Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 12 (1933)
- Issue
- 34 (7.9.1933)
- Date
- 1933-09-07
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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f 4rar~ V '.««W . WH pi H>Nr. 34 1 2. Beilage sehr wenig Anlaß, auf Reibungen und Gegensätzlichkeiten innerhalb einer Weltorganisation mit genießerischem oder höhnischem Lächeln hcrabznsehcn. Es ist ja leider schwer genug, den eigenen kleinen Kreis zu einheitlicher Ar- EM beit ziisammenzufassen, wenn wir auch hassen dürfen, das; dieses wichtigste Gebot der Stunde A. H. Von Mitte August bis zu Beginn dcrLüoche reiften sich in Prag Tagungen anctjitiüber, die in dieser Zeit erhöhter Aufmerksamkeit für die Jndensrage ganz besonders stark das Echo der Weltöffentlichkeit weckten: Der 18. Ziomstenkongreß und die Beratungen der .»owish Agency. Der Kongreß ist jelveilS die Parlamentsslüung der zionistischen Weltorganisation. Vierzehn Tage lang saßen Vertreter der zionistischen Vereinigungen aller Länder mit Ausnahme Deutschlands, Rußlands und Persiens beisammen, nm die Latze der Judenheit und des Judentums zu erörtern. Und da der Zionismus für sich in Anspruch ninunt, die einzig zutreffende Beurteilung der Jndensrage und ihre Lösung gesunden zu haben, wurde nicht nur die Lage des Zionismus behandelt, sondern die dos gesamten Judentums in der Welt, die als Bestätigung der zionistischen Idee und als Element ihres Auftriebs angesehen wurde. Zivoi Schatten lagen über dem Kongreß. Der eure, die Ermordung Arlvsorosss.'verschärfte die Gegensätze und brachte Kampsabstimmnngeu für Präsidium und Erckutive. Der andere, die Lage der dentschen Inden, führte in der Beurteilung der realen Hilss- Möglichkeiten zusammen und trennte nur bei der Beurteilung theoretischer, wirkungsloser Entschließungen. Diese Einsicht in die deutsche Jndensrage muß anerkannt werden, ohne daß wir damit unsere grundsätzliche Ablehnung einer über das Beate hinansgehende politischen internationalen Betrachtnngsivcise der dentschen Jndensrage aus imscrem Grundgcfühl als deutsche Juden heraus aufgäben. Der reale Hilfsvorschlag beißt im wesentlichen Palästina; und Palästina ist mehr als nur eiue zionistische Ausgabe oder ein zionistische? Neseroat, seitdem die Jewish Agency im gleichen Maße Nicht.ziouisteu nne Zionisten zur Verantwortung für Palästina herangezogen hat; diese Zusammensetzung wurde auch in Prag bestätigt. Irgendwelche deklamatorischen Kampfbeschlüsse gegen Deutschland waren nach der Einsicht der zionistischen Führung, aber auch nach den Lehren der letzten Monate nicht zu erwarten. (Segen Deutschland gerichtete Bvhkottanträge der revisionistischen Gruppen wurden demgemäß mit überwältigender Mehrheit a b g e l c h n t. Aber auch der Ausruf an die Welt, uns deutschen Juden bei der Wiedererlangung unserer Rechte zn Helsen, ist unvereinbar mit unserer grundsätzlichen Auffassung von der deutschen Judensrage. Er wird nur dann verständlich, wenn man sich klar macht, das; es sich bei den Vorgängen in Deutschland gegenüber den Juden nicht um eine ans akutem Anlaß erfolgte Zurücksetzung und Entrechtung handelt, sondern um eine weltanschaulich fundierte, rassisch begründete Minderbewertung des jüdischen Menschen für das staatliche Gemeinschaftsleben. ' Feststellungen solcher Art treffen nicht nur die dentschen Juden, sondern die Judenheit überhaupt. Es wäre daher wi'msehenswert geivesen, wenn die Prager Entschließung. sofern