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Central-Verein-Zeitung · 1931-03-27 · 13 (27.3.1931) · p. Seite 158

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
10 (1931)
Issue
13 (27.3.1931)
Date
1931-03-27
Page
Seite 158 (sequence 10)
Language
German
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15$ Verbandes sollte, so schloß Professor Hirsch sein besonders beifällig aufqcnommenes Referat, den .ganzen Fragenkomplex eingehend erörtern. Direktor Tr. Holländer erinnerte bei der Erörterung der Berufsfrage daran, daß in vielen kleinen Mittelgemeinden die Existenzmöglichkeiten für Inden bester seien, als man gemeinhin glaube. Darlehnskasien und landwirtschaftliche Siedlung bezeichuete er als sehr wertvolle Versuche, die jedoch; nicht geeignet seien, der Wirtschaftsnot entscheidend zu steuern. ,LVenn wir uns subjektiv wandeln und uns der geistigen Beweglichkeit unserer Vater anpassen, dann", meinte Dr. Holländer, .^vird die Rot nicht so groß sein, wie sie ist/ Der Redner gab schließlich dem Rat des Landesverbandes die Anregung, mit Hilfe einer Enquete olle uns berührenden wirtschaftlichen Erscheinungen und Vorgänge in wftfenschoftlich gründlicher Weise erforschen zu lasten. Zu einer erregten Debatte Zwischen Rechtsanwalt Tr. Elkeles und Direktor Georg Kareski kam es bei der Beratung der tm Haushaltsausschuß beantragten Subventionierung des vom Reichsbund jüdischer Frontsoldaten vorbereiteten Gesallenengedenkbuches durch den Landesverband. Im Plenum spielten sich lebhafte Szenen ab. Tie Zionisten zogen sich zur Beratung zurück. Nachdem ihre Fraktion wieder in der Sitzung erschienen war, ihr Vertreter, Ministerialrat Goslar, gewisse Mißverständnisse klargestellt und grundsätzliche Bedenken seiner Freunde gegen die Herausgabe eines solchen Werkes in ruhiger, sachlicher Weise vorgetragcn und die Sprecher der liberalen und konservativen Fraktion. Rechtsanwalt Dr. Julius Seligsohn (Berlin) und Rechtsanwalt Dr. Horovrtz (Frankfurt a. 9.U.), aus die Bedeutung dieses Erinnerungsbuches vom historischen, deutsch-vaterländischen, politischen und moralischen Standpunkt aus rmchdrücklichst verwiesen hatten, wurde der Antrag mit überwiegender Mehrheit, auch mir zahlreichen volksparteilichen Stimmen, angenommen. Die Arbeiten des neuen Verbandstages haben im ganzen durchaus gute Ergebnisse gezeigt. Das trisst namentlich aus die Förderung des Beamten - und Lehrerrechts und die Linderung der "Rot der kleinen Gemeinden zu. für die alle zur Beringung stehenden Mittel aufgeboten werden. fius öer Arbeit öes Hilfsvereins -er öeutfchen Juden Der Hilssverein der deutschen Juden führt seit dreißig Jahren einlozia 1 es und kulturelles H i l f s w e r k in einer Reihe von Ländern durch. Seine Arbeit gilt im gegenwärtigen Zeitpunkt in der Hauptsache der Jugcndhilse. der geistigen und beruflichen Ausbildung der Heranwachsenden Generation. den Siedlern in den veugcgründcten Kolonien in der Ukraine und der Krim und den Auswanderern. In den letzten Jahren konnte er segensvoll gegen das jüdische Kinderekend in Litauen und Polen Wirkern In R u m unten erstreckt sich die kulturelle und soziale Hilfsarbcit auf die Unterstützung einer größeren Anzahl von Anstalten, so zum Beispiel der Jüdischen