Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1933-12-07 · 47 (7.12.1933) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
12 (1933)
Issue
47 (7.12.1933)
Date
1933-12-07
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
77% known words query
IRI
…/2277379-2277993-2278040--08268-2289247
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

gdgLNPLn fei, dis vb.'lkische pvv Ldn ©cpljrai zu kmal)r.»i'ri, die o.u'3 dem „akomifti scheu Individualismus und dem zersetzenden RationalisrnuS" hüllen enlstehen können. die du2 jüdische Element in Deutschland häufig repräsentierte. PiazZa fahl seine Meinung zu diesem Punkte dahin zusammen. daß im Spstem von Mussolini die Bedc-ulung der Rasscnpslege im Lenne der Eugenik null anerlunnt, daß lckwr andererseil-5 die Ce fahr der Hinneigmrg zuu» RsinterialiSmus und LererminiSmuS vermieden sei, die zu einem nLueu Heidcntirm führen tonne. In der Beseitigung eben dieser Gefahr sielst er die Sendung'der saschistrschen Idee. Den 'Abweichungen, die aus wirtschaftSpoli-- tischem Gebiet, etwa bei der ideellem Begründung der „Deutschen Arbeitsfront", zwischen deutschem und italienischem Faschismus ausgetreten sind, mißt Piazza keine große Bedeutung bei. Lr glaubt nicht, daß man sich in diesem Punkt sehr weit von dem Vorbild deL italienischen KurporatwuenspstemS wird entfernen können. Die Krönung des Werkes der nationalen Revolution in Deutschland sieht er in dem gleichzeitigen Frieden mit Wittenberg und mit Rom, der die Gefahren eines einseitigen Kon-- sesüonSftaatcs überwinde. Der italienische Faschismus wie der deutsche Nationalsozialismus gipfeln schließlich beide „in der notwendigen Bereinheitlichung des bürgerlichen und religiösen Bewußtseins jedes einzelnen Glieds der Nation, ohne die ein gesichertes und beruhigtes öffentliches Leben auf die Dauer nicht möglich sein wird". Der frühere italienische Justizminister und derzeitige Rektor der llniversitüt Rom, Alfredv Rocco, hielt auf Ginladung deS Deutsch Euro-- öäischen Kulturbundes und in Anwesenheit des bayerischen Staatspräsidenten Lß'er in München euien Vortrag über „Die theoretischen Grundlagen des Faschismus". Der Vortrag wurde in ita'.ienischer Sprache gehalten, deshalb wurde eine kurze bervielsaltigte Inhaltsangabe unter die Hörer verteilt. Dieser Inhaltsangabe entnehmen wir folgende Ausführungen über Liberalismus, Demotratie und Faschismus: . . . Die politischen und sozialen Theorien, die bis gestern die Welt beherrschten und mehr oder weniger verwirklicht wurden, betrachteten daS Individuum als den letzten Zweck der Gesellschaft und diese als die Summe der Individuen, aus denen sich die Gesellschaft jeweils zw amanm setzt. Dicke Ausfachung. die ich als eine mechanistische. Vorstellung von der Gesellstback ir*b tölglicb v-mr Staate, da dieser nichts anderes als die rechtlich organisierte Eesollschasi ist. bezeichnen möckte, ist allon Lehrern und Parteien, die bis gestern in und außerhalb Europas herrschten, vom Liberalismus bis zur Sozialdemokratie und dem Bolschewismus, gemeinsam Tie theoretische Voraussetzung all dieser Parteien ist die gleiche: die Gesellschaft ist nur ein Konglomerat mit dem einzigen Ziel: dem Glück der Individuen. Verschieden sind nur die Mittel, mit denen die