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Central-Verein-Zeitung · 1933-12-07 · 47 (7.12.1933) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
12 (1933)
Issue
47 (7.12.1933)
Date
1933-12-07
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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Nr. 47 i'\y 2. BesSago ZWMWW gu dem gScid)ttot»iigeii PuHe von Mo§ Wrsnsr / Von De. Hngo HrZ^zn ihm der Parteien Haß und Gunst zerzaust, angelegten universalistischen Teudenzeii als liegt heute das Bild des Emanzipaticmszeitausschlaggebend und ausbaubedürstig eriiliai m uns. Hatte die positiv christliche achtete. Wobei aber beide das Problem, das ^schichtsstbreibung schon immer die Entnückmit dem Einbruch der europäischen smltur in liiin] des Judentums seit den Tagen der sranden bisher m sich geschlossenen Lebeusbezirk -.gsischen Revolution mit großer Skepsis, bedes Judentums gegeben war, in seiner Tragimehtet. so mehrten sich auch^im jüdischen tveite bei weitem unterschätzten und es zu einer Vager der lebten Jahrzehnte die Stimmen, die kritischen Stellungnahme faum kommen ließen, sich darin gefielen, die Haltung der westenro- Bon hier ans zeigt sich denn auch das fast puschen Jndeuheit m den vergangenen tragisch zn nennende Beginnen der jüdischen iMi Jahren als eine einzige große Fehlleistung Reformer in seiner ganzen Schwierigkeit. Tic U grandinarkcn. Tie Erfahrungen der Gegenmit der Emanzipation bedingte Zectrümme- Mrt scheinen den Kritikern draußen und rung der jüdischen E'mheitsknltnr mußte die hrinnen in vielcm recht zn geben. Frage nach dein Besonderen der jüdischen Re- 'lii ii r W jener zögert leinen Augenblick, ligion erneut stellen. Wenn die Reformer dato* versagen der Einanzipatiousgeschlechler in bei im Anklang au die Bestrebungen der klajsivielen Fragen der jüdischen Lebensgestaltung scheu deutschen Philosophie, eine für alle Menrnclhaltlos zn.pigeben. Er zeigt ausführlich, scheu geltende Berunnftreligion zn begründen, wie ost vpporinnistische Atotive der Anvor altem den prophetischen Ideengehalt der zicichnng an die Umwelt den Eigengehalt der jüdischen Religion in Abhebung znm stammes- Dischcn Lehre ausgehöhli und nivelliert mäßig bedingten Religionsgesetz in den Bvrder- Ijat'cn. Aber ci schreibt ein wissenschaftliches, grnnd zn rücken suchten, so befanden sie sich imb das heißt im besten Sinne des Wortes, dabei in bester Gesellschaft mit vielen rativnaciii gerechtes Buch. Er überblickt die ganze listisch eingestellten Religionsphilosophen des Wiivierigteit, vor die sich die ans dem Ghetto jüdischen Mittelalters. Tie Rechnung der Rel'chcite Jndcnheit plöblich gestellt sah. Er sormer konnte nur nicht ausgeheu, weil nun üinimt die Problematik der damaligen Führer einmal der Gesehcharakter der jüdischen Redes Jndentums ernst und kann ihnen darum ligion nicht erst dem Talmud entstammt, sonlunii da im Gerechtigkeit widerfahren lassen, dern der sinartischeu Ossenbaruugslehre bereits nu’iui er mit ihnen nicht übereiustimmt. eiugesenkt ist. und weil sie übersahen, daß das Wiener schaut, die hinter uns liegende jüdische Volk im Mittelalter ungeachtet der lstoche jüdischer Geschictste voll so übergreisen- Spekulationen seiner Philosophen das überden Eesichtspimtleu aus, daß es ihm gelingt, lieferte Gesell als bindend