Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 12 (1933)
- Issue
- 33 (17.8.1933)
- Date
- 1933-08-17
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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M <\z? m im;\ A SEGA dsr ösAMra mm Auf dem empfindlichsten und darum einer fachmännisch Pfleglichen Behandlung A,A Ji:li"Ä sonders bedürftigen Gebiete der Wirtschaftslagen hat die Energie des NeichswirtfchastSministers Dr. Schmitt bemerkenswerte Erfolge gezeitigt. Seine graste Rede auf dem Kongreß der Deutschen Arbeit am Ahein brachte eine Zusammenfassung und gedankliche Ausweitung der bisher nur in knapper Berordmmgsfvrm herauZgearbeitewn Richtlinien. Als Kernproblem bezeichnete er die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Die Notwendigkeit eines gesunden Erports unterstrich der Minister, wobei er betonte, daß Deutschland auch konkurrenzfähig sein müsse, im Hinblick aus da8, was das Ausland kann und leistet. Vor allen Dingen müsse sich jeder, der dazu nicht berufen ist, und der insolgedessen von der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit nicht genug versteht, enthalten, einzugreisen. In Prägnanter Weise fastte der Minister in einer an das Organ des Neichsverbandes der Mittel- und Großbetriebe des deutschen Einzelhandels gerichteten Zuschrift seine wirtschastspolitischen Wünsche folgendermaßen zusammen: „Es besteht nach der Auffassung des Reichswirtschastsministeriums kein Anlaß für die Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels, in ihren Dispositionen zurückzuhaltcn in der Befürchtung, daß. wirtschaftspolitische Eingriffe in den nächsten Monaten eine starke Beschränkung der Unternehmungen herbeiführen. Das Reichswirtschaftsministerium trägt für eine restlose Beruhigung der Wirtschaft Sorge. ■ ES ' erwartet andererseits von allen Unternehmungen, daß sie durch vertrauensvolle - Dispositionen den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft fördern.-— Ser Reichsverbaud als Spitzcmorganisation der Mittel- und Großbetriebe des. deutschen Einzelhandels hat deshalb die Pslicht, alle seine Atstglicdssirmen nachdrücklichst auszuforderu, ihre Umsatzkraft durch ein stetige und langfristige Auftragserteilung in den Dienst des Wiederaufbaues der Wirtschaft zu stellen." Demgegenüber darf der Hoffnung Ausdruck gegeben werden, daß sich Beschlüsse wie. die nachstehend gemeldeten nicht als für die Dauer beabsichtigt erweisen werden: Der Reichsverbaud der deutschen Nanchwarenfirmen hat durch Rundschreiben au seine Mitglieder und durch Veröffentlichung iu der Fachpresse dazu ansgefordcrt, die gleichzeitig mit der Rauchwaren-Michaelis-Messe stattsindende Braune Großmesse in Leipzig vom 27. bis 31. Aug. zu besuche». Diese Aufforderung ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil der Leipziger Brühl, der als Hauptsitz des deutschen Ranchwarenhandels bekannt ist, zu einem Teil aus jüdischen Firmen, besteht. München. Jüdische Händler worden künftighin nach eineur Beschluß des Hanptausschusses des Stadtrats in den Berstcigerungssaal des städtischen Leihamtes nicht mehr zngclassen, ebenso nicht mehr zum Oktoberfest und den Dulten Wessen). Fürflenwaldc. Einem Beschluß des Magistrats zufolge werden jüdischen Händlern während des dort am 23. August stattfindenden Jahrmarktes Plätze an einer abgesonderten und abgelegenen Stelle angewiesen