Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 8 (1929)
- Issue
- 23 (7.6.1929)
- Date
- 1929-06-07
- Page
- Seite 306 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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„ Söds y//iii%i^sNS>o~i i^.'—^—-—£***-«- —Schweiz Moderne phys.-diät. Kuranstalt und Erholungsheim, Nähe Strandbad. Arzt. Deutsches Haus, das ganze Jahr besucht. Pension von M. 8, —an. Prospekt. Hilfsvereins am Schlesischen Bahnhof in Berlin rund 30 000 Personen, die deutsch-polnische Grenze in Stentsch zirka 7500, Hamburg und Bremen 3900 Durchwandcrer. Der Hilfsverein hat seine Auswandkrerfürsorgetatigkeit erweitert durch Subventionierung der Zentralwohlfahrtsstelle in Danzig und des Hilfsausschusses für iitbifdjc Durchwanderer in Köln, die wichtige Ausgaben an der Ost- und Westgrenze zu erfüllen haben. Im Laufe des vorigen und zu Anfang dieses Jahres hat der Hilfsverein bei zwei Katastrophen wirksam eingegriffen: anläßlich der Erdbebenkatastrophe in Bulgarien und der Hungersnot in B e f f a r a b i e n. Max M. Marburg (Hamburg), stellvertretender Vorsitzender des Hilfsvereins, betonte die Notwendigkeit des Zusammenarbeitens der großen Gesellschaften für Auslandshilfe in Amerika, England, Frankreich und Deutschland. Die deutschen Juden seien unmittelbare Nachbarn der Länder des Ostens, wo die Juden am meisten zu kämpfen haben, und als solche natürliche Mittler zwischen Westen und Osten bei der Organisation und Durchführung von Hilfsaktionen. Zur Ermöglichung des Hilfcwerks, das der Hilfsverein ^durchzuführen hat, fei Opferbcreitfchaft ein dringendes Gebot für jeden deutschen Juden gegenüber den Juden des Ostens wie gegen sich selbst. Meine Chronik. In Königsberg i. Pr. verstarb die Dichterin Gutti A l f e n, eine gute Jüdin, die in weitesten Kreisen der Literaturfreunde stark geschätzt wurde. In seiner Trauerrede würdigte Gemeinderabb-incr Dr. L e w i n die Verdienste der Verewigten als Mensch, als Mutter, als Deutsche wir als Jüdin. Besonders ging er auch auf ihr starkes dichterisches Schaffen ein. Die Abschiedsgrüße des deutschen Schrifttums rief Schriftsteller Martin B o r r m a n n der Verewigten nach. Ein großes Trauergefolge aus allen literarisch interessierten Kreisen gab Frau Gutti Alfen das letzte Geleit. Nachtrag und Ergänzung zur Bäderliste. Warnemünde. Laut Badeprospekt finden Juden in der Pension „Sonnenhans" keine Ausnahme. Arendsee. „Rheinischer Hof" inseriert „judenfreies Haus". Swinemünde. Pension „Angufta Victoria", Augnstaftraste 8, legt Wert auf die Feststellung, daß Gäste jeder Konfession gleich willkommen seien. Butzbach i. Hoffen. Gastwirtschaft Karoline Werb. Die Inhaberin der Gastwirtschaft, Frau Werb, legt Wert auf die Feststellung, .daß ihr Gäste jeder Konfession gleich willkommen sind. Fischbachau-Birkenstem, Bayern. Der Inhaber von „Casv und Konditorei Müller" legt Wert auf die Feststellung, daß ihm Gäste jeder Konfession gleich willkommen sind. Mafferberg (Thüringen). Ter Besitzer des „Kurhauses", Herr Hein- Dei wiri schuf llicho. absolut belriebssichere Kühlauiomat ohne Ammoniak ohne Stopfbüchse ohne Riemen ohne Ventile ohne Wartung über 10 000 Anlagen im Betrieb ft ft tt Unter Aufsicht des hannoverschen Rabbinals! Neisch-unbWurjttvaren von Ruf. Henry Goläschrniät Wurstfabrik Hannover, Scholvinstraße 4 (früher Markoldendorf). Fernsprecher 268 39. Fürchten Sie keine Reise! MOTHERSILL’S Luft-u. ist das beste Mittel gegen alle Arten von Reisekrankheiten. Bekannt und seit 25 Jahren gebraucht von Weltreisenden. Kein Betäubungsmittel, keine Nachwirkungen. Erfolg garantieit.wenr.Gebrauchsenweisung genau beachtet wird. Zu haben ln allen Anoiheken. Schreiben Sie um einen Prospekt an: Motfcerslll Remedy Co. Lti,Dept.9,92 Fieet Street- London. Hildesheim iVH Wurst» fabrik Zervelat-, Salami Kochwurst in uiiüoertrotfeucr oiüte. Sie undwu -ük weil Sie zu stark sind. Schlankheit macht jugendlich und elegant. 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