Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 8 (1929)
- Issue
- 7 (15.2.1929)
- Date
- 1929-02-15
- Page
- Seite 90 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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yo SvtSgvuppe Gvandau Am Sonntag, den 3. Marz, nachmittags 5 Uhr, findet im Roten Adler, Potsdamer Straße, ein . ■■=,:= großer C.V.-Ball statt. (Vortrag, Deklamationen, Gesangsdarbietungen, Theaterstück, Jazzkapelle.). Eintritt 75 Pfennig. Wir bitten die Spandauer jüdische Gemeinde, sich diesen Abend sreizuhatten. Dr. Siegfried Bernstein, Vorsitzender. Auf die großen C. V. ° V e r a n st a T t u n g c n am 17. Februar in den Kammersülen und am 2 4. Februar in den UnionsfeftsLlen fei auch an dieser Stelle noch einmal hingewiesen. Die Bczirkstagung Vorpommern des Landesverbandes Pommern Grenzmark findet am Sonntags 17. Februar, in Stralsund statt. Tagesordnung: Vormittags 11 Uhr Bezirkstagung Redner: Dr Brock (Stettin), Syndikus Hans Oppenheimer. Nachmittags 4 Uhr Oeffentlrche Versammlung. „Der deutsche Jude im Bild der Wirklichkeit und im Zerrbild seiner Gegner." Redner: Syndikus Arthur Schweriner (Berlin). Abends geselliges Beisammensein im Kreise der Ortsgruppe. Unsere Mitglieder und Freunde sind zu dieser Tagung herzlichst eingeladen. I. A. Marcuse (Stettin), Fleischer (Schneidemühl), Heinz Cohu (Stralsund). Nach Polzin! Wir danken Ihnen herzlich für Jahrgang 1, der „Blätter des Berliner Theaters „Die Völkerstadt Rew-York" von Ossip Dymow zu lesen ist: „Dreißig Prozent der Bevölkerung von New-Mrk sind Juden! Aus aller Welt sind sie ge« kommen: aus Deutschland und Rußland, aus Polen und aus der Türkei. . . Von ihnen sind die deutschen Juden als erste eingewandert: sie haben sich längst akklimatisiert und sind ganz und voll in das amerikanische Leben eingegangen. Gugenheim, Wertheim, Schiff, Strauß, Schwab, Ford, Qs (der Herausgeber der „Times'"), O. Kahn, Rofenwald, B. Baruch sind heute genau so gut amerikanische Namen wie Vanderbilt und Morgan." — Sollte die Leitung der „Blätter des Berliner Theaters"" wirklich glauben, daß Henry Ford, der sich durch sein Buch „Der internationale Jude" in den Ruf eines starken Judengegners gebracht hatte, bis er allerdings in einer Erklärung seine früheren Behauptungen als Irrtümer zurücknahm, Jude ist? Das hat sich Henry Ford'sicherlich niemals träumen lassen! die Einsendung des Heftes 3, in dem in einem Artikel Natürliches Für die Gesundheit! FaohingeT Versan dstolh Berlin SW 11, Schöneberger Strasse 15a. Telefon: Lützow 8260/61. Geschäft.iche Nileilungen. „Rosa Cerrtifolia" ist ein Parfüm, das in vollkommenster Echtheit den edlen Wohlgeruch der schöpften, der seinen dunkelroien Gartei.rose rviedergibr. Die kmge Frau wird „Rosa Centisolia" nicht nur als ParsÜm benutzen, sondern auch als tocirc, Puder, Haarwasser und H a a r wasch ° wasser brauchen. Man erhält diese Erzeugnisse von „Rosa Centifolra (nur I. F..Schwarzlose Söhne, Berlin) in allen einschlägigen Geichalten. Rheumatismus. Bei nassem, kaltem Wetter, bei Witterungswechsel oder wenn man Fug bekommen hat, macht sich ost jenes äußerst scymerzyafte Ziehen in den Gliedern bemerkbar, das der Volksmund mit „Reißen" bezeichnet. Da größtenteils Kälte die Ursache ist, tut hauptsächlich Wärme not, um die schmerzen zu lindern. Vor allem aber beginne man bei dem leisesten Auf« treten von Reißen mit Rheumatismuseinrewungen, nach denen man die betreuenden Körperstellen warm einhllllt. Das Mittel wirkt so prompt, daß die Schmerzen schnell und gründlich beseitigt sind. Da Rheumasan ein äußerlich anwendbares Mittel ist, werden alle unangenehmen Nebenerscheinungen wie Herz- und Magenbeschwerden vermieden. Die Borbereitungsaustalt sür jüdische Lehrer und Lehrerinnen zu Berlin erö.fnet mit dem Beginn des Schuljahres 1929 eine neue unterste Klasje. Aufnahmegesuche von Schülern und Schülerinnen mit der Reife für Obersekunda oder dem Schlußzeugnis eines Lyzeums sind an Herrn Studiendirekter Dr. Gutmann, Berlin N. 2 4, Große Hamburger Straße 27, zu richten. Im übrigen wird aus die Anzeige verwiesen. Das wohlbekannte Töchter he im Mieter in Konstanz a. Vodensee ist bemüht, die jüdische Jugend zu lebenstüchtigen Menschen heranzuvtlden, ihnen eine ausgezeichnete Allgemeinbildung zu geben und sie zu praktischen Hausfrauen zu erziehen. Ein ausführlicher Prospekt, der über alles Aufschluß gibt, wird auf Verlangen gern Zugesandt. Verlag u. Schriftleitung: Eentralverein deutsch. Staatsbürger jüd. Glaubens e. B., Tindenstr. 13. Tel.-Adr.: „Eentralglauben Berlin". Postscheck: Berlin 30472., Gesamte redaktionelle Leitung: Dr. Ludwig Holländer. Verantwortlich: Dr. Margarete Edelheim. Berlin SW 68. — Unverlangte Manuskripte werden nur Zurückgesandt, wenn Freiumschlag beiliegt. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Paul Burghardt, Eharlottenburg. 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