Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 13 (1934)
- Issue
- 15 (12.4.1934)
- Date
- 1934-04-12
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Zagreb, April 1934. „Mit etwas Kapital Iär,t sich eine Existenz finden", erklärte mir ein Wirtschaftler, mit dem ich von einem halben Jahr eine informatorische Unterredung hatte. Tie Folgezeit hat diesen Anssprnch immer wieder bestätigt. 8". Prozent der jugoslawischen Bevölkerung sind Dauern. Das Land ist arm an Kapital, Es waren reine Agrargebiete mit ein paar Mittelstädten und ohne nennenswerte Industrie, aus denen nach dem Kriege Jugoslawien gebildet wurde. Eine einheitliche Verwaltung, die Wirtschaft, Handelszentren muhten erst geschissen werden. Kriegslasten hatte das Land nicht .zu tragen, cs war ober auch kein Geld da. Ten Ausbau finanzierte der Bauer mit seinen Steuern und das Ausland mit seinen Anleihen. Ta es sich stets um Neuinvesiitiouen handelte. die ein bedeutendes Kapitalrisiko mit sich braehten. war der Zinssusi von Anfang an hoch.',- rrotzdein ging es vorwärts, weil die Wirtschaft im Zeichen der Aufbaukonjunltur stand. Tas wurde anders, als die Krise kam. Sie begann als Agrarlrise. trieb den Getreidepreis gewaltig herunter und machte den Bauern zahlungsunfähig. Tie Agrarkredite der Banken froren seit, so dasi der Staat die Daakin'liiute durch ein Moratorium gegen einen Run der Einleger schützen musite. Spargelder werden seht nur in ganz geringen Baten zurückgezahlt. Kein Bleu sch trägt sein Geld mehr auf die Bank. Einlagebücher werden weit unter dem Nominalbetrag gehandeli. Tas Steueraufkommen ging enorm znrüch Ter Staat verschuldete. Tie Indm'trie und die Wirtschaft musite auf der einen Seite die Außenstände abschreiben. anderseits erhielt sie keine neuen Detricbskrcdite, so dasi llnternehmen, die nicht sehr setz fundiert waren, in den Ausgleich oder Konkurs gingen. Hunderte von Fabriken sahen sich zur Stilllegung gezuningen, viele Geschäfte verschwanden. Im gleichen Blasie, wie die Kriseirkurve nach unten zeigte, stieg der Zinsfuß. Noch vor kurzer Zeit kostete Geld 14 bis 16 Prozent und es bedurfte staatlichen Eingrei'ens. um ihn auf V2'/. Prozent zu maximieren. Tas ta!sächliche Angebot aus dem Geldmarkt ist trotzdem lehr gering. Tie Banken hakxm keine Kreditmittel und Vrivatkapital wird nur gegen hohe Sicherheiten ausgeliehen. Tie Kapitolsuurmcn, die gebraucht werden, sind für deutsche Verhältnisse klein. Jugoslawien ist ein bllligcs Land. Tie Löhne und (üehälter und niedrig, die Lebensmittel billig. Ein einzelner Mensch vermag mit 70, eine Familie mit 200 RM anszukonuncn. Aber wer sein Geld nicht verlieren will, muß cs in Form einer Beteiligung investieren. Mir so erhält er es wertbeständig. Eine andere Form der Betätigung ist so gut wie ausgeschlossen. Arbeitserloubnis wird einem Ausländer nicht erteilt. Ebensowenig erhält er allein einen (Gewerbeschein. Es gibt nur ganz wenig Gewerbezweige, die als genehm gelten, weil sie im Lande noch nicht genügend vertreten sind, z. B. das Hotelgewerbe. Eine Auszählung dieser Zweige ist nicht möglich, weil die ArLrikÄMassung