verschiedenen Doktrinen genes Glück erreichen wollen: ihr Ziel aber bleibt identisch. Der Liberalismus halt oie^Freihcit für das beste Mittel. die Demokratie die Souveränität der V 0 l k 2 m a s s e 0.. die Sozialdemorratie die kollektive Organisation der Erzeugung. Sic Identität der Ziele jedoch bedeutet die Gleichheit der thcorctttchen Voraussetzungen Auf dreier Tatsache beruht die Schwierigkeit für den Liberalismus, sich der Demokratie zu widcrse.tzen, wie diejenige der Demokratie der So-illldemokratie entgegenzutreten und diejenige der Sozialdemokratie 'hre logische Folge, den Bolschewismus zu be.kümpien. Die'cm mechanistischen, individuolistischen Begriff der Gesellschaft und des Staates stellte der FasihismuS seinen organischen und sozialen Begriff entgegen Die Gesellschaft ist nicht die Summe der einzelnen zu einem beftimnllen Zeitpu"kt lebenden Individuen, sondern die unendliche Folge von Generationen. Jede menschliche Gesellschaft ist nur ein Bruchteil der menschlichen Gattung. und wie auch die Gattung picht dre Summe von Individuen, sondern die Aufeinanderfolge von Generationen ist, so ist auch eine bestimmte Gefelttchast nur die unbegrenzte Reihe aufeinanderfolgender Generationen. Für diese organische Auftastung der Gesellschaft und detz Staates ist der einzelne nur §t.tt unendliches kleines vorübergehendes Element einer To. talitat, die in Jahrhunderten und Jahrtausenden lebt und trotz eines beständigen Sicherneuerns feiner Elemente immer die gleiche bleibt. Das Individuum steht zu der Gesellschaft im Verhältnis der Zelle zum biologischen Organismus. ’$ü§ VerhälFsis c'lso. vsn GsWWrst, und Irr» drbiduum ist ein solches der' Unterorümmg. Der Faschismus verwirft die Begriffe des lcheralisti« scheu und demvkranschen Denkens und setzt an die Stelle des Satzes:- „Die Gesellschaft ist für das Individuum bö" die Forderung: ,lDer eüizeln!? diene der Gameinschast". Scuicm Aufsatz über den türkischen Nationalsozialismus läßt M a n s r e d Zappeinen nicht minder lehrreichen Aufsatz „Spanien und der Nationalsozialismus" folgen („Preußische Ialirbücher". Nllw. 1920). Zapp zieht zunächst einen aeistreichen Vergleich zwischen dem bedeutenden italienischen und dem verstorbenen spanischen Diktator: während Mussolini -eine Volksbewegung hinter sich hatte, konnte sich Prima de Rwera nur auf die Armee stützen: feine Herrschaft war eine volksfremde Mild tärdiltaiur. Setner Planwirtschaft läßt sich ein gewisses Verdienst nicht absprechen: ste sorgte' für Verkehrsstraßcn'und VemässerungSanlagenr Gegenüber dem Drängen der Masten auf Betelligung an der StaatSführung erschien Primos Diktatur als ein Ausweg: bis dann die gewerkschaftliche Bewegmrg und das Freimaurertum sie stürzten. An die Stelle der Militärdiktatur trat eine demokratische Verfassung unter sozialistischer Führung:'sie führte die Trennung von Staat und Kirche durch und entwarf ein grosizügiges Erziehung-S- und Bildungtzprograinin. Neuerdings ist im Volke selbst und unter der Studentenschaft eine Bewegung entstanden. die eine außerordentliche Achnlichkeit mit dem deutschen NanonalsozialiSmus und dem italienischen Faschismus hat. Die Idee des Fübrertums. des kräftigen Volkstums unter einer staicken Staatsautorität, sowie der Eingliederung der