Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 10 (1931)
- Issue
- 27 (3.7.1931)
- Date
- 1931-07-03
- Page
- Seite 351 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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351 Geschäftliche Notizen Das Krrpferhaus der Firma Hirsch Kupfer- und Mcssingwcrke A.-G., Berlin, stellt einen neuen Typ unter den Kleinhäusern dar. Es bildet eines der sehenswertesten Objekte auf der Bauausstellung. BauhsustapeLen. Denn unsere Zeit irgendwo einen neuen großen schöpferischen Gedanken hcrvorgebracht hat, dann ist es auf dem Gebiete der Architektur. Desinnung auf das Erund'ätzliche-, auf das Notwendige, auf das Zweckmäßige, Ablehnung alles unnötigen Beiwerks, das sind die Parolen der jungen Generation. Dem Gedanken, mit wenig Mitteln viel zu erreichen, verdankt auch die Bauhaustapcte ihre Entstehung. Es ist bekannt, daß am Anfang der neuen Bauentwicklung viel Anstrich verwendet wurde, bis man die Erfahrung machte, daß der Anstrich nicht den Anforderungen genügt, die man an eine Wandbekleidung stellen muß. Die Ueberlegcnheit einer aus gutem Werkstoff hergestellten Tapete gegenüber dem Anstrich ift nicht ja bezweifeln. Tapeten erhalten der Wand jahrelang eine glatte Oberfläche, sie sind unempfindlicher gegen Stöße- und Staub und verhin- Lern Riffe. Die^ Lauhausstapete, die in gemeinsamer Arbeit vorn Bauhaus Dessau und der Tapetenfabrik Eebr. Rasch geschaffen wurde, bedeutet einen grundlegenden Wandel. In erster Linie schwebte den Herstellern das Ziel vor Augen, za einem billigen Preise eine Tapete herauszubringen, die aus den besten Farben^ und gutem Papier hergestellt ist und in künstlerischer Beziehung unserer Zeit entspricht. Dir reiche Fardenauswah! von 250 Tönen, die sämtlich aufeinander abgcstimmt sind, erleichtert das Dus'uchen Mr zusammenhängende Raume ungemein. Die Zukunft Ihres Kindes müssen auch Sie rechtzeitig sicher stellen. Richtiges Sparen ist der Weg zu diestm, Ziel. Zweckmäßig erreichen Sir das durch eine Kindervcrsicherung bei der Vereinigten Brrünffchen und Preußischen Lebensversicherungs-A.-G. Lanrn Sie sich durch die beiliegende Postkarte die näheren Bedingungen kostenlos zusenden. Die Firma Otto Locb & (So., Falkenste bei Berlin, nimmt durch ihre reichhaltigen Typen an Hol;- und Wochenendhäusern sowie auch an DauerLotn.ungen eine besondere Stellung ein. Dir empsthlen unseren Lesern, den Stand dieser altrenommierten jüdischen Firma auf der Bauausstellung zu besuchen. Die Dohnuugsformen unserer Zeit. Dieser dcut. schen Dauausstellung hat die Darmstädter Kunstzeit, schrift „Innendekoration" (Verlagsanstalt Alexander Koch, Darmstadt) ihr soeben crswienenes Iuliönt gewidmet. Was sie in zahlreichen Abbildungen dardietet, ist nicht einer der üblichen w-ahllo'cn Bildberichte, sondern eine gewissenhafte redaktionell: Arbeit, die aus der Aeberfülle des Stoffes das Drfentliwe klar heraushebt. Insbesondere sieht man bier deutlich, wie sich mit der Vervielfachung der Dohnaufgab-cn zwei Dinge verbinden, die die Lösung dieser Au-'gaöen erst ermöglichen: die neuartigen Derksto'st und das moderne, natursrohere Lebensgefühl. Die fertige Wohnung im Möbelhaus. Die Etat- Heim-Dohnberatung des Kaufhauses N. Israel hat eine neue Etat-Heim-Ausstellung geschaffen, die sich aus die Originaluläne einer 2s-' Zimmer-Wohnung aus dem Baublock der ,Hr:m.2t", Gemeinnützige Bau- und Siedlungs-D.