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Central-Verein-Zeitung · 1933-10-19 · 40 (19.10.1933) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
12 (1933)
Issue
40 (19.10.1933)
Date
1933-10-19
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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'Vir Iml>™ in (Irr Torigon Nummer der c!..V.Ht«,,8 mitzeteilt. Am der Erlass des Reirhswirtsehnitsimnisters im die Undesregienmgen unter der Ucbemhriit „Gesetze zum .Schutz des Einzelhandels“ (H. G 120S3/3S) vom I. September d. J. von den zuständigen Lnodesmimstericn die untergeordneten Dienststellen weite würben worden ist und den Wortlaut des Erlasses, wie, ihn <l/i* „VinisienalbhHt für dio Preussisohe Innere Verwaltung“ vom 4, Oktober W33 wrölfentlielite, ahgedrurkl. .letzt hat der liojrhswirlschaltsminister, wie die „Frankfurter Leitung" vom 17. Oktober, Sr. 7591(10 mitteilt, eine Verfügung an die Treuhänder der Arbeit fiir das Wirtschaftsgebiet Westfalen -orichtot, in der gegen Boykott, Annonce,.sperre und dergleichen .Stellung genommen wird. Der Treuhänder der Arbeit bat dio,so Verfügung an dio Regierungspräsidenten Landräto und Oberbürgermeister seines Bezirks zur weiteren Veranlassung wcitergeleitet. In dieser Verfügung heisst es: " „Obwohl in her Zwischenzeit mehrfach harauf hingewiefen worden ist. daß unter den zurzeit che gehenden wirtschaftlichen Verhältnissen die Rücksicht ans die Lösung des im Vordergrund aller Ueberlegnngen stehenden ArbeillllnfenproblemS allen anderen Ueberlegungen borallzugehen h.vt, und obwohl von der Reichsregiernng immer wieder darauf hmgemiesen worden ist. daß in der Wirtschaft nur das Können ausschlaggebend sein darf, und das; alle Eingriffe in die Wirtschaft, sowie jedes unbefugte und unberechtigte Vorgehen gegen einzelne Personen, unbedingt zu unterbleiben haben (siehe auch Derfügunaen des Stellvertreters des Führers der NSDAP vvm 7. Juli und 8. August 1933) lauten die mi.r. aus Ihrem Arbeitsbereich zukoinmenden Berichte nach wie vor dahin, das; Waren- und Kaushäuser, Einheitspreisgeschäste. kaushausähnliche Unternehmungen nach wie vor erheblichen Störungen unterliegen. Allgemein geht die Klage dahin, daß nach wie vor. durch Einflußnahme Dritter auf die Willensentschlieszungen von Ieitungsverlags-Unternehmungen einzelne Geschäfte oder Gruppen von Geschäften, insbesondere Waren- und Kanfhänfer, der Jnferatensperre unterliegen mit dem Ergebnis eines für dieses Unternehmen katastrophalen Rückgangs der Umsätze. Des weiteren teilte der Herr Reichswirtschastsmmister mir mit, daß bei ihm Beschwerden darüber eingelanfen seien, daß in einzelnen Städten die Herren Oberüürgermeister ihren Beamten verboten hätten, in jüdischen Warenhäusern zn kaufen. Ich bitte daher, die Herren Oberbürgermeister und Landräte anznweisen. daß diele oder ähnliche Verbote aufgehoben werden. Aus den gleichen Gründen wünscht der Herr Reichswirtschastsminister, daß die Annvneensperre gegen jüdische Kaufhäuser in bürgerlichen Zeitungen aufgehoben ist. Ich bitte auch in dieser Angelegenheit das sichtige zu veranlassen." Audi dio