Wirtschaft in einen korporativen Staat deutet nach Zapps Meinung daraus hin, daß .die Herrschaft dcS vollssremden, bodenentwurzelten und international eingestellten Sozialismus" auch in Spanien zu Endo geht. GLfMeneNehrrmg irr LanPheiM Am 26. Novemb-er fand ans dem jüdischen Fried-' Hose in Laupheim i. W. am Ehrenmal der jüdischen Gefallenen eine Gedenkfeier statt. Vertreter der Stadtverwaltuna, der SanilatSt'olonue. die ganze jüdische Gemeinde, die dentschindisch.e Iuaendgemeinschast waren zugegen. ReliaionSlehrer Lallt «L i lber ma nn hielt die Gedächtnisrede. II. o. leaten die Vertreter der Stadtvcrnoaltung einen Kranz nieder. 38 Mti Jairaaiiie“ Der Sängerbund Harmonie 1883 beging am 2. Dezember im Hotel König von Tortugal sein oOjähriaes TtistungSsest. Unter Leitung seines bewahrten Dirigenten Zwillenberg erfreute der vierstimmige Männerchor seine Mitglieder und zalllmichen Freunde durch El;orgesange. In den Festreden wiesen der 1. und 2. Vorsitzende, die Herren Lcwinsohn und Laßsreund, ans die wechselvolle Geschichte des Vereines hm und brachten die Namen der früheren Dirigenten, Dr. Hugo Borchard, Hermann Baruch, James Rothstcin, Alerander Heinemann, Alerander Weinbaum in Erinnerrutg und ehrten die Veteranen des Bundes.' 2lbordnnngen des CV und anderer Vereinigungen überbrachten Glückwünsche. Ein ausgezeichnetes Fcstbroaramm mir anschließender Kaffeetafel und Vorträgen hielt die große Versammlung bis in die tiefe Nacht zusammen. Der ATSC 05 SV seih», hackte am IS./Nowwber em:n Bestand ton 8^0 Pftckaftedsrn;u verzeichnen. Ter Klub bat sich eich seit annähernd sechs Monaten um das Doppelte verwehrt. Der Mirgliedcrmmachs holl weitorhin an. Die - jüÄrsche« Dum», imfc Sportveeerrre Lüdrvosir-LMüVwiiLds, Sitz JykvmJtfurjc s. M.» sendet uns Ären erstem Töftgke'cksbsricht. Wir entnehmen ihm folgendes: Wohl selten hak cku neu gürüdeter Svortverband in so kurzer Zeit soviel vraküschs Arbeit geleistet, wie die . „Aichertsgemeinschast". Drgornsationstalent und guter Wille aller, etwas Neues irn jüdifäien Sport zu schaffen, haben alle Schwierigkeiten schnell überwinden llsiscn. Große' und Ü'eöre jüdische Sportvereine, Jugendvereine mit Sportgrül'Vm haben sich in der „Arbeitsgemeinschaft" zusammengesundenr Bar Kochba (Freuüsuri a. AI.). Lar KochLa (Mannheims Hakooh (Köln:: vom RjF die Svortgruppen Darmstadt, Mannheim, Wie-sbaden und Worms: JIB Hanau, JJB Ottenbach: Sllsilld (Frankfurt a. M-h Philanthropin (Frankfurt a. MZ, Jüdische Jugend (Lanacnselvvldsi Mit der jüdischm Sportjugend in -Dlainz, Sobernlzeim, Andemoah. Kassck, Karlsruho. AschasftnHnrg und dem Iw dijllzen Turnerbuud Frank!urt a. A!. steht die Arbeitegememschast noch in Verhandlungen Die ÄcitgllcdSvcoesne zählen ülxn 2M atlive Sportler, die t:ch aus versch'edcnstiM sportlichen Gel'ielen beläügen. Zunällsi't lmven die Lervaudsrunden für Fa schab und Hmidball emgeschst.' Gespielt wird, an jedem 1. und 3. c-ormtag im Vlonat Fmßball, an jedem 3. und 4. Sonntag Handball. In allernächster Zeit tverden die Berbondssvicle in Hoellch Ansehen. Ab Januar 1034 werden die Verbandsrunden irr. Dischtemsis neu ausgeschrieben werden. Zur vrdwungSgnnasien Durchführung der Nunb'nspicle stcht der- MMüsgemeärschafl ein guter Stamm von Funküonärair zur Verfügung.