werden. gestellt werden.müßte. Die Meldungen gestatten einen außerordentlich lehrreichen Einblick in die Tiefe des geistigen Umschaltungsprozesses, den die nationale Revolution auch aus dem religiösen Gebiet hervorgerufen hat. '-J (Ein des Aeichsausschusses der jüdischen Zugendverbände (O-) gy L-v v iv v ü ßlß W« WM MM SMÄZen mröen eüMbürsrN? Die Untersuchungen, die seiteus der Be» ltörden im Hinblick auf die Verordnungen über die Wiederaushebnng von Einbürgerungen angestellt werden, haben sehr interessante, bisher unbekannte Zahlen an den Tag gebracht, die geeignet sind, übertriebene Vorstellungen über den Umfang der Einbürgerung von Ostjilden zu zerstreuen. In der Zeit von 1919 bis 1931 sind danach 130 000 Einbürgerungsanträge gestellt worden, von denen 5000 ostjüdischer Herkunft waren. In der Meldung des von amtlicher Stelle häufig benutzten Conti-Nachrichteubüros heißt es daun: „In der Gruppe der 11 500 Einbürgerungsauträge von ,Ostausländern' sind auch die Onjuden enthalten, deren Zahl mit einer de'anderen Methode ermittelt wurde. Hier ergab die Erhebung, die keineswegs einfach war. daß in den zwölf Jahren etwas mehr als uooo Einbürgerungsanträge gestellt wurden. Um nun den wirklichen Umfang der Einbürgerung von Ostjnden seststellcn zu können, hat man hier auch noch, was bei den übrigen Tellen der Erhebung nicht geschehen ist, die Zahl der Familienangehörigen,' die aus einen Antrag im Durchschnitt entfallen, ermittelt und ist unter Berücksichtigung gewisser Fehler* Möglichkeiten zu der Zahl von 12 500 in dev Zeit von 1919 bis 1931 eingebürgerten Ostjudcn gekommen. Uebrigens ließ die Erhebung erkennen, daß die Zahl der Familienangehörigen, die aus einen Antrag des Familienoberhauptes bei den Ostjnden entfiel, recht gering ist." Drückt man diese Zahlen in Prozenten ans, so machen die jüdischen Einbürgerungsanträge knapp 4 v. H. aller Einbürgerungsanträge ans; die Zahl der eingebürgerten'Ostjuden beträgt knapp 2 % v. H. der eingesessenen deutschen Juden. In dieser Notzeit braucht die jüdische Jugend dringender denn je Erholungszeiten für den Körper und die Seele. Dreiviertel der deutschen Juden sind Großstädter. Drei von vier jüdischen Jugendlichen sind auf größere Wanderungen angewiesen, um in der Landschaft einen inneren Ausgleich für den zermürbenden Druck der Woche zu finden. Diese Möglichkeit ist durch den Ausschluß der jüdischen Jugend vom Jugendherbergswerk schwer gefährdet. In der heutigen wirtschaftlichen Notlage verschwindet mit dem Wegfall der Herbergsmöglichkeit auch die Möglichkeit zu größeren Wanderungen selbst. Die jüdische Jugend ruft alle deutschen Juden auf, hier zu helfen! Diese Not kann für das ganze deutsche Judentum fruchtbar gemacht werden. In jeder Stadt, jedem Dorf, in denen Juden wohnen, muß eine Uebernachtuugsmöglichkeit für durchwandernde jüdische Jugend geschaffen werden! Pritschen und Stroh für ein paar Lager müssen überall zu finden sein! Leerstehende Häuser von Juden, nicht- ' benutzte Gemeinderäume müssen zur Verfügung gestellt werden! Aus dieser Einrich- . tung kann viel Gutes für die deutsche Judenheit entstehen Wir haben uns auseinandergelebt, Berlin und Provinz, Großstadt und Kleinstadt, Stadt und Land. Der äußere Druck muß uns auch innerlich wieder zusammensühren. Wanderungen und Herbergswerk können eine Quelle der Verbindung und Verständigung zwischen