unter Erlaß von AruerrlMüRrn verlängert Ter Reichssinanzmimster hat eine Friffvertängerung für die Flüssigmachung rüclständiger Bcichsiteuern für Arbeilsbeschaffnng verfügt. Nach den bisherigen Bestimmungen endete die allgemeine Frist, innerhall' deren Iifftandsetzungeu und Ergänzungen nn Gebäuden. Wohnungsteilungen und Umbauten oder A.usbauten erfolgt sein müssen, wenn die Voraussetzungen für einen endgültigen Erlaß des Reichssteuerrückitandes gegeben sein sollte, am 31. März 1934. Nachdem nunmehr der Reichsarbcitsminiiter wegen der Frage der Gev'ährung von Reichsziffcbüöen zu Imtandsetznngsarbeitcn die Fertigstellungssrist allgemein bis zum 30. Juni verlängert hat. ordne!, üsie die „Franlsurtcr Zeitung" meldet, der Beichssinanzminisier wegen der Anträge auf Flüssigmachung von Bcichssteuerrückständen für derartige Arbeiten in Abänderung der bisherigen Vestimmungen an. dasi der endgültige Steuernachlaß auch gewährt werden kann, wenn die Arbeiten bis zum 30. Juni beendet sind. Gleichzeitig verlängert der Reichssinanzminister unter Abänderung der bestehenden Bestimmungen die Frist, innerhalb der — als Boraussehnng für den endgültigen Erlaß des Reichssteuerrückstandes — die Lieferung von Ersatzgegenständen des gewerblichen oder landwirtschaftlichen Anlagekapitals erfolgt fein muß, allgemein b,s zum 30. Jurist Unberührt bleibt aber die Verpflichtung der Finanzämter in solchen Fällen, in denen der Antrag auf Flüssigmachung von Steuerrückständen lediglich zum Schein mit dem Ziel der Verschleppung des Steuereinzugs gestellt ist, alsbald einzugreifen. Dir CaKmstrmdtgeMköle der ALUhMdrr der Weil Jedem Treuhänder der Arbeit wird bei der Durchführung des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit als Beratungsorgan bekanntlich ein Saclzverständigenbekrat zur Seite stehen, dessen Zusammensetzung etwa dom wirtschaftlichen Charakter Verü'altungsbehörden über Gcnehmigungsonträge von Fall zu Fall nach freiem Ermessen entscheiden. Eine gute Beteiligung zu finden, ist schtver. Es gab Einwanderer, die sich in dem Wunsche, möglichst bald eine neue Existenz zu finden, sofort assoziiert lzaben. Ter größte Teil von ihnen hat sein Geld verloren. Es ist immer ein Fehler, sein Geld zu wagen, bevor man die Verhältnisse des Landes und die Mentalität der Bevölkerung genau kennt. Eingehende Erkundigungen nach allen Seiten sind nötig, bevor man das richtige Bild bekommt. Ohne genaues Studium der ökonomischen Verhältnisse, ohne Kenntnis der wirtschaftlichen Mentalität kann von Beteiligungen oder Neugründungen nur dringend abgeraten werden. Meist ist man erst nach einigen Monaten so rveit, dasi man die Verhältnisse einigermaßen übersieht. Dis dahin muß man vom Geld leben können. Ter Groß- und Einzelhandel ist im Lande stark vertreten, in vielen Branchen übersetzt. Täglich werden Betriebe liquidiert, weil sie sich als nicht mehr rentabel enveisen. Im Handel eine gute Beteiliguiig zu finden, ist sehr schvierig. Tie Landwirtschaft leidet unter den minimalen Preisen für Agrarprodnkte. Ter Zentner Weizen oder Mais bringt 2 RM. Land ist für wenig Geld zu haben. Ein Gut von 