Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 12 (1933)
- Issue
- 44 (16.11.1933)
- Date
- 1933-11-16
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2277379-2277993-2278037--08222-2289198- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
McitÄicifhinft unb Hingabe der Palästinaplaniere hingewiesen worden, und es heißt daher nicht deren Verdienste! herabzusetzen, wenn man sagt, daß auch noch in dem Hengsten Palästina Niel an Pionierarbeit zu leisten ist. Mer auch für jede Arbeit, und das kann gar nicht oft genug gesagt werden, ist die innere Beziehung zu diesem Laude und seinen Ausgaben notwendig. . Für landläufigen Handel sind die Mögliche leiten beschränkt.' Der vorhandene scheint für den gegebenen Rahmen ausreichend zu sein und das Fundament Palästinas hat die Landloirlschast zu bleiben.' Kjf Ü-lj-isi»" Llr L-v’ l> iJ/U ti* 'Qao S55Ö emc S^sche W. K. Vtit Leo Ni otzki n. dessen Leben m diesen Tagen in Paris erlosch, har nicht mir der Zionismus, dem seit Jahrzehnten sein Herz und seine beste Arbeit gehörten, sondern das gesamte Judentum einen unersetzlichen Besitz verloren. Der Präsident vieler zionistischer .Kongresse, der Vorsitzende des Zionistischen Aktionskomitees und des Oomiles des delegations juives war im wahrsten Sinuc des Wortes ein Führer. Wer ihn kcnnenlernte, konnte .nchr ahnen, daß dieser seine alte Herr mit dem Habitus und der Physiognomie eines Gelehrten, der glänzende und schlagsertigei souverän mit dem ganzen Mechanismus des parlamentarischen Apparats schaltende nnd waltende Präsident vielbewegter Kongresse war, der oft nur di weh ein einziges .witziges Wort, durch eine treffende und schlagfertige Antwort die erregten Wogen zu glätten und die Debatten auf das Wesentliche znrückzuführen verstand. Getragen von dem heiligen Feuer einer tiefen und starken lieber,zeugung, immer anfs neue angetrieben von einem durch nichts, zu erschütternden Optimismus wuchs der schlichte Mann über sich selbst hinaus zu einem Ltaatsruaun von europäischem Format. Bon der Pariser Friedenskonferenz an bis zur letzten Völicrüundstagung in Genf und der Londoner -vonsirenz fehlte er auf keiner internationalen Zusitiumentnnst, die — wenn auch nur entfernt — jüdische Probleme und Interessen bcrlchren konnte. Dem 1867 in Gzernigow bei Kiew als Sohn eines angesehenen jüdischen Gelehrten geborenen Motzkin war eine solche politische Zukunft nicht an der Wiege gesungen worden. Wie so viele bildmrgshungrige jmtge Inden seiner Zeit ging er frühzeitig nach Deutschland, das für die östliche Jul! euch eit damals das gestabte Land der Aufklärung und klassizistischen 'Bildung mar mrd bestand in Berlin am Humboldt-Gymnasium sein. Abitnrientenexamen. Hervorragend mathematisch begabt, studierte er in Berlin Mathematik.' Doch es war Ahm rächt vergönnt, dieser Wissenschaft, die er so sehr liebte, und in der ihm eine glänzende Barriere bevorzustehen schien, sein Leben 31t weihen. In Berlin im Kreise gleichgesinnter Freunde entdeckte er, daß sein ganzes Herz und seine ganze Kraft der Sache des nationalen Judentums gehörte. Mit Dr. Weizmann und Dr. Schmarja.hu Lewin gründete er die jüdischnationale Verbindung hKadimah" und wurde nach Erscheinen