allen Teilen der deutschen Judenheit werden. Der Ncichsausschuß der jüdischen Jugendverbände, ruft namens der organisierten jüdischen Jugend alle deutschen Juden, insbesondere die ganze jüdische Jugend zur Hilfe und . Mitarbeit aus. Zuschriften sind an seine Adresse nach Berlin - Charlottenburg« Kantstraße 158, zu richten. Im Mittelpunkt der sportlichen Geschehen, die diesmal etwas schleppend ihre Abwicklung fanden, staiw der Z eh nkamp s um die Klubm eist er schüft 1 93 3. Tie stattliche Anzahl von 15 Bewerbern nahm am Mittwoch den Kampf auf und nur drei schieden vor Beendigung der zehn Hebungen aus. Leider befand sich inner diesen auch einer der Hauptanwärter aus den Titel, Rudi Siegel, den das Mißgeschick ereilte, daß er sich beim Dreisprung, ausgezeichnet im Nennen liegend, so schwer am Knie verletzte, das; er aufzngeben gezwungen war und Siegi Sommerfeld, der sich in guter Form befand, den Weg zu einem ganz glatten, aber wohlverdienten Sieg freigab. Zweiter wurde der junge W o h l a u e r, die 'Zukunftshoffnung des Klubs vor dem vorjährigen Sieger Distel und dem überraschend weit vorn endenden Mose r. Neben verschiedenen Staffeln und einem Schlagballweitwersen, das bei den Damen Fräulein Golde, bei den Schülern Hirsch mit einer Weite von 72,15 Meter gewann, fand ein -Handball, spiel zwischen der ersten Mannschaft deS Schild Frankfurt n. Oder und einer kombinierten Mannschast des J.T.S.C. 05 statt. Mit 13:0 (7:0) mußten die überaus sympathischen und fairen Frankfurter Ruderer, die infolge Trainingsmangels, allster einem Niescncifer den zum Teil routinierten Berlinern nichts entgegenzusetzen hatten, das Spielfeld verlassen. Es ist jedoch unbedingt nötig, und hierin liegt wohl die Hauptaufgabe der jüdischen Sportsührcr, den im ganzen Reiche verstreuten Sportvereinen die Möglichkeit zu verschaffen, im Spielvcrkehr mit anderen, auch auswärtigen Vereinen, die Lust und Liebe am Sporn bei Mitgliedern und noch Außenstehenden zu heben oder gar erst zu erweckew Fr. — m n fl — P fi fMlff 8M §mgs Ott MAMUM Der stellvertretende Reichsleiter der GGnbensbewegung Deutsche Ehristen, Pfarrer L o e r z e n, äußerte sich über Ziele und Aufgaben der Glaubensbewegung und kam hierbei auch auf die Stellung der Deutschen Christen zur Judeuuüssion zu sprechen. „Ideelich verfechten wir", _ erklärte Pfarrer Loerzeu, „außer der Mission im eigenen Bell, die wir als dringlichst erachten, die Mission aller fremden Völker, also auch der Juden. Wir lehnen ganz entschieden den verstiegenen Satz ab, das Judentum stehe unter dem Fluch und sei a 1 o nicht zu missionieren. Der Heilige Geist kann alles, und um des Hcilandsbcfehls willen wird die Judenmission bestehen. Allerdings gibt es den Unterschied des Volkstums: also auch den Unterschied des Deutsch-Christentums und des Juden- Ehristcntumtz. Der Glaube der Jiidenchristcn erfährt uusere ungekürzte chriltliche Achtimg und Wertschätzung. Der neue Geist, daß die christlichen Kirchen streng liach ihren Volkstümern getrennt fern müssen, miiß auch das Judentum überkommen. Das wird ein Weg zur Aussöhnung und christlichen Brüderlichkeit fern. Zum gleichen Thema veröffentlichen die „Dresdner Nachrichten" (9. August) folgende Ausführungen, die auf eine Pressenotiz des Evangelischen LandeSpresseverbandes rn .Sachsen zurückgchen: Aus Verantwortungsbewußtsein gegenüber dem deutschen