Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 12 (1933)
- Issue
- 48 (14.12.1933)
- Date
- 1933-12-14
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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bes. nml) ^vnt öou «rill die Ömc U’pc iil)" orl], ü lull llv ln-. :rlf >»ß vn« iivh Her er n H i j (p \\QjJePrfirin Nr. 43 ^o\^öLioÜLUl£JLIÜl;J 2. Beilage' Ä?cv Canfocsfoerfortnb 9c t c b e r f ch l c \ i c lt v^lü'nfvaltH'n'iii” Iint, über die all- ^'Müie Tättgieit hinaus und neben der Ürc'nn'denklich mnfanqreichen Einzel-!- liim-u st'l vielen Monaten schon sein ^Üi't.nich'innerk ans die unmittelbare ,nid persönliche Fühlungnahme mit unseren rnunden in Sradl und Land gerichtet. Tu L-m i\wtdt bat. formte in den Monaten ii;u bil Juli. eine Anzahl von Beranstalsu'icu ür Breslau ftnltaofintbrn; in speziellem 'pslamnieichamp' interessierte Wirtschaftskreise iprd mciiviiid) zusannnenberufen tvordcn; in I^-ten Crii'it der Provinz trasen sich die .„orstünde unserer Ortsgrilppen, in einigen nnberen fanden schr gut besuchte Bersamm- [Ull!ini stall. lleber.Ul berichtete der Shndikus ^.'''gandee-verbaudee'. Tr. Rudolf BreitbarU) iBrcslau). über die Arbeit des EentralvcrcinS und wies an Jönnb von Beijnic'i'ii nach, in ivesi-h großent Umfange der dciitmlberein bemüyt weit und ist. durch ^U,niidlnngen mit Lokal- und Zentral- Huiörden die ans der neueren Gesetzgebung >ich eraebendeu Härten zu mildern und Mißverständnisse zu beseitigen. ZweiscGsragen leimten gellärt. Hofsnnngen belebt. Mut und Zuversicht unter Hinweis auf offizielle Erllärmigen und amtliche Berlautbarnngeu gegebeu inerden. 'Tie verstärkte Wintcrarbeit de? Landcsmbaudcs begann am 19. Oktober mit einem groftangelegten Vortrag des Syndikus de4 Eentralvereiits, Dr. Alfred -Airs ch b erg, in -^reslau. In prägnanten svormntiernngen zu den ^chieksalsfrageu der deirtschen Inden und durch Ausführungen tatsächlicher und rechtlicher Art. von Geschehnissen und aus der Arbeit des b'entralvereins, ebenso wie die ungeheure Füllekenntnislverter Einzelheiten gab er den versammelten Wirtschaftlern ein überzeugendes Vild von der Wirksamkeit des GB. Am 2.>. Oktober fand im überfiillten Logensaal in ch ö r l i t^eine chemeindeversammlnng statt, in der der Syndikus des Landesverbandes Nwderschlesien. Tr. B r e i t b a r t y (Breslau). ,,P r a k t i sch e G e g e n w a rts - frage n" besprach. Er berichtete, wie in den letzten Wochen mib Atouateu der Eentralverein für die unrtschastlicheu Belange des einzelnen und der chesamtheit, ohne Bneksicht auf die innerjüdifeben Spannungen und Bersehiederlyeiten, wirke. Viele einzelne konkrete Fälle bewiesen zioeifelSfrei, das; die Arbeit erfolgreich ist und dankbar anerkannt wird. Mit l)osfnungsfrendigem und zuversichtlichem Optimismus rüttelte er die Mut'ofen und Verzagten auf, Resignation und Würdelosigkeit zurüchveisend, vor übereilten Entschlüssen tvarmnd; denn nur in Tentschland werde datz Schicksal der deutschen Juden entschieden werden; und nur bann werde es befriedigend entschieden werden, wenn alle deutschen Fritz Wisten als Jago Phot. Sonnen fehl. Fcrlin Ben Spanier als Brahantio Phot. Sonnenfdd, Berlin Kurt Katsch als Othello