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Central-Verein-Zeitung · 1931-10-23 · 43 (23.10.1931) · p. Seite 506

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
10 (1931)
Issue
43 (23.10.1931)
Date
1931-10-23
Page
Seite 506 (sequence 6)
Language
German
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§Sö giu:i £aOc, sondern in dem rub'gen und fern von jedem. Streit lebenden Bernnden, rralirhafte Kenntnisio vom vergangenen und gegenwärtigen Palästina und seinem Geichiäne ourchlränteen Loden zu sammeln. A. \Y. Nabbiner Dr. (?orn Munk: „Tie Entwicksu::i der VcrtzLlrms's der prcü.ftischcn Svna- Coelrvacmciudcrl im Oeltungmicr^ndi dcö Gcsrtzcs vom 23. Juli 1S-i7 ül-cr rie Bertzuttuissc der Zirven", Vicfifduift für J äkel r. p } c n l) e i m , ift als Sonderdruck im Ocemen-rnerlag. Frankfiiri a. r.-i.. sec den cifcuncn. In gedrängter Kurze, wie sie nur möglich in. wenn eine Völlige Beherrschung de? Stusses die Beschränkung auf das Wesentliche ßeftattet. behandelt Tr. Ulunk das TKema lebrieich und durch graphische Torftcllung auch für den Laien wertvoll. Don den Schluüsolgcrungen wird sich der Lst?scr je nach seiner religiösen Einstellung verschieden^ berührt fühlen, niemand aber wird sich dem tiefen sittlichen Ernst entziehen können, von dem sie getragen werden. A. H. Kaiser Friedrich und Ludwig Bambergcr. Aus Anlad des 100. Geburtstages Kaiser Friedrichs III. sprach Rechtsanw-alt Tr. Ernst Feder am 16. Tktober im T e w. akratischen Klub zu Berlin vor einem ansehnlichen Hörcrkreis über das Thema ..Kaiser Friedrich und Ludwig Damberger.' Er kennzeichnet?, wie in einem Aussatz in der vorigen Nummer der „G. B.- Zeitung', aber in vertiefter und 'tark erweiterter Farm, die an HemmnMen so reiche Begierungsreit dieses wahrhaft demokrati'6? und liberal gesinnten Hohcnzol'ern. Tr. Fed-ar wird, woraus der Vorsitzende aufmerksam wachte, demnächst aus den bisher unverössenllichten Tagebu chaufzeichnungLN berichten. — th — Hobbtncc Dr. Wa-ftnQucr v0 Fahre alt Rabbiner Dr. M. M-arsnauer (Berlin) wird am Lv. Olteber 6l) Jahre alt. Wir ehren, in Darschauer eine charaktervolle religiöse Persönlichkeit, einen b-> zwingenden KLnzelrednmr, einen gründlichen Kenner de- Judentum-, einen üiann von Barmherzigkeit und Brrsöhnlechkeitssireben. Möge dem. deutschen Judentum dr? kraser-olle PeasLnlia'cheit Warschauers noch lauge Zähre in Wohlbefinden erhallen bleiben. A. "W Kleine Chronik rne Dir gratulieren herrischst. — Unsere Mitarbeiterin Frau Anni Bauer. Hamburg, betrauert den Tod ihre- Gatten Fehn Bauer, der nach langem, schwerem Leiden am 17. Oktober verstorben ist. Dir frrecl/cti Frau Bauer "nd ihrer FamUrc unser herrlichstes Bülcid aus. — Zu enun der dauerndenNichwr im.Ehreetgerichtsbot sstr Irur: l:ftcn im Haag wterde der re'nnntr Berliner Jaurn<.'ift Bemts-anwalt Dr. Ernst Feder, der unseren Lese n auch durch seine ST.-.rarbci: an der „E. B.-Zsi:n.n.b' bekannt ist. ernannt. -— Die Firm.a Carl" Harsche!, Fabrik mr Easchäftsbüche: und n.rureitlichr Buchunaseinriästangen, B o n n, kann am 24. Okeober auf ein 80iübriges Essmüftebesuchen zurückdlickcn. — Die Grrßloce für Deutschland gibt anläßlich des Ordenstagcs eine F c ft n u m n c t übe: dir;üd:schen Aodelprciswärer heraus, die ein imposantes^ B'.ld von den Leistungen jüdisch-er Männer in Kunst und Visicnschafr crbtT — Ter Prediger der Spnugogenxnneinde Detmold, Divlomoolkswirt B. ü l f. ha: auf Grund vorwiegend crchiralischer Frrschunren. den Stammbaum der aus dem Lippefchen stamraenden Familie (Jidmcnn bis etwa auf das Fahr, zurackversolg!. Die Ergebnisse dieser in wannig'acher Hinsicht ineermanten Arbeit liegen nunmehr in einem mit vielen Bildern voitirülich ausg-i statteten Bande vor und stellen einen wertvollen Beitrag zur Ge. schichte der Juden, in Ltpp-e dar. Nach Harrhurg. Die Tatsache, daß bar Bor Hoteliers usw des Harzes. Orlsgrurpe Bbur-o und Bündheim. durch eine Eingabe und Vorstellung auf den braunschwe-gsa.