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Central-Verein-Zeitung · 1934-01-04 · 1 (4.1.1934) · page 1

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
13 (1934)
Issue
1 (4.1.1934)
Date
1934-01-04
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Berlin»?. Januar 1934 XIII* Jahrgang / Nr. 1 >JPre(s-20 Pfenril entraleresn BUTT» Fit S> E» TS CUT UHU HP JUDE H T » M f .J-LliJLä ^!, % « Jfi.fr L i. 'j 'Oi. Ä Ä K tz Ä l .i tz W!i; tü W K Zu einem Aufsatz von Reichsminlster DrArick Die „Deutsche Juristen-Zeitung" eröffnet ihren 39. Jahrgang unter neuer Leitung mit einem Aufsatz des Reichsinnenm i n i st e r s D r. Frick, der die Ueberschrift „Die Nassensrage in der deutschen Gesetzgebung" trägt. Es ist bekannt, daß das Reichsinnenministerium federführend bei der Ausstellung der neuen Grundsätze der M!!IIII!IIIklllllllkll!k!!!lk!ll!kll!lk!!k!lllk!kkk!!lk!!!kk!l!k!!!!!k!!!tklll!!!!!!!Ik „Seite der Jugend“ Nr. 2 (2. Beiblatt 3. Seite) deutschen Gesetzgebung gewesen ist, und daß in ihm die neue Verfassung des Deutschen Reiches bearbeitet wird. Auch das Rasseamt untersteht dem Reichsinnenministerium. Minister Dr. Frick hat in letzter Zeit mehrsuch vor der Oessentlichkeit die Grundsätze entwickelt, die zum gesetzgeberischen Einbau des Rassegedankens geführt haben. Der Artikel in der „Deutschen Juristen-Zeitung" saßt die bekannten Gesichtspunkte noch einmal besonders übersichtlich zusammen. Dr. Frick führt eingangs aus: „Ausgehend von der Ueberzeugung, daß dre Zukunft des deutschen Volkes nur durch die Reinheit der Rasse gesichert werden kann, hat die nationalsozialistische Regierung in Deutschland ihre Rassengesetzgebung geschaffen. Diese Gesetzgebung ist im In- und Ausland vielfachen Angriffen und Mißdeutungen ausgesetzt gewesen. Ich habe erst unlängst die namentlich mr Fernen Osten ausgetretenen Befürchtungen, daß Deutschland dadurch die Angehörigen fremder Rassen deklassiere, im Namen der Neichsregierung als völlig unbegründet bezeichnen und daraus Hinweisen können, daß entsprechende Gedanken, die in Deutschland auch schon in den Bestrebungen anderer Völker zum Ausdruck gekommen sind. Insbesondere habe ich ausdrücklich erklärt, daß die Neichsregierung mit ihren Bemühungen, das Rassengut des deutschen Volkes zu Pflegen und seine Reinhaltung sicherzustellen, in, keiner Weise ein Werturteil über andere Nassen fällen will, und daß es der Neichsregierung und dem deutschen Volk fernliegt, die alte und hohe Kultur vieler vom deutschen Volk rassisch - verschiedener Völker herabzusetzen. Wohl ist es richtig, daß das deutsche) Volk kein „reinrassiges" 'Volk' im dein* * : \ f f J WM vz i Sinne ist, daß in ihm eine Rasse aus-- schließlich verkörpert ist. Ueber unseren alten Erdteil Europa sind soviel Völkerstürme weggebraust, daß nur wenig ganz reinrassiges Volkstum vorhanden ist. Wohl aber überwiegt im deutschen Volk der Ei n - schlag der nordischen und der fä.li s ch en Rasse so stark, daß das - deutsche Volk, obwohl in ihm auch die dina- ■ rische, ostbaltische, osüsche und westische Rasse vertreten ist, als „nordisch bestimmt" ’ angesehen werden darf." Sodann wendet sich der Verfasser der Iudensrage zu. „Eine Gefahr für das deutsche Volk bedeuten aber die von allen diesen Rassen sich scharf abhebenden Juden. Obwohl sie nur 1,5 Prozent der deutschen Bevölkerung ausmachen, hatten sie in den letzten Jahrzehnten, besonders aber seit 1918, durch den Zustrom von Juden aus dem Nahen Osten in Deutschland einen unverhältnismäßig großen Einfluß auf wirtschaftlichem, - finanziellem und politischem Gebiet erlangt. D i e d a d u r ch g e g e b e n e Gefahr hat der Nationalsozialismus von Anfang an erkannt. Bereits s , das am 26.',Februar 1920 der Oessentlichkeit r" übergebene"- -Programm der N^DAP trägt % Jakob Wassermann ’Fotodiensl Arno Kikoler, Berlin Zu den Aufsätzen 2. Beilage 1. Seite y!llllt!lfilllilllIIIIIIIIIIIÜII(lllillllll|{|llili!il!ii!ll[il!llllll!li!{llll!lll!llllil dem Rechnung und zieht daraus-die notwendigen Folgerungen. Auf dem völkischen Gedanken beruht der Nationalsozialismus: 4 mit ihm steht und fällt die Partei, die Be- - wegung und der Staat, die mit ihm eins geworden sind. Nicht um Klassen, Stände oder Konfessionen geht es dem National- ' sozialismus, sondern um das deutsche Volk. Es war deshalb auch selbstverständlich, - daß die Verwirklichung dieser rassischen Grundsätze eine der dringendsten Ausgaben der nationalen Negierung sein mußte." Nunmehr entwickelt der Minister die Prinzipien, die bei den Gesetzen im einzelnen Au- . Wendung fanden, und setzt sich mit kritisc m .'Einwendungen auseinander. Ausgehend v :n '.Gesetz zur Wiederherstellung des Berr'bbeamtentums (BBG) stellt er fest, daß dadrnch .-.die „Frage, wer deutscher Beamter sein kann. 'Nicht nach der Staatsangehörigkeit, sondern!| - ■ - ' Karl- M elchidr'

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