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Central-Verein-Zeitung · 1931-06-19 · 25 (19.6.1931) · p. Seite 320

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
10 (1931)
Issue
25 (19.6.1931)
Date
1931-06-19
Page
Seite 320 (sequence 8)
Language
German
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220 ikV.iuh ilp/Vflilo. Faku*. Zwei Zrrbrlarc ®ö3 Mitglied des ^rjp:ro:ncnbc5 des GcntruT» .Vereins, Dr. mcd. Kurt Fleischer, vollendet am IS. Juni sem öS. Lebens;-hr. Als Vorsitzender leitete tt lange Jahre die Ortsgruppe Schöneberg des Landesverbandes G r o ß - B c r l i n. Dr. Fleischer, der sich rn dein deutsch-1üdi''chcn Leben Berlins eine hochangesehene Stellung 511 schaffen gewußt und sich -'-stets mit besonderer Energie für die Sammlung aller kZuden auf dem Boden des C. Veingesetzt hat — er ^ist auch liberaler Repräsentant der Jüdischen Ge- .meinde —, hat sich in vielen Jahren seii'.er Mitarbeit im C. V. als treuer Freund der C.V.-Idce erwiesen. Wir beglückwünschen ihn zu feinem Jubiläum cuf bas herzlichste. Am 13. Juni vollendete Professor Zosua Friedender sein Ll). Lebensjahr. Brofe,ior Friedländer, der lange Jahre die Ortsgruppe Berlin- Norden des Eentralvcteins leitete, stellt in seiner 'Gesinnung und LedensamAnung eine wahre Synthese von Deutschtum und Judentum dar. Dir sind stolz darauf, Professor Iosua Fricölärder zu den Freunden und Dtitarbcitern des Cen.tvalvcreius und der „C. L- Zeitung" zählen zu dürfen, und wüw'chcn ihm noch viele Jahre Gesundheit und Scchrffensfreude. ktleine Chronik Am 21. Juni vollendet unstr Mitglied Robert Hirsch fc l.d, der SckuRczcrmut der Iüdstckeu Gemeinde Berlin, sein CO. Lebensjahr. In die'er Stellung und auch vorher schon als Lehrer an den Re- -ligionsschulen der Gemeinde ha: Hirschfeld maßaebenden Einfluß auf die Gcsta'turg bzw. ReugestaUung des umfangreichen Religirnsr'chulwerens der Gemeinde ausgeübt. Darüber hinaus hat Hirschfeld vornehmlich in der liberalen Jugendbewegung in Berlin wie im Reiche eine nachhaltige Wirksamkeit entfaltet. Dir 'wünschen Herrn Hirschseid auch für die Zukunft die sglückliche Weiterführung deiner segensreichen Arbeit. — Am 24. Juni wird Aron Auerbach, einer der ältesten städtischen Lehrer Berlins und langjähriger '-Leiter einer Religionssckulc, 70 Jahre alt. Dir wünschen auch diesem tatkräftigen Mitglied des C. D. noch viele Jahre segensreichen Schaffens. — Das langjährige Mitglied der Ortsgruppe H a m - ‘Burg des Eentralvereins Dr. m.ed. A. Philippfo n vollendet am 23. Juni stin 70. Lebensjahr. — Earritätsrat Dr. Leopold Feilchenfeld, Bcrlin, der seit Gründung des Erntralvereins Mitglied ist, feiert am 24. Juni feinem 70. Geburkskag in voller geistige: und körperlicher Frische. — Das langjährige DUrrlie) des Eentralvereins Juror L i - powki, früher Marienwerdsr, jetzt Zoppot, beging mit feiner Gattin kürzlich in voller geunrer Frische das Fest der Goldenen Hochzeit. 7‘aDcr tipouiski hat viele Jahre hindurch als Berrntzcuder der Eyuagrgengcmeinde Rkarienwerder gewirkt und sich um dir Gemeinde besondere Verdienste erworben. — Am 15. Juni feierten Siegmund Bernhard und Frau in R o üo ck in Frische und Gesundheit das Fe?! der Goldenen Hochzeit. Der Jubilar hatte viele Iabre das Amt des ersten Vorstehers der israelitr'chen Gemeinde inne und wirkte segensreich in Gememde und Landcsremcinde. Siegmund Bernhard war viele Jahre Vertrauensmann des Centralvereins und beteiligte sich an allen Wrhlrahrrsdesirebnngen des Judentums. — Dir gratulieren unseren Freunden herzlichst. — Am 4. Juni starb, >4 Ja:re alt, dcr hervorragende amerikanische Dirrscha'rs'übrer Mortinrer L. Schiif, ein Sohn des bekanmen jüöischon Philanthropen Jakob C ch i f r. Morrimer L. Schi'f hat sich getreu der Tradition seines Elternhauses auf judistch-'szialem Gebiete hervorragend betätigt. Sein Andenken wird fortleben. Geschäftliche Notizen Eine neue Behandlungsmethode zur Diederbefesti. gung leckerer Zähne. Zu den meiftverbreiteteu. Zarucrkraukangen gehört die sogenannte Paradento'a iZ-ahnlockcruugB Tie Hauplanzeichen der Erkrankung sind Rötung und Neigung zu Zahnflcischblutung, übler Mundgeruch. Lockerung an einzelnen oder mebreren Swllcn. Die Krankheit ist immer noch im Zunehmcn begriffen, besonders, da man dir Enrsterunrsurfachcn noch nicht ieststellen konnte. Eine ^er-olg reiche und anerkannte Bckämpfunz der Paradeu.tr lc bietet die D