-en La.nl gewirkt hat. so daß in kBicr Minubr von führunz dos SchächtrerEcstes in Vraun'chmeio genommen rrrrdon ist. is: uns bekannt. D das Fremdenrrrvrrbe von Bad Harz gurr eindi getan, daß c: sich bemüht, den rolitiigan T: von seinen Säften fernzuhalten, und daß Harzburg güc.scho Eästa willkommen sind. h-and dar od Harzsofortige 'rag einder Ein- Abstand amit bat ukig daraeskamps in Bad °e' Dr. 1. RaTati gestorben Am 14. Oktober starb in Berlin der Senior der Berliner Journalisten Dr- Isidor K a st c n im Alter von 91 Jahren. In Kempen. geboren, frühzeitig nach Berlin verpflanzt, roo er sich zunächst als Arzt, dann als Journalist und Schriftsteller betätigte, mar lZastan bald eine der bckauntesern Persönlichkeiten des Berliner künstlerischen und geseüschastlichen Lebens. Kastan zähtts zu den Mstbegründern des Ccnrralvcreins. Sein Name steht unter dem Sründungseufruf, der 1893 erging. Dir bedauern des Ableben dieses Mannes, denen echtes deut'ches Heimatgefuh! in vielen seiner gern gelesenen Schru':en ein bleibendes Beispiel der Synthese von Deutschtum und Judentum ist. Julius Ziegelstein und Frau in Ober- .ei'che! iPfalz) feierten am £0. Clieber in körperlicher pno geistiger Frische des Fest der goldenen Hoch-eit. — In Dresden feiert Ookar L e s s c r. ein langjähriges Mitglied des Centralvoreins, seinen k0. Geburtstag. Sonntag". - Außerdem ist für den 8. November als Gedächtnisfeier für Lester II r n ein Vortrag von Dr. Karl Schwarz (mit Lichtbildern) vorgesehen. Borlesungsvcrzcrchni''e nnt näheren Angaben kostenlos in allen jüdischen Buchhandlungen, an den Tiioaterkästen Hermann Dieb. Leixz'ger Straße, Alexander, platz, Frankfurter Aüeo. im KdD. und im Setretariat der^ Freien Indischen Bo.kshochschule, dl 24, Oranien- ^tr. 29 (1)2 durger Str LScidendamm 5921). Jugend iu der Krise. Aus Fachkr.-ifen wird uns zu dem Auf'-rz „Jugend in der Krise' in 5m. 37 der „<S- V.-Ze.tuug" mitgeteilt. daß die Butzbrancho, cbschon auch sie unter den Zeltverhältni^cn stark leidet, für geschmaülich begabte junge Mädchen cinr Berufsrnöali-a.kei: bilde. D'eoic! Juden wohnen in den EroßstLdken? In dem Aufsatz ..Die deutschen Juden ein au-sterbendev Volksteil?- w. der C. V.-Zeitung" Skr. W. r-'.n ’i. Au au ft ha: der Ber'anev irrtümlich geschrieben, d-aß 72ch v. T» aller prcußü'chem Juden in Großstädten wohnen. Nichtig muß es heißen 72.8 v. H. Die Dr. Zielen» ^iger uns mitteilt. enthält auch das Buch von Bilder gleit, um denen Besprechung tj nch in dem Artikel h-andelte, diesen Druekstäler. Denn der „H-ammer" behauptet, „Ein Druckr.--hl;c (?) gibt mit konstanter Bosheit an, daß 73 o. T. bsr jütischen Devö-koruna in Großstädten wohnen", so so: er darauf hin gewiesen, daß bereits aus der von Dr. Zielenziger Lnneinhrten Tabelle deutlich ersehbar ist. daß allein in Berlin 427,4 v. T. oder 42.7 v. H. aller preußischen Juden wohnen. Eoenso heißt cs in dem Au'fatz — und dstfr Stelle ist sogar fett gedruckt morden —, „d-or preußnche, ja der deutsche Jude ist im Lause der Ennviülung immer wehr zum Stäkter und immer wehr zum. Berliner gewordsiY. Die Freie Jüdische Drlkshochschulr Drrliv eröffnst ihre He r bßooor I e su ngen mit einem. Vowrag von Dr. Lion JtudjiDQnger, der am 25. Oktober, vormittags UV*.* Uhr, im Logenhaus, Kleiststraße 1», aus seinem unveröffentlichten Roman „Der jüdische Krieg" liest. Als Sondc:veranstattu-..gen finden zwei Kontradiktorische Abende statt. Raodiner Dr. Feli; G 2 l d m 2 n n (Leipzig) und Dr Jakob K l a tz k i rr sprechen am 9. Noo-oinber über „Die Bekämpfung des Aniustmrt'.smus": Ministerialrat Hans Goslar und Brmuo Dvgda am 23. November über „Sabbat un.d Geschäftliche Notizen Jede sorgsame Mutter hat ihr besonderes Augen, vier! sowohl auf ihre als auch auf die Mund- und Zahnpslege ihrer Kinder zu richten. Grundlegend für die Zahnpflege ist allein