-G.. Steglitz, stürmt, der von den Architekten Profe'str Mcwis und P:öfe"or Ctraumer erbaut ist. Die vo-ständias Einrichtung wurde von dem Kaufhaus N. Israel ausgc'übrt. Das Wohn- und Speisezimmer stell: einen kombinierten Raum vor, der für vielerlei B-erwen. dungszwecke geeignet ist. Der Schrank ist gleichzeitig als Geschirr- und Wohnzimmerschrank benutzbar, der Ti'ch mi: Einlegcplattcn für den Besuch, Lefctnch und Sessel in moderner Form für Kleinwohnungen gedacht. Das Schlafzimmer mit hellfarbigen polierten Möbeln in feiner Auswahl des Furniers läßt die hohe qualitaeive Ausführung erkennen. Das „wachsende Kind-crzimmer" ermöglicht b-eim Heran.wachsen des Kindes die cngelchafften Möbel beizubchalren. Das Drei mit seinen Spielkugeln und einer Bank für die Mutter kann durch einige Handgriffe vergrößert werden. Der Schrank, zunächst mit Vorrichtungen -um. Uwterbringen der Spielsachen^ dient später als Biblioehek, Arbcitsiifch und zur Aufbewahrung der Garderobe, die Spielklappe als Schreibplatte. Alle Möbel sind abwaschbar lackiert. Die Küche entspricht Len Anforderungen der rationellen Hausbaltfübrung. Sie enthalt einen bereits in die Küche eingebauten elektrischen Siemens- Herd, einen grräumir-n, ebenfalls eingebauten Spülschrank, ein Ni'chcn-Resormbüfett mit besonders praktifcher Schü:ter:in:eilung. Der Arbeitslisch, ist fahrbar und mit Abiallrlatr? rrriehen. Die Einrichtung ist so durchgearbeiect. Laß irre Anschaffung selbst brr bescheidenem Einkommen möglich ist. Radiumbad Brambach i. V. Dank der fabelhaften Heilerfolge in Bad Brambach, dem stärksten Radium» Min.eraload der Del:, bei Gicht Rheuma, Ischias, Neuralgien, Altersewcheinungen, Zuckerkrankheit ussw^. hat auch in diesem Iah:: der Zuzug von Kurgästen zugenrmmcn. Den Zeiiverhältnissen entsprechend hat die Badcvc:waltung bedeutend verbilligte Panschrlkurcn eingerichtet und ist cs bereits möglich, eine Pau'chalkur von drei Wochen von M. VY2.— an in Bad Bramrach vorzunehmen. Baden-Baden in Arsen. Aus dem Blütenrausch des Frühlings ist man allmählich und unmerklich in den Sommer hinüöergeg'.utcn. Ein Dlütenwunder löst» das andere ab. Baden-Baden in rnofen! so heißt dir neue Zaub-erformel, die^-den gegenwärtigen und kommenden Somm.ertagen einen wundersamen Reiz gibt. Es blüht in allen Gärten. Kein Mauerwinkel des romantischen Städrchens ist io arm, daß sich die Flora des Sommers nicht dahin verirrt Härte. So unsagbar schön Frühling und chrrbst in ihrer lodernden Farben» pracht euch sind, der üppig: Sommer gibt innen in seiner RosenprrchL nichts nach. In geringen Steigungen, aui beguem angelegten Degen, die sich um das ganze Tal auf halber Höhe herumziehen, ist man in kürzester Zeih in schönstem Dalüesschatten, wo nach allen Seiten bin der Blick zu den gegenüberliegenden malerischen Höhen und zum Städtchen hinunter freigegeben ist. Golfsporr in DilLbad im Schwarzwald. Die staatliefe BatcverwalLung ist ständig bemüht, den Gästen Dildbads Neues zu bieten, wo wurde kürstich in nächster Nähe der Tennisplätze ein Kleingolfplatz mit 18 Löchern und den rer'chietensien und eigenartigsten Hindernd,en dem Dcnucb übergeben. Das neue Spiel, in Deutschland wohl das erste seiner Act im freien, findet großen An klang. Verlag: Centraöverein dcut'cher Staatsbürger jüdischen Glaubens e. D., Berlin W15, Emser Str. 42. £eL» Adr.: „Eenrra'.glauben Berlin". Postscheck: Berlin 30472. Hauptschrifrlcirrr: i. D. Dr. Alfred Diener. — Verantwortlich: Dr. Margarete Edelheim. Beide Berlin W15. — Unverlangte Manuskript» werden nur zurückgc'andt, wenn Freiumschlag beiliegt. — Derantworuich für den Anzeigenteil: H e 11 rn u t Cohn, Dln. - Schlachten,'::. — ©tue: Rudolf Mosse, Berlin. U)mm®r in Berlin In die Ausstellung / v RUDOLF MOSSE SOMMERSCHAU 1931 VERLANG ERT BIS 2. AUGUST IM DEUTSCHLANDHAUS AM REICHSKANZLERPLATZ T*A*GLICH 10-8 UHR 1 rll du EINTRITTSPREIS 80 PFG» JUGENDLICHE 40 PF G« FÜR RUDOLF MOSSE« n ABONNENTEN GEGEN VOR» " ZEIGEN DER ABONNEMENTS« QUITTUNG 50 BZW. 25 PFG. Die Bewirtschaftung der 100 m langen Cafe-Terrasse erfolgt durch die CAFE AM ZOO Betriebs - G. m. b. H. f / sS*'S i 0 ft K« j .Qua*|Ta u v» i U » 9 e T # 'H b derT09«Pre549, jeb°<e A*[' __;