des „Iudcnstaals" von-Herzt einer der bedeutendsten Organisatoren der zionistischen Bewegung. Bei der Reduzierung des auf dem l. Zionistenkongreß 1897 in Basel sestgelegten, bis heute unverändert als programmatische Grundlage der zionistischen Bewegung ausrechterhältenen Baseler Programms hat Motzkin entscheidend mitgewirkt. Gr bereiste einige Zeit danach im Aufträge des .'Zionistischen Kongresses Palästina und'faßte seine Beobachtungen in seinem bekannten Memorandum über „Die jüdischen Kolonien in Palästina" zusammen. Seit diesem Tage gehörte er zu den markantesten Erscheinungen der zionistischen Bewegung, deren höchste Aemter er bekleidete und die auch aus dem diesjährigen Prager Kongreß ihr repräsentativstes Amt — das Kon groß Präsidium — keinem Würdigeren unvertranen konnte. Sein Wirken nnd seine Leistung für die zionistische Bewegung werden an hierfür berufener Stelle gewürdigt. Hier loh in erster Linie seiner Arbeit für die gesaune Iudenheit gedacht werden. Wahrend manche Führer des.Zionismus allzu ausschließlich ihren Blick nur aus das Paläsiina-Werk als die eigentliche Aufgabe des Zionismus lenken, vergaß Motzkin niemals, daß daneben noch andere dringende ..Gegenwarisausgabeu" der Losung harren. Gr hatte in Bußland zu viel Leid gesehen und die Proolemank des östlichen Judentums an ihren Ouelleu studiert. Gr wußte daher, genau,Haß in Palästina immer nur die Lösung für einen begrenzten Teil der Iudenheit gesunden werch'.ZsMMMi .Gegen die Gründung der „Lrncuerungsbewegung der jüdischen Deutschen" Revolutionäre Zeitläufte pflegen den Kamps, der Geister und der Mächte in einer Fülle von Verschiebungen, Umformungen nnd Nengruppierungen der politischen. wirtschaftlichen nnd gesellschaftlichen Organisationen widerzuspiegeln. Es ist darum. nicht verwunderlich, daß die umfassende Revolutionierung des deutschen Indentunis, die im Zusammenhang mit der deutschen Revolution I9w; vor sieh gegangen ist, gleichfalls dazu führen mußte, alte Gegebenheiten 31t überprüfen, Standpunkte neu zu begründen, überkommene Formen, wo es notwendig schien, mit neuem Inhalt 311 erfüllen. Grsrenlicherweise hat sich dieser Borgang, wohl unter dein Ginsl'uß der Bcreiuheitlichnngstendenz der gesäurten deutschen llnuvelt, bisher eindeutig tu der Richtung zu einer Zusammenfassung.der wirkenden Kräfte, hin vollzogen. Die Gründung der Neichsvertretnng der deutschen Iudeu bildete den sichtbarsten organisatorischen Ausdruck des Zieles, dem die einzelnen jüdischen Richtungen.- nachdem sie in Bewegung geraten waren, entgegensteuerten. Die Neichsvertretnng jedoch, ruhend auf den Fundamenten mehrerer, teilweise sehr verschiedenartiger jüdischer Gruppen, erhebt .keinen.Tvtalitätsansprnch. Sie ist nicht geschaffen, um gesundes Leben innerhalb der deutschen Iudenheit erstarren 31t lassen, sondern tim es zil erhalten und zu fördern, wo es der Gemeinschaft zrigntekommt. Die ..Erneuerungsbewegung der jüdischen Deutschen", deren Gründringsatlsruf in diesen Tagen ein* einzelnen jüdischen Kreisen znging. ist in diesent. Sinne durchaus iticht etwa aiis grundsätzlicher Gegnerschaft gegenüber jeder Art von Nengründung abznlehnen. Im Gegenteil: Heute, wie jederzeit, muß im