bayerischen Behörden haben sich in den letzten Wochen verschiedentlich gegen die Eingriffe, in die Wirtschaft durch Unbefugte gewandt. Das bayerische Staatsministerimn des Innern und fiir die Wirtschaft, Abteilung fiir Handel, Industrie und Gewerbe hat unter Nr. 303a'35 an die Regierungen, K. (L J., die Stadträtc der unmittelbaren Städte und die Bezirksämter nachstehende Verordnung erlassen, die das Bezirksamt Neustadt a. d. Aisch in seinem Amtsblatt Nr. 65 vom 23. September unter Nr. 9121 „Verbot jeden Eingriffs in die Wirtschaft.“ mit folgender Einleitung abdruckt. ..Nachstehend folgt Abdruck einer Ministerial-Emschl.eßnng zur Kenntnis und genauen Beachtung. Eutgegenstehende Beschlüsse der Gememdcrä/e sind ohne lueiicre« aufgehoben und Von den Vollzugsorganen nicht zu beachten. Im, übrigen wird bei dieser Gelegenheit daran erinnert. daß ortspolizeiliche Beschlüsse, die eine dauernde Anordnung enthalten, über das Bezir.tsa.mt der Regierung. Kammer des Innern. zur Bollziehbarkeitserklärung vorzulegen sind. Ans die Bekanntmachung sämtlicher Swatsministemen vom 4. 9. 33 Ar. V 22216 über Vergebung öffentlicher Aufträge, die Eingriffe nichtamtlicher Stellen ebenfalls verbiegt. wird nachdrücklich hmgewiefen. Ten 20. September 1033. Bezirksamt Neustadt a. d. Aisch. ,I. V.: Stölzl. Äidruck Ar. 303a 33. München. 21. August 1983. Dtaatguriniftcrchrr Dco Inrrern urrd für Wirtschaft, 2Abtcl!uug für Handel, Industrie und Gewerbe. -’Xn die Negierungen., KdI.. die Stadträte der mmüttelb. Städte und die Bezirksämter. Immer wieder kommen Eingriffe von Gemeinden in die ungestörte Betätigung von Gewerbe und Handel zur Kenntnis der Staatsregicruna. Mit allem Nachdruck wird nochmals darauf hingewiefen, daß der Führer strikte Weisung gegeben hat. jede Beunrnhi?, gung in der Wirtschaft durch irgendwelche Eingriffe zu vermeiden. Verstöße gegen diese Weisung sind unter keinen Umständen und in keiner Form zulässig; Insbesondere ist es eine Umgehung der Anordnung des Führers und daher ohne weiteres unstatthaft, in die Betätigung von Gewerbe und Handel mit gemeindlichen Beschlüssen einzugreifen, die polizeiliche Vorschriften erlassen oder sich den Anschein polizeilicher. Maßnahmen geben, ohne daß dies mit Recht auf eine gesetzliche Vorschrift gestützt werden könnte. Es muß erwartet werden, daß solche Zuwiderhandlungen gegen die bestimmte Anordnung des Führers und auch deren Umgehung in Zukunft unbedingt unterbleiben. Anderenfalls ist mit entsprechenden Maßnahmen gegen die verantwortlichen Personen zu rechnen. Adolf Wagner. I. Va. Stock." Schliesslich veröffentlicht die „Bayerische Staatszcituug“ und „Bayerischer Staatsan/figer“ vom 10. Oktober Nr. 284 in ihrem amtlichen Teile eine Bekanntmachung des Chefs der Staatskanzlei vom 4. Oktober 1033, Nr. III, 29722 über Pressepolizei, die lautet: ftiflto MMÄ m w lieber die glücklicberwcisc mifelutieenen Seinen» ftrüftonen der Araber gegen jüdische Einwanderung teilt die Jüdische Telegrofcuaacatvr mit: Jerusalem, 13. Cfüibcv. Wie der Sclretär der arabischen Erelutive, Motzhanan, angelündigt hatte. haben nrnbifnV fdütumoliften am 