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Central-Verein-Zeitung · 1932-04-15 · 16 (15.4.1932) · p. Seite 153

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
11 (1932)
Issue
16 (15.4.1932)
Date
1932-04-15
Page
Seite 153 (sequence 9)
Language
German
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153 Bad Wildlingen heilt Nieren- und Blasenleiden. Hotel Kaiserhof, Haas mit allem Komfort der Neuzeit. Herriicne Lage. Strenge DiäTkftebe. Volle Pension von8,- bis 11,- M. Besitzer: K. Schumacher. besonderem Maße die jüdischen Häuser heimsuchte, zu lindern bereit waren. Manches persönliche Opfer-haben sie in Anerkennung der sozialen Forderung gebracht und bringen müpen. Ter Forscher der Wirtschaftsgeschichte wird es ihnen einmal danken, daß sie auch in der Führung ihrer Firma unter grundsätzlicher Ablehnung überspannter Ausbrcitungspläne den entscheidenden Wert auf den inneren Ausbau legten. Sie sahen ein, daß nicht die Masse der Niederlassungen den wahren Wert einer Firma ausmacht, sondern das; die innere Gediegenheit und das Maß der Zufriedenheit derer, die ihr dienen und bei ihr ihren Lebensberuf finden, über ihre Bedeutung entscheiden. Diese innere Harmonie, die stets vorhandene, herzliche Sorge für die Mitmenschen. die Güte des Herzens, die'die Inhaber der Firma Hermann Tietz nicht nur als „Konze'rninhaber", sondern als Menschen, als Deutsche, als Inden stets bewiesen, läßt sie als Mariner erscheinen, die man zu. ihrem Sein und zu ihrem Werke beglückwünschen kann. Unsere freudige Teilnahme an ihrem Jubiläum ist um so herzlicher, als wir wissen, daß in allen Verzweigungen der Firma, insbesondere bei den führenden Männern der Geist der Leitung im gleichen Maße herrscht, wie wir ihn bei den Führern erkannt haben. Darum noch einmal: Herzlichen Glückwunsch und freundschaftlichste Anerkennung! LSoS SWASN tWAZLS ■ Äiaw C7 S f m i.t •....iJ e J In der Beilage „Die C. V.erin", „C. V.- Zeitung" Nr. 11 vom 11. März, haben Nosi Karfiol (Köln) und Tr. Margarete Jacobsohn (Berlins die Aussichten in den verschiedenen Frauenberufen erörtert. Diese Aussätze haben eine Reihe von Zuschriften hervorgerufen, aus denen wir die wichtigsten auszugsweise folgen lassen. So macht die Leiterin einer Berliner ' Mode-Zeichenschule, Fran Katharina Fei ge -Straßburger, auf den neuen und entwicklungsfähigen Beruf dcr^ Modeb e r a t e r i n und andere auf die Schneiderei ausbauende Frauenberufe ' aufmerksam. Sie schreibt: ,,. . . Jeder, der im Modefach schöpferisch tätig sein.will, muß schneiderisch aut vorgebildet sein. Die Modezeichnerin muß schneidern können, um ihre Entwürfe nicht^nur einseitig auf dem Papier entstehen zu lasten, sondern auch aus dem Stoff heraus zu verstehen. Tie Direktrice, die Leiterin großer Modesalons, Konfektionshäuser und kunstgewerblicher Abteilungen von industriellen Unternehmungen, die dem Modefach verwandt sind, können ohne eine gründliche schneiderische Ausbildung gar nicht auskonrmen. Nur die gründlich Ausgebildeten, die Vielseitigen und die Wendigen, die leicht von einem zum anderen Beruf überspringen können und Gelegenheiten auszunutzen verstehen, setzen sich heute durch. Biele Geschäftshäuser sind genötigt, mehrere Posten in eine Hand Zu geben; so mäßen oft junge Mädchen zeichnen, schneidern und Maschine schreiben können, um eine Stellung in einem Konfeküonshau'e zu erhalten.' Direktricen, die zeichnen können, haben Aussicht, sich auf ihrem Posten zu behaupten; selbst noenn sie stellungslos wurden, finden, sie durch das Zeichnen Möglichkeiten, üch in ihrem Berufe vorwärts zu entwickeln und in ähnliche Berufe hineinzu kommen. Tie M o d e z e i ch n e r i n. auf einer Modesachschuls gründlich ausgebildet, hat auch in heutiger Zeit noch viele Möglichkeiten und gute Aussichten. Nicht nur die Modczeuschriswnverlage, die Konfektionshäuser, die Zeichenateliers, die Kataloge und In'ernte Herstellen, beschäftigen