200 Morgen mit Gebäuden und Inventar kann inan je nach Lage für 14—20 000 RM erwerben. An eine Kapitalverzinsung ist aber nicht zu denken. Man kann ans dem Gut bequem und billig leben, das ist alles. Nur bei Errichtung von Schweine-, Eeslügel- und Gemüsezucht, für die aber Fachleute Voraussetzung sind, läßt sich ein angemessener Ertrag erwarten. Ter Ausländer, der Land ankaufcn will, begegnet keinen behördlichen Schwierigkeiten. Tic größten Bcteilignngsanssichten bietet die Industrie. Sic sicht erst im Anfänge ihrer Entwicklung und ist gegenüber Deutschland um Jahrzehnte zurück. Eine Ausnahme bildet allein die Textilindustrie, die von Oesterreichern und Polen geführt wird. Außerordentlich lohnend ist die bisher nur vereinzelt in Angriff genommene Ausbeute von Bodenschätzen, die allerdings große Kapital summen erfordert. Für größere Industrieprosekto kann auch der Ausländer eine eigene Gewerbeerlaubnis erhalten. Vermindert er durch Einstellung von 70 bis 100 Arbeitern die Arbeitslosigkeit, so wird die Genehmigung meist erteilt. Auskunft und Bat geben die gemeindlichen Einwandererstellen in Agram und Belgrad. bereitwilligst. Sie unterstützen auch mittellose Neuankömmlinge, für die Jugoslawien aber nur Durchgangsstation sein kann, weil die gesetzliche Regelung Arbeirsmöglichkeiten verschließt. Produktive Fürsorge wird einzig durch Betreuung von Aiisbildnngsstätten für über 100 junge Menschen geleistet, die für Palästina landwirtschaftlich oder handwerklich geschult werden. Dr. K. des betreitzndcn Treuhänderlnzirkes entspredien soll. Tie Ausstellung von Vorschlagslisten für diesen Sachverständigenbeirat obliegt der Teutschen Arbeitsfront: drei Viertel der Mitglieder hat der Treuhänder diesen Listen zu entnehmen. Nunmehr hat der Führer der Teutschen Arbeitsfront. Tr. Lev. mit den Arbeiten zur Ausstellung der Vorschlagslisten aus Handel und Handwerk laut „Frankfurter Zeitung" beit Führer der RR ich sbetriebsgr11ppen ächndet und Handwerk in der Teutschen Arbcitssront. Tr. v o n R e n t e l e n, beaustracst, der für jedem Treuhänderbezirk seinerseits Beauftragte zur Turchsührung dieser Arbeit bestimmt Hai. Tie Bezirksbeaustragten der Reichslvtriebsgruvpen Handel und Handwerk bearbeiten augenblicklich iin Benehmen mit den zuständigen Organisationen der Unternehmer. Kanfmarmsgehilsen. Gesellen nsw. innerhalb des Handwerks und Handels die Ausstellung der Vorschlagslisten für die Sachverständigenbeiräte. soweit hierfür die Arbeitsfront in Frage kommt. Tie Führung der Reichsl^etriebsgrnppen -Handel und .ivmdtverk hat sich ferner mit den zuständigen Spitzenorganisationen in Verbindung gesetzt, um einheitliche Richtlinien für eine Zusammenarbeit innerhalb der einzelnen Gruppen zu gewährleisten. # Mit der vorläufigen Wahrnehmung der Geschäfte eines Treuhänders der Arbeit sind in den nachstehenden Wirtschaftsbezirken folgende Herren beauftragt worden. Wirtschaftsbezirk Bayern: Kurt Frey. M.d. R.; Wirtschafts- - bezirk Brandenburg: Dr. Daeschner: Wirtschcfftsbezirk Niedcrsachsen: Dr. Josef Klein; Wirtschaftsbezirk Pommern: Konteradmiral a. D. E l a a s s e