ Tos erschütterte den erst j^ünsZehnjährigen so tief. 1 daß er sich damals gelobte: T a u b st u m m e | entstummen, das soll mein LebenS- 1 werk werden/ Aber wie wert war er noch J vom Ziel! Seit seiner Barmizwvh hatte er keinen Unterricht mehr genossen, sondern, geweiht (rricht durch ein Examen) durch seines Vaters Segen, j hotte er seine Lehr- und Erzieherlaufbahn be- •j gönnen. Ter Vater wrißte allerdings, was er : seinem Jungen zumuten durste, war er doch sein i erster Lehrer gewesen, der mit seinem Schüler zuj frieden war; denn Markus kannte die hebräische s Äbel auswendig. Toch das Ziel lag sehr weit entlernt, denn schon damals gehörte zum Taubf sinmmenlehrer erstens das Lehreroxamen und .i zweitens die Fachausbildung. Doch der knaben- ) hafte Ziingliirg hatte noch viele Jahre Zeit zum; Lernen. Am Tage unterrichtete er die jüdischen - Aanernkinder in der deutschen Sprache und nachts lernte er selber zielbewusst, vor allem Lessing, i Achter, Kcnst. | i:. 3niirt später hatte Markus Reich sein Ziel er. ’ reicht. Ter erste taubstmnme Zögling wurde aus-! genoiiimen, und bald folgten ihm weitere Schiller.! Mrüis Reich hatte mit armen und reichen Kin- { dem, etwa zu gleichen Teilen, gerechnet, aber'Ls Sprechunterricht vor dem Spiegel Fotodienst Arno Kikolcr, Berlin tourben mehr atme als reiche angemeldet. Zwar fanden sich Menschenfreunde, die Geld gaben, doch reichte e8 ruckst hin, und da8 notwendige Werbern neben dem anstrengenden Beruf wurde immer müh. seliger und aufreibender. Daher gründete er lOJahre später Verein „Freunde der Taubstummen, Jedrde ilmim". ^Der erste Vorstand des jungen Vereins setzte sieg nicht aus Geldleuten zusammen, sondern aus dem engenFreundeskreise in Fürstenwalde, wo ein Häuschen mit Garten für die Anstalt gemietet war. Reich hatte die, Kaufleute des kleinen Städtchens zu begeisterten Mitarbeitern gemacht, und jeder von ihnen warb in dem Ort, aus dem er stammte, Mitglieder. In Berlin und Leipzig hatten sich einflußreiche Persönlichkeiten gefunden, die in gleichem Sinne wirkten, und bald war der Verein wie ein Retz über ganz Deutschland gespannt. Die Anstalt wuchs ständig. Schon nach einigen Jahren konnte in Weißensee bei Berlin ein Grundstück gekauft und ein eigenes Haus gebaut werden.. Im Jahre 1890 siedelte die Anstalt nach Weißensee über. Als Markus Reich starb, zählte der Verein Tankende von Mitgliedern, und jeder Ort in unsrem Vaterlande hatte seinen Vertrauensmann. Der Vorstand war fest gefügt, das Haus erfuhr feine erste große Erweiterung. Die ehemaligen Schüler der Anstalt hatten vor nunmehr 25 Jahren ihren Verein gegründet, um den geschwisterlichen Zusammenhang und damit die Möglichkeit gegenseitiger Förderung zu bewahren. Mittelpunkt blieb bis auf den heutigen Tag ihr zweites Vaterhaus, die Anstalt. An der Bahre wurde Markus Reich der Pestalozzi der jüdischen Taubstummen genannt. Und wie die Wirksamkeit des großen Pädagogen bei besten Tode nicht aufhörte. so wuchs das Werk Markus Reichs weiter bis zmn heutigen Tage, 60 Jahre nach seiner Grundlegung, 50 Jahre nach der Gründung des Vereins: Ans Drängen der weitverstreuten ehemaligen Schüler wurde im Jahre 1926 die Zeitschrift „Das Band" gegründet. Seit einer Reihe von Jahren schickt der Verein Freunde der Taubstummen einen deutschjüdischen Kalender in viele jüdischen Häuser weit über die Grenzen unseres Vaterlandes hinaus; Ans die Vorstellungen und die praktische Beweisführung des Sohnes und Nachfolgers Markus Reichs eröffnete der preußische Staat die erste deutsche Realschule für Taubstumme. 