Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 8 (1929)
- Issue
- 13 (29.3.1929)
- Date
- 1929-03-29
- Page
- Seite 169 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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I., v‘ Deutschland keine ungünstige Finanzlage —- aber man mutzte fld) die Finger wundschreiben, um beispielsweise vvn einer Gemein.de wie Dortmund einen Jahresbeitrag!von sage und schreibe f ü n s z i g Mark — 1922, in der Inflation, 100 Mark — zu erhalten. Ich kenne die Liften des Keren Hajessod nicht, aber Kenner versichern, datz die meisten dortigen Spender auch sür 9 unsere theologischen Anstalten Beiträge zahlen- Man darf vielleicht doch dieser Agitation das Verdienst 1« lassen, datz sie Menschen ausgerüttelt, für jüdische Not und sür unsere kulturellen Bedürfnisse Ver- J ständnis geweckt hat. 8 Sie weisen Zuletzt, Herr Doktor, § aus die Männer hin, die Ihrer. Meinung nach die ihnen nähere Pflicht für die jüdisch-theologischen Anstalten nicht erfüllen. Ich kann Ihnen aus meiner Kenntnis der Dinge versichern, datz gerade die Herren, die Sie im Auge haben, ernst und eifrig an der Pflege jüdisch - wissenschaftlicher Forschung Mitarbeiten. und nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Kraft dafür opfern und dauernd ihre Freunde für diese Zwecke zu interessieren suchen. Da wir nicht viel solche Männer haben, nuitz ich Sie und alle, die sich für die Zukunft des deutschen Judentums einsetzen, bitten, dem Sammler, Herrn D., der sich mit grotzer Selbstlosigkeit seiner Aufgabe widmet, Ihre Unterstützung ZU leihen. kleine Chronik. Am 19. März beging Lehrer Freuthal (Beuthen O.-S.) in geistiger und körperlicher Frische seinen 80. Geburtstag. Trotz seiner Jahre nimmt er als interessiertes Mitglied der Ortsgruppe des Eentralvereins an allen Vorkommnissen regen Anteil. Wir wünschen dem Jubilar auch noch für. fernere Lebensjahre Gesundheit und Freude. — Rektor Jakob, früher in Los-. lau, jetzt an der jüdischen Volksschule in Beutbcn, feierte am 15. d. Mts. seinen 60. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch. — unser verehrtes Mitglied Justizrat I m m e r w a h r e u t h e n) und seine Gattin begingen am 20. Mauz das Fest ihrer silbernen Hochzeit. Iustizrat Jmmerwahr, der in seinen Mußestunden sich mit dem Studium der Heimatgeschichte und besonders der der oberschlesischen Juden beschäftigt, hat wiederholt in verschiedenen oberschlesischen Ortsgruppen des Eentralvereins über dieses Thema gesprochen, während seine Frau sich durch ihre politische und charitalioe Betätigung verdient gemacht hat. Wir wünschen dem Paar noch viele Jahre glücklichen Zusammenlebens. — Am 19. März starb unser langjähriges Mitglied der Ortsgruppe „Unterweser" Louis B l u - mann (Wesermünde-Geestemünde), der 17 Jahre lang Vorsteher der Syna- 5snstottUMkedksu8.ki-eMursi.Vr. für innere, Nervenu Stoffwechseikranke 1929 vollständig renoviert. Leitender Arzt: Dr. I. Mann. Prospekte gogengemeinde Wesermünde-Bremerhaven gewesen ist und stch große Verdienste um das Aufblühen der Gemeinde und ihrer Institutionen erworben hatte. Wir werden ihm ein dankbares Andenken bewahren. — Unser langjähriges Mitglied Rentier N. B i r n b a u m, früher in Haynan, jetzt in Breslau, vollendet am 6. April seinen 70. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch. Justizrat Steinitz (Rosenberg, O.