Volke hat die sächsische Kirchenreaierung in einer Verordnung verfügt, daß die für den 20. August angesetzte Kollekte ausschließlich für d,e Ev-ngMa. tion im Heiligen Lande, insbesondere für die evangelische Arbeit unter den Arabern und für die Karmelmission bestimmt wird, eine Verwendung dieser Kollekte- .die Judenmission hingegen nicht mehr in Frage kouunt. Diese Maßnahme bestreitet der Judeiimission nicht grundsätzlich ihre Daseinsberechtigung, ist doch kein Volk vouc Missivnsbesehl ausgeschlossen.. Aber sie wendet sich gegen die bisherige Art der Judemnission, die eine Gefahr für das ■ deutsche Volkstum insofern bedeutete, - als sie weithin ziim Eingangstor fremden Blutes in unseren Vokkskörper winde. Auch die Judemnission darf au den Grenzlinien der Rasse nieuials vorübergehen. Es soll den Inden nicht verivehrt sein, juden-christliehe Genieinden zu bilden, unter Umständen auch eine kleine juden-christliche' Kirche, aber als Blutsreuide gehören sie nicht in die eine einzige Deutsche Evangelische Kirche hineiii. Daß Nichtarier zu Wort und Sakrament mtd) in deutschen Kirchen als Gäste Zi'.gclassen werden können, wo eine Not besteht, ist dabei selbst-- verständlich. Durch die Tatsache des Bestehens einer deutschen Kirche wird ja die nentestamcutliche Kirchengemeinschast aller Völker nicht beseitigt. . Hierzu meldet die Jüdische. Telegraphenagentur „Jta" vom gleichen Tage: Die geplante Palästina-Kolonie für Judenchristen ' wird demnächst errichtet " . werden. Aus Atitteln, die aus London überwiesen wurden, ist soeben ein Terrain von 2250 Dnnam für die Kolonie in der Nähe von Gaza endgültig angekaust. worden. - Es soll sofort mit der.Anlage von. Orangenpflanzungen und der Errichtimg^ von Häusern begonnen werden. Die Kolonie wird anch eine Kircbe, die einzige .Kirche für Judenchristen in der Welt, erhalten. Der Standpunkt des C. V. zum Problem der Judemnission und des Taufjudentums iß zu bekannt, als datz er noch einmal dar- Das soeben erschicriene erste Heft der Zeitschrift der Deutschen Studentenschaft, „Der Deutsche Student" (August 1933), enthält einen beachtenswerteii Beitrag von Professor Alfred Väumler, dem Inhaber des neu errichteteu Lehrstuhls für politische Pädagogik an der Universität Berlin. Bäumler umreißt die Stellung der Wissenschaft im totalen nationalsozialistischen Staat. Die freie irnd voraussetzungslose Wissenschaft, wie sie im liberalen Zeitalter üblich war, hat — nach Bäumler — durch den Vorstoß des Nativnalsozialisrnns ihr Ende gefunden. Jene Wissenschaft lebte in der Üeber,zeugung, ein selbständiges, von den übrigen Bezirken des Lebens losgelöstes Dasein führen zu dürfen. Die neue Wissenschaft wird im scharfen Gegensatz zu der alten individimlistischen eine „politische" sein. Die „politische" Wissenschaft wird durch den politischen Studenten, der im Geiste des Natioualsozialisums handelt, in die Universitäten hineingetragen werden. Tie neue Wissenschaft wird so, nach Bäumlers Wunsch, eine Dienerin des Staatsaufbaus und der Erziehung im Dritten Reiche sein. Der neue politische Student verwirft die alte Wissenschaft. Das gleiche Heft enthält den Angriff eines in Bäumlers Sinne politischen Studenten gegen Professor Eduard S p r a n g e r; ihm wird vorgehalten, er habe „sein Nichtverstehen einer Revolution aus der Jugend" öffentlich bezeugt. Die „N a t i o u a l s o z