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Central-Verein-Zeitung · 1933-02-09 · 6 (9.2.1933) · p. Seite 47

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
12 (1933)
Issue
6 (9.2.1933)
Date
1933-02-09
Page
Seite 47 (sequence 7)
Language
German
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47 ganisatiouen zusammenschließenden Verbandes der Deutschen Juden, der ftanbige Leiter seines politischen, der fruchtbarste ,Faien"-M:tarbej!er seines apologetischen Ausschusses, sein letzter Vorsitzender (1920), dann Mitglied i:n Nat des preußischen Landesverbandes; von 1924 bis 1927 Mitglied des Vorstandes der Berliner Gemeinde. Jüdischen ErZiehungsstätter^ und den Organisationen, die in Zusannnenfan.ung aller Richtungen deutscher Judenheit die Juteresien aller wahrznnehinen, die Buchte der Eesamtheit zu vertreten berufen sind, galt seine Lebensarbeit; die Erziehung von Juden für das Leben in ihrer deutschen Heimat, die Stärkung der deutschen Juden durch Zusammenschluß, das Recht der deutschen Juden, Lehre und (berechtigfeit waren seine Lache. Mit ganz besonderem Recht und Stolz konnte der Centralverein deutscher Staatsbürger jüdisck)en Glaubens, dessen Hauptvorstand er angehörte, Felir Makorvcr als einen der Seinen empfinden. Dieser deut''obe Jude war einer, in denen Wesen die Idee des Centralvereins besonders sinnfällig und unleugbar verkörpert erschien. Selbst der von manchen bekämpfte lange Name des Centralvereins, geformt aus einer sachgemäßen Verbindung von Begriffen, entsprach seiner Art. Die Lehren des Judentums zu verbreiten und allen zuzusühren, war ihm deshalb eine Ausgabe, die mit derjenigen der Wahrung und Durchsetzung der Rechte der jüdischen Religionsgemeinschaft im deutschen Vaterlande eng zusammeuhing. Und als nach Einführung der neuen Reichsverfassung der Verband der Deutschen Juden sich ansloste, um der öpentlich-rechtlichen Sesamtorganisation Platz zu machen, setzte Makower, dessen rechtspolitische Tätigkeit, Lsn^ssveF&snd Gross-CsFün Montag, den 13. Februar, abends 8.30 Uhr, im Grossen S^al der „Gesellschaft der Freunde“, W 9, Potsdamer Strasse 9. Schriftsteller Julius spricht: „Gibt es einen jüdischen K u 11 u r t?: s c h e vri s m u s? ‘ ‘ Unkosten! eltrag 30 Pfennig. Br. Benno Heymann, Vorsitzender. Ortsgruppe Schoneberg. Fraucnversainin- Jung. Jlirtwoch* den 15. Februar, nachmittags 4JA Uhr, im Vortracssaal Warner, Bayerischer Platz 2. Es sprechen: Margarete Fried, Johanna 3Iever, Lotte Danziger, Vorsitzende der Fraucr.gruppe Schlneberg soweit sie damals nicht überflüssig geworden schien, im Landesverbände fort und forderte entscheidend an der Spitze einer Vereinigung von Kennern des jüdischen Schrifttums, die vom Verbände begonnene Herausgabe^ des Werls „Tie Lehren des Judentums", v^r fetzte sich damit ein unvergängliches Denkmal. Dp. 31. J. t. Rechtsanwalt vr. Hugo ^öraham (bremen) An seinem 5-8. Geburtstage hat man in Boemerr Tr. Hugo Abraham zu Crabe getragen.MiL diesem Manne verliert der C. V., denen Lremer Ortsgruppe er als zweiter Vorsitzender ancehörte, mehr, als in Worten zum Ausdruck gebracht werden könnte. Abraham war ein semacbildeter, ungekünstelter und vornehmer Mcmch; ein aufrechter Deui'cher, Bremer seit E-rteraüanen und ein mit schlichter Herzensfrvmrniakeit begabter Jude. Weil er eine harmonische Persönlichkeit war, ging er furchtlos und mit natürlichem Stolz durch das Leben und übte tiefste Wirkung aus auf jeden, der ihm nahekommen durste. Abraham war ein weit über die Crenzen Bremens hinaus gesuchter Verteidiger. Ans ober war er mehr: uns war er eine deutschjüdischr Ideal» gestalt. Keebt-Lnv»2kt Vv. Kaseuak (Bremen) NiederlassnugZmöglichkeiterr _ Nr. 432. In uestmli'ch-r 6:aM für prcLifrrri Drzt. — Nr. 453. Zn 6:c-stadt rlitd-.m'chlrürns pur Arzt und lürburi-heiser. Nur schrichach^ Anfragen ro^ Mitgliedern an Vas ältto des C. D., Berlin W 15, Geschäftliche Tlokizen Kostümstst. Am 1?. Februar tcronvtalrtt t:s Ziu-Iitsu-üruror des rleichsoundes tuender Frontsoldaten iin Hans CHoneberg, Haurtstra-e' 23 24, ein Kostümfest unter dem rürttö .^tind ehur Narnrn". Karten 0^50 Mark. Ltainn 'i:9 Uhr. Die Ädernver'L'ckLna mit ihren DeglriLerscheinnngerr. Herr Seheim.e: üwd.