enrpfand, ja seine die veruieintlichcn Gegner als minder ein uiib mit dem Geist der Umwelt vertranten Tenker derselben Geistesriehtimg zn erfassen und zn zur selbstverständlichen Einhaltung des jüdi- U'chreibeil. . So wird in anschaulicher Weise sehen Lebensgesetzes verpflichtete, ljepigt. wie etwa Samson Raphael So ziehen die markantesten Streiter im Hirsch, der Begründer der Austritts-Ortho- Kampf um die neue jüdisch-religiöse Lcbens- Iwic in gleich enthusiastischer Weise die form, die Philosophen und die Wissenschaftler lünanzipation begrüßte wie sein Gegner und zuletzt auch die Politiker dieses Zeitraums llbrnhnm Geiger, der Vorkämpfer^des an unserem Auge vorüber, und sie merden gebberalru Judentuncs. Wie beide in fast selbstfragt, wie weit' ihr Wort durch den Anstoß rcrständlicher Weise den bis zum Emauzivon außen bedingt ist, und wie weit cs inner« baiinuszeitalter geltenden Totalitätsansprnch jüdischen Motiven und Kräften Ausdruck verstr jüdischen Religion für alle Gebiete des leiht. Dabei stellt cs sich heraus, daß unge- Ebens zugunsten einer Trennung von allgeachtet des auch im jüdischen Treis sich vollmiuer Kultur und spezifisch jüdisch-religiöser ziehenden Säkularischiousprozesses doch immer ch'liäre Preisgaben. Wie beide dann eine wieder echte Religiosität in dieser Epoche am -liiswahl in verschiedener Richtung aus dem Werk war, die den völligen Abbau des spezil'bcrlicserten Stoff des Judentums trafen: der fisch-jüdischen Elements nuferer Lehre zu ver- Kic sich bei aller Anerkennung der Ueberein-- hindern wußte. So wird manche Entscheidung, itiuummg oes allgemein ethischen Ideals der die man bislang lediglich unter dem Blickchmatigcn Feit ' mit den Grundideen des Punkt der Angleichung an die Umwelt wertete, chlbcntnms für die partiknlaristischen Teile des in diesein Buch als sachliches Ergebnis der indischen Religiousgebäudes, für die biblischinnerjüdischeu Fragestellung aufgesaßt. Das!Aiiuidische Gesehgebnug als Eharakteristiknm ist, das besondere Verdienst der Arbeit Wieners, str jüdischen Religiosität entschied, während Sie läßt die Eigeneristenz der jüdischen Proper andere gerade'die im Judeutuur ebenfalls blematik nie aus dem Auge und kann darum Phot. Sonncnfdrl, Berlin Frida Weber-Flcssburg wirkt am 9. Dezember bei einem Wohltätigkeitskonzcrt zusammen mit Dr. Kurt Singer, Generalmusikdirektor Josef Rosenstock und Ilse Intrator mit Phot. Irma C Wilhelm Chmclintzky inszeniert Shakespeare« „Olbello“. der im „Kulturbund deutscher Juden“, Berlin, am 1 I. Dezember erstmalig aufgefülirt wird ISBaaBBBaaBBBaBBBBBaaElBSE!BaBBBaaBB!3E!E3BE2&BaBBaaEIBBBBaBliaBC'naBlDQa schärfer als da? bisher geschah, das Andersartige der jüdischen, Reform gegenüber der christlichen Reformation, das Besondere der jüdischen Assimilation im Vergleich zu der Angleichuug anderer Religionen au die Kultur der Umwelt aus Licht heben. Das ändert au der, Tatsache nichts, daß auch nach Wieners Meinung die dem Jttdentum durch die Emanzipation aufgegebeuen religiösen Probleme in der hinter uns liegenden Epoche einer nur ungenügenden Lösung entgegengeiührt wurden. Er entläßt uns mit der Hossnung, daß ans der Lebensnähe eines historisch orientierten Judentums wie cs von Männern mie Zacharias Frankel, Michael S a ch s und Heinrich Graetz, die eine eingehende und