deutschen Judentum jederntaitn das Recht zugestaird.cn werden, für seine Auffassung zu werben unb gegen von ihm als überlebt betrachtete' Anschauungen zu Felde zu ziehen. Stellt sich die neue Richtung als notwendig, als lebensfähig. als fruchtbar im Sinne einer Auflockerung der gegenwärtigen schtveren Lebensbedingungen heraus, so'erhebt sich für einzelne wie für Gruppen die unabweisbare Forderung, 'selbst unter Preisgabe bisheriger, als überholt erkannter Standpunkte, für das Reue, einzntreten und an seinem Ausbau zu helfen. ' Der 'Gentralverein wird zu -solcher vorbehaltloser Entscheidung immer bereit sein. Die „G-rneiierungsbewegung der. jüdischen Deutschen" jedoch vermag nach dem uns vorliegenden Aufruf den Befähigmigsnachweis für die vonihr selbst formulierte Aufgabe nicht zu erbringen. In ihren Proklamationen findet sich kaum eine Forderung, die über Programm und vierzigjährige Arbeit des*' Eentralvereins hinausginge. Im Gegenteil: Fast jeden einzelnen Satz des Aufrufes könnten wir mit innerster Ueüerzeugnng unterschreiben, seine Gesamttendenz müssen wir trotzdem als demagogisch nnd deutlich gegen'uns-gerichtet, ablchnen. Wir kennen den Einwand, der uns an-dieser Stelleentgegengehalten werden wird: der Gentralverein habe sich zwar früher am die gleichen - Richtlinien gebunden gehalten, miß sie heute die -„Erneuernngsbewegung" ausstellt, er sei-aber in letzter Zeit davon abgewichen. Weder, habe er in der Auswandcrnugsfrage ctivcn Standpunkt eingenommen, der tust ausreichender Entschiedenheit - das Verbleiben der deutschen Juden int deutschen Vaterlande gefordert habe, noch ha.be er seine früher geübte Zurückhaltung dem Palästina- Problem gegenüber aufrechterhalten. Das bedeute eilte teillveise Preisgabe der int s I der GV-Satznng 'geforderten „nnbeirrten Pflege deutscher Gesinnung" mtd damit den Verlust der inneren Berechtigung, die neue Gmanzi-- pationsbewegimg der deutschen Juden zu führen. Diese Beweisführung [)ält_ sich ■ so krampfhaft an einige Oberslächcnerscheinungen und verzichtet' so nachdrücklich darauf, in das Wesen der von ihr herangezogenen Tatsachen einzudringen, daß sie als irreführend, ja, als grundfalsch bezeichnet werden muß. Ihr Hauptfehler besteht darin, daß sie in der Beurteilung der inuerjüdischett Vorgänge - so tut, als ob die-deutsch-jüdische Welt noch da stände, wo sie vor deut Januar IvW gestanbßii hat. Mit eilt er Hartnäckigkeit sonder-- gleichen bemüht sie sich, Dinge dadurch ungeschehen zu machen, daß sie sie geflissentlich, übersieht. Sie will nicht wahr haben, daß;üdische Menschen sich gezwungen sahen, tiefste seelische nnb knltnrelle Bindtmgelt an die deutsche Heimat zu lösen, weil sich ihnen keilte innere oder ätißere Möglichkeit mehr bot, ihnen gemäß zu leben. Sic will.nicht sehen, daß Palästina lveit ab vom Streit der Meinungen, die dadurch' kaum an selbständiger Geltung eingebüßt haben, heute eilte Tatsache geworden ist, die schwer getroffenen Menschen oft als einzige Zuflucht wieder Hoffnung gibt. Man lvill das lticht sehen, und während man. sich eine Biltde freiwillig vor die Augen legt, schmäht man die. die mit freiem suchenden Blick ltach vortvärts drängen. ohne-dabei von ihrem alk-neuen