Seite der Jugend
- Journal
- Seite der Jugend
- Volume
- 1934
- Issue
- 7 (8.3.1934)
- Date
- 1934-03-08
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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, Berlin- 1 _ i Wilmersdorf! a Gelseuüelmerstr. 37 n 8 TVasrner OOS4 | 8 Freier Makler f. alle Versicherungsarten. Unabbäng.von | | bestimmt. Gesellschaft. Verbands-MitgL djüdL Mittelst, i Mannheim In einem gut besuchten Elternabend sprach' Günter Friedländer (Berlin). Der Vor* ßitzende der CV-Jugend Mannheim, Siegfried K a t z, begrüsste die Anwesenden. Die von der Mannheimer deutsch-jüdischen Jugend geschaffene Ludwig-Tietz-Gruppe leitete den Abend mit deutschen Landsknechtsliedern wirksam ein. Günter Friedländer entwickelte lebendig die heutigen Inhalte und Ziele deutschjüdischer Jugend. Niederzissen (Rhid.) Wer die Verhältnisse in den Dorfgemeinden kennt, weiss, wie ungeheuer schwer es ist, die jüdische Jugend zu einer aktiven Gemeinschaft zusammenzufassen. Es ist erfreulich, dass nunmehr auch hier ein deutsch-jüdischer Jugendbund ins Leben gerufen wurde. Die Initiative ergriff Hermann Berger (Burgbrohl). Der Bund zählt bereits 24 Mitglieder. Die erste Veranstaltung war eine Purirnfeier für die ganze Gemeinde. Gerade für die jüdische Landjugend, die an dem Leben der städtischen Bünde keinen Anteil haben kann, wird diese Gemeinschaft sehr wertvoll sein. ßeufhen O./S. Im Bundesbeim Beuthen fanden sich drei hündische „Riog“-Gruppen und zwei werktätige zu einer kleinen, eindrucksvollen Totengedenkfeier zusammen. Erschienen waren u.a. Vertreter des (’. V. und des R. j. F. Günter Heilhör n machte davon Mitteilung, dass der Bund deutsch-jüdischer Jugend am Vormittag ein Blumengebinde vor dem Gefallenendenkmal auf dem hicrdgen jüdischen Friedhof niedergelegt habe, und gedachte kurz dreier deutsch-jüdischer Helden, die für das deutsche Obersrhlesien ihr Leben h ingaben: Rudolf Haasn, Rudolf W a c b s n e r uud Herbert Cohn. Amtsgerichlsrat Dr. Rothe hielt die Gedenkrede auf die zwei Millionen deutscher Gefallenen und besonders auf die 12 000 gefallenen deutschen •luden. Die Feier schloss mit dem Lied: „Ich halt' einen Kameraden“, begleitet von dem 'dumpfen . Trommelwirbel de«' Pfadfinder— tambours. ' Sämtliche Zahlungen für den Landesverband Berlin-Brandenburg des Bundes deutschjüdischer Jugend erfolgen auf Postscheckkonto 153477 Berlin (Heins Brück, Berlin O 34) ecfitl fit SürweMlMlM öanbboll: Mit ersatzgeschwächter Mannschaft schlug der Frankfurter Turn, und Sportverein „Schildden NjF. Wiesbaden 8:1. Hätten es die Außenstürmer des „Schild" verstanden, durch geschickte Verschiebung mit den Halbstürmern das Flügelspiel ihrer Mannschaft besser auszu. nutzen, so wäre ein noch weit höherer Sieg möglich gewesen. Haas im Wiesbadener Tor überragte. — Tie 1. Tamenclf des „Schild" schlug die gleiche Vertretung der Hanauer mit 11:0, einem Resultat, das in dieser Höhe hier öfters vorkommt, da die „Mannschaften" außerordentlich differenziert sind. Tie 2. wurde in Ofsenbach von dem dortigen Jugendbund 0:3 geschlagen. — Tie 2. Mannschaft der Herren gewann gegen JJB. Hanau 4:1. — VK. Mannheim konnte den Frankfurter Philanthropin- Sportverein 7:2 schlagen, der die spielerische Ueberlegenheit' der Mannheimer durch ein unnötiges, hartes Spiel auszugleichen versuchte. Der Schiri antwortete mit einigen Platzverweisen. Fußball: Ter Tabellenführer „Schild" (Frankfurt a. M.) gewann nur knapp mit 1 :0 gegen den JJB. Öfsenbach. Das knappe Resultat ist" Ausdruck eines erbitterten Punktekampfes sowie der fabelhaften Arbeit von Rothschild (Offenbach) im Tor. Tie IL-Mannschast schlug Langensebold 1. 