Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1931-08-21 · 34 (21.8.1931) · p. Seite 418

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
10 (1931)
Issue
34 (21.8.1931)
Date
1931-08-21
Page
Seite 418 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
80% known words query
IRI
…/2277379-2277886-2277920--06916-2287773
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

41S r?5T- 1~3 rh ,-r> 83 - - - .~f * '■ f7» " r~ - vp7 k^>. jT”» £J L... a v.-, "j‘j:j~i~L.. Ji t j :-m:.jc ..V.V.... V cb:t cuf)?u: Bräummg Us ganzen Körpers kr! Eennenbädcrnrcrwcnbr man die reizw.'lldLrnde und kühlende Lerd.w-FeltSrcmL. Tube 60 Pf. und 1 Mk. Wrrl'Ln: unwrsiüwdurch Lerdsi-Sdellstfe Stück50Pf. Zu. tzrbrn in allen EcklrrollststWcstwstssicucill zoichnis mach: das Zach für joden wertvoll, der den Wunsch fit, sich uxvom P.arteigez-änk ein sewsiändiws ltr:e:X 5:: bilden. Dr. Friedrich Brodnitz. Kleine Chronik Der durch seine der Stc-t Berlin gemachte Mil' lionenstlftuug in der letzten Zeit viel genannte deutschomerikanrsche Philanthrop, der Ehicagoer Srvtzkaulinann Inlins R 0 f e n w a l d, tritt in diesen Ta Lenins 70. Lebensjahr. Stets fi::5 allgemeine und Jüdische soziale und kulturelle Eiuriätungcu von Roseuwald in großzügigster Meist geststert norden, so insbesondere das jüdische Koloui'ationswerk des Iornt Distribution Comr.'.ittce in Rußland, die Auiveontät und das Industriemuseum in Chicago und die jüdischen Lehrinstitute 'in Cineiunati und Slcw . Bor?. — Auf der Rückfahrt von der Baseler Tagung der Iewish Agency starb vor einigen Wochen Dr. Leo $L Frankel, ein prominenter Führer des amerikaurschen liberalen Judentums, im 64. Lebensjahr. — Frau Dwe. Jul. R u h st a d t (cce ft) feierte kürzlich in voller geistiger und körperlicher Frische ihren SO. Geburtstag. — In. Iastr 2 w wird Komznifsionsrat Eugen S i m 2 n, langjähriger Vorsitzender der Ortsgruppe des Enstraloeoeins. cu.n 20. August 70 Jahre alt. Durch feine gregen Verdienste genießt er beiBllen Einwohnern der Stad! ein hohes Ausecken. Wir wünschen ihm noasi riete Jahre segensreichen Wirkens. — Ein immerwährendes Mitglied des Central- Vereins, Dr. Paul Arons (B e r l i n), feierte vor einigen Tagen i'einen 70. Geburtstag. — ein treues langjähriges Mitglied des Eentralvereins ist mit David Lichten ft ein (B e r l i n) vor einigen Tagen dahin gegangen. Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten. — Herr Lucius R. Littauer in Sico P 0 r k, der auch in seinem amerikanischen Vaierlande als hockherzigcr Stifter von Krankenanstalten und wissemchaftlichLn Instituten allseitigr Verehrung genießt und der dem hiesigen Israelitischen Krankenhause zum Andenken an seinen in Breslau geborenen Vater das abseitig bewunderte Röntgen- Insiitut „Nathan-Littauer-Stisiung" schenkte, hat erneut dieser Krankenanstalt reiche Zuwendungen gemacht. — Der Vorsitzende des E. B., Iustizrat Dr. Julius Brodnitz, war, wir alljährlich, zu der Feier der Lkeichsregierun.g am Verfassungstage eingeladen und hat an der Feier teilgenommen. Der Jüdische Turn- und Sportklub 1905 veranstaltet am Sonntag. 25. August, sein internes Sportfest, verbunden mit den Klnbmeisterschasten, auf dem Sportplatz in Vaumschnlenweg, Köpenicker Landstraße, um 3 Uhr. Niederlassungs-Möglichkeit. Nr. 339. Für einen Ortckep'äden in obersränkischer Mittelstadt. — Nr. 3ZW Für einen Hals-, Nasen- und Ohrenspezialisten in obersränkischer Kleinstadt. — Anfragen sind zu richten an das Büro des E. V., Berlin \V 15, Emser Straße 42. Bricstastcu Nach fBctiuu In Nr. 102 des wlngri"' vom 3 silugust d. I. wird unter der UAwstchritt „Unerböwst be'mupstt. daß der w.gen^SuiliÄ'estsvcrbrechens v-orüestrafte Consereneie: Erich Wst'gung von' Scksipinsii. der im Berliner .Kabarett „'Alt- Bast me" anstriee, ein Jude sei. ^Dine Bstianntung crusiw sitzt nicht den Tan ach en. wchunnsii rst weder Jude nach jlldi'chcr 2idstam:n'.:ng. Ltach Slatlnurow. In Nr. 47 der ..C. V.