Käte Foerder als Desdemona 1'huL \drnOcrrj, Berlin PI«‘d, Sonnenfeld, Berlin Juden in unermüdlicher Arbeit, selbstlos und opferungsbereit, mit innerer Haltung und äußerer Würde, zur jüdischen Gemeinschaft und zu Tentschland stünden. In gleichem Sinne sprach Tr. Breitbarth am 7. November in Brieg. in der, wie der Vorsitzende betonte, „größten jüdischen Versammlung, die Brieg je gesehen hat", und am 8. November in Glatz vor einem größeren ,greis von Gemeiudemitgliedern. In Liegnitz fand am 7. Dezember eine sehr stark besuchte Mitgliederversammlung statt, in der. Dr. Alfred V> i r f ch b e r g lBerlin) über das Thema „D e ü t [ dj e s I ndentu m — 1) eute u n d m o r g e n" unter starkem und herzlichem Beifall referierte. Ter zweite Vorsitzende der Ortsgruppe Liegnitz, Ludwig H a u r tv i tz , eröffuete die Versammlung mit ergreifenden Worten des Gedächtnis für den langjährigen 1. Vorsitzenden und aufopfernden Freund der EV-Beweguna. Justizrat Frouzig, dessen Andenken die Versammlung durch Erheben von ihren Plätzen ehrte. Auch Dr. Breitbarth ergriff noch kurz das Wort, um aufztl zeigen, daß die derzeitige Lage der deutschen Juden nicht Schicksal im Sinne des untätigen Erduldens und Ertragen-, sei, sondern daß nach der Lehre des Judentums jedes Schicksal ein Ansporn zu Eifer und Pslichterfülluug darstelle. Alle Versammlungen und Besprechungen des Eentmlvereins in Schlesien hinterließen tiefen Eindruck; nie wurde die ernste und bedrückende Situation der deutschen Juden vergessen, nie wurde ihr seelischer Schmerz oder ihre materielle Gefährdung übersehen; immer aber zeigte sich ein bei alledem frischer, starker, mutiger Wille, ein kräftiges Streben nach Gemeinschaftsarbeit, ein bejahendes Lcbensgefühl bei alt und jung, eine letz'ich hoffnnngssrendige Erwartung in dem Bewußtsein, daß auch der ehrliche und treue Wille der deutschen Juden schließlich nicht Vergeblid) sein wird. In diesem Sinne wollen und werden unsere Freunde in Niederschlefielr weiter an die Arbeit gehen. * Im Anschluß an eine größere Zahl von Versammlungen und Heineren Besprechungen in bat Ortsgruppen fand am!«. Tezeinber in Hannover die erste große - öffentliche Bersnininlnng seit dem Frälijatir statt. Tie übernns g'lt besuchte Versammlung im Tante des ..-NönigsivorUst zeigte erneut das große Interesse, das der Arl>eit deS ü'V cntgegengebrachi wird. Aach einleitenden Worten des Borsißenden des Z'aiidesvertanoS -Hannover tvtd der Ortsgruppe -Gutnover. Andolf Herzberg, erstatteten als Vertreter der Zentrale' Tr. Fritz (ü v I d s ch m i d t. Berlin, und der Tynditns des paicdcsncrbandcs tlU^'inland-Weitfalen. Tr. Ernst Plan t, Essen, ihre Referate über „Das deutsche Judentum yente und morgen". Tr. Eoldschmidt gab eilten eingehenden Tätigkeitsbericht über die Arbeit für die Erifteiiziichernng der deutschen Juden, während Tr. Plant die ideologische Ernndyaltung deS deutschen Juden unter großem Beifall der Versammlung in seinem Vortrag kcrmzeichnete. Am Loimtag, den U>. Tezcniber. - fand br Aanttover in den Rämncit der JionOogo in Hannover eine auS allen Teilen d"S Landesverbandes sehr gut besuchte Mitglieder, versamiillimg stall. Ter Vorsitzende des