-rüat Dr. rnnd. Hermann Stzzz* der sagt in ''einer d-n obigen Titel wag enden Beo. schüre folgendes: d-ruerlicherre-eife rrigen üch bereits bei Menschen in den denen Ltotnssahmn dir Erscheinungen ron Aoeonoerk-alrung, die im Ere.'eualter durchaus - normal zu nennen sind. Es ist somit eine der roichiigüen Aufgaben der Hngione, auf dis großen Sefahren ' srü-'oi:igsr Ddernr-erkalkuna hinzu» weisen und d-en schaden (Fchmindelanf-oü, Schmach» oder gar Sdüemanfall) enigearn.zuardeinn.-' Die Sro» schüre ist jedem zuganaig; sie miad auf Verlangen rostcnlos und psrLofrei rugesaudL durch NsLert Kühn, Berlin.Aaulsdsrf. __ Die ©rippe droht! ru^.r glauben unseren verehrten Lesern einen Dienst zu erweisen, wenn mir bei der auch ^hcuer immer mehr um sich greistuden Soiorcepidemie auf die betannien TogabTablemen annmerb» sam machen, die bei rot Dämpfung dieser heimtüchi'ch-en Krankheit vorzügliche Dienste leisten. Das Mime! ist zum Preise van 1.Ä Mar! in jeder Apotheke erhäirlich. Verlag: Centraloerein drurscher Staatsbürger jüdi'chen Glaubens e. D., Berlin W 15, unser -atra-e 4., Tel.- Ädr.: „Centralglaubun Berlin". Postscheck: Der'in c i-.7ü. Lauptschriftleiter: Do. Ludwig Holländer. Lerantrnorilich: Dr. Margarete Sdelherm. Beide Berlin W lö. — Ilnoerlangl? Manuüiriple merden nur zurückgesandt, m-:nn Frcium.schlag beilirgt. — Orrontroorrlich für den Anzeigenteil: Friedrich Nathan, Lerlin.-Halensce. — Drucke Rudolf M o s s e, Berlin SVv 10Q. Statt Karten! Die Verlobung meiner Tochter Edith mft Herrn Ernst Eiehenberg, Esch wege, beehre Ich mich anzuzeigen. Frau. Elli Katzenstein W-ElterfeU, Am Forsthof 21 fdefne Verlobung mit Fräulein Edith KatzensieinjTochterdes verstorbenen Herrn Gustav Katzenstein und seiner Frau Gemahlin EUi, geb. Frteüiänder, beehre ich mich anzuzeigen. Ernst Eichenberg Eschwege Zu Hause den 19. Febrrar 1933 Am ZI. Januar 1933 entschlief sanft nach, kurzer Krankheit im 70. Lebensjahr mein lieber Mann, unser lieber Vater,Bruder, Schlager, Schwiegervater und Grossvater, Herr Jastisra* FoSiix MSi:i©rJQP. Im Namen der Hinterbliebenen. I^skowerv geb. Sdiendler und dio lllnöop. LJQFüQCHC^©ÖKi) Facharzillche Leitung. Individnelle Pflege: erstklassige Küche. Monatlich EM. 140,— in kl. ärztlicher Behandlatig; keine Xebeaansgaberi. 13. Referenzen. Besonderes H’as: Ä.-iersheim. Frau Margarete Ebinger, Strausberg 2, Lindenpromenade. Tolsfca: Stronsberg 244. DEM in In'olge eingerreteuer Stexb-efeite sind mehrere Plage für Frauen und Männer frei aemorden. Meldungen erbeten an die Ce'chästsfügruug: Dsrhrnrn-, Llrdebffraße ZiL .Herr)?um L Dpril für DoorhrlL in Berlin N nefuebt. Onerten unter C. W.18 8S6hefb*töert Nudolf Messe, Berlin. LchiffLauerdaurm 2. durch einfache Methode, die Ich Ihnen gern kostenlos verrate, Fraa ü Kilssmel, ßressa 15 8. KinVer-VenNvn Lonnt-LrrroLuüQurn mir Erholungshsirn in Dandlik. Berlm, Cchonhaus.AÜee164.Vineta291L Statt jeder fc-esontferen Anzeige 1 Heute vormittag gegen lF/a Khr entschlief sanft mein lieber Mann, unser guter Vater und Grossvater, Herr Amn Slraons im Alter von 75 Jahren. Dies reigon schmerzerfüllt an: Pelene Simons, geb. Fitzbacher Priraldczcnt Dr. med. Aibert Simcus Rechtsanwalt Or. Erich Simor.s und Frau Eifriede, geb. Abt. Münster i. V,'estfn Berlin, den 2. Fefcrnar 1933, Studtstr. 59. 6i8i:r3£l3ClIlL:l302idI für staatlich ßcbcüfte Kindergärtnerin und Hortnerin, 20 Zadte, LL.esrdeutfche, Swecis teeiiii:btlöunn zur öußcnDIcitcriit. ^yLeumsbildung bis Unterprima, PrioaldandelS' schule, Dolontarin im Sauglingaheun. Ostertcn unter „De st deutsche 1012" befördert Andorf Molle, Berlin siv 100. V‘" iSTSChifSCCSS 8 TL'siilüf-insüluf yjLCi Ls K©slas - LsKSBEine Direktor. Mm?. F. Lilienfeld. Modernstes Hans in gesunder Höhenlage. (Händliche neuzeitliche Ansbildung in Sprachen, Vri—enscliafien, Handels¬ und HaushaKungskurse, S: :>rt. Vorbereitung nnd Hilfe b, Besuch der Universität cd. öfTeutL Schulen Mme. Lilienfeld ist anlässlich Deutschlandreise zu erreichen: t. 20.-23. Fcbr.: d. Urne. §. Ven. 45. Mlr.shen, r. 53.-23. Fcbru b. kl,ns. Adolf Cha^f, l!:nrtslr.34, Ela.-bnb'itz, i. 3.-5. Märt: b.Mms. M. Hsr^u. V.'l" neratr. 127. KM^Undentha!. 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