-Zeitung' rem 21. Novcw.bdr 1b30 und 2tr. 17 von: 26. Avril 1931 haben wir dericheet. daß unser Machte) Leckrer 2l braha m in A a t h c n 0 w ohne Crund von zwei als blaustold-en bekannten Olalionalsozialisten mistckandclt worden ist. Tie beiden Täter wurden vom Scckö'stngoritzt Rathenow wegen gefährlicher Körperverletzung zu drei M 0 - nctni Gefängnis ohne Bewähnengchrckr vernrteile. Ihre Berufung wurde jetzt vom Lankgericht Bo-skam verworfen. Bei der Urteilsverkündung geißelte der Vorsitzende das teige Verhalten der Angeklagten und bedauerte, daß nicht auch die SwalsanwaAfHast und der Ncckentlnger Berufung eingelegt hatten, da sonst die Skrach höher ausgefallen wäre. Der A 0 r m tz e n d e betonte mit 2l a ch drn ck, m a n i:t ü f] e s i ch in 2l n b e L r a ch L des D c r ck a l L e n s der Angeklagten geradezu s ch ä m e n, ein Deutscher zu sein. Gin Knckucköci. Dem dem.elratistchen .Kölner Tcgeblaich ist durch einen leichksinnigen Biitarbeitcr ein Knuckucksei ins Ölest gelegt worden. Als am 16. August die Abonnenten ihr ,K ölner Tageblatt" in die Hand nahmen, glaubten sie, ein Senfakionsbericht „Die Hölle des Lasters i n ,'l e w %) r t V habe sich von dem nationalsozialistischen „Westdeutschen Beobachter" in den Fenilletonteil des demokratischen Blattes verirrt. So bedauerlich das Geschehene ist, Jebe Zeitunosredaktirn, mit Gimchluß des -„Angri^st vi 'chon -einmal cir „.Kuekneeseier" hereingefallen. Selbstverständlich mußte der Landesverbandssyteditus in der Schriftleitung des Blattes vorstellig werden. Die in Aussicht steckende Erklärung des Berlages wird nicht eine gezwungene, sondern eine aufrecht gewollte sein. Verschollen I i z ch a k Schmidt aus Sccureni, Dez. Botin, Rumänien, .26 Iahtr alt. Mittelgroße, dunkelblon; aus Brasilien, au.'weinend geisteskrank, im April 1931 nach Bremen in B-mleitung eines Herrn Epckraim Wcnger zurücka-ekehrt. Strchriwt erbittet Herz, lichst Rabbiner Dr. E. Munk, Berlin. Berichtigung. In Nr. 32 der ,,E- V.-Zeitung" rnuß es in dem Artikel ,,13Z1—1331" von Dr. Fr. in der Fußnote heißem Vgl. Friedländer: „Das Leben Gabriel Ricßers", Berlin 1926, Seite 4). Vachtrag zur öäösrliste Dir werden darauf hingewiestn, daß der neue In« Haber des in der Däderliste als jud etustindlich auf. gesührten Gasthauses R a d e m a ch e r in Mo n taba n r. Peter D 0 l f f. ausdrücklia. erklärt hat, daß ihm Eästr jeder Richtung und Konfession gleichmäßig willkommen sind. SrschastUchr Notizen Ebenbauscn (761 Meter L. d. M.) bei München. Ein Ech.oßchem das Lststg Ludwig!. seiner Tänzerin Lela Mentez rrrick'.tct haben soll, ist der Grundstock des htun.geisi Senatorlunts Eeenhausen und überhaupt des Kurortes. Die Schönheit der Gegend mit dem Rundblick auf die Alreutetw in Verbindung mit den rlimatischen Verzügen hat dann auch eine Villenkolonie, ein Kin.dersanatoriutn und Erziehungsheime in Ebenlau'en und Umgebung entstehen lassen. Rach fawärztlicher Amßerung ent stricht das Klima durchaus demieu.igen des höher gelegener: Berner Oberlandes. Ebeu.bruscn ist ein kleiner, stiller Platz, von dem aus allerdings die Kunstgenüsse Münchens leicht erreichbar sind -Fahrreit mir Auto 25 Minuten, stnrt Klcinwadn 35 Miriutcr). aber auf Grund seiner ärztlichen Einrichtungen sieht cs in der ersten Linie der deutschen Kürette. Die Laboratorien entsprechen dem heutigen Stanke der Dissen'-chaft, insbesondere auch für Stast'wechstluntcr'uchuuetn, ebenso die Einrichtungen iür Lcrz- und stsireislausuntcrsuchung, Röntgeninstitut, D'ätküchr u'w. Fachärzte für innere Krankheiten, für Rerrenkrankheiten und für Kinderkrankbeiten sitst am Platze. Baden-Badener Traubenkur. In diesen Tagen beginnt in Baden-Baden die Traubenkur in der Wandelhabe des Kurckatufes. Sie cthört zusammerr mit den Bade- und Trinkkuren zu den seststehenden 5turgerräuchen Basten-Valens. Sie erwirbt sich von Jahr zu Jahr neue Freunde, weil ihr Erstlg bei allen Sroffwechfellur-n. ins Gewicht fällt. Die vitanninreichen Traubun