Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 12 (1933)
- Issue
- 34 (7.9.1933)
- Date
- 1933-09-07
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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DaZ 'paTüi'liimamr bittet bet Slnfräscn Nück- Porto beizufügen. Jür ausführliche Anfragen muß der?lufragc 1 Mark in Briefmarken beigelegt werden. sch M C) 'ii I W! Wie die Tagespreise berichtete, ist Professor Theodor Lessiug in Atarienbad einem Atordanschlag ginn Opfer gefallen. Jedermann, der den Mord als eine Verabscheunng-Avürdige Sünde wider die Heiligkeit des Gebens berwirft, wird von dem tragischen Ende des Philosophen anstichtig erschüttert sein. Theodor Lessing war sowohl alZ Mensch wie atS Lenker eine problematische Natur. Seine von radilaler llnbedingtheit ersüllten Meinungen haben nicht etwa nur in der nicht jüdischen, sondern auch in der jüdischen Mett Widerspruch erregt. Seine Stellung ginn Jndenlmn lägt eine einheitliche Linie schmerzlich vermissen. In seinen Anfängen wandte er dem J'.idenliun den Nürlen, nur sodann als Zionist von selbsigeschasjener Prägung von sich reden zn machen. Tie Ziviespältigleit. die es ihm verwehrte, zum Jndeninm als geistigg'ittlicher Erscheinung Ja zu sagen, übertrug er unfreiwillig ans sein Buch „Jüdischer Selbsthas;", das seinerzeit dementsprechend in unserer C.-V.-Zeitnng besprochen wurde (X. Jahrgang, Nr. 18). Jenes Buch war sozusagen ein. seelisches Selbstportrüt. Zur Steuer der Wahrheit sei Mdoch daran erinnert, daß ein Philosoph, wie Professor Hans Driesch, dem Denker Theodor Lessing Höchste Achtung bezeugt hat. Diese Achtung galt LessingZ Hauptwerken . „Geschichte als Hingebung des Sinnlosen" und „Untergang der Erde am GeistW Diese beiden Werke bergen Lessings bleibende Leistung in sich. chm Herr D". PusS»mrer, der oJTS Leutnant und Arzt an den Kämpfen des deutschem Selbstschutzes in Oberschlesien tcilgenvnnnen hat, lvärd gebeten, uns seine gegenwärtige Adresse zu benennen. -A. L. Mamrhcim mrd andere. Sie fragen uns. wo das Mowmscnsche Wort vom „Ferment der Dekomposition" steht. Sie fitnden es in der „Römischen Geschichte" von Mommsen, 7. Auslage, Band 3, Seite MO. Mominsen ist übrigens in seiner Gegenschrift gegen Treitschle „Auch ein Wort über unser Judentum" noch eimnal ans dieses zitierte Wort zurückgekommeu. Arwrü;rmrö. Sie beklagen fM] darüber, daß die Inden nicht laut genug protestieren, und wünschen mehr Mut zu Protesten. „Nlur dem Mutigen gehört die Welt", schreiben Sie; Sße sind aber selbst so zurückhaltend, daß' Sie noch nicht einmal uns Ihren Namen zu nennen wagen. Wir können Ihnen deshalb leider nicht antworten. ' r Dat ronommiorta Haus. Bohaglicho ruhi^a U Horbstfoiorfago geöffnet. Nachsabonproho. Beneiden könnte man einen Menschen, der so recht herzhaft in eine dicke Stulle beißt und auf beiden Backen kaut. Und doch würde ein jeder dazu imstande sein, der regelmäßig abends und morgens seine Zähne mit der hoch, wertigen Qualitätszahnpaste Lhlorodont pflegt. Nicht nur die Mühe ist gering, sondern auch die Ausgabe, denn Chlorodont ist eben eine Zahnpaste von höchster Qualität, und darum ist sie sparsam und billig im Gebrauch. Hausmann-Dtiftung Arendsee i. M. Das jüdische Erholungsheim im Ostsccbad Arendsee blickt wiederum auf eine erfolgreiche Saison zurück. Das schöne Heim mit seinem großen Park bleibt weiter geöffnet. Es ist für einen würdigen Gottesdienst zu den hohen