dentschsüdischen Zukunftsbild auch nur einen Schein zu opfern. Tie Umwelt hat sich verändert, aber unser Wille nnb unsere Hoffnung sind die alten geblieben. Wir lehnen es ab, uns nach böswillig ansgelegten Aenßerlichkeiten beurteilen zu lassen. Wir lehnen - darum die ..Ernenerimgsbewcgnng dfr jüdischen Deutschen" ab, weil sie die Berechtigung zu enter Sondereristenz neben dem Gentralverein nur' aus solcher Auslegung herleiten könnte. Da wir ihr aus tiefster. Ueberzeugung diese Berechtigung abspre-chen müssen, bleibt für uns die „Grnenerungsbewegung der jüdischen Deutschen" eine schädliche und gefährliche -Zersplitterungserscheinung, die sich selbst richten wird.. Die jüdische Oeffentlichkeit ist heute empfindlicher denn je gegen Nnhestörung und inneren-Kampf,-wo der Ginsatz nicht lohnt. Wo er so wenig lohnt, wie bei der „Ernenerungsbeweguug". können wir das Urteil getrost der Entwicklung überlassen. drängt wurden, ob es in der Ukraine, Au mH men, Poleit oder anderswo war. erschien Ken Motzkin als unverzagter Roland ihrer, Rechts ans dem Plan. Gerade auf diesem Gebiet sind ihm Erfolgs beschieden gewesen, die einer breiteren Oesienl. lichkeit viel zti wenig bekannt wurden. Als am IN. Itmi lv2ll die Unterrichlsl'ontntisiion des politischen Parlaments eilten Beschluß gefaßt hatte, wonach für die nationalen Minderheiten Polens ein akademischer Rnmernselansns nach ungarischem Vorbild geschaffen werden sollte, ging eilt Erschrecken sturch das ganze politische Judentum, das diese Zurücksetzung mit arn stärksten empfinden wußte, well mitit glaubte, am Beginn einer Gntrechtnngsperiode v,i stehen. Damals gelang es der nnermüdlichc'n Tätigkeit Leo Vtotzlins. den sranzösischen Älinisterpräsidenten Rahmond Poincarü z„ veranlassen, aut l>>. November l'.lsll einen Brief an die französische Liga für Niem'chenrcchte zu richtelt, in brat ganz nnullßvemännlich . dieses neue Gesetz als mit den Blinder, heiteitschtitzverlrägen unvereinbar bezeichnet wurde. Tie gleiche Auffassung wurde in 'der gesamten französischen Presse vertreten. Blit Rücksicht ans das besondere Verhältnis der polnischen Republik zu ihren sraitzösischen Verbündeten wurde damals der von der Kommission bereits angettomntene Gesetzentwurf zitrückgezogen nnd so -den nationalen Minderheiten.Polens, vornehmlich aber den Juden, ein schwerer Schlag erspart.- Btotzlin hat den - heroischen Kantps, den er damals für die Sicherung der indischen Rechte in Polen geführt hat. in seinem 19-'B in Paris erschieiten Buch „L;t •Campagne antiseniite en Pologne“ ergreifend . geschildert. In den letzten Rlonateit seines Lebens hat feine Sorge dem dentschett Judentum gegolten. Der untvandelbaren Verehrung seiner Fretmde ist Leo Ncotzkin sicher, aber auch der Gegner, der ihn persönlich-kennenlernte, wird seiner stets mit Achtung und Verehrung ge- ' denken. -Zer e»g8sHe ZelsMAWer über den könne, und daß für Blillionen von- Älenfchen Lebensraum und Lcbcnsmöglichkeit in ihrer Heimat geschaffeit werden müsse. Bereits in den ersten Jahren feines Berliner Studiums entfaltete er eine umfassende Tätigkeit für die Interessen des-russischen Indentnuts. Gcnteittfam mit unserem unvergessenen Paul Nathan öffnete er der