2:0. — BK. Mannheim mußte sich im Spiel gegen die Neulingself NjF. (Mainz) mit einem Unentschieden 8:8 zufriedengeben, während der JJB. Hanan den Mannheimer BK. überraschend glatt mit 4 :1 schlagen konnte. Ebenfalls 4 :1 verlor der Tarmstädter RjF. gegen den Frankfurter BK. " Bei den unteren Mannschaften getvanu „Schilds" 8. gegen Osfenbach 8:1, die 2. Schülermaunschaft spielte gegen die gleiche Vertretung des RjF. Tarmstadt 1:1. Mt blutendem Herzen haben wir Sportler, die nicht dem Makkabikreis angehören, dieses große Fest erlebt, wo so viel gezeigt und noch mehr geleistet wurde. Tr. Rabau, der Vorsitzende des deutschen Ncalfabikreises, nannte cs „den ersten großen Tag des jüdischen Sports. „Mafknbi im Vormarsch", das war die Devise des Hallensportsestes, das zu Unrecht diese Bezeichnung, führte: es war kein Sportfest, es war eine jüdisch. politische Kundgebung. Als solche ist sie zu werten, und nur so kann die Tatsache, daß nur ein Teil der jüdischen Sportler Deutschlands starten durste, verstanden und begriffen werden. Es fehlte der Vergleichsmaßstab für jenes „Mokkabr rm Vormarsch". Es war ja niemand da, der widersprechen konnte: es siegten viele, weil ihnen die Gegner fehlten. Somit wurde mau nur teilweise den Anforderungen der tausenden Zuschauer gerecht, denn das Laienpublikum verstand nichts von Zeiten und Zahlen. Es wollte wissen, wer der Beste sei. der Beste unter den jüdischen Sportlern in Deutschland. Ergebnisse: DramatM war der 1000 -Meter- Lauf: in einem grandiosen Verfolgungsrennen wurde der Olpmpiakaudidat Orglcr (Köln) von dem Berliner Werthen knapp um KörperbreUe in 2,3t) geschlagen. MI-Meter-Laus für Männer: 1. Emanuel (Köln): Frauen: Goldberg (Franksiirt) 7,0 Sekunden: Jugend A: Schattmann (Berlin) 5,8 Sekunden: Jugend B*. Friehmann (Frankfurt) 0,0 Sekunden: Knaben: Krauß (Frankfurt a. M.) 7.0 Sekunden: Mädchen: Adler (Frankfurt a. M.) 6,8 Sekunden: Alte Herren: Metzger (Frankfurts. — H o ch s p r u n g : Wasser I (Benin) l.i'.ä Meter. Schwedenstasfel: Köln Die ReichSgeschiiftSttelle des jüdisch«« Frauenbundes uud die Anmeldestelle für das Heim in Wyk auf Föhr sind von Berlin Monbijouplatz 10. nach Berlin-Charlottenburg' Kantstr. 158, Gartenhaus, verlegt worden. Fern, 'sprechen: I I. Bismarck 4011. Das Breslauer Jüdisch.Theologische Seminar, Fraenckelsckte Stiftung. Hochschule für jüdische Theologie, beginnt die Vorlesungen bM Sommersemesters am 17. April. Tie Ausnahme, Prüfung findet am 16. April statt. Anfragen sind an das Tozentenkollegiiim des Seminar, z. Hb. bez derzeitigen Vorsitzenden. S e in i n a r r a bb iner D r. R a b i n. Breslau I. Wallstraße 14. zu richten In das Tozeutenkollogium ist Tr. Heinrich Speyer neu eiugetreten. Professor Dr. (Zuido Kisch wirdGaftvorlesliugen uudUobuugen alchalten. Die Jüdische Chorvcrcinignng Frankfurt o. M deren musikalische Leitung Tr. l'L Ehreureini |li:t wurde in das Bercinsregistcr beim Amtsgericht Frans', surf a. M. unterm 26. Februar eingetragen. Ter (5hu; besteht gegenwärtig aus etwa 80 Mitgliedern und sludieo Werke von Schubert und Haydn ein. vor Berlin. IOX'/j Rundenstasicl für Männer: Berlin überlegen vor Köln: Frauen: Frankfurt. 10X50 Bieterüberlegen vor Köln: Franc',. Pendelftafsel: Berlin 35 Bieter vor Tüsseldorf. — Handballturnier: Tie Enischeidungsspiele: Bk. Berlin—Bk. Mannheiin 4 : 3 ('- : 0): Bk. Frankfurt- Bk. Stuttgart 5:2 (2 : IV. Mannheiin—Frankfurt 3.: 3 (3 :1). (tndiabelle: 1. Bk. Mannheim, .2. Bk. Frankfurt. 