Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 13 (1934)
- Issue
- 7 (15.2.1934)
- Date
- 1934-02-15
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2277379-2278044-2278051--08384-2289381- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
BTf ■ | ' W //"M; ■ 7^/ /f ■ I;! f!t . „ :: J@VOL-ywüC^'ULiv LJ ' :k2y-7..' < I* BcESa®®.. \/vm Die Rasiensorschung ist eine junge Wissenschaft, auch wenn man sich seit den Zeiten des Aristoteles schon mit dem Problem beschäftigt hat, was am Menschen beständig und was an ihm veränderlich ist. Aus der Erkenntnis heraus, daß bei kritischer Sichtung eines reichhaltigen wissenschaftlichen Materials über die Erb- und Umwelt sich nicht nur für die Allgemeinheit, sondern auch für das Leben des einzelnen wichtige praktische Folgen ergeben, wurde vor kurzem in Lettin die „Arbeitsgemeinschaft für jüdische > Erbforschung und Erbpflege" ins Leben gerufen, der bedeutende Äerzte, Erbsorscher und Soziologen angehören. Als ich ihrem Gründer und Leiter, dem Frauenarzt Dr. W. Nußbaum, einen Besuch abstatte, treffe ich ihn dabei, wie er, umgeben von Photos und graphischen Skizzen, von Statistiken imb Diapositiven, mit der Post eingetroffenes Phvtvmaterial einer kritischeren Lichtung unterzieht. „Sehen Cie," empfängt er mich mit der stolzen Freude des Wissenschaftlers, „eben sind wieder neue Zwillinge bei mir angekommen." „Zwillinge?" „Nichtig — dazu müsien Sie wissen, daß die Zwillingsforschung ausgezeichnetes Material ergibt, um durch Vergleich von erbähnlichen und erbunähnlichen Zwillingen Einblick in die feinsten Zusammenhänge zwischen lirbe und Umwelt zu gewinnen. Wenn etwa zwei verschiedene Zwillinge dieselben Eigenschaften haben — natürlich an einer großen Jahl verglichen — dann sind diese vererbt. Turch Vergleich von erbähnlichen und erbunähnlichen Zwillingen kommt man dann zur Aufstellung von Erbmerkmalen." „Und wieviel Zwillinge gibt es, an denen man derartige Untersuchungen schon vorgenommen hat?" „Auf der ganzen Welt sind bisher 5000 Zwillinge untersucht worden, in Deutschland allein über tausend, unter denen 300 jüdische festgestellt wurden." Ast ^ss AUsstzAsKA Ein anderer anthropologischer Pfeiler der Erbforschung ist die Zusammenstellung und Beschreibung der Juden nach Typen. Dr. Nußbaum holt die Skizze einer Weltkarte herbei. Innerhalb bestimmter Gebietsgrenzen sieht man jeweils neben den charakteristischen Köpfen von Angehörigen der verschiedensten Nassen die häufig völlig voneinander Unterschiedenen der Juden, die sich während der letzten zweitausend Jahre über den ganzen Erdkreis zerstreut haben. Man trifft sie in fast allen Längen- und Breitengraden, im Klima fast aller Himmelsstriche, so daß aus vielfältigem und aufschlußreichem Vergleichsmaterial für die Nassensorschung wesentliche Schlüsse gezogen werden können, und zwar auf Grund von anthropometrischen Messun- ' gen, von Physiognomischen Beobachtungen usw. Da sieht man z. B. die Photographie eines chinesischen Juden, der einen solchen reinen Mongolentyp darstellt, daß ihn jedermann für einen Chinesen halten muß. Da bemerkt man die jemenitischen Juden Süd» westarabiens, übrigens die langköpsigsten Juden, die die anthropologische Literatur kennt. Sie könnte man nach dem ganzen Habitus für judaisierte Araber halten, die sich von den Landesbewohnern nur durch kleineren Wuchs unterscheiden. Ohmmmg Vt ßnks) "/ Prüfung der Augen- Haar färb» Messung der Nabelhöhe;.