13. Oltobüc trotz des Verbots der Regierung versucht, eine Stroßendenwnstration gegen die jüdische Ennvanderuug zu veranstalten, die Teilnehmer an der Kundgebung wlirdeu von der Polizei, die angelst ndigt hatte, sie werde im Falle einer Dömoustration die verautwortlichon arabischen Führer verhasten, in Sollenstras^n abgcdrlurgt und aufgelöst. Tie Mitglieder der arabischen Erelutive. die der Regierung eine Te.nlschrist überrcick>cn wollten. wurden ru'cht empfangen. Ter Streilparole waren in Jerusalem .zahlreiche arabische Geschäftsleute gefolgt. In der Provinz mach!.' sich die Streckbewegung nur schwach bemerkbar. Die Polizisten, die beim Reuen Tor in Jerusalem den Tcmonstrationszng auslösten. wurden mit Steinen beworfen. Jerusalem, 13. Oktober. Obwohl die Erelutive der palästincmsischen Araber die Verösseutlichung einer schwarzen Liste aller derjenigen Erekutivmitglieder angedroht hatte, die an der für Freitag. 13. Oltobcr. geplanten Kundgebung gegen jüdische Einwanderung und jüdischen Bodenlauf nicht teilnehmen würden, haben sich die vom Bürgermeister von Iernsatem. Rashashilü. geführten Erekutivmitglieder der gemüßigten Richtung von der Kundgebung fcrngehalten unb Sendboten in die Provinz geschickt, um die von der arabischen Erelutive ansgehetztc Bevölkerung davon abzuhalten, am Tage der geplärrten Demonstration nach Jerusalem zu konnnen. Die britischen Behörden hatten in den letzten 43 Stunden vor der Demonstration, die trotz des polizeilichen Verbots abgchaltcn werden sollte, intensive Sicherimgsuraßnahwen getroffen. Tank diesen Maßnahmen — es war auch Militär bereitgestellt worden, das jedoch keine Gelegenheit hatte, einzugreifen — konnte der Versuch, die verbotene Tenronstratioir durchzusühren, schon in seinen Anfängen unterdrückt werden. Starke Polizeikräfte umringten die arabischen Rationalisten rrnmittellrar nach dem Verlassen der großen Moschee und zerstrentcn die Menge. Tie Auflösung ging verhältnismäßig ruhig vor sich. Rur einige Agitatoren, die versucht hatten, den Polizeikordon ,;u durchbrechen. rvnrden leicht verletzt, ebenso zrvei Polizisteir. Tie Polizeibeamten waren nirgends genötigt, von der Schußwaffe Gebrauch zn machen. Eine besonders starte Wackjc war beün Jaffa.Tor ausgestellt worden, da inan ursprünglich geplant hatte, den Demonstranten das Passieren der König.David- Straße und des Helligen Grabes zu gestatten, jedoch einen Fug durch das Jaffa-Tor ans alle Fülle zu verhindern. Infolge der schon früher erfolgten Auslösung des Inges trat diese Wock^ nicht in Aktion. Die Erregung in der Stadt hat bereits, stark nachgelassen. Tie im arabischen Viertel woh- ... neuden jüdischen Familien, die sich am. Tage vor der anaeknndigten Demonstration zn befreundeten Familien in jüdischen Stadtteilen begeben hatten, kehren in ihre Wohwmgen zurück. ..An die Regierungen, K. d. I.. und die Be- Zirispolizeiöehördpn (Pot. Tircttivncn und Stcmtspolizciämter). In manchen Zeitungen des rechtsrheinisch cn Bcnzerns und der Pfalz sind wiederhvll einzelne Personen mit Rarnen und vollständcger Anschrist genannt worden in der Aösstht. ihr Ansel)en und