Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 11 (1932)
- Issue
- 21 (20.5.1932)
- Date
- 1932-05-20
- Page
- Seite 209 (sequence 5)
- Language
- German
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f- LHH tüoxt eines Schülers für Rudolf Haasc, bn an ersten Psinastseiertag 1921 während des AbstimmungskamPseZ im Alter von IhVz Jahren :r:,?:n seiner Betätigung für ein deutsches LLerschlezien von aufständischen Polen erfdjoffen worden ift. Es folgten im Laufe des Tages Sport und verschiedener Art, Vortragunterhaltenden Inh ans. Während der Mittagspause eine Führerbesprechung über E r zi e h u n g saufgaben der E D.-Jugend und schließlich eine An.- strache des Eleiwitzer Rabbiners Tr. T 6) s . der bei seinem Kommen von der in langer Reihe ausgestellten Schar der Anwesenden mit lautein Sruß empfangen wurde. Er führte etwa aus: Jugend sei an sich schon zu allen Zeiten ein schweres Problem; heute aber müsse die Jugend noch mit der allgemeinen Rot kämpfen und sich mit umwälzenden geistigen Strömungen auseinandersehen. Tie deutsche Jugend leide darüber hinaus unter der besonderen Not des Vaterlandes. Tazu trete bei der jüdischen Jugend noch eine weitere 9tot. hervorgerufen seelisch durch den Judenhaß, beruflich^durch ' ' ^vei die Sperrung immer weiterer 'szweige. Es sei. selbst wo es äußerlich anders erscheine, keine Fracch daß die jüdische Jugend unter dssssn 5wrcn ss'r schwer leide. Aber ihre Unruhe ssi auch der Cud.i ihrer Leistung, trotzig und unverzagt mü"e sie d.r vielfachen Rot Widerstand leisten, dann werde nag Ziel und Lösung finden. In einem Schlustwuri o-. dachte daun dar Führer der töleiwiver Arve i tsac w.e i n'w a' r d.r Arbeit des C. B. Mit einem Hoch auf ras Paterland und dem Deutschlandlied 'schloß' am waten Nachuüttag die Kundgebung. Tie paaren ordneten sich zu einem langen Zuge und mar'chier'-en an bei Führern vorbei zum Bahn Hof. Man kann diesen Tag, dev ohne R-itztlang verlief, als einen erfreulichen Fortschritt der dcu'sctzjüdischen Jugendarbeit in Ober'chlesien bezeichnen. Vielerlei ist aus seinem Verlauf und ''einen Ergebnissen zu lernen. Beispielsweise die wichtige, auf der Führerbelprechung behandelte Frage, ob die C.-D.-Jugend sich als eigener Dund organisieren oder eine gewissermaßen überbüudische Plausorm zur Zusammenarbeit der deutsch-jüdischen Gruppen bilden sollte, wird auch weiterhin zu prüfen sein. Aber auch wenn man sie. was richugcr kin dürste. im letzteren Sinne beaustvorlR. h werden doch gewi'st tzesichtspunAu obwalwn ^w'n'stn, durch die Störungen des einheir.ier.'n Erz- U'ungsb'ldes veruüedcn werden. So muß das von. Tr. Jalobvwit; richtig und wirksam betonte ZIR der Le de n svere i n 'achr.wc; - int Testnehmerlechs berückstäugt werden. Aus de:n erzieherischen Me ge der u. o e n.srere iniachung wird man auch einmal hareüerss.g gegen Slörer sein muffen. Tis Rivalität gewisser Gruppen, die mancherorts herrscht, braucht man nicht zu scheuen, streun sie zu erh-ceeen sachlichen Anstrengungen führt. Gerade in. der Provinz verträgt die Ausgabe der deut'chjüdischen Jugend es nicht, daß ein Teil sich besser dünkt als ein anderer. Als letztes sei bemerkt, daß es für alle Gruppen von höchster erzieherischer Bedeutung sein wird, wenn der einzelne es leint, bei jeder gemeinsamen Handlung — sei es das sttzarschisren in der Reihe, das Singen eines Liedes und anderes — au die Gemeinsamkeit seines Tuns Zu denken, auch den Genossen und den Führer Zu achten, Zucht zu halten und damit dem gemeinsamen Tun einen raft 6WzlM Im FfOhjabr bedarf drr Körper einer Auffrischung; LECIFERRiN granulier?, verbessert das Slot, «chafü gesundes, frisches ÄU3- «eher» and Widerstandskraft; fangen Sie sofort sn. Sie werden I L'üCin: Dr. med. S^dga stein Blechdose E © ■Ooppefdose :! . Sanitätsrat howv'i ULüÜjiiilil praktiziert nieder in UWMWNNEWW der Ideale Schwarzwald-Kurort TJiraqsp woifs „HOm TäT!S22" Erstklassig. Behaglich. Schlnsta Sselags. Eigenes Strandbad. Teani3 im Hotelpark. Freitanzterrasse. Garage. 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