n; Wirtschaftsbezirk Sachsen: Ernst Stichler, M. d. R.; Wirtschaftsbezirk Westfalen: Syndikus Karl Hahn. In einem Erlaß des Reichsinnenministeriums heißt es lcurt „Berliner Tageblatt": Tie. Bezugsscheine für .Hnnshaltmargarine können in allen einschlägigem Verkaufsstellen mit Ausnahme der EinheitspreisgeMfte eingelöst iverdcn. . (Verordnung vom 23. September 1933 RGBl Seite 662). Im Gegensatz dazu werden von der konrmunalen Woylfahrtsverbilligimg der Lebensmittel vielfach noch) immer Verkaufsstellen ausgeschlossen, die zu einem tllahrungsmittcl-Filialnnterirehinen gehören. Ich halte ein derartiges Vorgehen weder für zweckmäßig noch) für unbedenklich. Tie nötigen Maßnahmen zur Einschränkung der Filialbetriebe können meines Erachtens mir im Zuge eiuer einheitlichen. Planmäßigen Wirtschaftspolitik unter Verücksichtignng der gesamtwirtschaitlichen Interessen für das ganze Reichsgebiet einheitlich getroffen werden und müssen deshalb notwendig der Reichsregierung Vorbehalten bleiben. Einer Verbindung wohlsahrtspolitischer Maßnahmen kommunaler Behörden mit wirtsäsaftspolitischen Zielen fehlt die Planmäßigkeit und Einheitlichkeit, ohne die eine für die Gesamtwirtschaft nützliche Wirkung nicht erzielt werden kann. Bei dem Ausschluß von der Wohlsahrtsverbillignng der Lebensmittel muß insbesondere in Betracht gezogen worden, daß für die betro.sscnen llnternehinnngen über den unmittelbaren Verlust, der sich für sie ans dem Wegfall der mit d<un Verteilen wohlfahrtsvcrbilligter Lebensmittel zu erzielenden Umsätze ergibt, die Gefahr der Kundenabwanderung und damit eine ernste Lage iür das ganze Unternehmen überhaupt begründet wird. Schon dieser Hinweis zeigt, daß die Wirkungen solcher Maßnahmen über den örtlichen Bezirk der sie anorduenden Behörden hinansreichen und deshalb mit den Interessen der (vrsamtwirtschaft in Widerstreit geraten können. Ich darf daher darum bitten, die zuständigen kommunalen Stellen zu ersuchen, enisprechend der in der Verordnung vom 23. September 1933 getroffenen Regelung die Verteilung txr Lebensmittel aus der kommunalen Wohlfahrtsverbilligung ebenfalls auf olle einschlägigen Berkanffstellen mit Ausnahme der Einheitspreisgeschäfte, auszudehnen. Jeder Gewerbetreibende, gleichgültig welcher Branche, hat sich bis spätestens 21. April auf Anordnung der Industrie- und Handelskammer in eine ausgelegte Liste einzutragen und einen Fragebogen auszufüllen. Tie Listen liegen vielfach in den Büros der verschiedenen WirtschaftS- und Be» rufsverbände aus. Tie Eintragung erfolgt sedoch unabhängig von der Mitgliedschaft in einein der Verbände. Sie ist für jeden notwendig, wenn er in seiner Bernfsansübung in Znknnst keine Schwierigkeiten haben will. .Näheres ist aus der Tagespresse und aus Anschlägen an den Litsas- Säulen zu ersehen. Reue VlMlvirtschcist Seinein wirischaftspolitische» Anisoch im^Februarheft der „Hilic". über den wir' berichtet haben, läßt der frühere preußische Staatsminister D r. H e r in a n n H i> p £ c r A s d) o f s im Vtä rzheft eine nicht minder interessante Fortsetzung folgen. Die heutige Zeit, sagt Höpker-Aschoss, wird von der