die Verfasser glaubten, überhaupt aus diese Fragen eingehen zu müssen, bei der Präambel wie bei der Formulierung noch stärker die jüdischeals die deutsche Problematik unterstrichen hätten. Die sachlichen Aufrufe und Beschlüsse übe^ die reale Hilfe für die deutschen Juden sind zu begrüßen." Es handelt sich bei dieser Znstunmuug nicht um eine lleberuahme der natioualjüdischeu Ideologie. Tenn die sich gegenwärtig vollziehenden Geschehnisse zwingen, unabhängig von Ideologie und Willen, den Einzelnen, auch gegen seine Ideologie und gegen seinen Willen für sich oder seine Kinder' Maßnahmen zu ergreifen. Hierbei spielt die Auswanderung insbesondere nach Palaitina eine wesentliche Nolle. Es^ist diesem Zusammenhänge sehr bemerkenswert daß der ^^Sonderkorrespondent des „B o l k r sch e n B c* ob^rchter S" in Prag, der mit bemerken?- wertLr Kenntnis der innerjüdischen wie auch der zionistischen Probleme die Tagung verfolgt sich bis ans eine scharfe Kritik mies Teiles der Schlußresvlution, mit der auch nur uns nicht voll identifizieren können. ruhig und obiektiv zu den Dingen äußerte. Auch ,,-ver Deutsche,, das Blatt des Führers der deutschen Arbeitsfront, Dr. Ley, kommentiert das Ruppinische Resmnee, das für die etwa 200 000 in Deutschland beruslich nicht unterzubringenden Juden innerhalb der nächsten zehn Jahre Auswanderuugsmöglichkeiteu hauptsächlich in Palästina anznstr-cben seien mit den Worten: „Diese Auffassung des ZionistenkougresseS stellt u. E. emcu gangbaren Vorschlag zur Güte dar...; Mid chie in diesen Blättern veröffentlichten Devisenbestimmungen für Palüslinaanswandcrnng lassen vermuten, daß eine geordnete, wirtschaftlich gerechtfertigte und den deutschen Wirtschaftsinteressen nicht abträgliche Auswanderung deutscher Juden den Intentionen der Negierung entspricht. Noch niemals verlor jemand, der wie wir dentsche Inden mit seiner Heimat verwurzelt ist, dadurch sein Baterland, daß ihn Lebensnot Zwang, sie zu verlassen. Aber der Zwang der Selbsterhaltung wird bei den meisten Menschen immer stärker sein als die ideenmäßige Vorstellung der Lcbensgestaltnng. Darum muß eine sachkundige, unpolitische, verantwortungsbewußte Regelung, die Erleichterung der deutschen Judenfrage durch Auswanderung der überzähligen Menschen erstrebt, jenseits aller Ideologien begrüßti den. Als ein sowohl sachlich ivie politisch befriedigender Beschluß kann deshalb die Betran- Soziale, karitative Hilfe. Emigrations, förderung ans dem Gefühl brüderlicher Verbundenheit innerhalb der großen indischen Schicksalsgcmeinschaft begrüßen wir auch in internationalem Zusammenhang, sofern sie ohne politischen Beigeschmack oder ohne politische Bedingung erfolgen. Gewinnung, Berlnst, Wicdererrinaung der jüdischen staatsbürgerlichen und gesellschaftlichen Positionen in einem Lande ist Verdienst, Verschulden und Aufgabe der Juden dieses Landes. Die Wahl zur Erckutive brachte Nahum Sokolvw an die Spitze der Zionistischen Welt- W/Ufv II - [p yl0F * Wirkt vorbeugend! Rczug in Gross-Berlin frei Haus durch dio Versandfit eile der Staatsquellen Fachingcn und Niederselter«, Berlin SW 11, Schfineberger Str. 10a. TeL B2 Lütz. M&L organisativii und der Jewish Agency. Bei der Zusammensetzung der Erckutive selbst, die ohne Misrachisteu und Revisionisten gebildet wurde, ist die starke Heranziehung von Arbeitcrsührern bemerkenswert. (Kaplan, Ben G urion, Scherto k). Weiterhin ist gerade unter Berücksichtigung der realen Siedlungsfragen. der Wiedereintritt von Dr. Victor Jacobson und Dr. Arthur Ruppin zu erwähnen. 