- ES ist beabsichügt, in Kürze das llcheür- und Aoho-Gechiet gründlicher zu ersahen. Bestehende Ss'ortgruppon werden gebeten, ihre Adressen der Ceschäslsfttii'/ii der „Arbeilsgen'.cmsll-aft", z. f>. von W. siriebenstem, Frankfurt a. M„ Bürgerstraße 94, anzugcben. SsMer SaMÄvaS MNaAsLtt . Droh grimmiger Kalte konnten du Dcrbandsspiale dcS Handball- SvielaustchusseS an Illsien Sonurag glatt durchgesührt werden. Wieder Zeichen sich die Mmrnschaflen des JTSC 05 in chren Spielcrr von der besten Seite unk. vemnochien tu glänzender Form ihre Gegner glatt zir dlstanzierom Lei den Frcuum geivann JT2E 05 A gegen Bar Kvchba 8 mit dem hohen Resuckat von' 8:2 ^und die IVEls von ,.0ä" gcgm die namenllrch im eaturm sehr siaübn und körperlich spielenden Bar - Kollba - h-Damen mit 5:2 (3:1) Tonm. Im Kamps der beiden Rudermannschaiten Triton und Jvria siegten klar »nid durch bessere Stürmerleistungen verdwnt die Tritonen, die betanrülrch im voriger» Jahr die Meister-Handballmarmschast dos Berliner RuderverlmndeS sttellten. Zu mwähnm ist noch der üarnshohe 11:0-Sieg der 111. des ILSE 05 gegen.BSG II Außer diesen Beroandsstsielml fan.den noch verschiedene isreundschaitstresien stack Sv musste u. a. die negaswohisie JTSl.HJugend in Schönholz gegen die körperlich weit übmlegernur BSGer eine ebrenoille ll:si-Niederlage hinnehmen. Es scheint, daß die BSG. erftnm.lig mit mehreren neuen Leut:»» anlrelend, bei jstmzenlrüriem Training sein spldlstark werden kann. Die F u fe I> fl 11 c t ums t:n inwlge. allgemcineu. Shidtverbots, das wegen des Länderkamp'-s Deutschland—Polen verhängt »var, pausieren. B'reits am Sonnabend trug die BSE 33 ein lst:fellst!'astssv»ek gegen den Brilich Football Club, eine Mannschast der Berliner engststlum Eesandtschafl. aus. Mit 0 :2 (1 :1) blieben die Berliner verdiente Sieger gegen die cr»'atzgeschwaüsten Gäste, die üörigmrs vier jüdische Spieler in ihren Ncihsn hacken. F. Oie 'jüdischen Vereidigten Saefi« verständigen hei Industrie- und Hart« dclskcmmern werden gebeten, ihren Namen und ihre genaue Anschrift dem Centsalvcrcin^ Berlin W15, Eniscs Strasse 42, mitzulälcm Die Arbm.GgcmcnFchasL der Iüdsillstv-r ArveckL, nachwcsi'c, Abteilung für gewerbllcheL Personal, Berlin C 2, Bwsen,rraße '2-4 (Telephon 9Iorden 6711), tollt min^ Gesucht werden für Berlin: Perstbte Kürsch.- nc-rmamsell für Hand und Maschine, Lchncidci-- nwvsterin mit orscktassigLin Zeugnis für eleganten schon, periekie Bluscnabirehmcrur aus der Kvnseküon Perlet':e GummlmänielstLvperinnen, Kunststovtcrin sch Garderobe und tür Leppchc. Alaschineastriclerinnrn. .Hosentragerrrcherinnen. Kurbelsuckmur tür TarumtavpLN, perfckie Lederhandschuhnahemn für Deckieb jungors persckte- Repassiererin si^' Seidenftnümpsc', SEäftevorrichterui. Llogensäckrgerur tür Buchdruck, perfekte jüngere Friseusan junger GleliriLer mit Alei'sterprü'ung, LLder« oder HwJdrechster, Handschuhmacher, hchräisärc Handsetzer: für D sr p r e u ß e n : eine jüngere Putzmallrermeislerm. W r r suchen bandwerrsichi! Lehrstellen jcchr Art. Bel besonders guten llehrslellmi können tleme Zuschüsse gezahlt tverden. Die- A b t e i I u n g ' ü r kau t rn a n n i s ch e i B e. rsvn 0 l, freie Berufe u n d Haus -- Vors 0 »r a l, Berllu SW 19, stliidenstraße. (TDephon