Feiertagen gesorgt. Die Hausmann.Stiftung soll auch in den Hcrbstmonatcn offen gehalten werden, um denen, die kein eigenes Heim halten wollen, eine Heimat zu bieten, falls eme ausreichende Besetzung des Heimes gesichert ist. Die hervorragenden technischen und Wirt, schastsemrrchtmigcn dev Hauses, die von dem beratenden Ingenieur, Nsgicrungsbaumcifter Dr. Rudolf Herzfcld (Berlin) entworfen und ausgefül)rt sind, bieten Gewähr für einen reibungslosen Betrieb auch in den kälteren Monaten. Die Verpflegung wird allgemein gerühmt. Interessenten wollen sich möglichst umgehend in der Villa Hausmann, Arendsee in Mecklenburg, melden. Wir weisen auf die Wiedereröffnung des altbekannten Restaurant Berg, Lharlottcnstraße (59, hin. Der In- Haber, Herr Berg, bietet nach bewährter Tradition das Veste in Küche und Keller. Wie ans dein ucuiresoerirni ye^vurgegi, uwi uuu o“i‘ . Schmidt auch während des verflosicncn Berichts,ahres llbcsetzt, was angesichts der allgemeinen Wetttrife ern r'es Vertrauensvotum der Eltern gegcniiüer dein Vom schweizerischen Schulwesen. Das Voralpine Kn oben.Institut und Eyceum Dr. S «om i d t auf d ein 3t ofenbern bei S t. Gallen (Schweiz) konnte türzlich das -50jährige Gründungsjubilöum fci-rn Wie ans dem Jahresbericht hervorgcht, war das Ingnut Dr. Ech . ". vollbesetzt, starkes Vertrauens..- Institut darf!eilt. Das Institut Dr. Schmidt ist die einzige Pcivatschule des Kontinents, welche das Privileg bcntzt, staatliche Sprachkurse durchnn'ühren. Im verflossene» «murjahr haben sämtliche Kandidaten für das Abitur, für die Technische Hochschule und für das Handelsdiplom ihre Prüfung mit Erfolg bestanden. Uns Denthchcn fleh: diese Schule besonders nahe, weil sie seit Jahren Beweise stie. soliderer Sympathie gegenüber nnscrem Lande abgelegt eat. Während des Krieges bot sie in grospügiger Weise deutschen Internierten eine schützende Zuflucht und während der letzten Jahre führte sie, im Einvernehmen mit dem ä>cutscheu Konsulat in St. Galle», besondere Hilssaktionc» zu. gunstcn deutscher Fcrienschillcr durch. Verlag: Ecntralvercin deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e. V., Berlin W 15, E:nser Straße W, Tcl.-Adr.r „Centralglauben Berlin." Fernsprecher: .1 2 Oliva Lbä-l—97. Postscheck: Berlin Ü0172. Hauprschristleiler: 3. B. Dr. Alfred H i r s ch b c r g. Verantwortlich: Dr. M a r g a . rote (3 bell) c im. Beide Berlin V 15. - Unrcrlan.gtü Manuskripte werden nur zurückgesandt, wenn Freiumschlag bciliegt. — Verantwortlich für den Anzeigenteil: Friedrich Nathan, Nerlin-Halciisee. — Druck der Rudolf Masse Stiftung G. m. b. H., Berlin SW 100. Anzeigenannahme: Berlin W 15, Emscr Skr. 12, ö-1 r - TT J q i \ \ J 'Li n r -':ia 1_:J \n A ^,r \\ 1 a; JU GS i\ lunchen 30 Minut. , t Aut® 700 m ü. d. M. Froler Ausblick auf die Aiponkotto Für innere und ^ervenJcrcnkheifen sowie Err.olungsbedür*7igo Ponstonspr. v. M. 10,—, Pauscha’ikurprei« (oinschl. Kurmittol, normale ärztl. Behandlung) von M. 13,— on SsiQüsnÜGDirümiiim UDn% EBsdl Msmnmennnii! )jHOTEL. EXCELSIOR BERLIN |j Grösstes Hotot cics Kontinents. tlncntümor: P«utnnor-Brtu u. Thorrmstschflnke). Tnomns-Kollor. *—- i Urftuhnu3 Pllr, il Brftu (Zur Stnd Her/. Nerven, 3 .sonstigen Diätkuren. Alle modernen c Alle Zimmer mit flicss. Wasser, die mcis Dr. 8. S :ttnngs-, Most- und alle slisdien Einrichtungen. It W. C. Massige Preise. Dr. G. 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