raicdes- Verbandes. Rudols Herzberg, erbffncte die Tagung. Wieder sprachen Tr. Fritz E o l d s ch m i b t und Tr. Ernst Plan t. Ter Tyndilus des Landesverbandes Haiivver. Tr A v n s h c i m lHauiwver) gab Bericht über die musangreiche -Arbeit der wirlschaftlich-jnrislischev Beratuitgsstcllc -van- «ober, Eiitmütig erkannte die Tagcing die Arbeit: des E---B. im Rcich wie auch im Landesverband Hannover an. Äc MArMmirg vo» SSokMares- „Sthelts" im Bccliner SRcalct Wh W der Vorhang sich ztim ersten Ntalc über der des .Nnlturbundes hob, wurde das uiwcr'' Vnzlichi' Tenünal deutscher Httmavität. LessingS H',ll,a»" siciitbar. an dessen Idealgesialt sich dnS frische Tchicisal, m einer Art stolzen Vertrauens, uvmer wieder allfrichten darf. Als der Vorhang, Mil) einer ganzen ‘ Reihe von „Natyalt^Anssüh.-- i'-nlzeu, sich wicderutn hob sah man ThalcspeareS *.lll)dlo", Warnin. fragte »mit, gerade „Othello"^ Ml Ldcrl, das dent allgenteittetl Vulttirbesitz dcr -stAsclihcit angehört, getviß; Mtd ein Werl, daS, P»e an irgendtvclche religiösen oder nationalen ^'stanken gebündelt zu sein, ans der Weltbiihue iieimisch iß — also ein Werl, daS in den Rahmen daS Progrannn des NnltllrbnndeS dtirchanS ^llmipaßt. Warum trotzdem „Othello"^ -t-er .llultmbund will neben anderen Pflichten, (lc öim die- Rot der Zeit anserlegt, msbesvlidere unc geislige Atission erfüllen; er tut eS. indem "Iben deutschen Jtideu die einig gültigen, nnzer- Iwrbare». deutschen und jremden AluItimuertc in und Allssührnngen zngängig macht. Aber ^bar sein Ziel ia auch nach einer anderen Richtung . Pli gesteckt. Zn seinem ersten Ausruf hat er ver- '.ochen. „zu pflegen nitd zu entfalten, was mir in >>»-> als dan Wesen und dem Geist des Judentums AAhbrig empfinden". TieS Versprechen gilt eä. u»nnehr cinzlllöseit. AnS den prograiumatlscheu 'Ui-riulirungen deS Intendanten Tr. Llngcr in » »eueßen ..MmmtSblätterli" des .UnlturbmldeS M man mit Vefriedtgting festilellen. daß dre maßgmenden Instanzen die Lüde in ihrer bisherigen "lWerischen Arbeit, der man nur mit dein hbchstert GM begegnen kann, selbst entpsiinden haben. Tsuug „i Ziilnnst da? spezrell Jüdische and) im wv'aium der Vühnenveran!t->ltt!ngen bc eüclsichtigt -,!m? 2ln geeignetem Atalerral dürfte eö. i! i > Tchanspielrepertoire nidjt fehlen ia tn Aussicht genoinmenen Ltücke hat sWL M'Ulel von Tr Lrngec bereits hingelviesen: Jpandere wäre wohl noeh bei Ergältzmrg bev .Iareinias" von Stefan Zweig, eines w ProPiKt*id) glühendsten, sprachgewaltigsten und SiMi, -lhasverge,st erfüllten moderiten lurne, 0l«Icn - nin uch die Kräfte des Drama- 3 u. JtCQijjciuä und Bühnenbildners gleichermaßen erproben könnten — lneines Wissens wohl an einer Reihe von Theatern tut Reich, aber noch nie in Berlin gespielt tvvrden; so tumite „JaalobS Trannr" von Richard Beer-vosiiiaittl, diese stolzleiichteride biblische Vision, die wie au? Urgründen der jüdischen Vergatigeitheit emssteigt. eilte von der hcutigett Generatioil gewiß dankbar begrüßte Wiederansersiehtlng feiern (sofern man nicht einer ehvaigen Uratrfsührnitg „ de? fneben erschielteiten Lchanspiels „Ter junge David" von Veer-Aosinann deit Vorzug gibt); aber auch ans einer handfesteren früheren Dramatik