Welt die Augen über die. wahren Ursachen nnd Hintergründe der ntssischeu -Judenpogrome, deren Verlaus nnd Wirkungen er wie kein anderer studiert hat. P.nO veröffentlichte er als Ergebnis dieser Untersuchungen sein-heute noch grundlegendes Werk über, die russischen Judenpogrome. Seine 'Tätigleit um ben Beilis-Prozesi gehört der jüdischen Geschichte-an. Ten Höhepunkt seines Schaffens erreichte er jedoch in den Tagen der Pariser Friedens-' konserenz Anfang 1919. Als damals bei der Bildung der neuen Staaten in -Osteuropa das Schicksal der Juden dieser Länder problematisch wurde, war es Vtotzkin. der sich mit der ganzen, ihm eigenen Initiative nnd Bcgeisteruttg für die Sicherung ihrer Rechte und Zukunft einsetzke.-Als Generalsekretär des damals von den osteuropäischen Juden im Bereit! mit ben Juden Amerikas, Kanadas nnd Afrikas gebildeten Coinites des delegalions juives entfaltete er eine ungeheure Wirksamkeit. Grwar kein sturer Verfechter-von eigenvölkischen Interessen, sondern vermochte die Probleme in ' ihrer Allgemeinheit zu sehen. Gr hatte erkannt, daß die Frage des östlichen Judentums keine spezielle „puesüon juive“ ist, sondern nur im Rahmen des gesamten osteuropäischen Nationalitätenproblems verstanden tmd gelöst werden kann. Sv wurde Älotzkin einer der Vorkämpfer des ntodernen Ntinderhcitcnrechts. Die berühmte Denkschrift der jüdischen Delegationen über den Schutz der nationalen Minderheiten. die er am-12. Juni 1919 der Friedenslonserenz überreichte, hat wesentlich zur Schaffung, des in den Friedensverlrägen nnd des durch die mit den neugebildeten Staaten abgeschlossenen Alinderheitenschutzverträge begründeten Atinderheitenrechts " beigetragen. Mit Recht zählte man ihn-daher;u den Vätern des Attnderheitenrechts. dessen Ausgestaktnng und Fortbildung er auch in-der-Folgezeit seine ganze Kraft widmete. In Würdigung dieser Verdienste hat ihn auch der-europäische Rationalitätettkongreß, der den größten Teil der europäischen Btinderheiten umfaßt und an dessen Begründung er tätigen Anteil hatte, in sein Präsidium gewählt. -Welche Anerkennung nmn dein Wirken Motzkins im Kreise Zer Ncinderheitenpolitiker zollte, belveist wohlam megme LSMMMMMSerMg Tie illegalen Touristeneinwandermtgen wch Palästina gaben in den letzten tUamatcu so ftart zugenommenbas; die-Gimvandernngstomutission euer--, gische Alltßnahnten dagegen plant. Ter Abaeord^ ncte Gaptain Peter Macdonald hatte dir Unterhaus >'ine Altfrage über die illegale Auswanderung Nuch '-Palästina schriftlich einaebracht. Ter Minister für die Kolonien, 3tr Philip CunlisseOistcr. gab am 9. November aus diese Anfrage eine Erklärung ab, in der es u. a. heißt: . . Es gibt zwei Kategorien von Eiwvan« derern, die ohne Erlaubnis nach Palästina kommen: P.Personen, die die Grenze ohne Erlaubnis überschreiten,- nnb 2. Personen, denen als Reisenden ein Anienthalt bis zu' zwölf Atonaten gestattet wurde nnd die nach Erlöschen des Ausenthaltsrechtes im Laitdc verbleiben. - Tie Zahl der zur ersten Kategorie gehörenden Personeit ist verhältnisntässia gering unb wird durch Maßnahmen, die die-Palastina-Regicriutg an der Grenze in Zusammenarbeit mit den französischen Behörden in Tyrien trifft, noch weiter herabgedrückt. Bezüglich der zweiten'Kategorie, die. wie sengestelll wurde, eine beträchtliche Zahl von Personen betrifft, hat der High Evinmissioner mit meiner Z," stimmmtg vor kurzem folgende vorbeugende '.Ans? nahnten beschlossett: I. Ein besonderer Beamtew'Iab wird mir der Turchsührung genauer Erhebungen betreffend die Zahl der als Toirristen ins Land kommenden nnü dort illegal verbleibenden Personen beauftragt. 