Grundaussassimg beherrscht, daß die Wirtschaft eines Landes ein organisches Ganzes ist: daß die Erscheinungen des Wirtschaftslebens nicht lediglich ein nach N'atnrgesetzen ablausender Vorgang, sondern Answirlungen eines bewußten Willens sind; daß die Landesgren;en nicht zufällige Grenzen einer nur aus Individuen bestellenden Weltivirtfdinft sind, sondern dasi es eine Vvllswirtschast gibt; daß somit auch die Wirtschaft ein Teil des nationalen Lebens ist. Die junge Generation in Deutschland verdammt tüm Kapitalismus; sie weist dem Reiche eine geistige Sendung zu. Auf dem Gebiet der Weltnnrtschaft hat die Herrschaft der weißen Raffe ein Ende genommen. Tie nationale Volksivirtiä^st tritt in den Vordergrund. .Für die Landivirtschast wird diele Richtung durch ein zweites verstärkt. Ter Bauer ist der erste Stand im Staate geworden. -Hc neue Wirtschaftsordnung wird lein Sozialismus sein. Das Eigentum und die Unternehmersührung werden mit Nachdruck anerlannt. S-oinbart hat den Ausdruck „Sinnvolle 'Wirtschaft" ge- Prägt; das weniger beliebte Wort ..Plamvirtschail" eriä)eint deutliäier. Solche Planlvirtichast wie. dermu ist als staatliche Planung und als Selbstverwaltung von Bernssständen unter staatlicher Aussicht denkbar. Unter dem Titel „Palästina-Nachrichten" ist im Verlag.Ernst K ö st e u b a u m (Verlin-Zehlendor ) eme Zeitschrift für Wirtschaftsentwicklung im vorderen Orient erschienen, deren erste Nummer vorliegt. In einem einleitenden Vorwort betont der Herarisgeber. daß die Blätter völlig unab- Ilängcg in ihrem Ausbau dem Zivecke dienen sollen, olffektiv und wahrheitsgetreu R'achrichten. Be-' richte, Illustrationen. Statistiken und alle die Unterlagen zu bringen, aus denen die Wirtschaft^- entwicklung des vorderen Orients, unter besonderer Berücksichtigung Palästinas, erkannt werden Eme Durchsicht der ersten Nunmwr zeigt, dasi m der Tat hier ein reichhaltiges, völlig unpolitisches Inforwationsmaterial vorliegt, das der Beachtung jedes am wirtschaftlichen Aufbau Palcytmas Inil'ressierten. empfohlen werden kann^ Fr. Br. | Jurisliscfj-wirfschaflliche Beratungsstelle 1 i des C.-V. in Hannover 1 Die nächste Sprechstunde hält der S H Syndikus des Landesverbandes Nordwest- 1 deutscbland, Dr. Werner Grunsfeld, Ham- § bürg, am 27. April 1934 von 11 bis 13 un,j 5 von 14 bis 16 Uhr im Büro des O.-V. S Ü Hannover, Georgstrasse 15, 1, ab. 1 ^l!ll!!!lll!!ll[!ll[!!!!l!:i!ll!l!ll!!!l!llllllllll!l!!!l!lll!l!lll|[|1l|||||l!]|l|!? MMafkW Mzde Ter Reichsarbeitsminister hat über ftc Wei terge! tung v 0 n T a r i s v e r l r ä g eg nach dem 1. Mai 1934 eine bedent'ame Anordnung erlassen, nach der die am 30. April noch lamän-bri, Farisverträge als Tarifordnungen so lange unvcn ändert weitergelten, bis der Treuhänder der strbrit ihren Ablauf anm-duet oder sie abändert, ^rr Reichsarbeitsminister kann anch selbst den Al'tzvis bestimmen. . Durch eine besondere Erhebung konnte sestgesiellt werden, dasi von Oktober 1933 bis Märchllg bei den G e m e i n d e ir, Gemeindeverbänden ilirett Betrieben, sowie bei den von den Gelneinden durchgesührten Arbeiten rund 2 3 0 0 0 0 N e n e