Modezeichncrinnen, sondern auch die großen Kaufhäuser, die heute meist eigene Hauszeitschristcn haben, sowie viele industrielle Unternehmungen. Ein neuer aussichtsreicher Beruf ist der der M o d e b e r a t e r i n; die Bedeutung dieses Berufes ist erst in der Entwicklung begriffen, ein großer Teil der Kundenwerbung stützt sich aus ihn und wird in allen Stofsge'chästen, Warenhäusern mit Sbosfabteilungen 'ehr gebraucht! Zu die'em Beruf können junge Beikänferiunon, die schon Materialkenntnis haben, Schneiderinnen, die bereits ihre Gesellenprüfung bestanden haben, und ausgebildete Modezcichncrinueu in verhältnismäßig kurzer Zeit durch entsprechende Weiterbildung "ausgebildet werden. Es gehört hierzu das Studium der Proportionen, der ff Dass man Huflar u. Tochter für Schwestern hält, ist im Zeitalter der modernen Hygiene keine Seltenheit. Welch verjüngenden Einfluß har z.L. die An Wendung natürlicher Methoden in kritischen Zeiten! Durch Befreiung von allen möglichen Beschwerden und seelischen Depressionen gewinnt das üleußere einer Dame. Welche Leserin denkt dabei nicht an die ReforM'Damenbinde „Camelia", deren Anwendung Eicherheiß Beruhigung und Selbstvertrauen gewährt! Die erfahrene gepflegte Dame weiß, warum sie ausdrücklich „Camelia" verlangt. Diese Linde bietet ihr Gewahr für die erwarteten Vorzüge. „LZM2!i3"6rfüUi3!!6V/ün2cßL:".^ch^chauL- 11 _lamekeit ocrucbbindend. Wunderbar weich, afisdimiegend. Schutz vor allen erdenklichen Beschwerden. Schutz <ror Erkältungen. Abgerundete Ecken, folglich vorzügliche Paßform. Wäscheschutz 1 Wissenschaftlich begutachtet Opp npmplfp RffHtpl41 ermögf. anschmiegendes USf „bdrneiia-Uvi.IS* u bt.schwerdeK Tragen Aas SeüJenjsanl 8L. —M. — Aus ßaesiwoHguand R!4. —.67. Warnung vor minderwertigen Nachahmungen l Hur „Camelia“ ist „Camelia"! US 12 y Die ideale Reform-Damenblnde Einfachste und diskrete Vernichtung Achten Sie auf die blaue Schechtetpackung. .Cemdla- Soclal" Sch. (6 St.» RM, -.45 „Populär“ Sch. (SO Sr.) RM. -.90 „Regulär“ Seit. (S2 St I RM. 1.35 ,.£sUa stark“ Sch. (lg Sr.) RM. 150 Reisepackung (5 Einzeln.! R.M. -.75 Fiieli)Fäi§cIi bei Langem ,-c^ n ^ri ch ÜVUi & THESAURUS der hebräischen Sprache von Elitser Ben Jehuda, dem Neuschöpfer der hebräischen Sprache. Eine einzigdastehende Zusammenfassung des gesamten Wortschatzes der Bibel, des talmudischen, mittelalrerlichrabbinischen und des neuhebräischen Wortschatzes mit Uebcrsetzungen ins Deutsche, Französische und Englische und vielen grammatischen und sprachgeschiehtüehen Erklärungen. Von den vorgesehenen 13 Bänden sind bereits acht erschienen. Jeder Band kostet in Hai bieder gebunden ^7,90 M ark. Langenscheidts Taschenwörterbuch HEBRÄISCH-DEUTSCH von Prof. Dr. K. Tey trabend. Ein ausgezeichnetes Werk für den Schul gebrauch. VIII, 306 Seiten in Ganzleinen gebunden 4>30 M. Hebräische Unterrichtsbriefe der Methode Toussaint-Langcnscheidt Prof. Dr. C. Willing, der Verfasser, versteht es meisterhaft, das Hebräisch der Bibel für den Selbstunterricht zugänglich zu machen. Der Lehrgang besteht aus zvei Einzelkursen zu je iS Briefen und mehreren Beilagen. Jeder Kursus kostet iS M., //JL f f sendur.g der beide Kurse zusammen 2S,50 M., zvei Unterrichtsbriefe ff inderC.V.- monatlidi iin Abonnement 2 M. ff Zeitung angeff botenen Pro- -chsockte über V erlangen Sie durch den nebensf ebenden Abschnitt Prospekte / / über die Werke, die Sie interessieren! ff Der Verlag sendet audt gern Prospekte uml Unterrichtsff proben für den Selbstunterrkht in anderen Sprachen. // kostenlos portofrei Sie können nach Toussaint-Lnngcnscheidt jede widi- // ^verbindlich, tigere Sprache leicht und bequem zu Hause erlernen! f f LANGENSCHEIDTSCHE VERLAGSßüCE- //Beruf: HANDLUNG (PROF. G. LANGEN SCHEIDT) // <767) G. m. b. II., BERLIN-SCHÖNEIURG Ort u.Str.. n;!Sillli!!!I!!i!!iiiil!!ii,i!!llii!!SlIi!Hll!il ."

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