1931 wurde der Taubstummenkindergarten unserer Anstalt angegliedert und das Provinzial-Schulkollegium erteilte ihr die Berechtigung, Erzieher-Praktikantinnen auszubilden. Im Jahre 1632 wurde der Schwiegersohn des Gründers mit der Einrichtung einer Taubstummenanstalt in Jerusalem betraut, die er jetzt leitet. Im Vorjahre hat die Anstalt eine Hachscharah für Wirtschastspraktikantinnen. eingerichtet. Tie Hauptfrage aber bleibt: Bewähren sich unsere Zöglinge im Leben? — \ ■ Das Kind fühlt die Kehle des Lehrers heim Sprechen Als Antwort darauf sei ein Jubiläum genannt, da8 einer der ersten Schüler begangen hat. Zum 60. Male jährte sich der Tag, an dem er in eine Buchdruckerei eingetreten ist. Gewistenhaft und treu hat er auf dieser Stelle ausgehalteu. und er wurde zur goldenen Verdienstmedaille vorgeschlagen. Auch als Mensch hat er sich bewährt, denn er hat seine Mutter und Schwester stets unterstützt. Ebenso wie er, sind viele unserer Zöglinge selbständige Menschen und Stützen ihrer Angehörigen geworden. Die Taubstummen, die von der Natur dazu bestimmt zu sein schienen, dem Staate und bei Glaubensgemeinschaft zur Last zu fallen, find zu' nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft geworden. Zum Schluß sei des Wortes gedacht, mit dem unsere „Ehemaligen" in der Inflationszeit einen Aufruf für unser wankendes Heim einleitetenr „Das Hans, in dem wir erzogen sind, darf n t ch t untergehen!" Ihr hörenden Glaubensgenosten, erhöret der- Ruf der Gehörlosen! Elisabeth Reich. 1 Cv)'C3 y vii y A' 8WMS MS Die Wirtsclpstshilfs. und -beratnngsstelle der Berliner jüdischen Gemeinde konnte in diesen Tagen auf ihr erstes Tütigkeitsjahr znrückschauen, ans einen ereignisreichen Zeitrauin voll grundlegender Wandlungen und neuer Entwicklungen im wirtschaftlichen und sozialen Leben des deutschen Judentums. - Ans diesem Anlaß fand am 23. April ein Jnfvrmcstionsabend statt, zu dem n. a. auch die Vertreter der großen jüdischen Organisationen und der jüdischen Presse geladen'waren. Direktor Heinrich Stahl, der Vorsitzende der Jüdischen Gememde, Berlin, umriß, in' seinen einleitenden Ausführungen die Aufgaben einer produktiven gemeindsichert Wirtschaftsfürsorge, wie sie in gewistem Umfang schon seit Jahren bestand, und stellte ihr den Apparat, die Leistungen und die Bedeutung der in den letzten zwölf Monaten anfgebauten. zusammenfastenden „Wirtschaftshilfe" gegenüber. Bon dieseur vergleichenden Gesichtspunkt ging auch S. Adler- N u d e l in seinem gründlichen und sachkundigen Referat ans, in dem er Arbeitsinhalt und Arbeitsergeünisse der einzelnen Ressorts, vielfach an Hand bemerkenswerter Zahlenbeispiele, darlegte und kritisch beleuchtete. Die weitverzweigte konstruktive, wirtschaftsfürsorgerische Tätigkeit konnte, wie jüdische wirtschaftliche Hilfsmaßnahmen überhaupt. im Kern nur darauf gerichtet sein. WirtschaftSposi'' tionen zu erhalten und zu stärken und neue Existenzmöglichkeiten ausfindig zu machen. Auf dem Gebiet der B e r u s s b e r a t u n g und Lehrstellenvermittlnng verfügte man über langjährige Kenntnisse und Erfahruugeu. Cie erleichtern die verstärkte Inanspruchnahme beider Stellen, namentlich aus den Kreisen der schulentlassenen Jugend, außerordentlich. Während im Jahre 1932 über I960 Kinder beraten wurden, waren es 1933 nahezu 3300; 1 liMMtt kMLTÄD 1 •fl fes 8.-?. d Kcd&äl \] y In Erfüllung oft geäusserter Wünsche y §§ wird der Landesverband Rheinland-West- Ü= Ü falen des C.-V. neben seiner juristisch- Ej Ej wirtschaftlichen Beratungsstelle in Essen |= H ab 1. M a i auch in Düsseldorf, Grafen- £= =jberger Allee 78 (Gemeindeheim), Montags =§ D und Donnerstags von 16 bis 18 Uhr D Sprechstunden abhalten. Dieser Einrlch- -Z y tung werden sich insbesondere Ratsuchende D Eaus dem linksrheinischen Teil des Regie- B M rungsbezirkes Düsseldorf. Wuppertal und s dem Bergischen Land bedienen. Z ^lll!l!!!Illllll!!l!i!l!ll!!llll!lllll!ll!llllilll!lillll!l!l!iil!!lill!!U!ll!!!l!