i n. stet lu ngen erfolgt sind. Bis Ende I»„i iirä weitere 135 000 Neueinstellungen vorgesehen. In Anbetracht der Tatsache, daß die PrciN f ü r N 0 h - und Schnittholz einen iicffianb erreicht hatten, der den Bestand der dcutslleir Forst- und Holzwirtschaft bedrohte, hatte bv R'eichseriiährung-suriinsterium ehre angemessen Vreissteigerung im Laufe des Jahres 1933 für berechtigt erachtet. In den letzten Wochen tzat indessen bei verschiedenen Hvlzsortimenten. insbesei,. dere auch beim Bauholz, die Aufwärtsbeweg,ne; der Preise einen Grad erreicht, der von k\i\ Reichsministerium für Ernährung und Landwirt, schaft mitcr keinen Umständen geduldet werdrn wird. Tiefes hat vielmehr, wie mitgeteilt winz die Absicht, gegen das S v e k u la n te n t ui!', iin Handel in rücksichtslvscr Weise vorzugehen uv) durch Festsetzung von H v ch st p r. 0 i 10 w in.1 wichtige Holzsortimente, der Preistreiberei ein I.' zu setzen. Tie auf Grund des Gesetzes zur Erhaltwy s und Hebung der Kaufkraft vorgesehene Senkung bzw. Befreiung von der Abgabe zur?{v* cheitsloscn Hilfe wird jetzt in ihren Einzä-- st heilen bekanntgegeben. s Illach den auf Grtrnd des Gesetzes über \ Verkehr mit industriellen Rohstoffen und ml!’» \ iabrikaten geschaffenen drei U e b e r w a ch u n gi- { ft c TI c lt s ü r T e r t i l r 0 h st 0 f f e tWolte tit-b | andere Tierhaare. Baumwolle und Bastfasern! ist s nunmehr and) eine Ueberwachnngsstelle für uh* edle M etalle (außer (vifen und St ah ff ii? 1 Leben gerufen worden. , Ihre Tätigkeit wurde Inächst für Kupfer geregelt.?lm 12. April findet in Bremen eine Är« b e i t s t a g u n g der A u ß e n h a n d e l s st e I« k e u. statt, aus der wichtige Referate über abe s Erportfragen gehalten werden. Am 10. llpc'l; loird in Hamburg eine von der Handelskm»; wer veranstaltete A u ß e n h a n d e k s t a gu n g; abgehalten tverden. Die günstige Entwicklung bei den preüsi'« s scheu Sparkassen hat sich iw Februar fortst gesetzt. Tie Spareinlagen stiegen um 138 ^Millionen Viark, und haben damit zum erstur Male die 7-Mikliarden-Grenze überschritten. Tie führenden Verbände der Bücherrevi^ f 0 ren und irts cy a ftsberater habca sich zur „Reichssachschait freier Wirtschastetre"- p händer" zusammengeschlossen. - ' Der Führer der deutschen .Arbeitsfront, H- Robert Ley. hat im Einvernehmen mit deil 1 Reichsminisiern Rudolf Heß. Tr. Goebbels. H'- \ Fvick, Dr. Säpiiitt. .Seldte, Torrn und Feelltzw .f Ettz vgn Rübenach A r b e i t s f r 0 n t >t >t d Wir s. s ck> a s t s f ü h r u n g zu einer in dieser Woche t" k Berlin stattsindenden A r b e i t s t a g u n g Fing'' s laden. Ihr Zweck ist die Schaffung der Grund'; lagen für die gemeinsame Arbeit aller für d-c Sachen-'und Menschen sührung in Wirtschaft^ >»' Arbeitsfront verantwortlichen Gruppen und Per«?. sönlichkeiten. Ist Eine gute Rente ,j bringen Ihnen Anzeigen in dei st C.-V.-Zeitung. Inserate in der j ,1 C.-V. - Zeitung haben ein starkes ■ j Echo. Die C-V.-Zeitung Hat die j-j größte Auflage von allen iüdischen [-| Zeitungen u. Zeitschriften Deutsch- H lands. 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