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Central-Verein-Zeitung · 1933-08-10 · 32 (10.8.1933) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
12 (1933)
Issue
32 (10.8.1933)
Date
1933-08-10
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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? n ,n r^. t'C'i.s'J' für LlriöLüLVrrrSk; irr der Im yiiiljmcn bcr von Der Zentralstelle für Jüdische Wirischastöhilse in Berlin veranstalteten öturse beginnt am 15. August — ober falls die Vorarbeiten bis dahin noch nicht beendet fein sollten, an.: 1. September — ein Zaehlehrgang zur Ausbildung von Sehülern und Schülerinnen im Photogra- Phischcn Beruf. Als Teilnehmer kommen außer be;i Schulentlassenen an ich Studierende und gleich welchen Alters Berufstätige, welche sich einem Handwerlerbernfe zmnenden wollen, in Betracht, dine gewisse zeichnerische Leehnisehe Begabung ist Borbedingm:g. Die Dauer de? .tlurses ist ein Jahr. Er umfaßt alle Hanpizweipe der Photographie, Bildnis. Archit.'llur, Jiidnslrieansnahmen,. A'ellame, Atodephotographie, Anleitung zur Pressepholographie 11. s. f. in moderner lünstlerißcher 'Auffassung und unter Berücksichtigung neuzeitlicher Arbeitsverfahren. Arbeitsstunden: täglich (Montag bis Freitag) 8 bis 2 Uhr. Ferien entsprechend den Schulferien. Teilnehmergebühr monatlich 25 RM. Uursleiter: Alfred Bernheim. Anmeldungen sind zu richten: An die Wirtsehaftshilfe der Jüdischen Gemeinde, Abt. Berufsumschichtung, Berlin N 24, Oranienburger Straße 81. I'!!sorm6Li0:?sbläl!Lcr Nr. 8 In der letzten Ausgabe der „JuformatiouZblätter" des Zentralausschusses der deutschen Juden n n /T' ■' //.' / |‘ ' /j <z>~ n n i r\ , ch- / 'j Ü‘ t'-' U' w; - D ü u. H ,n für Hilfe und Ausbau und der Zentralwohlfahrts' stelle der deutschen Juden (Dir. 8 vom 1. August) werden eine Reihe von Arbeitsgebieten besprochen, die auch für unsere Leser von allgemeinem 'Interesse sind. Die Zentralstelle für jüdische Darlehnskassen berichtet über die von ihr iin Lause der letzten Zeit geleistete Arbeit, msbcsvvdcvc über die Möglichkeiten von Subventionen, und die Bedingungen. unter denen dort Darlehen gegeben werden, Tie Zentralstelle für jüdische Wirtschaftshilfe derweist ans die Arbeit einer neuen zentralen Beratungsstelle für arbeitslose jüdische Ingenieure und Chemiker und die ihr gestellten Aufgaben. Ferner wird eine Anzahl neuer Gesetze besprochen, über die im wesentlichen die' Leser der „C.-B.-Zeitung" bereits informiert sind. In einem weiteren Abschnitt werden offene Stellen im In- und Auslande. Mitteilungen des Palästinaamts und andere WandenmgSmöglichkeiten besprochen. Schließlich interessiert aus dem Heft noch besonders eine Zusammenstellung über Fettverbilligungsscheine für die Pfleglinge der Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege und eine Notiz über Ausbildungsmöglichkeiten für jüdische Handwerkslehrlinge in der Israelitischen Gartenbauschule in Ahlem. Knnstlerhilfe irr Hamburg Die Kulturvorstelluugen der Hamburger Künstlerschast waren bisher sehr erfolgreich. Tie Aufführung des Schauspiels „Die eine weint, die