ließe sich—unter voller BerüctsichligiNtg der veräriderteu.Konstellation — eine entsprechende Auswahl treffen so etwa ans den Etüden von Echalom Asch. HeijermauS, Raihalisen, die vor Jahren einmal den Epielplau der Berlitter Bühiten ansgefüllt haben. Shakespeares „Othellv" ist immer ein Paradestück der Bühnen getoesen. eine jener großartigem Monstrositäten, in denen eine reine, von Grund ans unverdorbene Natur sich an der Tämonie ltiederer Seclenkräfte entzündet und. in? aiifivühlende innere Chaos znrüdgestoßen, sich schließlich selbst vernichtet. AnS diesem Kamps zwischen Instinkt »tid Willen, zivischen den Allichten von Licht und Finster, nis steigt eine Tragik auf, deren ursprüngliche Wucht und Grüße, deren ztvingend gestaltete A'atiir. Hastigkeit von jeher Vewlniderung ertvcclt hat nitd die sogar den-braven, leideitschastslvsen MvseS Alcndelssohn daS Bild von HerltileS mit der Keule heransbefchtvören ließ. Abe. cS ist längst keine VlaSpheime mehr, wenn man bekennt: diese Bewtlnderting bleibt ein tälteS Skaniteit. dein keine innere Ltiiwne der Erschütterting antmovtet kein Echo von Furcht unb Vtitleid. wie eS die antike Tragödie mit ihren schidsalhafteri Gewalten her. vorrnfen wollte, foubetn um starre? Entsetzen über die gehäuften Greuel, die sich rn der erbarmnngSlos abrollendcn Handlung selbst zu überschlagen dternen Ebner der erfahrensten Theatermättner .beilirich Laube, hat uns berichtet, daß das Wiener Vtirgtheaterpilbliknm d'e Attsbrüche der milben Leidertschaft m „Otl,ello" stets nl? eine Pein empfunden habe und daß er daher das Stück nnnter nur irr gemesienert Abständen zur. Ausführung bringen konnte. Und lange vorher hat-schon der große Tragiker - Schiller, dem , freilich die Bühne eine moralische Anstalt bebeutete. allzu Quälendes und Peinliches in. Shakespeares Stück, als er es ür das Weimarrsche Tl)eüterbearbeitete,- gemildert unb znnr Beispiel die erste Szelte des 4 Alles ganz gestrichelt. Tie Ansführnng des jiultilrblNtdeS brachte beit unverfälschten, die reiche Szcnertsülle geschickt bändige>rden und klug znsainmensassenden „Othello" (Bearbeitung von Julius Bab unb Tr. Elisabeth L e v y). In der ungemein sauberen nitd ansdrtidsvollen R'egie von Wilhelnt E. hmelnitzly spürte mau das Bestreben, dos Elementare der ans dein 'Helleii tlls Tnnlle drängendcil Borgäitge nicht ztr komplizieren und sowohl int Szenischen wie im Schauspielerischen eine möglichst schlillsie, einfache Littie zu wahreti. Tie Bühneitbilder, von W. A tt e r b a ch gestellt, von bcwiißt sparsamer Pr-intitivität. die noch in ihrer Uoberseinernng dirrch architektonische und zeichtlerische Mittel nnmittelbar au die „sachliche" Jeßnersche „Othello"-Jnszeniernng anznliiüpfen sehieil: ein erhöhter Podest, von zwei sehmnlett, rechtwinkligen Sünletibauten fkairkiert, als Rnmn für die Spieler; die Hintere Wand ansgeteilt unten ofjeit, oben ,>n wechseltidelt Prospekten verwendet, die im llinriß den Schauplatz fedeSinal illnstrierert sollen So ergibt sich zwar leine geschlossene, leine intime, auch keine malerische Wirkung swie sie Reinhardt. besoitderZ m der Senatorenszene deS erste» Altes, mit seinem wundervoll abgeiöitlen Farbenspiel