liebevolle Behandlung erfahren, inauguriert wurde, im Zusammenllang mit den nicht zeitgcbuu-- denen Elementen der modernen Palästinabewcgnng eine Antwort gefunden wird, die der neuen jüdischen Situation gemäß ist. Ter Kampf um den Sinn der Emanzipation für das Judentum ist neu entbrannt. Wer sich in diesem Ringen nicht vom Politischen Schlagwort und vom Tagesgeschwätz leiten lassen, sondern der Schicksalsfrage des Judentums aus tiefer religiöser Scheu begegnen will, der greise zn diesein von großem Berantwortnngsbctvnßtsein getragenen, aufschlußreichen Buch Mar Wieners. DeMsch-MNschS MgeNd Das Sonderheft des ,,Morgen", Dezember Ter jüdischen Jugend ist dnS Dezcmberheit Vx'<Z bes, „Morgen" nte Svndcrhstt zugedacht, dem Andenken von Ludwig Tietz ist es gewidmet. Mit Wehmut lesen wir die Worte, die Ena Reich. mann.Jungmn rt )1 und Friedrich Bor - chardt dem Freunde widmen, und spüren noch, mals. wie sich in der Tut in ihm das. weis wir seit l'/j Jalirzehuten mit dem Begriff „Jüdische Jugend" verbinden, „symbolhaft verkörperte", llud dies Gefühl der Wehmut will uns zunächst nicht verlassen, wenn tvir die Berichte lesen die Erich £> i r f dj b e r g („Tic äimiteraden") und Hanns üleißner („Ter Blau-Weiß") über den Weg der beiden großen Bünde. Georg L n b t n s l i („Zur Soziologie der jüdischen Jugendbeivegiing in Deutschland") über die gemeinsamen und distcrenzicrendcn Entivicklmtgsmomente der jüdischen Jngendbinvegnng als Ganzes geben. Tas rüllhalt. los ausgesprochene Besenutnis. das Hirstl)!>erg seinem Aufsat; Vvranstellt. „daß mit tiefstem Ernst gesprochene Worte oftmals nicht von entsprechen. den Taten begleitet, sondern in Forderungen und Bersuchen stedengeblieben sind", das Bild der Zerspliltcrtmg. das gerade die Enttvicllttng der „Uatne-- raden" scltließlich zeitigt, die Schilderung, die Reisiner vom Scheitern des Blau-Weiß gibt, dessen Jugend so stürmisch und hoffinutgsvoll neue Wege im alten und neuen Land vesdtritteit halte die Erkenntnis, itt der sich Lnbinsli und Hirschberg treffen, daß in den Bünden keine eigenen Arbeitsgelege,theiten und neuen Wege jüdischer Gemeinschaftsarbeit gesunden wurden oder, wie Lubinsti es ausdrüclt. der bierin die Tragik der Jugendbewegnng als solchen sieht, sich der Gemeinschaftswille nur hin und wieder zur neuen gemeiuschasflichen Tat verdichtete-. Wir können uns znnädjst des Eindrucks nicht errvchreu, daß hier im „Streben nach Unettdtid)ctn" ein gangbarer und fester Weg nicht gefunden werden konnte. Erzählung von Iakob Picard it Fortsetzung.) Wun konnte uns kaum sehen im Gelände Avschen dem jungen Getreide und den Lüillchi. glaubten wir. Aber wie wir in die siehe der Ortstchast kamen, hinter der die ^ll'Uimg unseres Regiments, das sogar den Achten Flügel unserer Armee bildete, hinlief. W ging es berciks los. kam angeheult, gierige Ticre der Ilrweit, und schon standen' rings "lu uns in größerer und kleinerer Entfernung nc schwarzen Bäume schwerer Granatein- Jjtyiiflt*. und die Eisensplitter pflügten mit hohen widerlichen Ton. den ihr kennt, arme Luft. Aber wir kamen bis ins Tors, Glle daß einem von uns etwas geschehen ^'Ke. Ans der Dvrfftraße, an der, wie wir silvrt erkannten, jetzt viel mehr Gebäude belchidigt waren als vor einigen Tagen, da ^'u' sic zuletzt durchschritten hatten, und in und