Volkshochschule in Bukarest, mehrerer Gewerbe- und E l e nr c n t ursch u l c n. Jur Gebiete der neuen landwirtschaftlichen jüdischen Siedlungen in der Ukraine und in der Krim sind drei Ambulatorien aus Bütteln des Hilfsvereins gebaut, worden. Ein großer Teil des Budgets des Hilssvereins wurde in den letzten Jahren für die Emigrantenhilfe verwandt. Angesichts der stark beschränkten Einwanderungsnröglichkeüen nach den Vereinigten Staaten, Kanada, "Argentinien, Brasilien, Australien und Südafrika entstehen für Auswanderungsfürsorg.'vrganlsationen besonders schwierige und verantwortungsvolle Artsgaben. Der Hilssverein übt -durch seine Bahnhojsstellen die Fürsorge für die Auswanderer bei ihrem Turchzuge durch Tcutschland aus. Durch die Zentrale des Hilssvereins in Berlin und durch feine Schützt o mite es in Hamburg und Bremen wird den Ausrvanderern, die sich in Deutschland aushalten. länger Beistand, insbesondere durch Mithiise bei Beschallung von Reisepapieren, Bisen und Schisfskarten, geleistet. Es werden Verbindungen mit den Angehörigen in überseeischen Ländern hergestellt. Der Hilssverein arbeitet seit Jahr-ebnten unk den repräsentativen jüdischen Körperschaften für Auslandshufe in Frankreich, England und den Bereinigten Staaten zusammen. Durch den systematischen Ausbau seiner Organisation, die Bildung neuer Komitees und die Erweiterung der bestehenden Mitgliedergruppen ist die Aktionsfühigkeit des Hilssvereins in erfreulichem Maße gestärkt worden. NÜRNBERGER LEBENSVERSICHERUNGS-BANK GEGRÜNDET 1884 IEBEIIS-, HilFflU-, EäflPfUCHT-. flUSSTEIIER-VERSiCHO'JI'G Scsmfevc&aliä {ünsößg Besfimmangea fsr üis LöMmbelLillML Seit 1925 alljährlich wurden aus dem Gesamtüberschuss jedesmal mehr als 100 °/ö dys Ir» der Lebensversicherungsabteilung erzielten . Gewinnes den Versicherten überwiesen. nSie ellen put in WsMZ omr«. . Die Qualität ist bekcrnntl Q p gr> f*> M füll 0. v. ZSnel Firme treidle der iss? üsi) I1©1* biete ich Hauptwerke an. Oalerls Eres! Hlelier Bear. 1875 Ulma.d.D. Tel. 3114 Herdbrucker Strasse 18 (im Kaufnaus Maurer, I. Stock). bei legen Hessen, haben uns wiederholt denErfolfcdleserPrapajianda bestätigt. Leber die Lcila^ebedin^ungen gibt die Anzelgenverwaliung der ,CV.- ZeitunK% Berlin S\v iüo, oHer ledes Büro d<*r Annoncen- Kxpedition Kudolf Mosse unverbindliche und kosten.- breie Auskunft. rJOv Pi?€PSSl§Cll© Lamdlesrentesihmk Berlin, dasRealkreditinstitutfürdie landwirtschaftliche Siedlung, verweist für die Daueranlage von Kapital auf Ihre n ua 1 jjauiüiJCJv^^iJ L^uyli^uüij-üU Reihe W ynd UI dinglich erststellig gesichert mit Staatsgarantie reichsmündelsicher Zulassung zum Lombärdverkehr der Reichsbank beantragt u.bevorstehend Tilgung; Kur durch Auslosung zu tCO°/0 StUcUamng; Goldmark 100,— bis 6000,— Arotl. Börsenkurs; Z. Z. /ä jo Verkauf doch die Preussische Staatsbank (Seehandlung), Berlin W56, und durch alle Banken, Sparkassen, Genossenschaften usw. ■AmVrMi->) ß Heue Preist: Crosse luüe 1,10 M. / ' Ueiat luiis 50 fl-1. der Dame verhindert Zehn sleinansafi, Lockerwerden der Zähne, »prifxt nicht u. ist hochkenr.entriert, daher so sparsam, ßiQ/t-ULTRA fördarl gesund« Speichel« ««krelion und «rhält Z£hne und Mund KSTUi»^,

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