Dönhvss 207—338). teil: mit: E c s ri ch t werden tür 'S ch l e s i e rr: M'lvcndckr Dckaüveriäut'er der Schubimd Illderbranche. gute: Rechner, vertrau: mit Ledersetznilt ui'A Katkulanen: Berläuscr a»rs dar Teppich- und Gardlnerrbranch.' epp. auch quo der steinen- und Baumwollbranäv. Ansena Zwanziger, toll nen'ei.lche Gardlnemdokorackonen enn worien und zusüweioen könmun Hmut-gebickinnen. Stützen. Köchmnen Werder drin, gend g e t u ch t. Wir suchen Stallung wr: kmAmännisches Versonal > männlich und weiblich) jeder 2lrt , Svr.llislunbenbibi-n. technische Assistenten. Zeichner und Zeichnerinnen Für jurrge Weberin. Hand.- und Matchineirweberü. versacke Tessinackurin rnit bester cheoretischer Ansbildnng (Dipl.-Eramen, Gesellenprüfung) und praklischen Erfahrungen im Fabritbetrieb suchen wir Stellung für» Unsi'.rri6)t oder, im jmj/3 'I M Dar Vrvvttrzjch.vmbarrL fsir Mische WotzlfohrLöpflege in drr Provinz Dbmsichlcsien gibt den Mitgliedern der pberschlesischen Shnagogongame'nden sillpstndes zur Kenntnis: Die Bnnjsstmsckder jüdischen Jugend wird allgemein als die vrichtrqjst Ausa-be betrachtet. die das deutse/e Judentum zr.'.rzeij zu lösen hat. Entsprvcheod der Wichtigkeit dieser Frag-: Ellen nur^ auch von der ZeWrakstelle Mettel zur DurchtühVana dstter Ausgabe va unstwer Provinz uns zur B'rsüaung ochlllt werden. Wir haben daraufhin dickllchfgabe in Angrits genonunen. Es rst uns gelungen., zunächst an drer Stellen mit Hllfe der zultändigM örtlichen jüdischem. Instanzen eine MoßerL Zchl Von handwertlichen. gLr'tnerischen und lmmwirl^chasiuchen Ausbildungsstäcken aussmd'.g zu »rrachen. Ernzclausbildungsstellen sollan Leschchst werden. A'ißerdem sind Bestr.llrun.g.en im Gmrae, errum E i g e n b s i 11 e b für die Umschichtung ausnrsillen, der in Arbeitszeit und Bervtleguna »ratürlich entsprechend den w'krgionLgl'srtzlichen Vorschnistcm emgentlcket werden kcmn. der aber zunächst nur rn der Lage ist. eine, kleinere Zähl von Menschen aufzunehmcn. Ilm. nun sine Uataernück darüber zu gewinnen. ob gonüaenb jüdische Menschen verhandln sind, dw bereit sind, sich um ibrsr Zukunst willen umschichten zu lasstn. ersuchen wir diese.hsich umgebend perwnlich bei der Wirtschastsstelle bzw.' bei dem Vorstand ihrer Gemeinde zu melden, dort wird ihnen jede weitere Auskunft erckeilt. ßaMtbss io D§ÄÄ Tic Aüurstlerhilfc dar Irrdischstr Gernerndc, Berlin D 21. Drauienburaer Ltraße 31 (Tclrphim Weidendamm 5131), teilt mit: Ilm eiu-in arbeitslosen, in großer Not bosindlichm Künstler fernen Erwerb wiedcrzugebem, suchen wir ein Klavier. Dia WirtschnstSsicllc der JüDrschon Geruemde, Berlin, teil: mit. daß die Büroräume dw Ablcüe'nz B e r u f s u m s ch » ch 51: n a für Frauen nach Rrserstraßs 2—lr die der Abücklung Be.ruisumschichtung für Männer nach Leioerr-ut-rgaiie 5 verlegt sind. Svrechstunden: Mconrag. D-ar-.swg, Donnerstag, Frcitaa 16 bis 13 Uhr. Dü Fachgruppe Avckckckllckru unL DsuurgerururL des Verbandes jüüi'chsr Ingenieure und Chemiker rr Deutschland e. 2.. Berlin 81K 13, Lindenstraße 15—cd (Dönhoss oOT), tritt am 11. Dezember im Restamam Kaufmann, Berlin V7, Kleiststraße 14, 20 Uhr, zu einer Besprechung über dis Gründung einer Arbrilsa.nrcknschasr zusammen. ß« Dad Tack. Durch seine günstige klinmtische Lage eftnck