Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 11 (1932)
- Issue
- 7 (12.2.1932)
- Date
- 1932-02-12
- Page
- Seite 61 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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61 sein will. Tie -startenftizzen, im Buch verstreut, sind recht brauchbare Fingerzeige für den Lernbegierigen. A. W. Amelie -Hertz: „Tie -Kultur um den Persischen Golf nnd ihre 21usbrcitnng." Leipzig, 19oG, Tictrichschc Vcrlagöbuchtzandlung. (Klio: Beiträge %uv mtm Geschichte, 20. Beiheft.) Tie Dersasterin erläutert intercnante fressen, die sich auf die ältesten llnttnrstustn des Aweistrvmlandes, der anderen Länder um den Versuchen Golf und Indiens erstrecken. Tic Abhandlung hat für uns deshalb Interesse, weil solche Forschungen in einem gewissen, trenn auch nicht unmittelbaren Zusammenhänge mit den Berichten der Bibel Flehen. Tie Abhandlung ist nur für Gelchrle beftimmt. Vieles, was die Versa sstrin nicdcrlegr. ist wissenschaftlich noch nicht gesichert. An;stheud sind die Fragen, die ne stellt, jedoch durchaus. Wer sich bereits mit altorientalischer Geschichte und Vorgeschichte befaßt hat, wird in dem Buch manche wertvolle Anregung finden. A. W. Mi ti&ZüW'äm bMMAEM Im Rahuien der von der Jüdischen Gemeinde Berlin veranstalteten religiösen Bortrüge sprach am 7. Februar vor einer'zahlreich erschienenen Hörerschaft I u st i z r a t D r. Vi a g n u s über „D i e beut s ch e n I u d e n imdeutschenNe ch F. Nach einer historischen Tarleguug der Beziehungen und Einflüsse der römischen, kanonischen tmd deutschen Reästseleinenie nnstrcs heutigen Rechrs zu alttestauientarischen und orientalischen Nechtsgedankcn führte der Redner im wesentlichen die zahlreichen deutschen Juristen jüdischer Abstanunuug vor Augen, die. auf den verschiedensten Nechtsgebieten hervorragendes geleistet haben, sei es durch Bo Eiterbildung des Rechts oder a'uch Ertäuternngen von Gesetzeswerken. Besonders hob er Eugen Fuchs hervor, der nicht nur durch seine juristischen Fähigkeiten, sondern auch durch sein Beesen und seinen Charakter als Mensch Anerkennung in weiten Boltskreisen gesunden hat. W. S. M. Georg Mecklenburg zum Geöächlnis Vor wenigen Tagen ist Georg M e ck l e n - bürg (Clwmn'ch) freiwillig aus dem Leben gegangen. Außerhalb Sachsens kennen ihn die Eentralvereinler und über ihren Kreis hinaus das deutsche Judentum, soweit es au Fragen weltanschaulicher Klärung und Auseinanderser-ung interessiert ist. als den Verfasser und Vertreter der nach ihn: benannten Resolution, die auf der Hauptversammlung des Eentralvercins irn Jahre 1023 nach heißen Kämpfen angenommen wurde. In einem Zeitabschnitt allgemeinen jüdischen Geschehens, in dem gewisse jüdische Gedanken durch Zeit- und Notnmstärrde clementarhafr Leben zu gewinnen schienen, und auch irn deutschen Judentum werbend und warnend die Geister verband und schied, wollte Georg Mecklenburg den Centralverein nüt reinstem Wolleit nach seiner Einsicht durch einen Beschluß wahren und sichern, durch den die Unvereinbarkeit deutschjüdischer und Am Mittwoch; 17.Februar, abends K*/s Chr, spricht auf eiuorn Berliner Gemeiüdeabemj das Mitglied der Kepräsentantenversammlung Syndikus Dr. A 1 f r e d W inner im Bürgersaal des Rathauses Schoneherg am Rudolf - Wilde - Platz über das Thema: Von der Provinzzur Oro--gemeinde, einst in der Provinz, jetzt in Berlin. - - Frau Bertha Falke uberg, Mitglied der Reprasentantenversammlüng, spricht über: Die Frau in der Jüdischen Gemeinde. natioualzüdischer Grundhaltung in deutlicher und scharfer Form betont wurde. Wer Georg Mecklenburg nur aus Erörterungen über seine Resolution und, was unmittelbar mit ihr zusammenhing, über die Jewish Agency kannte, wußte nur um eine 3eife dieses Mannes: die zähe, robuste, die mit bewußter Vereinfachung weltanschauliche Vroblemo ansaßte. Erst in seinem Heim, inmitten seiner Familie, rundete sich dem Beobachter das Bild, und auch der befreundete Gegner empfand, w e s halb dieser Alaun, dessen Haus Kunstwerke erlesensten Geschmacks in Fülle enthielt, denen Augen und Hände Farben und Formen grüßten und streichelten, im jüdisch-politischen Kamps w rückhalrs- und rücksichtslos Nt seiner Ansicht stand: Erworbenes sollte n n - g e s ch m alert ü b e r l i e f e r t lverden , erprobte QtunM a g e n u u c r s dni ttert vererbt, weltansch a cr liche Sicherheit die Zeit überdauern. Tiefer Alaun tonnte sich außerhalb des d e u t) cf) c n K u ltn rk re is e s, außerhalb der deutschen H e i nt a t! u \ i £ e i r. Dasein deni iiiuns seh o :i ss-£ n iß o eh 111 JUiEH ARF UHS GROSSE EI6E8ESCHWEISSEBEI nzn ::3 d, Lrjsrsszi so ja FERNSPRECHER: /.MT ALEXANDER Nr. 9150, S!31 Sie sind intelligent, liebenswert und erfahren — aber entspricht Ihre äussere Erscheinung Ihren 0 inneren Qualitäten / Kommen Sie zu uns, wir beraten Sie, Scnderabt«i!un<j rar Hautwir helfen Ihnen! Therapie und Beirdeiden Verjüngung des Gesichts, Beseitigung jeglicher Falten, Ohren- ,Üppen- und Nasenfehler, Hebung gesunkener Wangen, Brösteberichtigung usw. schmerzlos und narbenunsichtbar. Aerztliche Leitung. Zahfungserleichterung. Drucksache frei. Briefanfragen Rückporto. Broschüre mit etwa 60 Doppelbildern gegen 50 Pf. in Marken. PROF. BIH LMAIER’s INSTITUT FÜR KÜNSTLERISCHE CHIRURGIE BERLIN W 15. KURFÜRST EN DAMM 38/33 ECKE KNESEBECKSTRASSE SPRECHZEIT 17-18 UHR / FERNSPRECHER J 1, BISMARCK 960