^ i A m$ llnfct Mitarbcitcr Tr. Mar O 8 b o r n seht in uactiüebcndem Aussah die Schilderung feiner Eindrücke über die Kunst in Palästina, die er während riiieZ mehrmematiacn Aufenthalts dort gewonnen bat. fort. Während der Aimalr in der vorigen Amu,»er der alten Knust Palästinas gewidmet war, üibrt der heutige Artikel in die moderne künstlerische hstPaltling des Landes ein. Tic Schristleitnng , 3hm einer künstlerischen Fortentwicklung ,u Palästina nach einer Rllhepause von Jahrhunderten kann erst seit dem Beginn des alllstmeinen Neuaufbaus durch die jüdische Einwanderung, ja eigentlich erst seit den Nach- ^iegcheiten gesprochen werden. Sie kain, man sagen selvstverständlich, auch in Europa es während dieses Zeitraums nicht anders Wvosen, vor allem wieder der Architek-!".r zugute, wobei besonders deutscher Einguß lilitgesprochen hat. Ter Berliner Regierungsbauineister Alexander B ä r w a l d war der erste, der auf Notwendigkeit hinwics, aus der früheren Arglosigkeit zu einer planmäßigen Pflege ber Architektursragen vorzndringen. In dem ichöncn Büllwcrk des 1924 erösfneten Techniwns in Haifa, in der ihm benachbarten Realchule, in dem .Herzl-Gymnasimn zu Tel-Aviv luchte Aärrvald" ztl einem Stilausdruck zu winmen, der moderne Raumgestaltung mit --wtiven der arabischen Ueberlieferung ver- ^nd. Bogenstellungen,. FlachkvPPeln und HPUlmkränze (die man übrigens, ganz wie Rl den älteren Bauten, die als Beispiel vorichwebten, auch sehr praktisch zur Berteidiüung bcuittzen kann) ivnrden als charatteri- Plche Details verwendet. Zumal für Monu° 'ucntalbauten schien Bärwald diese Art an° Hessen. Lagen andere Zivecke vor, wie bei Zentrackrankenhaus der Arbeiterorgani-- nahe Afule im Emek, so Im auch er sich chm von den neuen Gedanken klarer Sach" hitm. Was der ausgezeichnete Mann und Künstler anstreüte, der allzu früh in Palästina von jäher Krankheit hingerafst wurde, ist von der jüngeren Architektengeneration tatkräftig ausgenommen worden. Die Baukunst der Gegenwart hat kaum an einer andern Stelle der ganzen Welt ein Betätigungsfeld wie hier gefunden. Ueberall herrschten Wohnungsnot und Raummangel, und verlangten Abhilfe. Die Grundsätze der neuen Architektur, die einfache kubische Bildungen fordern, begegneten in Palästina der altert, landesüblichen Bauweise und ließen sich mit ihr ohne Mühe zu einer Formgebung verschmelzen, die zugleich zeitgemäß und bodenständig erscheint. Ein ganzes Regiment von Architekten kam mit den Jahren ins Land. Daß die Ergebnisse ungleich sind, wird nicht wnndernehmen. Namentlich in Tel-Aviv ist sehr rvild durcheinandergebaut worden, oft in einem sonderbaren psendvmvdernen Stil und mit recht, unsolidem Material. Aber gerade in Tel-Aviv gibt es artch Geschästsbautert, Wohnhäuser und Einzelvilleu. die ausgezeichnet geraten sind. In Jerusalem beweist rram-'ntlich das in wenigen Jahren aus dem Boderr aufgeschossene Villenviertel Rehavia, wieviel tüchtige Kräfte am Werk sind. . Huer in der Hauptstadt wie in Haifa stand überdies das prachtvolle Material des Kalksteins vorn Gebirge Zur Versügrtng, ein idealer Baustoff der im Grunde heute ebenso verwendet wird wie seit Jahrhunderten und Jahrtausenden Rebavia rvirkt wie eure Mnsteraussi-ecluna neuzeiLlicher Bautypen. Am Hauptdes Quartrers erheot stcy tn großen Forcen und Flächen das schön gelungene BerrvaliungSgebände der führenden ptoiupfcr»en Organisationen, von oern ^a)t-.e--en Ra Ln er, der in Haifa am ^ecrznrnrm der bedeutsamen PoLtasch. und KauirfSe em Nordzivsel des Toten Meeres Ar- Lesterhäuser und eine Pumpstation in den uns geläufigen schlichten Fortnen. Der Architekt Richard Kausfmann aus Frankfurt a. M. hat hier wie anderwärts schaffend und anregend gewirkt. Er hat ebenso die Ausnahme der neuen Bauformen in den