üi' - j; •'4 Aua der erbbiologischen Sprechstunde Wenn man die Juden verschiedener Länder vergleicht, so ist es sicher, daß sie ein Rassengemisch sind. Das jüdische Rassengemisch deutet darauf hin, daß seine Geschichte im Orient und Okzident ist. „Biologische Unterschiede in den einzelnen Ländern", erklärt Dr. Nußbaum, „durch ver° schiedene Rassenmischung und verschiedene Inzucht bringen verschiedene Typen hervor: den deutschen Juden, den französischen, den italienischen, den englischen, den russischen Juden usw. Im allgemeinen werden vier von einander abweichende große Gruppen unterschieden, und zwar: der zentraleuropäische Typ, der orientalische, der vorderasiatische und der Mittelmeertyp. Ohne auf Einzelheiten einzugehen, kann man sagen, daß die Westjuden eine Mischung mit der europäischen Seite zeigen. Es liegt auch die Vermutung nahe, daß eine sehr große Verwandtschaft des orientalischen Typs unter den Juden mit dem Mittelmeertyp und des vorderasiatischen mit dem dinarischen besteht." „Beschäftigt sich die Arbeitsgemeinschaft auch mit der Erforschung von Stammbäumen?" „Allerdings; aber nicht aus Gründen der Familienforschung — die ist wieder ein Kapitel für sich — sondern, um daraus Schlüsse für die erbbiologische Begabung und Belastung zu ziehen. Wir gehen dabei genealogisch nicht nur rückwärts, sondern auch in Seiteminien, da sich beispielsweise in Vettern -und Cousinen die Erbmerkmale besonders deutlich ausprägen." Bei allen derartigen Untersuchungen, so betont Dr. Nußbaum, sei nicht nur das Biologische, sondern nicht minder das Sozio-, logische entscheidend, wobei die Umwelt nrcht zu eng gefaßt werden dürfe. So könne man sich mcht allein auf Klima und Landschaftbeschränken, man müsse auch die wirtschaftliche und die religiöse Struktur der Umgebung in Rechnung stellen. „Welche Konsequenzen ergeben sich nun aus der Erblehre für die Praxis?" „Ich sagte schon, daß die geschilderte Methode noch jungen Datums ist. Trotzdem kann die Erblehre schon heute praktische Ratschläge geben, etwa für die Erziehung der Jugend, für die erbliche Einsicht, daß nämlich neben der geistigen Selbstbesinnung der Juden auch eine natürliche vor sich gehen Fotodienst. Arno Kikoler muß, die sich an die Träger des Judentums wendet. Denn —. und diese Frage liegt sehr nahe — was hat die geistige Selbstbesinnung für einen Sinn, wenn der gesunde Nachwuchs fehlt, wenn Ueberalterung droht und dis, mittlere Alterschicht in ihrem Lebensraum eingeschränkt ist? Es müssen gesunde Erblinien unter möglichster Allsschaltung der Erbkrankheiten geschaffen werden. Diesem Zweck dienen auch die Sprechstunden für Ehe-. und Berufsberatung auf erbbiologischer Grundlage, die ich vor kilrzem im Krankenhaus der Berliner Jüdischen Gemeinde eingerichtet habe. Da orientieren sich Leute vor der Eheschließung, ob sie eine Ehe eingehew' sollen und können. Junge Menschen empfangen dort Winke für die Berussumschichtimg§ -dazu wird der ganze Komplex ihrer Anlagen! untersucht, wobei die Familie im erbbio-- logischen Sinn Auskunft über die Möglichkeit der Anlagen gibt. Und es zeigt sich die gerade in der gegenwärtigen Zeit besonders erfreu-, liche Tatsache, daß die Anlagen bei vielen! Menschen oft weiter reichen als sie selbst denken. Zum Schluß möchte ich noch hervorheben, daß wir jetzt auch an oft- und westjüdischen Kindern in verschiedenen Schulen Berlins und Würzburgs mit Untersuchungen! begonnen haben, denn wir streben danach, die Familienberatung wegen des Nachwuchses auf eine breitere und wissenschaftlich fundierte Basis zu stellen." Luxen Tannenbaum. VW WM MMÄWZ In der Berliner Synagoge Nykestraße wird demnächst eine neue musikalische Freitagabend-Liturgie des Chordirigenten Jacob' Dymont, eines Schülers von Hugo Kann, aufgesührt. Versuche einer Neugestaltung unserer Synagogalmustk haben rin Gemeinsames: sie suchen die Quellen der jüdischmusikalischen Tradrtion aufzudecken, um so bte Basis für eine Erneuerung der Liturgie zu finden, die m der Vergangenheit verankert ist. Im Gegensatz zur Synagogenmusik haben die christlichen Konfessionen einen reichen, wohlüberlieferten und historisch erforschten Schatz alten Melodicngutes.welcher derart ausbau. und lebensfähig ist. daß er bis m die Neuzeit als ein unermeßlich wertvolles Fundinnent in der Kirchenmusik bearbeitet werde.