fick) Lad Tolz ganz besonders im Dinier zu einem äurunü Lrholun85auscncha.lt. Gelegenheit zur AusüLurx jeglichen Wiiuersportes. Die bekannte llurpension Hermann hat auch im Dinier grösinet und bietet b^ mäßigen Preisen das Veste an llnterkunft und V«. vslegung. Der Pe-rband Vasirn des Jiidischen Frauenbundes e. V„ Abteil,rng Hauspsisige (Leitung: Frau Emmy Rosemthal-Kuczhnft'r. Ehackottenburg. Sophienstroße 20), hat seine Hw'.svslege siecht über, ganz B'whn organisiert Er bettet, sich immer cm die zuständige Bezirks-Meldestelle zu wenden. Diese Bezulls-.'MelL c^ stellen . sind für Eharlottenburg urrd Wilmersdorf: Frau Earrio Goldberg. Wilmersdorf, Würltembergifchs Straße 15 (J 2 Lckiva 7370). L bis ll. 14 bis 15 Uhr: für Schoneüerg, Steglitz. Lichterfelds und Friedenau: Frau Hedwig Golden.rmg. Friedumu. Lllhelmsböliar Straße 29 (kl 5 Wagner 0700). st bis 10 Uhw für Horst-WasiLl-Ttadt und L-ch:enberg: Frau Tr. Kiwi. 0 17, Stralau er Allee 35 (E S Andreas 2605). 8 bis 9 Uhr; für Kreuzberg, Tcmpelhos und Neukölln: Frau Sophie Scholem, 51K, Scbasturnftraße 20 (F 7 Jannvwrtz 14681, 9 bis 10 Uhw sür Mlto. und Wedding: Frau Trude Kaufmann, (5, Errrzierstraße 11a, Jüdisches Krcurkerchaus (D 6 Wedding 4440), 9 bis IS, Sonnabends 10 bis 13 11hre für Tiergarten: Frau Lr. Lipschctz, W 50, Marburger Straße 15 (8 4 Babgsia 0734). 14 bis 16 Uhr: für Prenzlauer Berg, Weisiensee und Pankow: Frau Dr. Neihosf, TV 55, Prenzlauer Alles 15 (E 3 Äonigstadck 6926), S bitz 10 Uhr. Drafteg ist es unbedingt, sich gerade Leim Kaste> einkauf an die ricktigc Firme zu inenden: denn gereck hier handelt es sich um eine BertrauenLsackte! Du bt» reim seit oielen Jahren überall bekannte Firma Len. Max hdserhe, Bremen, Jmgort-Kasck/.großrösterei, genügt, pesiimmt sedem — auch dem verumhnteslLN — C5r.fd)ma2* uni verweisen, wir dieserhalb aus die heutige Annonce. Dr. Lahmarms Lanatarium „Weißer Lirkch" Lei 'Dnraden. ist ununürLrechen, auch während der Wcchnacl.tr« und Neuichuezeit, geoifnet. Preisnachlaß für diese Art» nach Eonderprospet.:. RLdia.-KeparaLurem AntLMnenbau. FernemvfangLvr> beherungen sowie Ltordefreiungen worden sachgemäß vw» Radivtechnischen Laboratorium D. Schdtt L <3. Klein, L!en.enLurgev Straße 2, Telephon: I 1 Bismarck LSZä, ausgssührt. ^Das Unternehmen wurde mit UnrrrstützunZ der Wirtsä)aftsstelle der Jüdischen Gemeinde neu tz'offvfi und steht unter Leitung bekannter FachleutL. Jetzt cirum Pexsorteppich! Em Perserteppich oder eine PerserLrücks ist eine fäiorA .tzaudarbeit aus fernem Land. Die von reinem Doll^ erreichte Kunstiertigkeit in der Knüpfung rwn Teppichen, macht diesig Handarbeit begehrt. Die Firma Teppich- Dur sä», Berlin C 2, Lpandauer Straße 32, smpfieest letzt einen Derscvtenpich, Perserdrücken, weil die Prell? für diese schünen Erzeugnisse besonders vorteilhaft sinü- Das Weihnachwscst bietet Gelegenheit, zu diesen besonders villtgeit Preisen einen laugst gehegten Wunsch zu ersMeu. 0:1 Ü I J MM /n UL:! 0II { \ \ / V“ M 0 j 7 rsf i f~ 7 ft ii. 1 io) 10(0) : O) stiAstm i k-.yO. <c); 1 “?.i>j*e , ,.y is; w/ > 2 T i Isis ' i "i|c l r 5 1 ü> 11 iÖJl >).. 7! kJ j ck 7k J {}} -{2? C j (•) .7 iß, \ r i VJ i t%d /T7 U6) 7^J' ’ Cfl: i! \h A*J- I ri i i

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.