einst erreicht hat); aber die ^lltSdrildskrast der einzelnen Vorgänge wird durch solche Nonzeiltration ans das Wesentliche des szenischen BildeS zwerfellos verstärkt und das Interesse der schauspielerische n Leistung in erhühtem Maße, zugcwendet. Ein . solches Interessedursten die Darsteller in der Pultnrbund > Ausführung für sich mit uoltem. Recht in Anspruch irehmen. HuiT K a t s ch ist aus dem iveiscn und bedächtigen Juden Aathan der naturblütige Maure und siegrelche oenetianische Feldherr Othello geworden: etwas we'ch und lyrisch hinschnrclzend in den ersten S-enen, später abcr, als der Argwohn sich Ztierst wie eiu^ zarter^ Reif, dann wie eine dunkel sdfattendo Last aus sein kinderrerncs.Genüil legt, zu Brast und Fülle und zur Größe einet Leidenschaft emporwad)send. dre noch in ihrem utnendlichett Rasen" Hamlets Mahnung an die Schauspieler, .ntitten m dem Sturm, dem Wirbel der Leidenschaften noch, einen Grad von Aiäßigung zubeobachten" zu befolgen schien. (Erinnerungsbilder an Adalbert Malkowskys strahlende Wildheit an Paul Wegeners geniabbesesseites. tobendes Ritzgertum dürfen hier ansgcschallet bleiben ) Fritz Wisten,- seiner- Mohrschast Fähnrich,^ hob'den Jago über die Allüren des fouvnutt toneUen Thea iorbösewichts liiitau?: ein liebeitswürdiger Schürte, dem der Schalk im Racken unb der Teufel im Leibe sitzt. Ter Eassio des Lev -H ii t h: ..ein wohlgebauicr Biirfch, von schmeid'ger Art", mit dem echteni jiigend- Uchen Schmerz über den verlorenen guten Rameii. Tcr Brabantio des Ben S p a n ' c r: ein würdevoller Senalvr. von wohltuender Zurückhalliing. als sieh das verwilndete Herz des BaierS gegen den E-ilführer seiner Tochter richtet: Fred Aleraii-- der als tliodrigo: der echte Gimpel, der dent Rattenfänger Jago blindlings ins Garn läiifl In kleineren Rebenrolleii beivähüen sieh n. a. Mariin B tn n d t unb Martin W o l s g a ii g. Tie Frauen — ilt „Othello" ivirllich das schivächere Geschlecht wareii den 'JJtauneut lniisllerisch dnrchaiiS ebenbürtig: Mite Foerder eilte zarte süße Tesbenunrn, ganz Hiiigebnng, ganz Tulderiip sanft lind sdfvn noch im Sterben (von ihrer „verblutenden Zärtlichkeit" sprach der Tichter Heinrich Heiiie). freilich zii gedämpft in den Momenten der Todesahiiuiig. so daß das Magelied von der Weide gaiiZ unverständlich blieb. Rebeii ihr Lilly Nana als Emilia, viel ltiehr als eilte belanglose Episode, eine treue unb mutige Tienerin ihrer Herrin. Unnötig, zu berichten, daß die Anfsührnng den stärksten Beifall fand. Dr. Hugo Lachmaiiskü Tragikomödie von Comon LusÄkoEiffÄ zur itcaufmöruug im öliöijrlien rtulturbuuL Slä)Cin*siuhc .Eokkw m öLL Esseir, den 13. Dezember. Am 9. Dezember eröffuete die Kirlturbund- Aihne Nhein-Nuhr ihre Spielzeit. Premierenlladt war Essen: ob uns termtntccf;nifcf;en Gründen oder als Belohnung für das besondere Interesse und die von allen Schid)ten der indischen . Bevölkerung getragene Unterstützung, hfe der Kulturbund gerade hier findet. bleibt zu untersuckM. Jeden falls haben mir' zu danken für einen außerordentlichen Abend, außerordentlich dtirch die einfache und beglückende Tatfache, wieder Theater Zll sehen; außerordentlich durch.die Leistung, die geboten wurde. ’