i a l i st i s ch e n Mona t s Heft e" (4. Jahrgang, Heft 40) bringen einen Aufsatz von Hans Schilling über „Richard Wagners ethischen Nationalsozialismus". Der Verfasser behauptet auf Grund von Wagners judenfeindlicher Schrift „Das Judentum in der Musik", daß der Meister Vorläufer der nationalsozialistischen Weltanschauung gewesen sei. Er wendet sich gegen das „bekannte Buch" von Emil Ludwig „Wagner oder die Entzauberten" und bezeichnet es als ein Produkt des jüdischen Hasses gegm Wagner. Die l i t er a r i s ch e Tätigkeit Emil Ludwigs wird auch jüdischerseits keineswegs einhellig gebilligt. Sie kann also keineswegs als verbindlicher Ausdruck des jüdischen Urteils über Wagner anerkannt werden. Auch Schil- - ling muß übrigens zugeben, daß nicht Emil ' Ludwig jondern Friedrich Nietzsche WagnerL schärfster Kritiker war. Ein merkwürdiges Zusammentreffen: fast gleichzeitig mit dem Erscheinen jenes Aussatzes erfahren wir, daß die Atünchener Staatsbibliothek den Brief- Nachlaß des hochverdienten jüdischen Vor- 'kärnpsers Richard Wagners, des Generalmusikdirektors H e r m a n n L e v i, angekaust habe! Der Philosoph Ernst Casßrer DJcit Ernst Cassirer, der soeben — wie die „C. B.-Zeitung" gemeldet hat — seinen Hamburger Lehrstuhl verlassen hat, um einem ehrenvollen Ruse au die Universität Oxford zu folgen, verläßt ein Gelehrter und Denker den deutschen Boden, der als eine führende Persönlichkeit der gegenwärtigen Philosophie in aller Welt anerkannt ist. Ernst Eassirers philisophisches Lebeuswerk gliedert sich in drei Schichten. Als hervorragender Schüler Hermann Eohens ist er von der berühmten Acarburger Schule acisgegangen, der die Wiedererweckung Kants verdankt wird. Hieran hat Cassirer einen gewichtigen Anteil: als Kant-Forscher sowie als Urheber grundlegender Forschungen^ aus dem Gebiete der Logik und der Erkenntnistheorie hat er sich einen Namen gemacht. Seine cigenschöpferische philosophische Leistung liegt in der moniunentalen „Philosophie der symbolischen Formen" vor. Eine Reihe seiner Arbeiten ist der deutschen Geistesgeschichte gewidmet: Goethe, Schiller, Hölderlin u. a. In dem Buch „Freiheit und Form" hat er das Formproblem des deutschen Geistes erörtert. Nicht unerwähnt darf bleiben, daß der große Philosoph dem deutschen Judentum, dem er entstammt, stets ein warmherziges Interesse bekundet hat. So hat er in den letzten Jahren die jüdischen Philosophen - Spinoza, Moses Mendelssohn und Bergson in ihrer Eigenart gekennzeichnet. Bor geraumer Zeit hielt er in einer Berliner Synagoge ■ einen Vortrag über die Philosophie des Judentums. Sie Gleichschaltung in Den ZeWlislen Professor Lydia R a b l n o w i t s ch. bic hervorragende Tubcrtuloscsorstheriu, und Professor Arlhnr K u t t n e r haben die -Lchriftleitung der „Zeitschrift für Tuberkulose" niedergeleat. Professor Will-arn Stern, der bekannte Psychologe der Hamburger Universität, und Dr. Otto Liprnann, Direktor des Berliner Instituts für angewandte Psychologie, haben ihre redaktionelle Tätigkeit an der Zeitschrift für angewandte Psychologie eingestellt Die Zeitschrift ist von Dr. Otto Liprnann gegründet worden. Beide Gelehrte gehören zu den hervorragendsten Autoritäten auf dem Gebiet der Jugcndspychologie und der Berufseignungsforschung Professor William Stern ist der Verfasser des vielgelesenen.Buches: „Psychotogie der frühen Kindheit