« .konnte, -wir Juden besitzen diese Tradition nicht; wrr können uns mit Hilfe der vergleichenden Musikwissenschaft nur ein ungefähres Bild von der Art un erer alten Rulik machen. Um so größeres Jntere,so darf der Versuch Tymontü beanspruchen, der in ctn tct: »«J künstlerisch wertvoller Weise cmen Vorstoß m dieser Richtung unternimmt. Das Werk ist für Kantor und Mäuuerchor gesetzt; eine Bearbeitung für Chor ist vorgesehen. Es umfaßt den gesamten Ab nd Gottesdienst (außer der Komposition deZ Kiddusch) einschließlich Mincha. Eins ,iill, beim ersten Blick auf dl-! Partitu,: m£ dei tojn|>om[t hat auch tneunb-gleiteten R z linnen des «anlors ausn-Ichr.-b-n; da! ist UN. bkwöhnlich Der Ehasan Irug stet» M 6jter improvisierte, auflenblicklmier Eum-bung g - >°°b°i er Ilch natürlich an den Sder C-b t° und E-bieten der Mustkübuna. lst im d-r Ich! n Jahrhunderte verlorenund nur nach m d-r wnstlerilchen Till,gleit der U-be-all da. wo Improvisation im l.unstw--k g Nicht,"« s ä tut nun einen entscheidenden Schritt. Er geht aus den Musikstil der Gregorianik zurück. Damit greift er ein Stilmerkmal der uralten Tempelmusik ans. Diese Musik selber ist zwar verloren: wir wissen aber, daß sie auf die Gestaltung des gregorianischen Chorals entscheidenden Einflrlß gehabt' hat. Es handelt sich hierbei um ein Psalmodieren, daS sich nur in einem kleinen Kreis von Tönen bewegt, immer um einen Ton kreist (den sog. Reperkussions- Ton), der etwa in der Mitte des iimspannten Intervalls liegt. Diese melodischer! Floskeln fußen auf den alten Kirchentönen. Natürlich weitet Dyinom den begrenzten Umfang dieser Phrasen auch aus; er schreibt melodische Bögen, die deutlich ostjüdischen Einschlag zeigen. Wrr finden die Vorschläge, Schluchzer, Triolen, Koloraturen, Verzierungen, wie sie der Osten kennt. Bei diesen Teilen ist wieder die Einordnung in das vur-Noll-Geschlecht der Neuzeit möglich Hier bringt Dymont auch den für die jüdische Musik (durch die slawische beeinflußt) kennzeichnenden übermäßigen Sekundschritt. Die Chorsätze: in den Responsen löst Dymont die bisherigen stereotypen Formeln durch Motive ab, die genauer zu den Schlußkadenzen des Kantors passen, die entweder die Kadenzschrittc wiederholen oder die Kadenz erst zu Ende sichren (die Oluens mi Kaddisch) Selbstverständlich beumht sich Dymont mn e'utc cuqc musikalische Verklammerung von Chorsatz und kantoraler Rezitation. Der Chor nimmt ein vom Kantor gebrachtes Thema auf oder bringt es in der Vergrößerung. Das zeigt sich auch bet den abgeschlossenen Chorstücken (z. B. 92. Psalm). Um dem Text und dem Wortakzent besser gerecht werden zu können,, ersetzt der Komponist die üblichen Zwei- oder dreiteiligen Takte durch eine mehr freie Rhythmik. So wechseln im „May tamvn" — dem eine im Osten gesungene Melodie des Hohen Liedes zugrunde liegt «/».. »/,. und •jv2o!t einander ab Nur an einigen Stellen bringt Dymont leicht faßliche Klangbilder (Schmäh, mieijo maucho). Mit der eigeriartigen und bedeutenden Behandlung deS Melodischen und Rhythmischen verglichen erscheint mir die Fassung der Harmonik nicht gleich glücklich. Hier hätten - einfache, archäisterende Akkorde besser zum Stil des Ganzen gepaßt als die manchmal romantisch-weichen oder modern- ' komplizierten Harnumien, Einige Kleinigkeiten empfehle ich zur Aenderung: die unschönen Sep. timenakkorde im zweiten Takt de8 zweiten und dritten der sechs Aiifangspsalmen oder die Verdoppelung des „6" (2. Tenor. 2. Baß) im dritten Psalm. Auch wirken die Halbschlüsse nicht immer überzeugend (Lecho daudi. Schluß der 1. Strophe). Daneben stehen prachtvolle Stücke wie ein „Haschkiwenu" mit seinen. Quintenorgelpnnkt. Die Liturgie kann natürlich nicht nur unter dem Gesichtspunkt ihres absolut musikalischen Wertes betrachtet werden. Synagogalmustk darf nie Selbstzweck sein, sondern muß sich immer dein hohen Ideal der religiösen Beseelung unterordnen und seiner Vertiefung dienen; diese musikalische Neufassung durch Dyniont entspricht der Würde und der Helligkeit des Gebettextcs. Ludwig AHmann. «WSE Wimw K0KSLMMML LrrErld SMÄINM Das „Neue Streichquartett" brachte in