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Central-Verein-Zeitung · 1933-05-18 · 20 (18.5.1933) · p. Seite 181

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
12 (1933)
Issue
20 (18.5.1933)
Date
1933-05-18
Page
Seite 181 (sequence 5)
Language
German
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nt Kurzfristiger K«rsnö in -er Krankettpslcgc für Mcvizinsuivcntcn. rvm K r.a n f e rt ki a it s der I ü d i j chen E c incinde , Berlin, rzicrstrcße 11a, wird r-o» i 12. Iun i bis 8. Zuli ein ttnttcrrichis kursus in dcr ifn'un: ä'chcn und Pro tiifcbcn Krankenpüeae sür Mcdizin' 'rudicrcnde ob; 'chatten, ^lrbc ils'üt: Vlc nuiq bis äreitng von 8 bi s 15 llbr. 5Eti{i lirchane um nr^dtüd). Lücißcr Sch utuumlei. ift üllt* zud rinent. Uoaneldun^ 'cn an die Tirek: ion des £t ü n l c li!} a u s c s , Dcrlln > 65, 6: crziersuasie lla. Ta die Teilnelimerzahl begrenzt werden muß, trjr'cn Angrmcldcle, die 311 t'icftni jRuriu§ nicht K-rücffldjtiöt werden können, für einen solgcndcn JLixs r^rßcmctfr. Jüdische Nkdiziner und Päda.qoc^kn. Das langjährige Mitglied des C. B., äa::itc:-rat Dr. Otto C'Uliusburgcr, Berlin V,' 15, Blcinekeüre^e 3, M: sich bcrci: erklärt, jüdische Mediziner und Päd- «?oacn kostenlos in die P'ydüairic und Psudwwerorie einzu'üb.rcn. Anfragen sind direkt cu Lr. Ini'.usdnrger Zu richten. und tückischen Offizieren politisch für Tcurfchland geleistet hat, sei hier nur mit diesem Worte angedentet. Als Jerusalem in die Hände der Engländer siel — Ephraim Cohn weilte damals gerade in Deutschland —, wurden seine Gattin und seine ältere Tochter von den Engländern gesangengenommen, mußten im Kairoer Zuchchans leidensvolle und entbehrungsreiche Tage, voneinander getrennt, durchmachen und wurden schließlich nach dem Gefangenenlager für Deutsche in Heluan bei Kairo gebracht. D-er Grund dieser für englische Verhältnisse ungemein harten Behandlung von Frauen war der, daß die englische Regierung das jahrelange Eintreten der Cohnschen Familie für das Deutschtum damit besonders streng treffen wollte. Wer einmal Gelegenheit hat, die familiären Aufzeichnungen über die Leidensrage im Kairoer Zuchthaus dnrchzulesen, wird noch heute von den Prüfungen, denen Mutter und Tochter ausgesetzr waren, betroffen sein. linieren alten Freund und unser treues Mitglied Ephraim Cohn hat in diesen schweren Wochen nichts mehr gefreut, als daß sein Name, der infolge der innerjüdischen Spannungen in Palästina lange Zeit zu Unrecht mnkämpft war, heute von allen jüdischen Richtungen Palästinas in Ehren, Treue und herzlicher Zuneigung wieder genannt wird. Möge er nicht nur eine solche Genugtuung für sich und die Seinen in Palästina finden, möge er auch noch gesund und frisch die Zeit im deutschen Vaterland erleben, in der deutsch-jüdisches Wirken unterschiedslos die Anerkennung erreicht, die unserem Jubilar vom parteilosen deutschen Standpunkt aus im reichsten Maße gebührt. Dr. Alfred Wiener. Sophie Vorwitz 70 Jahre alt A. W. Tie Gattin unseres unvergeßlichen Füh-» rers, des in der Blüte seiner Jahre rerjchiedcnrn Jusrizrais Tr. Maximilian Horwitz, Frau Tophis Hörwitz, begeht am 19. Mai ihren 70. Geburtstag. Wie ihr verewigter Gatte Um Centralverein mit Lciö und Seele cmaehortt, so ist auch Sophie Horwitz seit Jahrzehnten mit allem, was den Centralrerein bewegt, mit unserem Kamps für Temjcht'.im und Judentum auf das innigüe verbmidm. Der die Chre und Freude haue, in srüheren Jahren, besonders in der Vorkriegszeit, in der Horwitzschen Familie verkehren zu dürfen, hat den vornehmen Kunstünn und die Liebe für alles Schone und Erhebende in der Literatur und in der Kultur überhaupt bei dieser herrorragenden Frau bewundern Mit übermenschlicher Kraft hat Sophie Horwin die schwer, ften Schicksalsschläge durchlebt. Eine traurige Entwicklung will, daß an der Schwelle ihres 70. Lebensjahres das deutsche Judentum aus der deutschen Volksgemeinschaft ausgeschlossen sein soll. Tas erlebt eine Frau, die mit heiliger Selb'werständlichkeit deutsch fühlt und deren einziger Sohn im Kriege als Held gefallen ist. Ter Centralverein hat die Gattin seines verstorbenen Führers durch die Mitgliedschaft zum H-aup wer stand und durch die Ehrenmitgliedsckcht gechrl. Er wünscht Sophie Hr-rwitz, daß sie noch d i e Zeit in Gesundheit erlebe, d'e das dem deutschen Judentum unterschiedslos zugesüme bittere Unrecht gründlich ändert. Ter Zenlralausschuß der dcrrrscheu Juden für Hilfe und Aufbau, in dem cui der Cemrcttfcerein tertreten ist, gib: von jktzi ob für alle Sicßrn und Personen, die an dem Hills- und Dcrctungs- Sucke für meinen UZrloatbaush. (2Jungen, 6u. 10Jahre) gebildetes, junaes V nr H vausui-udchonrur^ unden. Bewerbungen un: Bild erdetem Zrau Lili Sleln, Beckum IBesil., Oüirr.^. ausRhld.u.Aefrf. n, gnrcr.Me Umgang-formen und bc- -rnes Au-rrcten, sucht per sofort Eteüung. bote nntcr »I. lU. 4234 befördert iL-w-r.Z: ^icboel Icods und EP Kur? Singer 1. Gluck: Ouvertüre zu „Iphigenie" 2. Schubert und Hcydn: 2 Gebete {o-ccppella-Chore} 3. Hände!: aus ,Judas Mcccabäus", Arie für Alt (Paula Lircberg) 4. Händel: Chor aus,Judos Macccbäus''rri?t Orchester 5. Beethoven: Sinfonie Nr. 5 Preise der Platze : RM. 1,—, 2,— und4,—. Verkaufsstellen und Bestellungen: Rcsensirasse 2—4 |Zir.-r.sr 15;• Oranienburger Strasse 31 ibe; Dr. Schwarz} « Kcntstrcsie 158, 2 Trecpen links Emser Stresse <2!V Meinekestrasse 10,! und cm Abend des Konzerts in der Prinzreger'er,stresse MONTAG, DEN 22. MAI, 8 UHR gogen-EConzer? de stellt man bei Max Levy, Nierftein a. Llh.;,;i{v rf:^• i ii:tn?i: n i;:;:::;i::ili Bnefmürken kauft uru Liebhaberpreisen Carl krrr'tz, Berlin VV 50. Luasdurger Straße 47. 7rür jungcs Mädchen chrit:i.L.onfeu..stredfame, fleißige Verkäuferin, auch in der Näherei vertraut, mit jüd.Kaufmann verlobtwird Wirkungskreis i-Terlilwarense chäfl u.Hau-dalt mit Familie.rcnschluß in Noöddeutschland c;>'ucht. 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