4i M«SM ung des führenden Mannes des Gegenwartszionismus — führend auch dann, wenn er nicht ein führendes Parteiamt innehat -- EHäsin Weizmann zum Leiter der mit der Ausiedlung der deutschen Juden in Palästina zusammenhängenden Angelegenheiten angesehen werden. In Weizmann ist der Garant einer von allen Demonstrationen und Proklamationen freien, nur aus Hilfe für bedrängte Juden gerichteten Arbeit zn erblicken. Den Verkauf des ZionistenkougresseS im einzelnen zu schildern, wollen wir unterlassen. Wir haben, leider nicht immer mit Erfolg, die Beurteilung der deutschen Judenfrage von außen her abgelehnt, weil Entfernung nnd Milieu des Beurteilenden notwendigermaßen das Urteil trüben müssen. Ebenso würde es sich jetzt mit einer Kritik zionistischer, innerorganisatorischer Auseinandersetzungen durch deutsche Niehtzivuisteu Verhalten. Nur zu einer g r u u d s ä tz l i ch e n Frage muß ein kritischer Eiuwaud erhoben werden. Der Unterschied in der Beurteiluiig von der Lösung der Jndensrage zwischen den zionistischen Kreisen und uns bestand in folgendem: ' Der Zionismus setzte eiue objektive, einheitliche Lage der Juden in allen Ländern voraus und forderte eiue in ihren Grundsätzen von der Politik des Einzellandes unabhängige Regelung. Wir dagegen vertreten seit je die Anschauung. daß die Juden jeweils die der politischen Eigenart ihres Landes wie ihrer eigenen Geschichte und Schichtung in diesem Lande entsprechende Lösung zu erstreben hätten. Aus dieser Erwägung heraus hatten wir z. B. noch vor Jahresfrist im Gegensatz zur zionistischen Anffassung die Teilnahme au der Weltkonfercnz in Gens abgelehnt, da wir sie als einen falschen Weg zur Behebung der Judennot in der Welt ansahcn. Jetzt ist der Prager Kongreß auf dem grundsätzlichen zionistischen Standpunkt verblieben nnd stößt nun ans die starke Opposition der „Jüdischen Rundschau", die aus Einsicht in die politische Realität verallgemeinernde Lösungsvorschläge ablehnt und wie wir, allerdings mit anderem Ausgangspunkt und anderer Zielsetzung als wir, eine auf die spezifisch deutschen Berhältnisse zugeschnittcne Neuregelung fordert. Diese Feststellungen treffen wir ohne Genugtuung; denn das deutsche Judentum hat E. R.-J. Wer tu den letzten Wochen von Scham und Entrüstung gepackt wurde, weil er allenthalben in der Presse aus die Uebcrschrift „Juden zeugen gegen Juden" stieß, der lese die folgenden Zeilen. Ter wisse, daß die unter obiger Parole gcbrandmarkten Ausführungen Dr. Mar N a u m a n n s, _ des Führers des „Verbandes nationaldentschcr Juden", die — wohlgemerkt — in der englischen Zeitschrift „Investigator“ erschienen sind, nicht die einzigen sind, in denen der krankhafte Selbsthaß dieses angeblichen jüdischen Führers sich in jüngster Zeit wieder Luft gemacht hat. Wir lassen zunächst eine Ucbersetzuug oesjcnigen Abschnittes des „Inv68tigrüor"-Aiissatzcs folgen, in dem Naumann cs für richtig hält, die von ihm bekanntlich als „Zwischenschicht" gekennzeichneten Kreise um den E. V. förmlich vor der englischen Ocffentlichkeit zn denimzicren. Er spricht in dem Artikel „Die deutschen Inden im neuen Staat" zunächst von den zwei radikalen Flügeln der deutschen Judenheit, als die er seinen eigenen „Nationaldeutschen Verband" aus der Rechten und die Zionisten ans der Linken bezeichnet, und fährt dann fort: „Zwischen biefeu beiden Kruppen gibt es noch eine Kruppe van