ihre wirtschaftlichen Verhältnisse zu schädigen oder verhüllt zu Ge° wuiltätjglejckul gegen sie anfzufordern. Beranlassmnz hierzu war z. B., daß sich diese Personen entweder zur Beistcilernng für Somvzfungeu angeblich nicht in dem llstaße bereit erklärten, wie dies die Leiter der Saminlungen für richtig hielten, oder auch weil jene Personen in ihrer amtlichen oder beruflichen Tätigkeit oder sogar in Fragen des geschäft- Echen Wettbewerbs nicht die Haltung cinnaiunen, die der Schriftleitnng wünschenswert erschien. In einzelnen Zeitungen finden sich förinliche ..Praugertafelir". arst denen mißliebige Leute öfjentlich gebrandmarkt und der nllgomeinen Verachtung preisgegeben werden sollen. Derartige Angriffe gegen Einzelpersonen sind iricht Aufg.rbe einer Presse, die verautwortmlgsbowußt am Ausbau de§ ueueu Deutschlands Mitarbeiten will. Herabwürdigende Angriffe gegen Beamte wegen ihrer amtlichen Tätigkeit. Bvhkvttierungen imd Streitigkeiten zwischen einzelnen Unternchwungen in persönlichen und geschäftlickzen Fragen gehören nicht in die Zeitung. Wenn in vergangenen Zeiten öfters berechtigter Anlaß bestand, das volksschädliche Verhalten einzelner Personen in der Presse auszugreisen, so kann heute die nationale Negierrmg aus Grund ihres Programms und ihrer nnederholten Erklärungen verlanget;, daß ihr solche Tatsachen unmittelbar und nicht durch die Presse mitgeteilt werden. Die Regierung hat die Machtmittel zum Einschreiten gegen Volksschädlinge und wrrd sie rücksichtslos gebrauchen. Die Schriftleitungen werden daher nachdrücklichst aufgesordert. chre Zeitungen derartigen persönlichen Angriffen künftig zn verschließen. Die Vc.zirkspolizeibehürdeu haben die Durchführung dieser Anordnung zu überwachen. Sollten sich aus den erwähnten Angriffen Störmuzen der öffentlichen Ordnung ergeben, so ist mit den Atitteln der Pressepolizei gegen die Schriftleitungen vor- ^"geZ.^Hermann Esser, Ctaatsminister." Söitöesößttiano OMEn Des CenlmlMrelus löom 16. Oktober 19KZ ab ist das Büro des Centrar-PereinS Königsberg. Innkerstraße Rr 18. 2 Treppen, von 8V0 Uhr bis 16 Uhr dnrchgehecrd geöffnet. In dringenden Fällen ist auch noch 16 Uhr das geschäftsführende Vorstands- Mitglied unter der Telephonnummer des BüroS: 829 22 zu erreichen. ÄSpi - filüffttl 0. il., NßUhM ■ Am 11. Oktober verschied an den Folgen einer Operation in Franksurt am Main Tipl.-Jng. Tr. rer. Pol. Eugen Jacobi. Gescksästsinhnbcr der Wolf Retter L Jaevbi-Werke, Komin.-Ges. a. A.. Franksurt am Main und Berlin. Ter erst im 36. Lebensjahr Stehende wurde mllten aus seiner taten- und erfolgreichen Arbeit gerissen, die ihin nicht nur im engeren Kreis seiner Mitarbeiter und Geschüftsfrennde, sondern weit darüber hinaus Anerkennung und Ehre verschasjt hat. Zusammen mit seinem Bruder Paul übernahm er das Erbe seines Vaters, der im Elsaß mit der Familie Retter die Eiscnhandelsfirma Wolf Retter & Jacobi ausgebaut hatte und vom Eisenhandcl aus auf das Gebiet der Produktion ausdehille. Roch heute, nach über hundertjährigem Bestehen, befindet sich der Konzern, der in der Blecherzeugung und -verarbeitmrg zu den größten