andere lacht", die von Dumanoir und Kcranwn in-- fzeniert stattfand, wurde sehr beifällig ausgenommen. Die Nolle der weinenden Witwe lag bei Lotte Müller, die der lachenden bei Anna Barbara Sachse in guten Händen. Elisabeth Hof mann wirkte als blinde Mutter erschütternd. Mit viel Charme spielte Edith And ree die Tochter Laurence. Tie Liebhaber Maurice Borel wurde von Max Ludwig Berges dargestellt. Eine Glanzleistung bot Willi Kruszhnski als Notar. In kleineren Rollen sah mau A nn i Wa r t e ub e r ge r. Kurt Appel, Heinz Anders und Max Vogel. Für die künstlerische Oberleitung zeichnete^ Willi Kruszynski, der das Stück mit sehr viel Sorgfalt einstudiert hatte, verantwortlich. A. B. * Die nächste Schauspielveranstaltung zugunsten hilfsbedürftiger jüdischer Künstler wird am Mantag, 14. August 1933. abends 8.30 Uhr, im Gabriel- Rießer-Saal des Tempels in der Oberstraße stattfinden. Es gelaugt eines der bekanntesten Werke der Lustspielliteratur „Das Glas Wasser" von Eugen Scribc zur Aufführung. Eintrittspreis 3,10 Mark. Karten im Barverkauf bei Tietz, Käse und im Büro des Tempels. LcbcnSversichcrungÜgcscllschaft Phönix in Wien Tie 5». ordentliche Generalversammlung ist am 29. Juli d. I. abgehalten worden: von Feierlichkeiten aus diesem Anlässe wird in der jetzigen Zeit abgesehen. Ter Versicherungsbestand Ende 1932 umfasst 815 700 Polieeu. Tie Prämieneinnahme war 88 907 890 Mark, die Erträgnisse der Kapitalanlagen 10 977 191 Mark. An Versicherte nnd deren Hinterbliebene wurden 35 519 151 Mar! ausgezahlt. In der Gruppenversicherung (gemeinsam mit dar Metropolitain Life Insurance Ev. in New York) ist 12 139 Angestellten und Arbeitern Vcrsicherunge-schut; für rund 37 801800 Mark geboten worden. Tie tosienlose ärztliche Eesundheiti-beratung der Versicherten wurde mißgestaltet. Tie in- und ausländischen Versicherungsanstalten, au denen die Gesellschaft durch Alticnkavi'.al und gemcinsarn mit der Prudential Ass. Eo. stld in London durch Rückversicherung beteiligt ist, haben sich besriedigeud entwickelt. Dlndj Abrechnung der an die Versicherten ausgeschütteten Gewinnanteile ergibt die Jahresrechnung einen lleberschuß von 10:>.-)17 Mark. Hieraus erhallen die Aktionäre loie int Vvrjahre 5 Prozent Tividende. das sind 118 140 Mark: der Rest wird den Kavitalreserven zugesührt und 109 079 Marl aus neue Rechnung vorgctragen. Dad Nauheim. Mit Unterstützung aus Mitteln der Pro sessor-D.-Siinouscii-Lüftung kann jüdischen Htanten, die einer Rur in Dad Nauheim bedür,en. die Diirch. führung dieser Rur zu besonders ermäßigten Gebühren cnni5fllid)t werden. Die (Säfte der ^profcf|ot*3).•Simonien* Gesellschaft e. P. erhalten Unterkunft und rituelle Per. pflegung in erstklassig geleiteten Rurhäusern (Eii'^l. zimmer mit fliehendem warme» und kalten Wasser, Bai. kon, GartenbeniUnlilg). Anfragen sind zu richten an den Syndikus der Professor.D.