c n t i s e r w. - Ber-andlung. Die Anwendung ist denkbar einfach. Man massiert mittels dcr Fengeekuppe oder noch beger mit der Der.tiferrmGmmui- MassaguZahnbürste das Denliferm in das ZeouRei ch mehrmals täalich ein. Das Präparat ist abülu.: unschädlich. Vielfach wird von den Zahnärzten und auch von den Laien mitreis des sogenannten Den.tiürma-!ors, einer Ar: Spranf-afche, Dentiserm auf die kranke Stelle bzw. in. die Zahnfleischtaschen gespritzt. Hierdurch wird erreicht, daß das Dentiserm unmittelbar an den Krankheitsherd gebracht wird. Im Zwammrn. hang mit der Dcnüferm-Massage-Behandlung sind in zahlreichen Universitätskliniken sehr günstige Resultate erzielt worden. Die Nachbehandlung mit Dentiserm- Munduaner und Denkiserm-Zahnpaste unterstütz: den Erfolg, wirk: vorbeugend und verhindert Rückfälle. Herstellerin: L h c m i s ch e I n d u st r i e U n i u e r - s u m 6. m. b. H., Spezialfabrik f. chenn-pharm. Präparate, Berlin C. 25 D. Kuodlallchkuren? Tatsächlich ist dieses Jahrtausende alte Hausmittel, welches schon unseren Vorfahren unschätzbare Dienste geleistet Hut, heule neu entdeckt worden! Zahlreiche unan.-eckeb-are Kuterfolge haben dem im Orient nie per":chlässtgten Knoblauch nun wieder zu hohe:: Ehren verhol-'en. Die neuartige und bequeme Form, in der man uns den alten Bekannten heute präsentiert, wird dazu beitragen, daß er bald wieder jede HausavarhRe erobern Einen reinen bulgarischen R o h s a f i 2J1 a x f e ,.K azanlyk naturell'7 nach D r. ctei)e noff, welcher nach Vorschrift gtnom.men, weder unangenehm schmeckt, noch störend riecht, brinrt das Labor Waren (Müritz) 16 auf den Markt. Das zur Erhaltung aller Bestandteile auf kalt-m Wcge aus besten Balkan- Zwiebeln gekelterte Standard vrrdukt wird auch von dem empfindlichsten Patienten ausgezeichnet vertragen. Die Heilwirkung erstreckt sich nicht nur auf sämtliche Magenleideu, sondern ganz besonders auch auf Arteriosklcro'e und ibre Fol teer'chtinuugen forme auf Rheuma, Sicht. Ischias und Asthma. Der Saft wirkt weiter gärungs- und blähungstreibcnd. den Magen reinigend und stärkend sowie arpetitauregelld, Harnsäureadlegeruugell reröiuderud und dlutreinigcnd. Prospekte verstndrt die genannte Firma kostenlos. Worin besteht nun dir SondersteMng, die Bad Braml^ach in der Reihe der Heilöäbsr ernnimmt? Zunächst die Wcttinquelle. welche mir 230) M. E. die stärkste Radium-Minerolguelle der Welt dorstellt. Daun aber enknälr die Dettinouelle wie auch alle anderen Bramd-ack-er . Radiumouellen reichlich natürliche, g c n 3 f 1 i r. x> r t I t? c ftofilcn» säure. Die mediziltiscke Bäberiorsuung hat gezeigt. Laß nur feinsrperlige Gasblösuou eine Wirkung im Organismus er::ugtn. die großen 5vohlonsäureblast'n, auf deren Er::uguua be'onders bei vielen künstlichen KohlonsäuredäRrit man stüher großen Wert legte, von den Laurvoren nicht akiordiert werden könlleu. Es komm: meittr hinzu, daß in allen unseren Ra diu me neben r.ech eine ganze Reihe von wertvollen M i n 0 ra l f c 1 3 e 1: enthalten find, welche für den Menschen so unentbehrlich wie Sauerstoff sind und die dein Ouellwasscr einen besonders cifrüchenden und herzhaften Woblge'chm.ack verleihen. Verlag: Eentralvorein drui'cher Skaaksbllrger jüdischen Glaubens c. L-, Berli:: vr 15. Gmfer ctr. 4n. Del.» Adr.: ..Centra'glaub-n Beiliu'n Postscheckt Berlin 30472. Hauptschriftleiter: Dr. Ludwig Holländer. — Lerantwortlichr Dr. 231 c r c. arcte E d e l h e i m. Seide Berlin V." 15. — Unverlangte Manuskripte werden nur zurückgesaudt, wenn Freium.'chlag beiliegt. — Leraniworili-chfür den Anzeigenkcil: H e! 1 m u t Cohn, Dln. - Schlachtcnste. — Druck: Rudolf Mosse, Berlin. -r^nNsiscll -Lluwng. -Er- 'i--, kianküRg.PaiaösntasEDSw. Gegen J| O'Stf'iiÄtiÖ&'&'Ml zur Zahnfleischmassage. ErhäJtich in Apotheken.— Abhandlungen kostenlos durch: CHEMISCHE INDUSTRIE UNIVERSUM, BERLIN C25, D fj ’M-ß WW in feine Hochgebirge: Zser-, Riesen-, Waldenburger, Eulen-, Glaher, Alivatergebirge — 'lOOO bis 1600 m hoch — das romantische Vorgebirge, die berühmten Heilbäder und Lufilurorie, seine altertümlichen Städte, Burgen, Klöster. } die altertümliche Stadt: Rathaus, alte 1 Kirchen mit vielen Kunstwerken, prachtvolle Barocköauten (ilmversttat, Matthiaskirche), Zahrhunderthalle mit zweitgrößter Kuppel und Orgel der Welt. Lilllge Eondrrzüge am ck,2., Z., 4., ii. Juli und 15. 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