des Südens, die hier zur Anwendüng komtncn, enstckalttn viel Zucker und wenig Eiweiß: sie haben vcmn'öge ihres Fruchtfäuregehalts eine durchspülende Dirkunr, welche die Verbannngs- und Ni-crentätigkeit enrc-rr. Aber auch bei Leber- und Harnsäur-tstosirtrch'elsirrungcn ist diese Kur erfolgreich. Die Ar: der Anwendung der Kur sollte der Arzt verordnen, da von der Auwendungsart ihre Dirksamkeit aühängt. Bad Laudcck. Die Notverordnung betreffend Auslanstsrc'.stn har unserem Vale einen beträchtlichen Zuwachs von Kürrästen cebracht, die sonst gewohnt waren, Bäder des Auslandes au'zufuchen. Ersteulich ist deren Feststellung, dadie Einrichtungen des Bades in keiner Meise denen dar sonst au'gesuchten ausländischen Bäder nachstestn. Daß auck der Erfolg der Kur ein ebenso guter sein wird, dafür bürgen die seit Jahrhunderten gemachten guten Erfahrungen. Ebenso ersreulich ist es, daß gerade in diesem Jahre sehr viele Aerzte unser stao zur Llur ausgesucht hnben. Zurzeit werden Versuche einer Aniversitätsklinik mit der starkradioaktiren Eeorgenouelle bei Ricrenkrankheiten und hohem Blutdruck durchge-ührt. Trinkt Fachmgcr. Kürzlich schrieb ein berühniier Arzt in Wiesbaden: „Die Hauptrolle bei der Behändlung der Gichr spielen die alkalischen Thernren und die kalten clkalisckun Trintguellen, vor allem „Fachinger"st Das rein natütliche Essundoenswasser Sraatl. Fachingcn ist daher lei allzu Fällen von Gicht von größte: Bedeutung. Verlag: Eentrrlverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e. V., Berlin VT 15, Emser Str. 42. Tel.» Adr.: „Centralstauben Berlin". Vosn'checkt Berlin 30472. Hauptschristleit:: i. V. Dr. Alfred Wiener. Drrantwortlicht i. B. Artur Schweriner. Leide Berlin TV 15. — Unverlangte Manuskripte worden nur zutückgesondt, wenn Freiuntschlag bcilicgt. — Dercntwortüch für den Anzeigenteil: Hellmut Cohn, Bin. - Schlochtcnser. — Druck: Rudolf M 2 s s e , Berlin. kLrk-Z2rbKuran.dat LT^ Herz*, Nerven-. * — {p f r j . /E3 Frauenleiden / JLj pV'/< /st.o7 '• t;;; r 1 f - - -; 7mm, u Es gibt nich*.3 Besseres zur Beruhigunn von Herz und Nerven, ebenso zur Erfrischung bei Mattigkeit und Ueberarstrencong. Bad M. 1,80 in Apotheken und Drogerien.'' Max Eib A.-G., Dresden 28. K Soeben erschien: Eis stUststst ßrsG Ess Estisöso sll Eine soziologische Untersuchung Von Dr. Alfred Marcus 1S4 Seiten, geheftet HM. 6,50, Gsnzieincnband HM. 8,— Die wirtschaftliche Lage des deutschen Judentums wird wesentlich dadurch beeinflusst, dass seine Berufsschichtung sehr weitgehende Anomalien aufweist. Im vorliegenden Buche wird der Nachweis geführt, dass diese Anomalien zu einer Dauerkrise für die wirtschaftliche Existenz der deutschen Juden geführt haben, deren Vorhandensein nicht nur von Konjunkturerscheinungen abhängt, sondern auch bei guten Konjunkturen wirksam ist und sein wird. Eine Normalisierung des jüdischen Anteils an den einzelnen Berufsgruppen muss daher getorden werden. Dieser Anteil wird eingehend untersucht, und zwar für folgende Wirtschaftsgruppen: Metallhandel, Bankwesen, Textilwirtschaft, Getteidehandel. Darüber hinaus wird cie wirtschaftliche Lage der Berliner Juden einer Analyse unterzogen. Das Buch dürfte insbesondere der jüdischen Berufsberatung und jüdischen Eltern, deren Kinder vor der Berufswahl stehen, ein wesentliches Hilfsmittel sein. " Durch jede Buchhandlung zu beziehen! / Verleg vca ©cosvj Cvl!f::c5 lässtrn KV/? A ii (3t’ciwl5öon cS5e soxm L/Z /-x « a v' vyc st Ihren Bekannien, Deiwandien und Geschäfisfreunden durch eine st /■. V EN äststobsi in t:r Neujshrsnummer der E.D.-Zettung vom 11. September. Oie Glücklll-unschllnzewen werden von über 100000 Xefcrn der C. llbnZedüng beachiei, so daß es sicherlich auch yhr Wunsch ssi, sich an dieser Rubrik zu beieiligen. Den Teri Ihrer Anz-'ge, die wir zu dem um 50o;0 ermäßigen Zeilellpreis berechnen, wollen Sie biile bis späiesiens Sonnabend, den 5. September, einsenden.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.