deutschen Zählt, ganz in den Händen der Familien Retter und Jacobe Eugen Jacobi, der der Firma seit 1905 angehörte, widmete sich vor allem dem technischen Ausbau der Werke. Eine gründliche fachliche Ausbildung führte ihn nach der Promotion Zum Tiplomingenienr aus Reisen nach England uird Amerika. Wissenschaftliche Interessen verbanden ihn vor allem mit der betrieblichen Gestaltung der Werke: nach dein Krieg und der crzwlmgencn Uclvrsiedlnng nach Farnksurt a. M. promovierte er noch zum I)r. reo. pol. Ter Friedcnsschlnß hatte dio elsassische Firma aus ihrem Stammsitz vertrieben. Wenn auch schon früher die verarbeitenden Werke toou Wolf Retter L Jacobi zum Teil rechtsrheinisch gelegen waren, mußte doch der gal^ze Konzern um- und neu ausgebaut werden. Ties war vor allen: die Arbeit von Engen Jacobis Organisationstalent. In Westfalen, bei Berlin, in ^Hannover, tu Sachsen ' und in Baden stehen die Werke, die 1925 in der Form einer Kommanditgesellschaft ans Aktien vereinigt und von dem daneben fortbestehenden Hairdclsgeschäst organisatorisch gelöst wurden. Für die schwierigen Probleme der Rationalisierung in der Eisenindustrie hatte Eugen Jacobi ein richtiges Auge. Seine Erfahrung und seine redliche Gesinnung sicherten ihm Einfluß in allen Fachgremien, denen er angehörte. Daneben aber entfaltete er eine reiche Tätigkeit in den akademischen Kreisen seiner neuen Heimat Frmikfnrt. Wie dessen Universität dio Tradition der Straß, lmrger sortführte, so ließ er sich besonders die Pflege der Beziehungen zwischen den: abgetrennten Elsaß und dem Reich angediehen sein. Seiner Jnitiatipe ist die Schaffung des wissenschaftlichen Instituts Elsaß-Lothringeus im Reich an der Univer. silät Franksurt a. M. zu danken; den Schöpfer er- 8 m Sßstkk&iü’Ai OtMsekefi des I Ip, / ■' I ‘ ' '! ’j v v -V’ •/' W w Ü Vfül Was&ecutanfis llaaeiic uUlacief, den SBeitcäqen von tBaeck,!Bu&et,!BadU Stcciuß, Äasenziaeiq, Jlelssnee, fBcodnitz u. a. Das Einzelheit kostet jetzt i,-~ Ml?* 3 Heile in 3 Monaten .. . 3.— MI?* BcztcilenSie durch dicPosf oder bei einem Besuch unserer neuen Bücherstube in der Par ser Strasse 44 Phztoverlaga.Budiliamdlungb.'it Berlin W. i5 Postsch. 835t2 nannte die Universität zu ihrem Ehrenbürger. Dem akademischen Prüfungsamt für Tiplmnlaujleute gehörte er noch bis in die letzte Zeit an. Seine -Nenntniste auf wirtschaftlichem Gebiet hat er auch für die weitere Oefscutlichkeit durch langjährige Tätigkeit als Handelsrichter be'wiesei». Diejenigen niclstarischcn Studierenden der Berliner Universität, die ans ihren seinerzeit eiiigereichten Fragebogen bis heute keinen Bescheid erhallen haben, müssen sich laut Anschlag in der Universität am Ranttag. den. 23. Oktober lTKrchstaben A bis K) und am Dienstag, den 24. Olt ober (Buchstaben L bis Z) im Senatssaal in der Zeit von 9 bis 10'4 Uhr zur Entgegennahme ihrer weiteren Zulassung cinsinden. Ätitzubringen ist ein Lichtbild, das Studienlnich und die Answciskarte. Dis YMWZ MOMft Ten ..Ranonalsezialisimis als Ausdruck der politischen Landsch.uten des Reiches" beh..ndclr Albert Mirgeler un ersten OlioberGa'! deS „D e u t f