ländlichen Siedlitugeit gefördert ititb namentlich dafür gesorgt, daß auch städlebattliche^ GesichtspurtkLe im Laitde Geltung finden. Hatte man sich in den Kolonien früher mit cirtem nicht nur Nuschöuert ttttd nüchternen, sondern auch höchst unpraktischen schematischen Straßennetz begnitgt, so sind nun an Stelle dieser Gebilde ohne .Kernpunkt und organische Eestaltitng drtrch die Bemühungen des Kolornsationsdepartements der zionistischen Exekutive unter maßgeblicher Atitlvirkttng von Katrffmann Planmäßige Anlagen entstanden, tmt sorgsam geregelten Zufahrtsstraßen, freundlichen Wohnstätten und eineni Zentrum der Gcmeinschastsbanten (Schule, Kindergarten, Kvusnmanstalt, Wirtschaftsanlageu), die sich um - eine Art Dorfplatz gruppieren. Für die neue Stadt Natanja, die sich Zivischen Tel Aviv und Haifa erheben soll, hat nun auch die Town planing eontmission der Engländer durch den Acrchitekien H o l l i - dal) vorsorglich einen Plan ansstellen lassen, damit der Wirrwarr von Tel Aviv sich nicht wiederholte. Als Architekten haben die Engländer bisher einen etwas romantischen modernen Stil bevorzugt, mit historischen Anklängen an arabische Vorbilder, auch an britische Schloßbatlten. Die Jerusalemer Nationalbibliothek nach dem Entwurf von Sir Patrick G o d d e s und. die Residenz des Oberkommissars von Harri son sind zwei Bauwerke dieser Art, die im Osten u.nd Südwesten der Stadt aus weithin sichtbaren Höhen gelegen, daS neue Bild Jerusalems beherrschend mitbesiimmen. DaS ist pompöser als die jüdischen Bauten, aber nicht besser. Besonders interessant dagegen verspricht das Projekt einer großen monumentalen Stadt Plananlage in Tel Aviv zu werden,' - für das sich der' unermüdliche Bürgermeister Dizengo.ss cinsctzt: sie soll von Neubauten des Nathattses, der Stadtbibliothek, des Ntuseuins und des Theaters der Habimah umrahmt werden, wozu man Oskar Kaufmann aus Berlin berufen hat. Das Museum von Tel Aviv ist schon heute, provisorisch im ersten Stuck von Dizengvffs Wohuhatts einqimrttcvt, sehr hübsch. Es lvill sich nicht nur aus Jüdisches beschrauken, wenngleich dies Element natürlich im Vordergrund steht, sondern sich ztl einer vielfältig anregenden Galerie etttivickelu. Israels, Pissaro, Liebermanu, Ury sind gut darin vertreten, aber es gibt z. B. auch Plastiken von Lehmbrttü oder eine bemerkenslverte Sammlung von Bildern James Ensors, durch einen belgischen Freund des Jitstituts gestiftet, weiter eine vortreffliche graphische Sauttnluug. Das Beza lel-At.ttseitm in Jerusalem^ das über eine prächtige, reicljlsaltige Sanunlmtg verfügt, ist leider in recht schlechtem Zustand, der dringend der Abhilfe bedarf — ebenso wie die mit ihm verbundene Bezalel-Knnstschnle. deren Bestehen ztrrzeit völlig nngesichert ist. Das Museum der Hauptstadt wird von dem kenntnisreichett. unermüdlich tätigen Kustos Narkiß glücklichenveise über die' schwierige Zeit, da keine Mittel dafür vorhanden scheinen, hinweggetragen. Beide Museen veranstalten mit Geschick attch Ansstellu.ngen lebender Künstler des Landes. Sonst gibt es dazu Gelegenheit nur in den. beiden ^KunsthanBlnngen der Jafsastraße zu Jerusalem und dem kleinen, aber umsichtig geleiteten Kunstladeir in der Allenbyestraße zu Tel Aviv, den ein früherer Berliner Rechtsarnva.lt im Vergangenen Herbst eröffnet hat. Die größte dieser privaten Kunststätten, die Galerie Steima tz ky in der Jernsalemer Jaffastraße, hat kürzlich auch eilte Ausstellung deutscher jüdischer Künstler veranstaltet. Mit großen Müheu ru'.d nicht geringen Kosten wurde die Llollektion ttach Palästina geschasst; sie enthielt u. a. Gernälde irnd Aquarelle von Eugen Spiro, i Jesef Batn, Martin . Bloch, Fanny Remak,. Ludwig 'Meidner und Elsg

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.