Unentschlossenen, ewig Schwanlenden, die durch viele gedänkenlose Anhänger vergrösiert wird. Sie kann sich nicht entscheiden, welcher Nation sie angehört. Sic hat sich viele Jalire hindurch von entweder gewissenlosen oder engherzigen sogenannten Führern beeinslnssen lassen nnd betrachtet die deutschen Angelegenheiten hauptsächlich vom Gesichtspunkt ihrer individuellen oder gemeinschastlichen jüdischen Vorteile. Diese Gruppe, die von uns Nationaldeutschen Inden als „Zwischenschicht" bezeichnet wird nnd von der ans viele Querverbindungen zn den höchst unerwünschten Elementen unter den wahren und Scheinzionisten führten, haben die sogenannten Politiker, Literaten. Geschäftemacher nnd Wichtigtuer hervorgebracht, die seit dem unglücklichen Kriegsende vor 1t Jahren dem deutschen Paterlande nnabsehätzbaren Schaden durch ihre Tätigkeit zngesügt haben . . . Tie Persönlichkeit der jüdischen Zwischenschicht. Männer ohne jede nationale, kulturelle, ja oft selbst ohne religiöse Grundlage, fanden ein weites Feld für ihre Tätigkeit, ans dem sie sich zum Schaden Deutschlands 14 Jahre lang tum* mcltcn." Es ist fein Wunder, daß solche Aeußerungeu mit Unterstreichung nachgedruckt wurden. Wir glauben jedoch in der Annahme nicht sehlzugehen, daß das Stichwort „Inden zeugen gegen Juden" unter dem, wie oben erwähnt, meist davon berichtet wurde, viel mehr dem Abscheu über den Verrat aus eigenen Reihen als einer vielleicht politisch verständlichen Freude über den unerwarteten Kronzeugen Ausdruck geben sollte. Gerade das neue Deutschland, das Gemeinschaftsgeist und Mauuentrene über alles preist, kann nur mit dem deutlich erkennbaren Unterton der Verachtung von solcher Handlungsweise Kenntnis nehmen. Aber wir sagten bereits: Es ist nicht die einzige Denunziation der neuesten Zeit, die von dieser Seite ausgegangen ist. Es genügt ein Blick in das letzte „Mitteilungsblatt" Nr. 3 vom Angnst 1933, um sie in angemessene Gesellschaft einzurechen. Ta geht es in einem Aufsatz von H. Ludwig (Rom): „Warum es in Italien keine Judenseindschaft gibt" gleich richtig los: „Gerade weil in Deutschland bei vielen Inden diese eigentliche und innere Eindeutschung nicht erreicht, in den letzten Jahren im Gegenteil durch Einwirkungen des Zionismus, durch internationale und vaterlandslose Betätigung, durch individnalistlsche „Recht-anfs-Tnsein"-Mclhoden sogar bewußt erschwert worden ist, weil in den Nachkriegsjahrcn nicht bodenständige jüdische Ein- Wanderer, in den jüdischen Gemeinden nicht weniger als in Staat und Gesellschaft, einen ihnen nicht znkommenden Einfluß haben erringen dürfen, deshalb gibt es in Deutschland einen berechtigten Antisemitismus, und deshalb, weil diese Voraussetzungen in Italien fehlen/gibt es in diesem innerlich beruhigten Lande diese Selbst- Wehr des Volkes gegen Schmarotzer nicht/ ' In einem anderen Aufsatz „Achtung. Reichsstapelei!", in dem die Redaktion eine für den Verband nationaldeutscher Juden sehr wenig ehrenhafte Kontroverse mit der „Reichs- Vertretung der jüdischen Landesverbände" zn einer gewaltigen Wahrhcitsrettung umdeutet. heißt es: „In gewissen jüdischen Kreisen ist es jetzt die große Blöde, sich gegenüber der Ocsfentlichkeit und gegenüber den Behörden als „Reichs- Vertretung" aufznspielen . . . Für Kenner der innerjüdischen Verhältnisse ist ohne weiteres ersichtlich, welche Verbindungen von den „Rcichs"-Organisationon zu denselben Vereinigungen laufen, deren deutschs r e m dem und z n in