Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 12 (1933)
- Issue
- 7 (16.2.1933)
- Date
- 1933-02-16
- Page
- Seite 55 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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55 einer deutschen Kultur, die auf geistigen Srundlagen aufbaut, in der Mannigfaltigkeit die Einheit des Volkes ersaßt und um des Reichtums der Nation willen über die nationalen Grenzen hinausgreifen muß. Kleine Chronik Alfred Löwen stein lLübbecke), Mitglied des Landcsvcrbandsvorstandes Ostwestfalen des E. D-, feierte kürzlich seinen 70. Geburtstag. Anläßlich dieses Tages wurden ihm zahlreiche Ehrungen zuteil — Hermann Licht, jahrelanger Vorsitzender der Ortsgruppe Striegau des E. V., wird am 18. Februar ->) Jahre alt. Wir wünschen dem bewährten Freunde noch viele Jahre segensreicher Arbeit. — Das Fest der Diamantenen Hochzeit feiern Moritz und Sophie Frank, Saal-eld (Thüringen). — Das weit über die Grenzen Kölns bekannte Atelier für Grabmalkunst von G. Schwarz (Nöln-Vocklemünd) konnte am 25. Januar auf sein 25jährigcs Besuchen zurückdlicken. — Alfred L e i ö I e r, langjähriges Vorstandsmitglied der Ortsgruppe Kolbcrg, feierte kürzlich mit feiner Gattin das Fest der silbernen Hochzeit. — Die „Nienburger Zeitung" vcröffcnt- Uchte anläßlich des 65jährigen Bestehens der städtisch-freiwilligen Feuerwehr in Nienburg ein Bild von Branddirektor Erich Mendershausen und hebt seine großen Verdienste besonders hervor. — Das Vorstandsmitglied der Ortsgruppe Iserlohn des Centralvcrcins Sally Becker konnte vor kurzem auf seine 25jährige Zugehörigkeit zum Vorstände der dortigen Jüdischen Gemeinde zurückbticken. Wir gratulieren unsrem Freunde hcrzlichst. — Der Männcr-Turnvrrein München von 1879 hat für, Verdienste um den Verein unser langjähriges Mitglied Josef Neuburger zum Ehrenmitglied ernannt. Unser Ausschußmitglird Louis Picard wurde für dreißigiährige Mitgliedschast geehrt. — Frau H e u - man n, Euskirchen, starb vor wenigen Tagen im Alter von 91 Jahren. — Das langjährige Mitglied des Centralvcreins Nathan B randt in Markneukirchen ist im Alter von 77 Jahren verstorben. Brandt war jahrelang Vertrauensmann für den E. V. im oberen Vogtland. — Das Hauptvorstandsmitglied des C. B-, Arthur S u ß - mann, Chemnitz, ist durch den Tod seiner Mutter in tiefe Trauer versetzt worden. Wir sprechen unserem Freunde unser herzlichstes Beileid aus. — Das älteste Mitglied der Ortsgruppe Wesermünde des C. V., Heinrich L a y s e r, ist vor wenigen Tagen gestorben. Noch im Juli bannte der Verstorbene seinen 99. Geburtstag feiern. Er war einer der letzten Ileberfebenden der Schlacht bei Langensalza rm Jahre 1866. Am Grabe wurden ihm von mehreren christlichen Vereinen ehrende Nachrufe gewidmet. Der C. B. verliert in dem Verstorbenen einen treuen Freund. Dir werden sein Andenken stets in Ehren halten. — Am 1. März sieh! Redakteur S. Schach nowitz auf eine 25jährige Tätigkeit als erster Schriftleiter des Zentralorgans für das orthodoxe Judentum „D e r Israelis in Franchurt a. M. zurück. Echachno- Witz, der auch als freier Schriftsteller ebenso wie in seiner Zeitung der Dustlarung und Belehrung über jüoisch-wissensHastliche Probleme dient, ist