d) cii Vvllsr u in s". Ter Ver'ancr zerlegt den Raum Deutschlands in Stammlande und in Martenlande. Tie Stammlande mmain'u im ivesenckichen das Gebicl zivisichen dem Rhein einerseits, und Elbe. Saale und Vöhmenvntd anderseits. Die Markenlande sind das im Olten der Stwnmlande eroberte Gebiet. Ter -Haum Volluingeus in;:* faßt das deutsche Rheinland und das iiiederläudiscl-- französische Burgund. Ter burgiuidllche Raum ilt ein Reichsvorlandi die Rhein lande sind die -Reichslande, die die im bur>zuudiick>en tlstuim aujbreäiendeu universalen Krüste zujainnieniasien und ins Reick; leiten. Gegenüber dieser Anstellung, die bau Längs' graden folgt, stellt die vielb.'redete Mninlinie eine sekundäre Ouerung dar. die m der Kampssitnarion Preußen gegen Oesterreich von Bedeutung tonrde. aber nach Beendigung dieser Siniation, wie die süngsten Ereignisse lehrten, diese Bedeutung verlor. Rstrgeler deutet mm den R'ation.llsozia!isn'!is als einen Ausbruch der Stammlande. und bcsoude.rs wiedermn ihrer östlichen, weliischen Gegenden: Bahern, Thüringen. Riedersachsen. Schlesivig Kot-' stein. Aus diesen Dezirten stammt die Bewegung selbst, in ihnen hat sie ihre größte lliesonanz und viele Amtsträger des neuen Staates aejunden. -vier wurzelt auch ihr völkischer Eharalter.'rhre Betonung des Blutes und der B-eroundenheit der norditckten Raste, ihre starte Ausrickchn'g ans die bänerlidra Existenz und Lebensform. tz.ndem der Rational, fozialismns Stammland und Grenzland verband, hak er die deutsche Form des Staates geschafsen: den organischen Staat. Am Sonntag, dem 3 Rovember. veranstoltek der Jüdische Turn- und Sport-Elub lllllo auf dem Sportplatz der jüdischen Gemeinde am Bahnhof Grnnewald ein v o n d b a l l b I i tz t n r n i e r, dessen 'Ick'inertrag der Schulspeisung des Wohlfahrtsamtes der jüdischen HZemeinde zugesührl merden wird. Reben sämtsichen Berliner Handballspielendcn Vereinen, wie Bar Uochba. Berliner Sport-Gemeinschaft 1936. R. B. Triton usw.. sind auch auswärlige Vereine eiugcladen. Die Berliner SPortgemcinichast 1Ü33 suck)t zur. Vervollständigung ll)rer Handbatlmannsaaften, die an den lonuuenden Verbaudsjpielen lellnehmen sollen, noch einige Spieler. Meldnnaen erbeten an Alfred Lesscr. Berlin NW 87, Siegmunbsl)üf 8. 919, Tiergarten 9-I27. . .? Maflcnbcschwcrdcr kommen uickck immcc ou eerdordcucn, sondern oielsnch auch von schlecht getauten Lpeiscu. Gut eiekaut ist daN, verdaut. Dazu gcstöreu aber auch teisninn-tätiiac Züstna und i» rveitcrer ssolge eine iiUcusive ,ZoI',»vsIeär. Lien seine Zähne abends und moryens reaclinäüia mit dev wrrtlick) chcken Ck)lorodoiU.Zati:u'ailc pflear, wird iwiuc>- -tut kauen könne,i. Ihm werden die (Speisen wirklich bdiomvicn, und er wird sich .Zahiischmerz-n und auch sa manche Nrankhcit ersparen. Verlag: Cciuralverein deutscher Staatsbtiracr sirdisckicir Glaubens c. V., Berlin W 15, Einser Ctraßc 42. Tel.-Adr.: :ÄicalflI^bcn. Berlin." Fernsprecher: J 2 Oliva 61554—57» postschec!: Aerlrn 30171. Sauplschriftleiter: D r. Al. f r e d L i r s ch b c r g. Verantwortlich: D r. 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