Teil a n s g e s p r o - ch tu d e n t s ch f e i n d l i ch e m Verhalten die Gesamtheit der dentschen Juden i h r e h e ii t i g e L a g e z n v e r d a n k c n h a t." Das; an anderer Stelle sichtlich unzufrieden von dem vom „Glaubensgcnossenverein" „auch heute noch" herausgegebenen „Wochcnblättchen" gesprochen wird, sei nur am Rande bemerkt. Schlimmer ist die ganz ausdrückliche Anprangerung des Zionismus, bei der es — und das sei gerade von unserem grundsätzlich gegnerischen Standpunkt aus bemerkt — lediglich schwer fällt, sestzustellen, was tiefer steht: die sachliche Unwissenheit, -von der sie zeugt, oder die einer solchen Denunziation zu Grunde liegende Gesinnung. „Das Gefährlichste am heutigen Zionisinus ist seine enge Verbindung mit dem Koinniimis- Die illegierimg der nationalsozialistischen Revolution sollte den Zivnisinns verbieten. Tie Jndensrage wird verewigt, wenn die Agitation der Zionisten weiter gestattet wird. Palästina ist schon heute übervölkert und kann »icmals mehr das Land einer jüdischen Nation werden. Wer im deutschen Nationalstaat Ghettvgcsühle hat, soll unter Freindeurecht gestellt werde». Den Bersuch der Erziehung dieser Fremden zn Dentschen überlasse man den Juden, die im Tentschtnin ansgegangen sind. Bär scheint, daß heute die Zeit für das wahrhaft gedeihliche Wirken eines indischen Indeiikominissars gekoinnien ist. Und dieser Iudentommissar wird heute kein neuer Pfesserlorn sein." Wir können den „Ratio na ldeutschcn Juden" nur dringend raten, den Judcnkommissar nicht allzu eifrig zu beschwören. Es könnte sein, das; er ein ganz anderes Gesicht haben würde, als ihre selbstgefällige Phantasie cs ihnen vorgaukelt. Denn was wir weiter oben aus der Wahl eines Presseschlagwortes nur andeutungsweise zu entnehmen glaubten, die Verachtung des Nationalsozialismus siir Treubrecher und verhinderte Uelierläufer, das folgt mit aller Deutlichkeit aus einer Beine, lang des „Völkischen Beobachters" vom 23. August 1033. Nachdem der „Völkische Beobachter" zunächst seiner Verwunderung darüber Ausdruck gibt, daß der E. V. an seiner Idee noch fosthült, die seiner Ansicht nach doch Schifsbruch gelitten habe, schreibt er über die Bemühungen des „Verbandes nationaldentschcr Inden: „Tie absonderlichste Blüte dieser Vorstellmigswett stellt aber der sogenannte „Verband iiationatdentscher Inden" des Herrn Mar Naumann dar. der sich geradezu iiltradentsch gebärdet und dessen plumpe und verächtliche Anbiederungsversuche manchmal pathologisch anmuten." Wissenswertes für Palästinawanverer Das Palästinaamt hat soeben zwei Jnformationshefte über Palästina herausgegeben. Das Heft Alijah, das jetzt in der dritten Auflage ecscheint, enthält alle notwendigen Informationen über Einwaiiderniigsbeding'.mgen, Zollnnd Devisenbestiinmungen, Lebensvcrhältnisse. landwirtschaftliche Bedingungen Palästinas, Berufsaussichten, Fahrpreise usw. Das Heft ist gegen Voreinsendnng von 75 Pfennig zuzüglich Porto durch das Palästinaamt Berlin ZV 15, Meinekestraße 10, zu beziehen. Außerdem erscheint neu das Heft Chinuch über die Lehrstätten in Palästina mit ausführlichen Berichten über die Universität, Seminare, Realschulen, Technikum, landwirtschaftlichen Schulen, Lehrnnd Erziehungsanstalten für Amber in Palästina. Das Heft ist gegen Voreinsendnng von 50 Pfennig zuzüglich Porto ebenfalls durch das Palästinaamt zu beziehen. Der Sdiaum macht’s! die sparsame u sdiäutuende - sie spritzt nicht und wird nie hart. 1 )