auch dem Ecntralverein und seinen Idealen in Freundschaft verbunden. Wir s'prrck en Schachnowitz die herzlichsten Glückwünsche aus und wünschen ihm noch viele Jahrzehnte ungetrübten Wirkens. NicverlaffungSmöglrchkeiterr Nr. 454. In mittlerer Stadt an der Oder für Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten. — Nr. 455. In kleinem Land stad tuen in der Niedcrlausitz für praktischen Arzt. — Nur schriftliche Anfragen von Mitgliedern des C. V. an das Büro, Berlin W 15, Emfer Straße 42. Die Jüdische Altershilfe Groß-Berlin veranstaltet am Sonntag, dem 19. Februar, einen Gefellschartsabc: d im Marmorsaa! des Zoo. Eingang Adlerportal, Dudapcster Straße 99. Es wirken mir: Genia Nikol a i e w a, Manny Z i e n e r, Max Ehrlich, Harry G a n d i, Hermann Valentin, am Flügel Erna £ I c t n. Tanz — Tombola. Eintrittstarten zum Preise von 5 Mark, Karten für Jugendliche 2.50 Mark zu haben in brr Geschäftsstelle der Jüdischen Altershilfe, Augsburger Straße 39. Zugunsten der Wohlfahrtspflege findet Donnerstag, den 23. Februar, S1* Uhr abends, ein Abend geistlicher Musik in der Synagoge, Berlin- Wilmersdorf, Prinzregentenstnaße, statt. Mitwirkende: Alexander 5r i P n i s, Tossr. Spiwakowsky. Die Oderkantoren Wilhelm Fried mann und John und der verstärkte Chor der Synagoge werden einen gedrängten Ueberblick über den Synagogenge sang in denletzten300Jahren geben. Leitung: Dirigent Leo Kopf. An der Orgel: Erwin I o s p c. Vorverkauf in den Synagogen Prinzregentcnstraße nnd Fasanenstraße, an der Hauptkasse der Jüdischen Gemeinde, an den Theaterkasten Hermann Tietz und Kaufhaus des Westens. Geschäsiliche Nokizeu Dolkskraukh eiten. Zu den am meisten verbreiteten Krankheiten gehören Rheuma, Gicht und Jscknas. Besonders unter Rheuma haben sehr viele zu leiden, wie aus den amtlichen eomtnttken hervorgeht. Bei der Bekämpfung der genannten Krankheiten haben sich Togal-Tablettcn in hervorragender Weise bewährt. Weit über 6000 Aerzte haben pch in höchst anerkennender und lobender Weise über dir Wirkung des Togal ausgesprochen. Eia Haus für unsere Töchter irr der Schweiz. Demjenigen, .der von Bern oder Evian her nach dem in unvergleichlich schöner Landschaft gelegenen Lausanne fährt, fällt schon vor der Ankunft das Ober und außerhalb der Stadt gelegene moderne Gebäude das Mädchcnpenstonat „Set Rantte" auf, das unter der Leitung seiner Direktem- Madame Elise Lilienfeld vielen jüdischen jungen Mädchen für einige Zeit ein ideales Heim bietet. ,La Ramee" ist eines der wenigen Häustr, in dem die jungen Mädchen nicht nur die Möglichkeit zu gründlichster Ausbildung in allen praktischen und wissenschaftlichen Fächern haben, sondern in dem sie schönstem Familienleben von wahrem jüdischen Seist umgeben sind. Madame Lilienfeld versteht es durch individuellste Einstellung - auf jedes einzelne alle jungen Mädchen gleichmäßig in der Erreichung ihrer Ziele zu fördern: 'diejenigen, die sich, aus der Schule entlaßen, noch weiter tt>rtbilden wollen, sowie andere, die zur Berufsausbildung irgendeine Schule oder dis Universität besuchen, oder schließlich die, die in der herrlichen Umgebung Erholung und Ruhe suchen. Dad Mergentheim. Infolge des prächtigen, milden Dinterwetters war das