einem Charlottendiirger Privathause Kammermusikwerke von Berthold Goldschrnidt. Neben dem zweiten Streichquartett, das man sähon vor einigen- Dtonaten hörte, wurden noch ein Streichtrio und ein Q.rartett aus früherer Zeit gespielt. Dieser 2l6euö bestätigt den Eindruck, daß Goldschn.idt zu dem Kreis um Hindemich, den Pionier moderner Musik, gehört; zu einem Kreis also, der eine Abkehr zur Hochromautik darstellt, der das harmonische Klangschivelgen durch klare mrd oft harte Liniensühruug ablöst. Deurgemäß ersetzt Goldschrnidt den im wesentlichen harmonisch-orientierten Stil durch reiches melcäiisches Eigenleben aller Stimmen, die Hon.ophonre durch einen durchiveg kunstvollen kontrapurcktischen Satz. Der Wog, den der Korn- Ponist geben will, wird schon m seinem ersten Quartett, das er vor neun Jahrm ftfjridb, sichtbar. Den Zugang zu dem Werk wird inan am ehesten i.n Scherzosah finden, der noch am meisten an die Vergangenheit erinnert, ottva'an das Scherzo aus Bruckners st. Sinfonie. Eingänglich sirrd durchiveg die Schlußsätze, in denen Goldschmidt lustige, derl>c Polkatheiueu mit modernen Stilmitteln gestaltet. Die Enttvicklmra Goldschmrdts wird beim Vergleich der ersten Sätze der beiden Quartette deutlich; das erste Stück nimmt doch mehr den Rang einer. St.rdienarbeit' ein, im zweiten ist die Tyematik größer, der Rhythmus freier, gelöster, der Satz hat Züge deS Jmprovisatorischen. Phantastischen erhalten. Fonnal gesehen strebt Goldschmidt. zum Sonatenstil; diese Forn. verlangt neben der Durcharbeitrnvg in. kleinen vor allem Ailsbau im großen, . Gestaltung auf weite Sicht. Das findet sich bei den ausgesührten Werken nur in den langsamen Sätzen. Dem Komponisten bleibt, wenn er diesen Weg sinfonischer Durchflihrung nicht gehen will, nur die Möglichkett Hindemlths, der statt weniger großer Sätze eine größere Zahl kleiner schreibt, statt der Sonate die Suite. Jedenfalls.verdient Weg und Werk Berthold Goldschmidts größte Beachtung. Alle Hochachtung vor den vier Herren des Neuen Streichq.lartetts (Frey, Prager, Meyer, Weil), die sich der modernen Atusik mit solcher Hingabe anriehrnen. L. A. SrmSüMSkir für Sie Miner KüMlerMe - Die Künstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde gab einen Trioabend im -Hause von Dr. Meyer. Es spielten Rosa Etkin (Klavier), Jadwiga Elsner-Frommer (Violine) und Godfriod Zeelauder (Cello). Drei Alusiker, .grundverschieden in Temperament und Leistung, eine Pianistin, deren großsorinatige Klavrerkunst in den Konzertsaal. nicht in einen intimen Kammerumsikraum gehört, eine Geigerin, bei der die technischen Voraussetzungen noch nicht durchweg erfüllt sind und der Cellist, in jeder Beziehung ein überlegener Meister. Die Wiedergabe ivurde von den: furiosen Brw der Pianistin bestimmt. So gelingt eine drarnatisch belebte Interpretation von Mendelssohns erstem Trio; bei Niozart ka>n das eigentliche „uwzärtliche" zu kurz; manche Tempi waren überhetzt (Allegretto-Satz bei Beethoven). Das ursprüngttch vorgesehene Smetana-Trio wäre der künstlerischen Eigenart der Vereinigung weit entgegen gekommen. Schade, daß dieses prächtige, viel zu unbekannte Stück ausfiel. L. A. Bei einem Musikabend im Hause von Dr. Bloch in der Kaiserallee, der zum Besten der jüdischen Künstlerhilfe veranstaltet tvurde, fiel das Können des Pianisten Paul Lichtenstern auf; in Beethovens ..Ntondscheinsonate" vermochte er das Presto so klar aufzubaueu und zu steigern, daß es zu eindringlicher Wirkung kam. Das Programm der beiden Sängerinnen des Abends war etwaö zu anspruchsvoll, doch wurde der geschrnackvolle und gefällige Vortrag einiger der seinen Mahler-Lieder durch die Sopranistin Alice Hannes-Cassirer eine angenehme Ueberraschung. d.k. KrrdLMAOMW» Zugunsten des Winterhilfsrverks des Deutschen Volkes veranstaltete die Jüdische Gemeinde Berlin ein Festkonzert in der Philharmonie. Ausführende waren das Kulturbundorchester unter Joseph Rosen stock, der Geiger Willi Frey 2 *V