dort neue tiefe Granattrichter llillsten. begegnete uns dicht an den Häusern ^»llang geduckt eilend ein Melder des Regi- Rmts Einer von uns. der aus seinem Ort {Mietm war und ihn persönlich kannte, rief zu. Er schrie herüber, der Franzmann me schon angegriffen, sei in die erste Linie kmgcdrungen, und eben sei den in der Rächt vorgeschobenen Reservekompagnien der Gegenvngriss besohlen worden. Es waren die Kvm- Wnien des zweiten Bataillons, zu dem die Rvente. die meines Bruders, gehörte. ,, ^un. ich will dieses vormegnehmen, cher Mslenangeifs gelang, mit harten Derlusten, ht klar: der Kamps währte stundenlang, schließlich war die ganze Stellung wiehkben Gefangene gemacht, und VW* mmm, das grüne Regiment, lvurde Hpsbefehl des hohen Generals zwei Tage 'Gier lobend erwähnt. die Mittagszeit war cs schon, als ir dann selbst schließlich vor mußten aus der Bereitschaft im Keller einer Brauerei, wo wir gelegen hatten. Gerade als wir ans dem Tors wieder ins Freie traten, einzeln vorspringend. sahen wir ivenige hundert Meter vor uns eine Schützenkette unserer Infanterie sprungweise feindtoärts rücken zwischen den Einschlägen, und sahen auch, wie da und dort einer liegen blieb. Das Gezwitscher der zu hoch gehenden feindlichen Gewehrgeschosse und die Wucht großer Explosionen war nun wie eirie dunkle Ratnrmacht um uns; Maschinengewehre klopften ohne Unterlaß. Heiß stand die Sonne über dem Gelände. Ein wenig außerhalb des Torfes, feind- N'ärts, dort, wo die harte Straße nach dem breiten, begrasten Feldweg sich teilte, stand eine kleine Kapelle, ein Madonnenhänschen nur; darin die Madonna mit einem sehr blauen Gewand, ich sehe sie noch, und das Kind. Das heilige Hänschen war uns schon immer von abergläubischer Bedeutung gewesen: wir hatten es, ans der Stellung rückwärts schauend, stets so gesehen, als ob es uns behüten solle und darum noch nicht vernichtet worden sei: und wenn wir vorbeihasteten — meist ivar das aus guten Gründen des Nachts —, dann waren doch immer einige stehengcblieben, hatten kurz die Knie gebeugt, um ihr Gebet zu sprechen. Es war, als habe eine obere Fügung es bisher vor Vernichtung bewahrt. ' Aber freilich, tue dem Feind zngekehrte Wand sah aus wie ein pockennarbiges Gesicht, so war der weiße Verputz abgeschlagen von den Zufallstreffern der Jusanteriegeschvsse. Ich hatte nur, als ich die fchutzenden Mauern des Dorfes verließ, gedacht: nun machst du einen Sprung las zu dem ikapellchen und legst dich dahinter, um zn veratmen: ein Rcknlitionskastcn mußte ja untgeschleppt wcrvcn. sünshunderi Schutz aegurlcter Muschinciiacwehrpatrvneii, lerne leichte Suche >» dieser Lago, nicht wahr . .. Und es Ichie» auch, als wollte cS fleUnflei,. ohne Zwischenfaß ich kam bis gerade davor. Aber in tue» {cm Augenblick war plötzlich daS Heulen cmes der großen Biester in der Luft, noch vorwärts, sekundenschnell näher, ich hatte eben noch Zeit, nein, es war keine Zeit mehr zu überlegen. es geschah instinktmäßig, mich hinter die eine Wand zu werfen, und zwar tat ich es seltsamerweise nicht hinter die dem Feind abgekehrte, mie man anuehmen sollte, die ich als weniger gefährdet glauben mußte, sondern hinter die nach der Front gekegene, was mich rettete; denn schon schlug es ein, dicht nebenan ans die harte Straße, keine fünf Nieter von mir, riß die abtiegende