Bad in der sogenannten „toten Saison" Ziel vieler Hcilungssuchendcr, so daß mit vollem Recht von einer ganzjährigen Kürzest gesprochen werden kann. Sobald der Winter seinen Rückzug vorbereitet, mehren stch die Anfragen und Anmeldungen — es wird notwendig, den Kurbetrieb in größerem Umfange wieder aufzunchmen. Als erstes der in den Dinrermouaten gc>chlo''cnen Häuser öffnet die in weiten Kreisen Deutschlands bekannte vornehme Kuranstalt Hohenlohe Ende Februar ihre Pforten, um bereits angemeldcte, langjährige Gäste zu empfangen. Kurtage, Bäder und Pensionspreise sind den derzeitigen Verhältnissen . weitgehend angepaßt. Dinterkur nrch Wintersport im Jodbad Tölz. Der Winter''port hat längst Tausenden se'.::e mächtige, gesundheitsfördernde Wirkung gesffenbart. Zu einer Wintcrkur allerdings können sich immer noch nur wenige entschließen, obwohl l<i Aufenthalt in einem Badeort wahrend der Dintermonate viel Schönes und euch manche Vorzüge gegenüber einem Sommeraufenthalt bietet. Bad Tolz ist das einzige Joddad in Deutschland mit ganzjährigem Kurbetrieb, das heißt cs können dort auch während der Liniermonate Trink- und Badekuren in vollem Umfange durchgeführt werden. Neben den einzigartigen Heilouellen und den ungemein günstigen klimatischen Verhältnissen ist es die prächtige Berglandschaft, die das ihre zur Erhaltung bzw. Wiedergewinnung der Schanenskrafr ' Ardeits freunde beiträgt. : und Verlag: Eentralverein deutscher Staatsbürger jüdifchrrr Glaubens e. B.. Berlin V.' 15, Emser Straße <2, Tel^ Adr.: „Eentralglauben Berlin". Postscheck: Berlin 30472. Hauptschrrftleiter: Dr. Ludwig Holländer. Verantwortlich: Dr. Margarete Edelheinr. Beide Berlin W 15. — Unverlangte Manuskripte werden nur zurückgesandt, wenn Freiumschlag briliegt. — Verantwortlich für den Anzeigenteil: Friedrich Nathan, Berlin-Halensee. — Druck: Rudolf M o s s e, Berlin SW ICO. #-* l Die Geburt eines zweiten Sohnes Cr # zeigen en «/ siu), losweiSüTj 5j/ Eszir£rrci’jL:2r Dn Ernst JssDb Augsburg, den 10. Februar 1933 Halderetr. € Unsere liebe, treue, Leb liebte Hutter, j j Großmutter, Schwiegermutter. Schwester und Tante FsC’j [.’oC::'i3 %zm. Süssoasn gob. Hellmuth geh. 4.8. 1859 in Fürth L Bayern gest. 9.2.1933 in Nassau r. <L Lahn ist sanft entschlafen. In tiefstem Schmerze geben dies bekannt Familie Hugo Ss38n!annf Familie ÄrtJiarSüasni&jin Chemnitz, den 13- Februar 1933. n bin ich in kurzer Zeit 2Q Pfd. EescfcSer gp/w_, d.p, ein*- MitteL, w. X. jed. g.kostenl mitteile. Frau ter-i Uast, Erar.en 8 22 ir & O i.! . / -yjf *s/ Wvy*Vv4 &!krn Msrentm \tm mm VöopkipA. 3lU\ä$r. Knabe aus gr'ander, aast. Famllie abzv s rb. Für das erste Jobs l kann N.5üegeoe!b geu wero. \ Jlatfor. rr.lfr J. Z. 22 303 bcf. I ZnöoimoTic* Berlin SWl 00 Deutscher Jude, wehre Bich.! Beine Waffe: r-.O'äS ^leuo, - 7. Auflage M. 1,— Philo Verlag nnd Bncliliandlnng G.m.*b. E. Berlin W15, Bmser Str. 42 LK' D; c: Lll Ü n Ä tyj S Ir ä QJj •« 2 Eiljfcsbsia :1s LHiS. e Gegr.lSSa a 5--—— — « C-_Z7 £1_ LL ZerTflßt-. liceis- End «o Krz^auerwaret in «nüberirchener Eütsl! v^^rvji S»i>/“Sr v sjr , vv/v <i l Nocümannstraße 10 lfn!cr Aussich! des hmrnsv. Aabblnats. Unübertr. 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