die Erkenntnis, daß ein Zahn niemals faul gewordeor wäre, wenn er richtig gepflegt worden wäre. Und die richtige Pflege luclel die d.alogische Mund- und Zahnreinigung mit Bio;-Ul!ra, die schäumende Sauerstoff-Zahnpasta nach Hoirat Dr. Zucker. Distenscb-ost.lche Autoritäten empfehlen diese Zahnpasta, wri! ste durch den Sauerstosfgehalt befähigt ist, schädlich^ Bakterien und weiter durch die starke Cchnrumbildung alle Unreinigkeiten aus den Zahnen zu entfernen. Zur weiteren Äkun.dp'lcge dient das im Geruch und Geschmack fehr^ angenehm und erfrischend wirkende Biox-Mundwaner. In Pommern, in Belgard a. d. Persante, wird das Hotel „Schwarzer Adler". Inhaber Philipp Fichtmann, den Geschäftsreisender: bestens empfohlen. Gute Dedienung bei zeitgemäßer Preisberechnung. Artcrienvcrkalknug ist eine Krankheit, die nach ärztlichen Feststellunoon in den letzten Jahren sehr starke Ausbreitung gefunden hat. Es ist daher begrüßenswert, daß Herr Geheimer Medczinalrat Dr. med. Schrosder iu cllgemcin rerftäi:M:d;cr Weise die Adernvcrkalkurg in einer Bro'churc b-espricht und gleichzeitig auf ein Mittel Hinweis:, bas aus edlen Pflanzen- und Biut'alzen besteht und sich in der Praxis hervorragend bewährt hat. Diese Broschüre wird gern umsonst und portofrei von der Firma Robert Kühn, Der.in-Kaulsdors 2.85, zugesandt. Bienenhonig, das gesunde Bolksnahrungsmkttel von köstlichem Ee'ch-mach, ist eines der herrlichsten Geschenke, das die i’ieeiur uns beschert hat. Sticht ohne Grund bezeichnen ßchon die ältesten Schriften ein fruchtbares Land als ein solches, wo Milch und Honig fließt. Sain wundern olles Aroma, sein hoher Bitamingehalt und seine vielfachen Heilwirkungen — cr ist blutbildend, hilft ra'ch gegen Husten und Heiserkert usw. — sollten ihn eigentlich zu einem unentbehrlichen Nahrungsmittel in jeden: H.aushalt machen. Sie legen sicherlich Dert darauft nur besten und garantiert reinen Bienenhonig zu bekommen. Geben Sic daher Ihre Bestellung nur einen: zuverlässigen Versandhaus, zu welchem auch die Honiggroßhandlung und Imkerei Earl Scheibe in Oberneuland bei Bremen zählt, die erst kürzlich auf Grund bester Qualität in Bienenhonig die silberne Medaille erhielt. Bad A!thcide er'reut sich als Herzheilbad großer Beliebtheit und hält feine Kureinrichtungeu auch den Winter hindurch den Heilungfuchenden zur Beifügung. Für die in den letzten Jahren stark in Anspruch genommenen Pau'^-älkuran hat die Vadevcrwaltung, den Zeitverhältnincn Rechnung tragend, cbansalls eine bedeutende Preissenkung cintretcn lapen. Prospekte stehen jederzeit kostenlos zur Verfügung. Derlag: Eentralvrrein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e. V.. Berlin W 15, Emser Str. 42. Tel.« Adr.: „Cen.rralglcub-en Berlin". Postscheck: Berlin 30472. Heruptschriftleitcr i. V. Dr. Alfred Wiener. Verantwortlich: Dr. Margarete Edelheim. Lcrde Berlin V/ 15. — vnoerlangie Manuskripte werden nur zurüekgt'andt, wenn Freiunischlag briliegt. — Verantwortlich für den Anzeigenteil: Hellmut Cohn, Dln. - Sä lachtensee. — Druck: Rudolf M o ss e . Berlin. PREIE JÜDISCHE VOLKSHOCHSCHULE. Beginn drs $ et b ft f cm c ft c r s: 8onntao, den 25. Oktober, vormittags llhft Ilhr, Loge nhaus, Kleistsmaße 10 Dr. MorZ AuS dem unvcrösten:lichien Stomon „Der jüdiiche Krieg". Karten M. 1,—. Vorlesungsrerreichnis kostenlos in allen jüdischen Buch" Handlungen, an den Theaterkassen Hermann Ti-etz, Leipziaer Straße. Alexander- Platz. Frankfurter Allee, Ztaushaus des Bestens,und im Sekretariat 5 24. Oranienbürger Straße 29, I) 2 Weidendamm 59.1 (siehe redaktionelle Rotir Seite delll: Lbsam^tlsroetZ. Eiabt, IsoblLL, Pri-reu-. Nerven- CL Herzleiden äarcb t^:ue Moor-, ßiahl-, b'iekt-enno.6ek-.1.'od!eneaare*. elettr. a. L. B5der. blünLvircks Heilerfolg©! Bilder issi Kause bei Jeder der 10 KituanstaUea. Ganzjährig! Billig 1 Ansk. Baievcnfaltong. 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