Wand ein, loie ich nachher sah, und hüllte mich tit einen Schwall von Steinen, Staub, Ranch, Schwefel und Pulver, mit dem Geruch, den wir alle noch in der Rase haben, die dabei waren. Und die Madonna war vornüber von ihrem Postament gestürzt, wo sie unter Aivrtel im Staub ärmlich lag. Wieder einmal war ich gerettet. Aber ich mußte vorwärts. Vorbei ging es an dem Fliederstrauch, an dem ich einige Tage zuvor Dolden von blauroten Blüten gebrochen und in die Stellung gebracht hatte. „Der ist verrückt", hatten sie gesagt, „nächstens wird er die dazugehörige Frau hierher mitbringen." Ach, der Strauch war zerfetzt, ein Schrapnell hatte die. oberen Aeste mit den Blüten hinabgefctzt, sie lagen elend im Staub, ich sah es schnell^ Von den anderen war eben der letzte im uufernen Annähcrungsgraben, der nach der Stellung führte, und den mir so oft gegangen waren, verschwunden. Bald war ich auch da. warf den Munitionskasten von der Schulter. Da lagen schon Verwundete der Sturmkompagnicn, betreut von einem Sanitäter; es waren Leute vom dritten Bataillon und wenige vom zweiten, ja, auch schon vom^ yveiten. Und dabei saßen drei gefangene' Franzosen in den azurblauen Uniformen, die wir damals zum erstenmal sahen. Aber wir dursten nicht lange ruhen. Eben .ging auch von dem einen Graben aus, der da yereinmündete, eine neue Welle von uns vor. ans der Deckung hinein in die sciudllcheu Geschoßgarbcn: es waren Lenke deschBataillons meines Bruders, von der sechsten Kompagnie, und noch ehe sie alle über Deckung und Wehren ins Freie geklettert Niaren, fiel schon einer von ihnen univeit von uns lautlos zurück, und aus seiner Stirn lies ein rotes EZerinnsel über die Schläfe; das sahen mir, obwohl wir nicht Hinliesen. Er lag stach ans dem üinckeiH an der Grabensohle, und über ihn beugte sich einer von seinen Kameraden, streifte den Helm übers Gesicht des Toten, so daß es ein'wenig blutig wurde, erhob sich aber sehr schnell wieder und stieg hinans, das Gewehr in der Linken. Wüstes Geknatter kam von vorn. Und bald rannte einer von unseren Kompagniemeldern an. gebückt, und winkte von weitein. Wir folgten ihm: er war verdrcckt, weiß vom Kalk der aufgewühlten Erde. Schweiß lief ihm übers Gesicht. Es ging in die vorderste, eben dem Feind wicder abgenommene Stellung, die das Regiment nun wieder beherrschte. Bald waren wir angelangt. Doch wie sah es da aus. Tas war kein Graben mehr, wenn man genau sein wollte. So hatten sie hier gewirkt, der Graben war nahezu eingeschossen und eingeebnet. Weiß Gott, mie es möglich war, daß jemand leben geblieben war: denn überall mußten Einschläge gewesen sein, so daß man sich nicht, ausweichend, decken konnte. Wie ein Kaltsteinbruch sah das aus, weiß aufgerissen zwischen dem Grün des Feldes mit dem vielen blühenden Mohn, über den hin die andern gestern angegriffen hatten. Sogleich wurden wir an die verschiedenen Gewehre verteilt, die dauernd in Stellung waren: wir lösten die Bedienungen ab, die die letzten beiden schweren Tage hier vorn hatten verbringen müssen. Freilich, alle lvaren es nicht mehr, die vor vier Tagen uns abgelöst hatten, als wir in Ruhe zogen. Fünf Tote hatten wir in der Kompagnie und mehrere' Verletzte, es war noch nicht gewiß wie rieke.' ‘ (Fortsetzung folgt.)

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