-S.), unser altes und in weiten Kreisen geachtetes Mitglied, feierte am 25. März seinen 00. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich. — Prediger und Lehrer Isaak (Limburg a. d. L.), langjähriges Mitglied unseres Vereins, feiert am 1. April fein Ajähriges Amtsjübiläum. — Geheimer Justizrat Hugo Freudenthal (Berlin), ein eifriger Mitkämpfer in allen Emanzipationsbestrebungen. ist vor wenigen Tagen gestorben. Seine hervorragenden juristischen Fähigkeiten machten ihn zu 'dem in Vorkriegszeiten von Juden selten bekleideten Range eines Oberlandesgerichtsrats. — Unser verehrtes Hauptvorstandsmitglied Professor Dr. Gar! Neuberg ist durch den Tod seiner Gattin in tiefe Trauer versetzt worden. Wir sprechet: in innigem Mitgefühl unser herzlichstes Beileid aus. — Bcrlagsdirektor Fritz G o e tz, dessen Beiträge über Pressefragcn in der „G. B.-Zeitung" unsere Leser auf das lebhafteste gefesselt haben, feiert am 1. April sein 25jähriges Jubiläum im Ullstein-Hause. Dem verehrten Freunde, dem die Förderung aller jüdischen Fragen am Herzen liegt, wünschen wir noch viele erfolgreiche Arbeitsjahrc. — Glasermeister Max Marcus (Berlin-Schöneberg, Bahnstrasie 51 begeht am 31. März sein 4ttjährigcs Geschäftsjubiläum. Einer Handwerkerfamilie entstammend, ist es ihm auf Grund seiner hochwertigen fachlicher: Leistungen gelungen, seinen Betrieb aus kleinen Anfängen zu seiner heutigen Bedeutung zu entwickeln. — Prediger und Lehrer Brock (Breslau) kann auf eine 25jährige Tätigkeit als Prediger, Lehrer und Kantor in der hiesigen Synagogengemeinde zurückblicken.. Möge ihm noch eine lange Reihe von Jahren beschiedcu sein, in gewohnter körperlicher und geistiger Frische zum Wöhle feiner Gemeinde und seiner Familie zu wirken. — Karl L o e s e r, der seit Begründung des Centralpcreins unser tätiges und förderndes Mitglied ist und im Vorstand der Ortsgruppe Berlin 8., SW., SO. arbeitet, begeht am 2. April sein 50jähriges Geschästsjubiläum. — Das in den Kreisen unserer Leser bestens bekannte Sanatorium Dr. Gold st ein in Berlin- Lichterfelde-Ost begeht am 1. April die Feier seines 40jtthrigen Bestehens. Frankfurter Allgemeine Versicherungs- Aktien - Gesellschaft Lebensversicherungs- Aktien- Gesellschaft Versicherungen aller Art Auskünfte erteilen die Cäenereddirektion, Frankfurt a. M., Taunus-Anlage 19» und deren Geschäftsstellen! Qytxloriroiu/e 3§aUc&ar{j*10 ffigr f 1 1 Zu Festlichkeiten aller Art empfehle: ff. Baumkuchen - Torten 5 JS j» Kaffeekuchen-Blätterteig Pasteten * Käsegebäck Eisbomben-Baisertorten 4 in bester Qualität /\ F« W. GUMPERT % If*’ KONDtTOREf UND KAFFEE g§ EingekSchukmarke. ßerün 0 2, Königstraße 22-24 j Zweiggeschäft: C 34, Frankfurter Allee 336 Preisliste auf Wunsch! 1 ist es, wenn Sie überall, beim Sport, im Bad oder bei abendlicher Geselligkeit, durch Korpulenz auffallen. Tun Sie etwas dagegen. Sie können es auf einfache, unschädliche, ärztlich empfohlene Weise: durch den so angenehmen, bekömmlichen Dr. Ernst Richters Frühstücks- Kräutertee. Dr. med. 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Madrid, Mailand, New York, Paris, Prag, Warschau, Wien, Zagreb, Zürich. _" * Dieser Nummer liegt ein Prospekt „Was man in jeder jüdischen Küche wissen müsste!“ von Van den Bergh's Margarine» '^e8e^tschait m.b.H., Cleve (Rhtd.), Abteilung Sana, bei,' auf den hierdurch noch besonders aufmerksam gemacht sei.