2- Einem geschullen Beamten miri> die Lrgnnisicrung eines llebertvachungsdienües zur Kontrolle der Freutdeit, von denen angcnontnteit werden Man, das; sie dauernd tut Laude zu bleiben beabsichtigen, nnd zur Aussindigmachmtg von Personen, die ohne Visum eingereist sind, übertrugen. ck. Besondere Vtaßnahemn tverden ergriffen werbeit, nnthPeosvnen. die Touristen- oder Tr-tnutvisa tür Palästina erhalten, daraus onfmcrti'-nu z» machen, das; sie sich im Lande 'nicht Piederlnnen. keine-Arbeit annehmen und keine ArbeitsgelegenPil suchen dürfen. 4. Tic Fmitischen Konsular- und Paßkoultollbeainten bestimmter Länder iverdcn die siuslrullie-n erhalten, von allen Reisendeit, mit Ausnahme derjenigen, die' l. Klasse reisen, die Hinlerlegnng von . t>U Pfund in bar als Kantioit oder eine entsprcc! h'm T,-itr->avrt MAr"v "1 \•''-'-»z. v— Garantie einer angesehenen Bant' oder einer anderen besten bte -rmtsache, dap auch der diesjährige Institution zu verlangen Berner Kongreß der Nationali-täten ihn lviedcr T in die Gxekmtive wählte, oblvohl durch die be kannten Vorgänge zlvischen den jüdischelt Gruppen nnd dem Nationalitätenkongreß eine Entfremdung emgetreten war. Selbstverständlich vergaß er im Rahmen des allgemeinen Ntiuderheitenkampses niemals die besondere östliche Judennot. Ueberall, wo-Inden be- Küns.ttghin tverden Personen, die Mott Nansen-Pässe oder gleichartige Perstnal'dolumenle haben, nur in Ansnahmesalleit Bisa erhalten. Ich möchte hinzusügcn. daß die Berechnung der Halbjahrsquote für Arbeitercinwanderung ans der Ba>is^der Ausnahmesähigkeir des Landes ersolgt. Der High Commissioner hat betont, daß er bei sentcr Elttscheidung den-Faktor der unerlanbtcu Emmanderung mit berücksichtigt hat. i i;-S jO OllOlj ljOiTR-nA'LRl! — All orige Ter;und Garütncn,' cr.WUe Ge- D /od jeder Stilart, in ausacrgewöhnlich grosser ' Auswahl preiswert bei ■ Wu'psburg - iolnattn vor P£c?z 2 . ' t?tLp EtcrKs. UHiltt-C- N. MüiXUicKtücüIan«! huctio ic5i -ivJrtitJi-h oin^ofulirto ücrtost* E’rovIöSoEüsvorirct^'r. SicSn SpoKOUK«- scJjuss. Lc';orn;irio 000, Koriin .SW. 300 Tompclhof. In gepflegt.ruhig. Arzthanshalt gut möbliertes, ruhig Zimmer, Warmwass.. Telefon an Herrn od. Dame mit od. ohne Pension abzugeb. Dr. Erna Davidsohn, Manteuffelstr. 21. Bosicht 4-7. & n Q Q!? ii B £3 £3 01 □ EU Q ES Q P | HGFbGß=D-Qod3GBl-KG3QQ | bSSSBgsß 1 | werden naeti den ußacsteu- Modollen y preiswert aagßofttlirt.. i P>53fö-SQl©B'-^eCS3 Magraws, l! BSolonsoe, «Toachim ff’rioöirSelj-Strftfiso -SO. pari.. | | (1 Minute vom Kurfürstendamm) / Telefon J 7 Hochmeister 1250 | i 1 ■^©IbSiG^as -. AmMsrevtl, mit ritueller Verpflegung vermietet Cohen, Cbe-rlb;?., Postalozzislr. 29. I. I n elniichlUrjlgon CTtscnäUca ALLEIN HERSTELLER: OAN. JEITTELE5 E S 3 LI H GEH o.N. 2 E lic de G. er