Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 10 (1931)
- Issue
- 18 (1.5.1931)
- Date
- 1931-05-01
- Page
- Seite 229 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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229 leidenden Mittelstand bei einem Verpflegunasbcitrag rcn 3,30—1,50 Mart (Sclcgenhci: zu guter Erholung. — Der dem Jüdischen Frauenbund anacschloffrne Verc-.n Jüdisches F r a u e n st i f t Offeuaach hat seit einigen Wochen in den von der Gemcindeverwaltung bereitwilligst zur Verfügung aestclltcn Dirtsckafisräumen des Gcnuindehauses einen Haushaltungstursus 'ür junge erwerbslose Mädchen eingerichtet, zu dem sich 24 junge Mädchen gemeldet haben. An einem Nachmittag in der Woche lernen sie L-ei einer jüdischen Haushaltungslehrerin Kochen und alle Verrichtungen des Haushalts. Bei dem Unterricht wird besonderer Wert auf die moderne Ernährungslehre gelegt. - - Rach Frankfurt. Auf Ihre Anfrage teilen wir Ihnen mit, daß der bekannte Germanist Profepor Sr. Eduard Engel in (akolp in Pommern als Jude geboren ist und zur Zeit seines Schulbesuches der 1 irdischen Gemeinschaft angehörte. Ob dies heute noch der Fall ist, vermögen wir nicht zu sagen. Berichtigung. In dem in Nr. 15 der „C. D.- Zeitung" veröffentlichten Aussatz: „Neues über Theorie und Praxis des Nationalsozialismus" muß cs heißen in Spalte 3, Zolle 24 von oben, statt „nicht wirksam;u behaupten": „nicht wirksam zu bekämpfen", und in Spalte 3, letzter Absatz, Zeile 3 von oben, statt „auf dem Boden der Wirklichkeit zu behaupten": „auf dem Boden der Wirklichkeit zu bekämpfen". Geschäftliche Notizen imt> Vädcrnachrichtcn Teilhaber-Versicherung. Jeder auimcrksame^ Beobachter des Ge'chä'tslcdeus wird heute sehen, daß einstmals gntfundierte Teilbaberfirmen durch den To) eines Teilhabers in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Abgesehen davon, daß die Firma in diesem Augenblick eine tüchtige ^Arbeitskraft mi: wertvollen Fachkcnnrnigen verliert, wird dem Geschärt Karital entzogen werden müssen, wenn die Erben des Verstorbenen die Auszahlung ihres Anteils rewangen. Es wird erforderlich sein, einen großen Teil des Betriebskapitals flüssig zu machen oder aber fremdes Geld zu hohen Zinsen aufzuuehwten. Im ersten Falle wird die Unternchmungskrart der Firma gemindert, im zweiten Falle dar Kredit des Unternehmens belastet. Hier gibt der Abschluß einer Teilhabcrvcrsicherung die einfachste und sicherste Lösung. Lchließcit die beiden Teilhaber eine Veruchcrung auf „Verbundene Leben" derart ab, daß örim/Tode eines Teilhabers^ oder am Ende der Pcrsimerungsdauer die volle Versicherungssumme an die Firma gezahlt wird, so wird hierdurch beim vorzeitigen Tode eines Teilhabers dem überlebenden Teilhaber die Auszahlung der Erben und die Fortführung des Gekästes ohne Minderung des Betriebskapitals crniöglickr. Von gart; besonderer Bedeuturtg ist de: Abschluß einer Tcilhabervcrsicherung bei der heutigen W irüchmrslage, weil der Kredit des detreffendeit Anckernehmens hierdurch wesentlich erhöht wird. Oer Versicherungsschein kann vorübergehend bei der Aufnc^TTre von Hypotheken, Darlehen und anderen Geldgeschäften «I* Unterpfand benutzt werden. Trilhaberoerncherun^ bcdeulct Kapitalbildung im günstigsten Sinne. Dle Prämienzahlung bringt nur eine unwesentliche Erhöhung der allgemeinen Geschäftsunkosten. Die Vereinigte Berlinische und Preußische c b e n s v e r s i ch e r u n g s - Akt i e n - G e s e l l s ch a 5 t, B c r l i n, M a r k g r a f e nst r a ß c 11, eine der ältesten und angcsehen.sten Unternehmungen dic'cr Ar:, bietet unseren geschätzten Lesern in ihrem heutigen Inserat kostenlose und unverbindliche Beratung.^ Lehrgänge für jüdnch-soziale Ausbildung und Fortbildung. Die Z c n t r a l w o h l f a h r t s st c l l e der deutschen Jude n veranstaltet gemeinsam mit der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums ,und dem Wohlfahrts¬ und I u g e n ö f ü r » o r g c q m t b c c F ü d i s cd e n Gemeinde Berlin, beginnend am 12. Mai, den 3. Lehrgang für jüdisch-soziale Ausbildung und Fortbildung für Sozialarbeiter, Rabbiner, Lehrer und in der Ausbildung~;u dielen Berufen stehende Personen. Anmeldungen, Auskünfte, Prospekte durch die ZenLralwohlsahrtsstelle Berlin-Eharlottenburg 2. Kantstraße 1.>S. Teilnahme am Lehrgang und Eröfsnungsvortrcg unentgeltlich. Auf die Annonce in dieser Nummer wird hingcwiescn. Der neu gegründete Verein Familicnschutz, gemeinnütziger Verein für Hinterblicbenenfürsorge der Mirglieder jüdischer SemrinLen e. V., hat sich die angci Die Geburt eines kräftigen Stammhalters zeigen hocherfreut an Willi Ulmann und Frau Leni geb. Weiler- Wupp.-EIberfe!d, den 27. Apri! 1931. Goebenstrasse 16. ::::. schnell, originell, rch ardt, Därroald 'lobb. 1ll:llllAIl'lll!!r"llM:ll:!:ill!M>!l!!!!:'M!'.MMlll;iMl!iIIIHI!UUlIIM!!!illllU FestdichtuttgenVßl Berlin 81V61, Planufcr53. / b'6 Arrzt, S2 Jahre cif, vuücurg ausgcbudet, sucht WUMKtZNKsM N/SVüL ficht auf spätere (oder sofortige) Beteiligung oder llebernabme. Vermögen vorhanden. Offerten unter J. 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