3. Bk. Berlin, 4. Bk. Stuttgart u. v. a. — Bor-, Kämpfe: Roschke (Berlin) schlägt Cohen (Düsseldorf) Ahbrnch: Wallach (Berlin) kämpft unentschieden gegen Schott (Tüsseldorf): Kronseid (Berlin) zwingt Jakobi (Tüsseldorf) znr Aufgahe: Klinger (Berlin) wird wegen Haltens außerhalb des Ringes disgualifiziert. Sieger: Branntwein (Tüsseldorf). Sieger des Mannschaststampfes im Boxen: Makkabi (Berlin). Aon den Schaudarbietungen fiiib besonders "die Frouengymnastil unter der Leitung von Bella Stein zu erwähnen. Auch die Ringer und die Spitzenkönner beim Tischtennis, darunter Schimmel u. a., zeigten guie Arbeit. Mr. Der Berliner Nuder-Glnv Welle Poseidon kann am 12, März auf sein stijähriges Bestehen zuruckblirken. Ans diesem Anlaß findet am!2. Akärz ein Jubiläuinskvmmers in dem Festsälen, \V*15, Emser Straße 13, und am 17, März ein Jubilänmsbasl in den gleichen Räumen statt. Ausknnsi: R. Ems, Riederwallstr. 4 (Merk. 3311). Die Gemeinnühigc Wohntulgsberatungsstelle bei der Jüdischen Geineinde in Berlin. QranienbnrgeL Straße 29. vermittelt — für 9R i e (r r , Unter- Mieter unh H auswirte u ir e n t g el t l i ch — Wohmmgen und Zimmer. Sprechstunden: Montag bis Freitag und Sonntag von 9 Uhr. 30 Min. bis 12 Uhr und am Mittwoch nachmittag von 5 bis 6 Uhr. Berlin 8. Mörz, 17 Uhr: Fraucnvereiu der Berliner Loanr U. O. B. B. Cs. V. öiftimß mit Vortrag von Jot,am a Löwenberg über Eindrücke aus Palästina. Logen. Haus, Klciststraße 10. 10. März, 20 Uhr: Verein Synagoge Lindenstratze. Rad. biner Dr. S a l o m o n f f i : „Die hohen ffpicctaop.« Oberkantor Lewandowski (Gesang), Alerand»! ffi c i n b a um (Orgelt. 10. März: Iugendgemeinschaft des Snnagoaenvcreins Prin;. regcntenstratze (im Bund Deutsch-Istdischcr Jugend) 16 Uhr 30 Mi».: Purimfest der Jüngeren. 20 Ulin 30 Min.: Puriinsest der älteren Gruppen. Voac, Emser Straße 12113. 14. März: Vereinigung silbischer Frauen Eros;.Berlins Konzert bei Cohn, 8AV 19, Waüstraste 3M. Toni D a s e n (Gesang), Fritz W a I l e n b e r g (Cello), Erna Klein (Klavier). Frankfurt a. M. 10. Marz, 20 Uhr 3» Min.: Gesellsä)aft für jüdische Volk,,. biidung e. V. Edith H e r r n st a d t. O e I I i n g e n iBerliii) spricht aus jüdischen Dichtungen unserer Tage. Frankfurt.Loge. Bcnthcn, O.-S. 11. Marz, 20 Uhr 13 Mi«.: Niillurobend des ohrrfrt)lcti- [djeii Orchesterringes. Julius D a h, Berlin: „Eae»>e und die Juden." Leitung: Erwin H e p n e r. Hamburg 13. Mörz, 20 Uhr 13 Min.: Deutsch.Israelitische Gemeinde. Ministerialrat a. D. Dr. Otto Hirsch: „Die Reicheverlreiung der deutschen Juden, ihre Tätigkeit und ihre Ausgaben." Eurio-Haus. Leipzig 11. März, 20 Uhr: Kulturausschuß. Rezitationsabend Lud. wig Hardt. Alle Börse. BreSlau 15. März, 20 Uhr SS Mi«.: Verein für jüdische Geschichi« und Literatur. Julius B a b , Berlin, spricht über jüdische Stoffe in der modernen Dichtung. Lessing.Loae, ks/illl!8 1« LjS'Cuy .In.icliimsUialer Strafe 13. J. 1, RUro. 6079. KUnstl. Leitung: Heinz Fuss. Tagl. (ausser Freitags) ft.40 Uhr Dsr auüersewinüclie Erfolg! Wally Winter Schwan Comp. Val Mabee Rolf Rafaely Kar! Flelscbmann sowie weitern Attraktionen. Conference: Epod Jacobsohn. Eintritt: Wochentags: RM l,— u- 1,50, Sonntags: RM 1,- 1,50 u. 2,-. Donnerstags 1 Hir: Hausfrauen- Sonntags 4 Uhr; Nachmittagsvorstellung. T3nz,Stimmung, Behaglichkeit k Wo kann man sich wirklich X X gut amüsieren? „Cafö Trianon" Mitglied der Jüd. Gemeinde, Berlin © © Itn.vcrlsclier 1 © © THglich nachmittags und abends Tanz, Anerk. beste WienerKUche b.ganz billig.Pr. Eintritt trei! Telcl, B 0, OS-'V). Wochentags abends Samst.u.Sonnt.abds. 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