-Linionsen.Gesellschaft e. V., Herrn Nech'sanwalt und Notar Dr. Selmar Spier. Franksurt a. M., Taunusstraße 1. Im Verlag Nubin Maß, Berlin-Eharlottenburg, ist soeben ein neues Buch von Din I. Berg m a ii n , Siabbiner der Iüdischeir Gemeinde, Verliii, unter dem Titel „Das I u d e n t u in", Gedanke u n d Gestaltung, erschienen. In diescin 'Buch werden die ver. schiedenen Gesiallniigeii des Judentums und die ihm innewohnenden Brüste geschildert. Näheres siche Inserat. Verlag: Lcntralnercin deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e. V-, Berlin W 15, Cmser Straße 42, Tel.-Adr.: „Lenlcalglaiibeii Berlin." Fernsprecher: O '2 Olina c>07,l — 57. Postscheck: Berlin 204 72. Hauplichristleiter: I. V. Dr. Alfred Hirsch der g. Verantwortlich: Dr. M a r g a - tetc Edclhcim. Beide Berlin 15 — Unvcrlaiiate Manuskripte werden nur zurückgesaiidt, wenn Freiumschlag bciiiegt. — Verantwortlich für den Anzeigenteil: Friedr i ch Nathan. Berlin-Halensee. — Druck der Rudolf Masse Stiftung G. in. b. H., Berlin SW 100. Anzeigenannahme: Rudolf Masse, Berlin SW 100. I ELEGANTER VILLA mit Garten und allem Komfort in bester Verkehrslage zwischen Kurfürstendamm u. Fehrbelliner Platz werden einige IPASmCG ©nJESTTS mit oder ohne Verpflegung aufgenommen. Fernsprecher: Emserplatz H6 2398. f*)>o glückliche Geburt unseres Sohnes zeigen | hocherfreut an 1 Georg Mendclsohn und Frau | Edith gob. Oppenheim Bin.-Charlottonburg, Knesebeckstrasse 33 2. August 1933 ZurZeit Klinik Dr. Ullmann, AugsburgerStr.63 r Else Simons Otto Hirsch Verlobte DUssoIdorf-Bonrath Bonrodeatr. 63 Juli 1933 03nabrück/Dü98aldorf Adersstr. 72 | Unsere liebe gute Mutter. 1 irren ßossita SfeEiSt gab. Sockel ist nach kurzer schwerer Krankheit im 80. Lebensjahr sanft entschlafen. Namens der Hinterbliebenen: Max Blank! | Witten (Ruhr), Nordstrasse 12, Dortmund, ’ i Essan, ßrakol (Kreis Höxter), Köln, Berlin,! j den 3. August 1033. [ ] DleDoisotzunghat InallerStlllcstattKotunOen. Julius J. Mayer Bankgeschäft ® Berlin W8, Französische Strasse 33. Tolegr.-Adr.s Julmaybank, Telefon: A6 Merkur 7625. LA—R n^r>r? Inh.: Bertold Brandt 1!n 1715, JoacSilostlirJcr Sir. 33/34 Tolofon: J1 Blamorck 03B7-08 Tochtorgesollschafts „DENTALON“, Inh. BRANDT u. BYK, Tel-Aviv, P.O. 8ox7l Wir suchet: zum sofortigen Eintritt einen energischeil, arbeitchrcildigen, jungen für Obst- und Gemüsebau. Er nnis; hervor, ragende Fachkenntntsse besitzen u. außerdem in der llage sein,Fachunterricht zu erteileii.Eintö» verwalturra (Larrdwcrk) Neueuvorf. osa M MMjMWM sucht junge Frau im Westen, nähe U-Bahn. Preis, ongebote unter «J. K. 22838 befördert Rudolf M o Ne» Berlin SW MO. Am 5. August versdiied unerwartet mein lieber Mann, unser guter Vater Rechtsanwalt Dr. fieisiridi Marcuse Im Namen der Hinterbliebenen LiüJi Marcuse geh, Warsdbauer USridi Marcuse Lore Marcuse Stettin, Birkcnallec y Die Beisetzung hat bereits stattgelunden Am 5. August haben wir unseren langjährigen Führer Rechtsanwalt ' to Ballrarflffitn mrsiws wm amm Stettin verloren. Eine Lücke ist gerissen, die unausfüllbar ist. Der Helfer aller Bedrängten ist nicht mehr. Sein Wirken wird in uns weiterleben und wird uns Vorbild sein. Centralveccin feistscSiar Staatsbürger jüiscbea Glaubens E.V. Landesverband Pommern. 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