Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 12 (1933)
- Issue
- 28 (13.7.1933)
- Date
- 1933-07-13
- Page
- Seite 278 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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278 3.T.S.L. OS Der Leitung des JTSE^ 05, Berlin. gebührt Dank dafür, daß sie den Anfang gemacht hat, Angehörige verschiedener, nicht einem Verband angehörender jüdischer Sportvereine in einem Sportfest gegeneinander starten zu tasten. Tie Mitglieder der Jiu-Jitsu-Gruppe des R. j. F. machten mit ihrem ausgezeichneten Können besten Eindruck. Die leichtathlen-ckM Wettl^ewerbe zeitigten teilweise gute Ergebnisse. Fräulein Finkenstein gewann den Drei kämpf für Damen überlegen, Sommerfeld den lOO-Meter- Lauf. Im 400-Meler°-Lauf zeigte sich Henoch von seiner besten Seite. Den 1000-lUteter-Lauf holte sich Nagel. Neben technischen Hebungen sah man gute Stafselkampfe. Bei den Jugendlichen waren im Dreikampf der Aetteren Erwin Kober und bei den Jüngeren Feingold die^Besteu. Ein .Fußballspiel zwischen der Berliner chportgennünschaft und dem DEs. bildete den Abschluß des wohlgelungenen Sportfestes. F. „Informationsblätter", Heft H. Die im Aufträge de? „Zeniralaussö'usies der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau" von der „Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Inden" her- ' ausgegebenen Informationsblätter" 'liegen setzt in ihrer 6. Nummer vor. Neben einer llcberfidit über die Organisation der zentralen Hilfs- und Beratungsstellen, wie sie auf der vorigen Seite in Kürze wledergegcben ist, werden wiederum in systematischer Anordnung — wertvolle Hinweise über Arbeit-markt und Veru'slore (Beamte, Anwälte, Aerzte. Arbeitnehmer, ausländ iscdr Ärbeitnehmerl sowie Wanderungs'ragen rrt-ilt. Bemerkenswert sind auch Angaben über Aufnahmebedingungen und Lehrbetrieb der Jerusalemer Universiiä!. Rr b?ohe mlörns WSlMn- WLllls m Aimd mmm Tie „Deutsche Geographische Se'ell'chast" hat dein Geheimrat Tr. Alfred PoilipPwn in Bonn die große goldene Richchv'en-Medaille verliehen: diese seltene Auszeichnung ist die höchste Ehrung, die einem Geographen in Deutschland zuteil werden kann. Aicher Philippsou sind nur Trigalsky und Sven Heb in Inhaber der Medaille. Geheimrat Philippson entstammt einer alten deutschen Gelehrtensamitie, deren 'Urahnen Rabbiner in Metz und Frankfurt a. M. waren. Alfred Philippson wurde am I. Januar 1864 in Bonn als jüngster Sohn de- Rabbiners Dr. Ludwig Philippson, des Gründers der „Allgemeinen Zeitung des Judentums", geboren, Philippson folgte seinem berühmten Lehrer Ferdinand von Richthofen von Leipzig nach München und Berlin. Nach seiner Promotion ging er nach Griechenland. ' Siooennnel hak Philippson Studienreisen durch dos griechische Festland, den Archipel und das benachbarte J Kleinasien unternommen. Tie Resultate dieser §' Forschungsreisen waren so reich, daß viele Jahre dazu gehörten, um alles wissenschaftlich \ zu verwerten. Zahlreiche Veröffentlichungen! machten Philippsons Namen bald in der Fach.; Welt bekannt. Ta er als Jude nicht hoffen st durfte, in Deutschland ordentlicher Professor zu werden, folgte er einem Ruf nach Bern, -j- Nach ivenigen Jahren jedoch berief man ihn als Kapazität ersten Ranges auf den ' Lehrstuhl nach Halle, schließlich an die Uni« j Derfitfit seiner Vaterstadt Bonn. Er wurde Ge- | heimer Regierungsrat und Ritter des höchsten;jj griechischen Ordens. Seit Erreichung der Altersgrenze widmet er sich der weiteren Aus- | arbeitung seines Forschungswerkes. Er lebt i in dem alten, schonen Familienhaus, dem ■ Berthold Auerbach seinerzeit den Namen - „ScholaumburgE gegeben hat. Jula Magnus i Hochschule für die Wissenschaft des Judentnms. Zu einer am Donnerstag. 51. August h. I., ij nachmittags 5.30 Uhr. pünktlich in der Aula jf der Hochschule, Artilleriestiaße 14, stattfindenden h a u ß e r o r d e n t 1 i ch e u G e n e r a l v e r s a m mjil lang werden die Wohltäter der Ooä'.scbule hier- \ durch creebenft ein geladen. Tagesordnung:;■ Satzungsänderung zu § 20. Die außerordentlrchr i benerülverfamrulung ist in jedem Falle beschlußfähig. ' f , n r crmpn^i ■ ''y üliUÜCL/OU Ü Li o CI 's [ ln n n I—n iuVULiVliUV1 rn Sie finden Rü’je und Eriiolnii Grete Badrian Juiian Zöllner Verlobte Glelwitz SADsOOUsWMZZ Dr. iur., bish. TlNwalt, 12 jähr. Berl. Praxis, beste Beziehungen in C.S.N., ab Aug. Karlsbad, -dann dauernd Prag, übernimmt noch eiumandfr. Aufträge gcfchäf:l.u. privater Arb Offert, uni. Vr.E.E.Hchwrlzer, Berlin, Neue Winterseldtftrch) vr. jur., Rheinländer, ledig, 30 Jahre, sucht . 'BsWKWDMM irgendwelcher Art, am liebsten mit FamiNenanschluß. Angeb.unt.J.k.22778 best Audolf2u0ste,BerlmNlL9. ... praxisübernahme ln Berlin sucht jüdischer LG-Anwa!t (Frontkämpfer). Offerten unter C. J>, G9 öS» an NudoN Wrysse, - Berlin, SÄlllbarrervamm 2. Spezial« |0 0egr.lS$5;o Einziges enter Rabbinatsaufsicht * sichendes Unternehmen am Platze! Corvo lat-, D. Meier»WurslfalirKi Hildeslielm, Annen=tras?e 1. Tel. 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